Mumintroll: Die Wärme des Winters erscheint am 18. September 2026

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Mumintroll: Die Wärme des Winters erscheint am 18. September 2026

Entdeckt mit Hyper Games die Aquarell-Kunst des Mumintals.

„Mumintroll: Die Wärme des Winters“ erscheint am 18. September 2026 für PlayStation 5. Das gemütliche Abenteuerspiel des norwegischen Indie-Studios Hyper Games ist nach „Schnupferich: Die Melodie des Mumintals“ das zweite Mumin-Spiel des Teams. Ihr weckt als Mumintroll den Frühling und erlebt dabei eine Aquarell-Bilderbuchwelt mit verformbarem Schnee, voller Anspielungen auf Tove Janssons Kunst.

Alle Infos auf einen Blick

  • Spiel: Mumintroll: Die Wärme des Winters (Moomintroll: Winter’s Warmth)
  • Release: 18. September 2026
  • Plattform: PlayStation 5
  • Entwickler: Hyper Games (Norwegen)
  • Genre: Adventure
  • Engine: Unity

Mein Name ist Kristina und ich arbeite beim Indie-Studio Hyper Games. Wir sitzen in Norwegen, ihr könnt euch also sicher sein, dass wir uns mit Schnee bestens auskennen. Das kommt unserem kommenden gemütlichen Abenteuerspiel „Mumintroll: Die Wärme des Winters“ natürlich sehr entgegen.

Es ist unser zweites Mumin-Spiel und es erscheint am 18. September für PlayStation 5. Unser erstes war das gemütliche Frühlings- und Musikabenteuer „Schnupferich: Die Melodie des Mumintals“.

Die Hauptfigur Mumintroll erwacht aus dem Winterschlaf, doch der Winter hält noch an und niemand sonst in der Familie ist bereit, aus dem Schlummer aufzuwachen. Unser widerwilliger Held beschließt daraufhin, den Frühling zurückzubringen, um alle zu wecken und seinen besten Freund Schnupferich zurück ins Mumintal zu holen.

Die Mumins wurden von Tove Jansson erschaffen, die erste Geschichte erschien 1945. Nachdem sie den Zweiten Weltkrieg durchlebt hatte, schuf Tove eine Welt fernab von Krieg und Faschismus. Die Geschichten der Mumins spiegeln das Leben selbst wider. Sie enthalten eine Mischung aus Dunkelheit und Humor und erzählen davon, wie man mit all dem zurechtkommt.

Tove war ein zurückhaltender, aber mutiger Mensch. Neben dem Krieg erlebte sie auch eine Zeit, in der eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft illegal war. Sie nutzte verschlüsselte Sprache und kreatives Erzählen, um in ihren Geschichten Liebe auszudrücken. In unserem Spiel trefft ihr zum Beispiel auf eine Figur namens Too-Ticky, die Tove nach dem Vorbild ihrer Lebenspartnerin Tuulikki Pietilä geschaffen hat.

Das interaktive Bilderbuch

Es war eine große Freude, Spiele auf Grundlage der Geschichten von Tove Jansson zu entwickeln. Wir haben unser Bestes gegeben, um eine Welt zum Leben zu erwecken, die sowohl die Sanftheit als auch die emotionale Komplexität der Mumins widerspiegelt.

Für „Mumintroll: Die Wärme des Winters“ wollten wir ein Spiel entwickeln, das euch eine Bilderbuchatmosphäre mit Aquarell-Optik vermittelt, inspiriert von Toves eigenen bildnerischen Werken. Dafür haben wir 3D-Formen mit echten gemalten 2D-Elementen kombiniert und mit einigen Schattierungs- und Texturtricks gearbeitet, damit beides stimmig zusammenfindet. Es soll so aussehen, als hätten die Wasserfarben das Papier eingefärbt, allerdings unvollkommen, wie es eben typischerweise passiert.

Wir versuchen, mit Shader- und Texturarbeit so viel wie möglich direkt in unserer Spieleentwicklungs-Engine Unity umzusetzen, denn so wirkt am Ende alles wie aus einem Guss.

In „Mumintroll: Die Wärme des Winters“ findet ihr Anspielungen auf Toves Kunst, Figuren und Geschichten. Habt ihr den Teppich im Screenshot oben gesehen? Schauen wir ihn uns einmal genauer an.

Auf dem Teppich entdeckt ihr sowohl den Ahnen als auch die Hattifnatten.

Außerdem steht im Wohnzimmer ein wunderschöner roter Sessel und in Mumintrolls Schlafzimmer hängt eine Röntgenaufnahme von ihm, die manche Fans vielleicht wiedererkennen.

Der Schnee von „Mumintroll: Die Wärme des Winters“

Für den Bilderbuch-Look setzen wir größtenteils auf flache Strukturen, Landschaften und Objekte. Der Schnee sollte sich aber anfühlen, als hätte er Gewicht, und sich passend zu Mumintroll bewegen.

Das Terrain des Spiels besteht aus einfachen Formen, auf die eine verformbare Schneeschicht gelegt wird. Diese Schicht reagiert auf Figuren und andere Elemente und vermittelt so das Gefühl, wirklich durch den Schnee zu stapfen.

In der Engine sieht das so aus …

Im Screenshot oben seht ihr außerdem Büsche, die ganz flach sind und vielleicht ein wenig an Theaterrequisiten erinnern. Mit dem geschickten Einsatz von Perspektive und Kamerawinkeln kommen wir echter Magie wohl am nächsten.

Das Ergebnis sind Stellen, an denen weicher Schnee als schwere, texturierte Masse aufgeworfen und wieder hinuntergeworfen wird. Perfekt, um daraus Schneefiguren zu bauen.

Ab dem 18. September erhältlich

Vielen Dank, dass ihr euch unseren kleinen Ausflug in die Kunst des Spiels angesehen habt. Wir hoffen, ihr entdeckt beim Durchspielen von „Mumintroll: Die Wärme des Winters“ jede Menge schöne Kunst und Details und spürt die Hygge des Mumintals, wie wir sagen würden.

Zum Abschluss zeigen wir euch noch Konzeptkunst eines dunklen, kalten Winterwaldes und von Mumintroll, der merkt, dass er mutiger ist, als er dachte.

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