The Last of Us Part I: 10 Gründe, warum ihr den PlayStation-Hit spielen solltet

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The Last of Us Part I: 10 Gründe, warum ihr den PlayStation-Hit spielen solltet

The Last of Us Part I ist bisher an euch vorbeigegangen? Wir verraten euch 10 Gründe, warum ihr den PlayStation-Hit nachholen solltet.

Mit dem Survival-Action-Adventure The Last of Us Part I veröffentlichte Naughty Dog die Neuauflage eines Meilensteins der PlayStation-Historie. Ihr habt das Remake bisher noch nicht gespielt oder womöglich generell noch keine Berührungen mit der Reihe gehabt? Wir sagen euch 10 Gründe, um das schnell zu ändern.

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Eine emotional packend erzählte Geschichte

Nichts verändert hat das Entwicklerteam an der emotional packenden Geschichte rund um den gealterten Schmuggler Joel, der ein junges Mädchen namens Ellie vom Osten in den Westen der Überreste der USA bringen soll. Ihr Blut könnte womöglich der Schlüssel zur Rettung der Menschheit sein. Die mitreißenden, schockierenden und traurigen Momente des Games haben auch im Remake nichts von ihrer Wucht verloren.

Ebenfalls dem Zahn der Zeit widerstehen konnte die auch heute noch absolut filmreife Inszenierung, die sich nicht vor großen Hollywood-Blockbustern verstecken muss. Wie euch das Team die Adrenalin-treibenden Actionszenen, in denen Joel und Ellie von zig Infizierten erbarmungslos gejagt werden, erleben lässt, ist schlichtweg hervorragend gefilmt und zieht euch so noch tiefer ins Spiel hinein. Abgerundet wird dies von toll aufgelegten Synchronsprechern und einem jederzeit stimmungsvollen Soundtrack.

Die Beziehung zwischen Ellie und Joel

Fragt ihr einen The Last of Us-Fan danach, was das Herz des Survival-Abenteuers war, wird er euch vermutlich von der langsam wachsenden Beziehung zwischen Joel und Ellie erzählen. Beide können sich anfangs überhaupt nicht leiden, doch auf ihrer gemeinsamen Reise schließen sie einander immer mehr ins Herz. Sie beginnen einander zu verstehen und vor allem zu vertrauen, was etwas ist, das ihr unbedingt in Part I miterleben solltet.

Dass all dies im Laufe der Story so berührt, liegt vor allem an den toll gestalteten Charaktermodellen, die dank der PlayStation 5-Power nun deutlich lebensechter aussehen als damals. Selbst kleinste Muskelbewegungen könnt ihr in den Gesichtern von Joel und Ellie erkennen, was die eindringlichen Performances der Synchronsprecher noch mehr verstärkt. Die Kirsche auf der Torte sind die natürlich geschriebenen Dialoge.

Wunderschöne Postpandemie

Den größten Schritt vorwärts gemacht hat in The Last of Us Part I zweifelsohne die Technik. Auf PS3 und PS4 sah das Spiel zwar bereits sehr gut aus, doch das Remake hat hier klar die Nase vorn und erweckt eine der schönsten Postpandemie-Welten, die es bisher in einem Videospiel gab, zum Leben. Die Farben sind kräftiger, die Umgebungen werden natürlicher beleuchtet und es gibt viel mehr Details als im Original zu bestaunen.

Seit dem Ausbruch des Cordyceps-Pilzes sind die Bauwerke der Menschen Stück für Stück zerfallen. Seither hat sich die Natur diese Bereiche langsam zurückerobert. Wenn ihr mit Joel und Ellie draußen unterwegs seid, könnt ihr von saftigem Grün überwucherte Gebäude und Autowracks sowie aufgeplatzten Beton sehen, durch den Pflanzen sprießen. In Kombination mit den schöneren Lichtstimmungen eröffnen sich malerische Aussichten.

Verbesserte Technik

Da die Technik einen so großen Sprung im Remake gemacht hat, möchten wir an dieser Stelle noch etwas genauer auf die Verbesserungen eingehen. Es ist kurz gesagt ein Unterschied wie Tag und Nacht, denn wirklich alles sieht in The Last of Us Part I viel realistischer aus als im Original, seien es die überarbeiteten Charaktermodelle, die schicken 4K-Texturen der Umgebungen sowie die natürliche Beleuchtung der verschiedenen Areale.

Der ganze Stolz von Entwicklerstudio Naughty Dog sind die verbesserten Animationen der Charaktere. Sowohl Joel und Ellie als auch ihre Gegner bewegen sich nun alle merklich lebensechter und eine neue Technologie hilft dabei, die besten Animationen für eine Spielsituation zu berechnen. Die Gesichter der Figuren sehen nun ebenfalls nahezu fotorealistisch aus: Ihr erkennt feinste Hautporen, Bartstoppel oder auch Schweißtropfen sowie kleine Gefühlsregungen. Das ist ganz großes Gaming-Kino!

Fesselndes Survival-Gameplay

Vorausgesetzt natürlich, ihr erwischt einen der wenigen ruhigen Augenblicke, denn diese währen in The Last of Us Part I oftmals nicht allzu lange. Ein großer Gameplay-Fokus liegt Genre-typisch auf den Survival-Elementen. Ressourcen sind, insbesondere auf den höheren Schwierigkeitsgraden, oftmals rar gesät. Deshalb empfiehlt es sich, mit den kostbaren Utensilien, die ihr unterwegs findet, gut zu haushalten. Jeder Schuss muss sitzen!

Nervenkitzel pur versprechen nicht nur die Konfrontationen mit den verschiedenen Infizierten, sondern vor allem die Scharmützel mit anderen Überlebenden. Diese agierten bereits im Original deutlich cleverer als die Infizierten und haben dank einer spürbar überarbeiteten KI in The Last of Us Part I sogar noch mehr dazugelernt: Sie werden nun noch aufmerksamer nach euch suchen und versuchen, euch aufzuscheuchen oder in die Flanke zu fallen. Wenn ihr schon fast am Ende seid, eure Nahkampfwaffe beinahe auseinanderfällt und ihr kaum noch Kugeln habt, sind die Kämpfe ungemein spannend.

Verbessertes Spielerlebnis

Auch auf das überarbeitete sowie verfeinerte Spielerlebnis, das euch in The Last of Us Part I erwartet, möchten wir etwas genauer eingehen. Eure Erfahrung profitiert beispielsweise von der deutlich überarbeiteten Physik, wodurch sowohl Charaktere als auch Objekte nun realistischer im Spiel auf eure Aktionen reagieren.

Doch nicht nur das: Die Features des DualSense-Controllers der PlayStation 5 werden gleichsam unterstützt. Dank des haptischen Feedbacks und der adaptiven Trigger fühlen sich die brutalen Kämpfe im Survival-Abenteuer nun noch immersiver an als zuvor. All das sorgt dafür, dass ihr noch tiefer in diese unerbittliche Welt hineingezogen werdet.

Neue Zugänglichkeitsoptionen

Mit The Last of Us Part II hat Naughty Dog einen neuen Standard hinsichtlich der Auswahl und Implementierung von Zugänglichkeitsoptionen im Konsolen-Bereich gesetzt. Diese Accessibility Features sind nun auch in The Last of Us Part I enthalten und helfen Spielern mit verschiedenen Einschränkungen dabei, einen Einstieg ins Spiel zu finden.

Hierzu zählen unter anderem Einstellungsmöglichkeiten der Steuerung, Navigationshilfen durch die Levels, eine Vorleseaktion und Audiohinweise für blinde Spieler sowie weitere Optionen für Kameraeinstellungen, die Schwierigkeit der Rätsel und HUD-Anpassungen. Insgesamt bietet das Spiel über 60 dieser Einstellungsmöglichkeiten.

Neue Spielinhalte

Auf den ersten Blick hat Naughty Dog lediglich der Technik des Originals in The Last of Us Part I ein massives Update spendiert. Tatsächlich wurde das Remake jedoch um einige Neuerungen erweitert. Neben den umfangreichen Zugänglichkeitsoptionen bietet die Neuauflage verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für das Gegnerverhalten und die Menge der Ressourcen sowie einen überarbeiteten Fotomodus.

Das ist allerdings noch nicht alles: Ebenfalls in The Last of Us Part I enthalten sind neue Trophäen, die ihr freischalten könnt, und Tipps, die euch bei der Suche nach Sammelgegenständen helfen. Des Weiteren sind mit dem Permadeath- und dem Speedrun-Modus auch zwei neue Spielmodi im Remake mit an Bord.

Aufregendes Stealth trifft auf eine Prise Horror

Sollte das noch nicht aufregend genug für euch sein, kommt in einigen Abschnitten von The Last of Us Part I richtige Horror-Atmosphäre auf – mehr noch als im Original. Das liegt vor allem an der sehr viel realistischeren Beleuchtung in Kombination mit dem 3D-Sound auf PlayStation 5. Doch selbstverständlich werden euch auch die viel detaillierten Charaktermodelle der Infizierten immer wieder einen Schauer über den Rücken jagen.

Gegen eine kleine Gruppe schwacher Infizierter stehen eure Überlebenschancen, wenn ihr bedacht vorgeht, in der Regel noch recht gut. Sobald jedoch mehrere Clicker oder noch mächtigere Infizierte im Schatten auf euch lauern, sieht das schon anders aus. Stealth ist hier eure beste Option, denn jeder falsche Schritt, jede unvorsichtige Aktion, kann Joel und Ellie das Leben kosten. Dank der grandiosen Soundkulisse ist die Atmosphäre in diesen Momenten zum Schneiden dick und sie wird euch so schnell nicht mehr loslassen.

Die vielen kleinen Momente

Doch The Last of Us Part I hat mehr zu bieten als nur brachiale Action, große Emotionen und spannende Stealth-Abschnitte. Zu den stärksten Momenten des Spiels zählen oftmals eher die kleinen Augenblicke. Naughty Dog ist das Kunststück geglückt, in diese so unwirtliche und von erbarmungslosen Überlebenskämpfen gezeichnete Welt immer wieder kleine Lichtblicke einzubauen, die euch ein Lächeln auf das Gesicht zaubern werden.

Das können mal kurze Gespräche zwischen Ellie und Joel sein, eine Karussellfahrt im ebenfalls im Remake enthaltenen Left Behind-DLC oder auch die anfangs etwas kümmerlichen Versuche von Ellie, ihren mürrischen Begleiter mit dummen Witzen zum Lachen zu bringen. Ab und zu erwarten euch sogar absolut magische Momente, etwa ein Treffen mit mehreren Giraffen und das sind die Augenblicke, die euch sicherlich noch lange im Kopf bleiben und diese Reise unvergesslich machen werden.

Das waren unsere 10 Gründe, warum ihr The Last of Us Part I unbedingt nachholen solltet. Fallen euch noch weitere ein? Verratet es uns gerne in den Kommentaren.

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