So, hätten wir es also geschafft. Das Jahr ist vorrüber. Der deutschsprachige PlayStation Blog feiert das erste Mal Silvester und Neujahr. Viel ist nicht mehr zu sagen, dass einzige, was in diesem Jahrzehnt noch nicht ausreichend gewürdigt wurde, ist der Dank, den wir euch Usern schulden. Die Phrase wird gerne und oft strapaziert, aber sie könnte gerade in unserem Fall kaum treffender sein: Ohne euch wäre nichts von alle dem hier möglich gewesen. Vielen Dank!
Auch wenn nicht immer alles zur Zufriedenheit Aller gelingen kann, so geben wir mit dem, was wir euch bieten können, immer 100%. Ich hoffe, ihr seid uns auch im nächsten Jahrzehnt gewogen und wir können noch lange die Freude über alles von Interesse rund um dieses phantastische PlayStation Universum genießen.
Wir wünschen euch, euren Familen und Freunden alles erdenklich Gute für das neue Jahrzehnt! Wir lesen uns bald wieder…
Das Jahr steht jetzt ganz kurz vor seinem Abschluss und ein Gutes war es für uns Videospieler im Sony-Universum. Das heißt aber nicht, dass das nächste nicht noch besser werden könnte. Ein Titel wird uns schon bald einen ersten Einstieg in ein neues Jahr voller spielerischer Sensationen bieten: ModNation Racers.
Der Kart Racer mit dem unerschöpflichen Angebot für kreative Streckenbastler verspricht eines der Highlights in 2010 zu werden. Doch nicht nur der Streckeneditor wird das Spiel zu etwas ganz besonderem machen. Es soll auch einfach einen Riesenspaß machen. Mat Thomas von den Entwicklern hat ein paar Sätze formuliert, um euch die Gameplay-Elemente näher zu bringen.
Hallo Allerseits. Mein Name ist Mat Thomas und ich bin Game Designer hier in den United Front Games Studios, welche an ModNation Racers arbeiten. Ich will euch heute unsere Herangehensweise an das eigentliche Racing aufzeigen und euch einen Einblick in die Philosophie bei der Entwicklung des Handlings, der Waffen und der AI.
Als wir mit den Arbeiten zu ModNation Racers begonnen hatten, war uns klar, dass wir nicht einfach ein einfaches Physik-System als zentrale Rennerfahrung installieren können. Wir wussten auch, dass, anders als in vielen anderen Racern, die Spieler sich bei ModNation Racers sehr auf den Umgang mit den Waffen konzentrieren werden. Ganz zu Beginn der eigentlichen Arbeit an dem Spiel experimentierten wir einem extrem einfachen Handling (fast so, als würde man auf Schienen fahren) und einer sehr viel “physikalischeren” Rennerfahrung. Uns wurde aber sehr schnell klar, dass, wenn das Handling so leicht ist, das ganze einfach viel weniger Spaß macht. Es war deutlich zu leicht. Auf der anderen Seite: Wenn der Spieler sich die ganze Zeit darauf konzentrieren muss, den Wagen bei einem anspruchsvollerem Handling auf der Rennstrecke zu halten, bleibt lässt das keine mentalen Ressourcen übrig, um mit den Waffen herumzuexperimentieren. Ihr könnt es euch wahrscheinlich denken: Wir sind am Ende irgendwo in den Mitte gelandet um haben so einen Grad an Physik geschaffen, der uns das Gefühl gibt, einen wahren Next Generation Kart-Titel geschaffen zu haben. Unserem Gefühl nach ist diese Einstellung gerade gut um dieses “Pick up and play” Gefühl zu erzeugen. Das Spiel ist leicht zugänglich, bietet aber gleichzeitig eine Spieltiefe, die man von jedem Racer erwarten sollte. (mehr…)
Eigentlich hatten wir unsere Jungs und Mädels aus der VidZone ja schon lange in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub entlassen, aber wie es so ist: Wer die Sache lebt, kann keinen Urlaub machen. Weil es dem Team dort immer noch so sehr in den Fingern kribbelt, konnten sie es nicht lassen, noch mal ein paar Sätze für euch zu formulieren.
Diesmal meldet sich nicht nur wie gewohnt der Ben, das ganze Team hat ein paar Dankesschreiben für ein tolles Jahr formuliert. Genießt es, dieser Post ist euch gewidmet: Den treuen VidZone Fans.
Wenn wir eines auf unserem Abenteuertrip bereits vollkommen genug hatte, dann ist es Sport. Dachten wir zumindest. Dann kam die Langlauftour. Manche gaben hier bereits nach einem Kilometer auf, nicht alle konnten brav ihre 5 km bewältigten. Trotzdem wurden im Anschluss alle mit einem klassischen Sauna-Gang belohnt.
Die eigens für unsere Truppe gebuchte Sauna und das beiliegende Jaccuzzi ließen alle Schmerzen des Tages vergessen und im 15 Minuten Takt heizte sich eine Truppe in der Sauna auf während die anderen unter finnischem Sternenhimmel das warme Jaccuzzi genossen. Einzig der Weg vom Jaccuzzi zur Sauna – eine 20 Meter lange Strecke durch den ewigen Schnee – konnte da noch für Unbehagen sorgen nachdem Philip unsere Badelatschen gestohlen hatte und wir barfüßig durch den Schnee stapfen mussten.
Wie es mit dem Karma so ist, erfährt jeder früher oder später seine gerechte Strafe. In Philips Fall bestand diese in einer eiskalten Dusche mitten in der Sauna Umkleide, womit wir uns bei den nachkommenden Gästen direkt sehr beliebt gemacht haben dürften – Die halbe Umkleide stand anschließend unter Wasser….
Am Abend gab es dann ein leckeres Abendessen im Hotel und wie beinahe jeden Tag standen die Strapazen des Tages allen in die Gesichter geschrieben und während sich Philipp, Moritz, Rines und Fabian in unserem Zimmer noch an dem einen oder anderem Game versuchten ging es für den Rest der Bande bereits um 22:00 in Richtung Bett.
29. Dezember
Am heutigen Tag war endlich mal länger schlafen angesagt, denn auch Hunde brauchen ihren Schlaf. So wurden wir erst nach dem Frühstück um 10:45 zur Einschulung im Hundeschlittenfahren gerufen. Das 10 minütige Video brachte uns dann die Grundsätze eines korrekten Hundeschlittenführers näher und nachdem jeder von uns versicherte, alles verstanden zu haben, ging es dann zu den Hunden.
Bereits aufgereiht und an Bäumen festgebunden, standen dann unsere 6 Schlitten zu je 5 Hunden an der Arctic Edge (wie ihr im Foto sehen könnt) bereit. Was mich persönlich anfänglich ein wenig schockierte war das ständige Gejaule und Gebelle der Huskies. Wie verrückt sprangen sie am angebundenen Schlitten herum doch unser Führer bestätigte, dass die Hunde einfach nur laufen wollen und deshalb im Stillstand so nervös reagieren.
Nach kurzer Einführung auf dem echten Schlitten (wie wird gebremst, wie wird eine Kurve gemacht etc.) ging es dann endlich los auf unsere 16km lange Fahrt durch die Wildnis Finnlands. Ein wirklich atemberaubendes Erlebnis wenn 5 Hunde wie wild einen mit 2 Mann besetzen Schlitten ziehen und sich dabei einfach nur verausgaben wollen.
Allen voraus gab der Hundeführer mit seinem Ski-Doo den Weg an und wir folgten in Reih und Glied brav der vorgegebenen Strecke. Durch die ungleiche Gewichtsverlagerung der einzelnen Passagiere ergab sich allerdings die eine oder andere Stau-Situation die dann schlussendlich durch das Anhängen eines 6. Hundes beim fraglichen Schlitten gelöst werden konnte.
Ich kann euch sagen: Das Ganze ist anstrengender als jede andere Sportart die mein Körper vorher durchmachen musste. Bei all der Kälte, die hier in Finnland herrscht, wird einem wärmer als in der Karibik wenn man den Hunden bei Strecken bergauf helfen muss, die Last fortzubewegen.
Wie bei den bisherigen Ausflügen üblich, hielten wir auf halber Strecke an einer Tuska um den Hunden etwas Pause zu gönnen und uns ein Mittagessen zu verpassen. Diesmal gab es leckeren Lappland-Burger – Rentierfleisch und Finnisches Fladenbrot – ein Leckerbissen, der bei jedem von uns gut ankam und uns für die restlichen 9km stärkte. Natürlich wurden auch die Hunde mit den notwendigen Streicheleinheiten versorgt um sie für die weitere Reise zu motivieren.
Nach rund einer Stunde kamen wir dann wieder am Hunde-Zwinger an, in dem beachtliche 400 Hunde hausen. Vorwiegend handelt es sich hier um Huskies aus Sibirien und Alaska wobei uns erklärt wurde, dass die Hunde aus Sibirien bei großer Kälte besser sind und längere Strecken laufen können (unser Hundeführer selbst hat 125 Hunde und meinte, dass dies immer noch zuwenig wäre um eine perfekte Züchtung für das in Schweden stattfindende 1.000km Rennen an den Start zu schicken!). Huskies aus Alaska hingegen seien zwar bei großer Kälte nicht ganz so geeignet, durch ihre Größe aber um einiges schneller und daher für Sprints wie geboren. Wieder im Hotel angekommen, wurde uns dann noch ein 5 Tage altes Husky Baby gezeigt und es stand auch bereits der nächste Sauna-Gang am Programm.
Es gibt wirklich nichts besseres, als nach einem Tag auf dem Hundeschlitten eine wohlverdiente finnische Sauna zu genießen und da die Jungs bereits bei den Huskies gesehen hatten, dass man sich einfach im Schnee wälzt, wenn man zu “heiß gelaufen ist”, tauchen sie selbst auch gleich mal direkt vom Jaccuzzi aus kopfüber in den Schnee – nur mit einer Badehose bekleidet!
Nach der Sauna gings dann erneut zum leckeren Abendessen bei dem wir Leckerbissen wie kaltgeräuchertes Rentierfleisch, frischen Lachs, und Rentiergeschnetzeltes serviert bekamen. Mit vollem Bauch gings dann in Richtung Rezeption wo sich vier von uns auf eine Nacht im Igloo vorbereiteten – Ausgerechnet Philipp, Moritz, Rines und Fabian verzichteten auf diesen Programmpunkt da ihnen die Nacht im Igloo als zu kalt vorkam (obwohl es gerade die waren, die sich wie die Huskies im Schnee wälzten).
So und nun geht’s ab in mein Igloo um die letzte Nacht dieser wahrlich traumhaften Kurzreise ins finnische Lappland zu verbringen und sollte ich nicht erfrieren (mir wurde versichert, dass die Schlafsäcke uns warm genug halten) werdet ihr in Kürze noch eine Zusammenfassung unserer besten Fotos hier im Blog sehen.
Hier bin ich wieder. Noch immer zählt mein Fuß ganze zehn Zehen und das Programm geht Schlag auf Schlag gnadenlos weiter. Die Leute bei MotorStorm Arctic Edge haben allen Teilnehmern, soviel kann ich jetzt schon sagen, wirklich eine unvergessliche Reise beschert. Wo war ich stehen geglieben? Beim Ski-Doo glaube ich…
27. Dezember
Nach der Ski-Doo Action, die uns den ganzen Vormittag durch die Wälder Nordfinnlands geführt hat, hatten wir dann alle eine kurze Verschnaufpause um unsere Sachen für die Wildnistour zu packen.
Um 15:00 gings dann endlich los und wir wurden mit dem Bus zum Startpunkt des Überlebenstrainings gebracht. Nachdem es rund um uns bereits stockdunkel geworden war, gings dann bewaffnet mit einem GPS Gerät und einem Ski-Doo daran, 5 Stationen zu finden.
Die Leute von Motorstorm Arctic Edge habens möglich gemacht: Die Gewinner der SchülerVZ Challenge, ein paar Leute mit Verantwortung und meine Wenigkeit genießen gerade die fast schon sommerliche -24 Grad kalte Luft nördlich des Polarkreises in Kittilä. Eigentlich wollte ich euch ja schon gestern meine Erlebnisse des ersten Tages ausführlich schildern, aber wie ihr merken werdet: Nicht alles lief bisher nach Plan und viel Zeit zum Schreiben war noch nicht gegeben.
Jetzt aber habe ich endlich Gelegenheit, euch über die ereignissreiche Anreise und unsere ersten Schritte im ewigen Eis zu berichten. Begonnen hat alles sehr früh am 2. Weihnachtstag. Wirklich sehr, sehr früh…
Hey Leute, wenn ihr das hier lest, habe ich mich schon lange auf den Weg in Richtung Frankfurt gemacht und bin wahrscheinlich schon irgendwo zwischen Helsinki und Kittliä. Was ich da will? Nun, erinnert ihr euch nicht an die große MotorStorm Arctic Edge Challenge auf SchülerVZ? Die Gewinner dieser Herausforderung zum PSP-Hit wurden von den Machern des eisigen Racers ins ewige Eis geschickt.
In den Weihnachtsferien geht es hauptsächlich um den Geist des Gebens und dementsprechend sind auch wir in Geberlaune!
Seit dem gestrigen Heiligabend um 19 Uhr unserer Zeit noch bis zum Sonntag um 20 Uhr halten wir ein weiteres Uncharted 2:Among Thieves Double Cash Wochenende ab. Ihr verdient also das Doppelte für alle Kills und Medaillen. Ja, ihr habt richtig gelesen: Ihr bekommt auch für die Medaillen Double Cash!
Ach ja, bevor ichs vergesse: Unsere Figuren haben sich zur Feier des Anlasses auch ein bisschen dem Fest entsprechend gekleidet.
Nun ist es soweit und wir haben schon den 24. Dezember – der Tag der Ruhe und wo hoffentlich bei euch allen ein braves Christkind voller Geschenke zu Besuch kommt.
Ich möchte diesen Anlass nutzen, und jedem einzelnen von euch im Namen des gesamten PlayStation Teams für eure Unterstützung danken – denn die Community und jeder einzelne von euch ist es, was die Welt von PlayStation Tag für Tag so spannend macht und uns jeden morgen mit einem Lächeln (wenns nicht zu früh ist) aus dem Bett holt.
Ihr werdet hier in den nächsten 2 Tagen etwas weniger als sonst zu lesen bekommen doch ungleich unserer Kollegen vom EU Blog, die sich bis zum nächsten Jahr in den Winterschlaf begeben, gehts bei uns schon ab dem 27. Dezember wieder mit Vollgas los, denn meine Wenigkeit wird die Gewinner des Motorstorm Arctic Edge Gewinnspiels auf SchuelerVZ mit ins verschneite Kittilä nach Finnland begleiten (der Wetterbericht spricht von Tiefsttemperaturen bis -30 Grad Celsius). Von dort werdet ihr dann täglich darüber informiert wie eine reale Motorstorm Arctic Edge Erfahrung aussieht.
In diesem Sinne wünschen wir alle euch besinnliches Weihnachten und möge das Christkind brav sein und viele Geschenke unter den Baum zaubern!
Wer Killzone 2 kennt, dem ist auch Guerrilla Games ein Begriff und da heute Weihnachten ist, wollen die Jungs ihre Glückwünsche direkt an euch schicken:
Zwischen der Veröffentlichung von Killzone 2, der “Behind the Bullet” demo und den drei Map Packs zum Download, waren auch die Inhalte, die wir im PlayStation Home zur Verfügung gestellt haben, ziemlich aufregend für uns bei Guerilla Games.
Wir möchten das als Anlass nehmen und uns bei euch, liebe Fans, für die tolle Unterstützung im Jahr 2009 bedanken. Denn ohne eure Jubelschreie, euer Feedback, euren Enthusiasmus sowohl im Spiel als auch auf Killzone.com gäbe es kein Killzone 2.
Wir wünschen euch ein frohes Fest und einen guten Rutsch in ein tolles 2010 – und natürlich hoffen wir, dass ihr uns auch regelmässig auf Killzone.com besucht!
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