Star Wars Zero Company im Hands-on

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Star Wars Zero Company im Hands-on

Gefährten, Blaster und Kampfdroiden: EA liefert die rundenbasierte Taktik, nach der ihr gesucht habt.

Die weit, weit entfernte Galaxis ist das perfekte Schlachtfeld für Strategiespiele, und doch hat Star Wars über die Jahre nur eine Handvoll davon gesehen. Die Entwickler Bit Reactor und Respawn Entertainment ändern das jetzt: Ihre Truppe aus Außenseitern und Söldnern übernimmt das Kommando in einem explosiven rundenbasierten Taktik-Titel auf PS5, der euren Blick auf die legendären Klonkriege verändert.

Das Spiel ist um das Jahr 20 VSY angesiedelt, kurz vor dem Ende der schicksalhaften Klonkriege. Ihr spielt Hawks, einen ehemaligen Offizier der Republik, der nun eine Söldnertruppe anführt und versucht, die Schulden bei der brutalen Hutt-Familie loszuwerden. Doch als die sogenannte Zero Company (Kompanie Null) für eine lukrative Operation angeheuert wird, findet sie sich schnell in einer Verschwörung rund um den Infinite Coil wieder: einen tödlichen, mit den Separatisten verbündeten Kult, dem Gerüchten zufolge Fähigkeiten nachgesagt werden, die manche für… unnatürlich halten.

Ich durfte mich vor dem Launch am 27. August mit der Vollversion ins Getümmel stürzen und herausfinden, wie sich Star Wars Zero Company in den gewaltigen Konflikt einfügt.

Fühlt sich an wie Star Wars

Schon im Titelbildschirm klingt Zero Company mit seinen mitreißenden Streichern und wuchtigen Hörnern genau so, wie ein Star Wars-Spiel klingen soll. Der emotionale, von John Williams inspirierte Soundtrack setzt den Ton und passt perfekt zur satten, staubigen Space-Western-Optik.

Falls euch der unverkennbare Stil noch nicht von den Star Wars-Qualitäten des Spiels überzeugt, macht die optionale Charaktererstellung vor Spielbeginn den Sack endgültig zu. Eine Grundauswahl von 11 Spezies, von Mensch und Togruta bis zu Weequay und Twi’lek, lässt sich bei Gesichtsdetails, Körpertypen und Outfits umfassend anpassen. Sogar Stimme und Dialoge hängen davon ab, welchen Persönlichkeitstyp ihr wählt, etwa Schurke, Mentor oder Profi.

Wer tiefer einsteigt, legt außerdem das Talent des Charakters auf dem Schlachtfeld fest, darunter die Fähigkeit, Angriffe auf sich zu ziehen oder Objekte zu sabotieren und zu sprengen, dazu die Kampfstil-Spezialisierung und die Waffenklasse. Scharfschützen schnallen sich einen Langlauf-Blaster um, und wer eher der Han-Solo-Typ ist, greift zur Blasterpistole.

Droiden an Deck

Auch Astromechdroiden könnt ihr in eure Einheit aufnehmen. Sie sind zwar nicht so robust oder vielseitig wie ihre humanoiden Teamkollegen, aber wertvolle Unterstützer: Sie versorgen Verbündete mit zusätzlichen AP (Aktionspunkten) und ermöglichen so mehr Aktionen auf dem Feld. Ach ja, und ihre Persönlichkeit lässt sich ebenfalls anpassen, falls ihr gern mit frechen Piepsern und Zwitschern bombardiert werden wollt. Das perfekte Gegenmittel zu den herrlich weinerlichen Kampfdroiden, gegen die ihr mitunter antretet.

Umfangreiche Kampfoptionen

Den Großteil von Star Wars Zero Company verbringt ihr in detaillierten Arenen, in denen sich ein Großteil der Umgebung zerstören lässt und in denen Protagonist Hawks und seine Truppe aus Operatives ein Missionsziel erreichen und dabei gegen ein gegnerisches Squad überleben müssen. AP nutzt ihr zum Bewegen, Angreifen oder für klassen- und charakterspezifische Talente, etwa einen Schuss mit hundertprozentiger Treffsicherheit bei den Scharfschützen oder einen teamweiten Werte-Buff. Dazu kommen allgemeinere Optionen wie Overwatch: Damit legt ihr einen Vergeltungsbereich fest, und sobald ein Gegner ihn betritt, löst euer Operative automatisch einen Angriff aus.

Die Missionsziele sind vielfältig, von der Rettung eines verletzten Verbündeten bis zum Sprengen eines Zielobjekts. Aber Star Wars Zero Company hat weit mehr zu bieten als seine Rundenkämpfe.

Erkundung daheim und unterwegs

In manchen Gebieten könnt ihr durch verschiedene Schmelztiegel von Abschaum und Verderbtheit streifen und dabei Hinweise und Informationen aus der Umgebung und von den Bewohnern aufschnappen. Bestimmte Gespräche und Nachforschungen stellen euch vor Entweder-oder-Entscheidungen, die euch gelegentlich Belohnungen und Werte-Boosts einbringen. Und die zahlen auf eine weitere wichtige Ebene des Spiels ein: den Unterschlupf, den sogenannten Den.

Der Den dient als Basis für eure Operatives und ist euer Zuhause während der Kampagne: Hier quatscht ihr mit eurem Squad, rekrutiert neue Mitglieder, passt Loadouts und Aussehen an, kauft Waffen-Mods und heilt verletzte Teamkameraden. Teile des Dens lassen sich mit der Zeit ausbauen, um eure Einrichtungen zu verbessern oder mehr Platz für euer wachsendes Team zu schaffen. Ihr könnt sogar ein bisschen auf Hawks‘ gitarrenähnlicher Marfaset klimpern.

Der eigentliche Spaß beginnt aber am Holotisch der Basis, an dem ihr eure nächsten Missionen auswählt, ob Kampagnen-Einsätze oder Nebenaufgaben, inklusive charakterspezifischer Aufträge. Der Holotisch bietet außerdem kampffreie Operationen, um Informationen oder Beute zu beschaffen, was zu kniffligen erzählerischen Entscheidungen führen kann. Manche sind simple Entweder-oder-Fragen, die den Ausgang der Operation beeinflussen, andere verlangen über mehrere Entscheidungen hinweg mehr Fingerspitzengefühl. Und einige wirken sich auf euren Einfluss auf der Galaxiskarte aus, wo euch wachsende Autorität in bestimmten Zonen Belohnungen freischaltet.

Alles auf einmal gibt es in Star Wars Zero Company allerdings nicht: Mit jeder gewählten Mission schreitet die Geschichte voran, ihr müsst eure Aufträge also priorisieren. Und wer bestimmte Charaktere nicht rekrutiert oder anspricht, oder sie über das optionale Permadeath-System im Kampf verliert, dem entgehen auch deren spezifische Missionen.

Bande und Konsequenzen

Dazu kommen Dilemmata: Entscheidungen, zu denen jeder eurer Operatives eine eigene Meinung hat. Eure Wahl speist ein übergreifendes System, in dem sich die Bande zwischen den Operatives verändern, je nachdem, ob ihr euch in einem Dilemma auf ihre Seite stellt, sie im Feld für Unterstützungsaktionen zusammenspannt, sie gemeinsam Missionen abschließen lasst oder ihre charaktergetriebenen Quests annehmt.

Starke Bande bringen Fokus-Punkte ein, mit denen ihr die Fähigkeiten eines Operatives verbessert. Außerdem bringen sich die Teammitglieder gegenseitig passive Fähigkeiten und einzigartige Tricks bei. Ich persönlich fand es aber mindestens genauso schön, ihnen zuzuhören, wenn sie sich mitten im Gefecht gegenseitig für gute Treffer loben.

Eine Galaxis voller Star Wars-Überraschungen

Natürlich verbirgt sich unter der Beskar-harten Oberfläche von Star Wars Zero Company noch viel mehr, allen voran jede Menge Lore. In frühen Missionen tritt ein Monokel tragender Gorga der Hutt auf, dazu gibt es Anspielungen auf das Syndikat der Schwarzen Sonne. Und später… sagen wir es so: Wer sich in der Ära der Klonkriege auskennt, wird von einigen bedeutenden Ereignissen und brutalen Charakteren nicht enttäuscht sein. Dabei haben wir noch gar nicht davon angefangen, wenn sich Jedi eurer Truppe anschließen…

Star Wars Zero Company fängt den ganzen Sci-Fi-Nervenkitzel des Franchise ein, ganz ohne Karbonit. Bastelt also schon mal an euren liebsten Blaster-Loadouts für den PS5-Launch am 27. August.

Häufige Fragen zu Star Wars Zero Company

Was ist Star Wars Zero Company für ein Spiel?

Star Wars Zero Company ist ein rundenbasiertes Taktikspiel von Bit Reactor und Respawn Entertainment (EA), das am 27. August 2026 für PS5 erscheint. Ihr führt eine Söldnertruppe durch die Endphase der Klonkriege: Positionierung, Aktionspunkte und clevere Entscheidungen bestimmen den Ausgang jeder Schlacht.

Wann spielt Star Wars Zero Company?

Die Handlung ist um das Jahr 20 VSY angesiedelt (20 Jahre vor der Schlacht von Yavin aus Episode IV), also kurz vor dem Ende der Klonkriege zwischen der Republik und den Separatisten. Wer die Serie The Clone Wars kennt, trifft auf ein vertrautes Umfeld, Vorwissen ist aber nicht nötig.

Wen spielt man in Star Wars Zero Company?

Ihr spielt Hawks, einen ehemaligen Offizier der Republik, der mit seiner Söldnertruppe Zero Company (Kompanie Null) Schulden bei den Hutts abarbeitet und dabei in eine Verschwörung um den mysteriösen Kult Infinite Coil gerät. Euren eigenen Charakter erstellt ihr optional aus 11 Spezies, von Mensch über Togruta bis Twi’lek.

Ist Star Wars Zero Company wie XCOM?

Die Grundlage ist ähnlich: Rundentaktik mit Aktionspunkten, Overwatch und optionalem Permadeath, entwickelt unter anderem von Veteranen des Genres bei Bit Reactor. Dazu kommen Star Wars-typische Elemente wie Jedi-Verbündete, Astromechdroiden, zerstörbare Arenen und ein Basis-System mit Beziehungsmechanik zwischen euren Operatives.

Braucht man Star Wars-Vorwissen für das Spiel?

Nein. Die Geschichte ist eigenständig und führt alle wichtigen Figuren neu ein. Fans der Klonkriege-Ära werden aber mit zahlreichen Anspielungen belohnt, von Gorga dem Hutt bis zum Syndikat der Schwarzen Sonne.

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