Dynamische Kämpfe, knappe Ressourcen und anspruchsvolle Rätsel: Das Gameplay von Silent Hill f

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Dynamische Kämpfe, knappe Ressourcen und anspruchsvolle Rätsel: Das Gameplay von Silent Hill f

Das neueste Kapitel der ikonischen Horror-Serie präsentiert einen frischen Schauplatz und ein actionreiches Kampfsystem

Am 25. September erscheint mit Silent Hill f ein neues Kapitel der erfolgreichen Horror-Reihe. Der Schauplatz ist dieses Mal nicht die namensgebende Stadt in den Vereinigten Staaten, sondern das abgelegene Dorf Ebisugaoka im Japan der 1960er Jahre. Hier lebt die Oberschülerin Shimizu Hinako, die miterlebt, wie sich ihr Zuhause in einen grauenhaften Albtraum verwandelt. Der neue Serienteil verbindet eindringlichen Psycho-Horror, groteske Monster und anspruchsvolle Rätsel mit einem deutlich actionorientierten Gameplay.

Intensive Nahkämpfe und zerstörbare Waffen

Ihr müsst auf Pistolen oder Gewehre verzichten, mit denen ihr euch Gegner aus sicherer Entfernung vom Hals halten könntet. Stattdessen greift ihr zu improvisierten Waffen, die ihr in der Umgebung findet. Mit Baseballschläger, Hammer, Küchenmesser oder dem ikonischen Stahlrohr geht ihr in den Nahkampf und wehrt euch gegen missgestaltete Kashimashi, bizarre Oi-omoi oder gigantische „Blumenmonster“ wie den Ara-abare.

Gewöhnt euch aber nicht zu sehr an euren Lieblingsschläger, denn die Waffen sind nicht unverwüstlich. Sie verschleißen und gehen kaputt, wenn sie zu oft verwendet werden. Reparatursets verlängern die Lebensdauer, sind aber selten. Glücklicherweise findet ihr immer wieder neue Gegenstände, die sich als Waffe eignen, und ihr könnt mehrere davon gleichzeitig mitführen. Trotzdem solltet ihr immer darauf achten, dass nicht euer gesamtes Arsenal kurz vor dem Zerfall steht, da ihr sonst vielleicht während eines knallharten Kampfes ohne Waffen dasteht. Von Zeit zu Zeit besucht Hinako eine albtraumhafte Dimension abseits ihrer Welt. Dort findet ihr besondere Gegenstände, wie die japanische Stangenwaffe Naginata. Um deren Zustand müsst ihr euch keine Gedanken machen, ihr könnt sie so oft einsetzen, wie ihr möchtet. Nach Ebisugaoka könnt ihr die traditionellen Waffen aber nicht mitnehmen.

Lebenskraft, Ausdauer und geistige Gesundheit

Wenn ihr gegen die scheußlichen Kreaturen bestehen wollt, müsst ihr das dynamische Kampfsystem verinnerlichen, das sich an modernen Action-Spielen orientiert. Leichte und starke Schläge, Blocken und Ausweichen verbrauchen eure Ausdauer, die sich nur langsam regeneriert. Ist eure Ausdauer erschöpft, werdet ihr leichter getroffen und nehmt mehr Schaden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt im „perfekten Ausweichen“. Mit dem richtigen Timing könnt ihr dann einen verheerenden Konter ausführen, der keine Ausdauer verbraucht und Gegner zu Boden stoßen und schwer verletzen kann. Für einen perfekten Konter braucht ihr schon katzenartige Reflexe, einfacher wird es mit dem Fokusmodus, den ihr mit der L2-Taste aktiviert.

Im Fokusmodus verlangsamt sich die Zeit erheblich, wodurch ihr ein größeres Zeitfenster für präzise Konterangriffe erhaltet. Während dieser Phase ladet ihr außerdem einen besonders kraftvollen Angriff auf. Allerdings geht der Einsatz dieses mächtigen Instruments auf Kosten von Hinakos geistiger Gesundheit. Diese wird in einer eigenen Leiste angezeigt und spiegelt das psychische Gleichgewicht.. Es wird kritisch, wenn die geistige Gesundheit vollkommen erschöpft ist. Dann ist sie eine Zeit lang wie gelähmt vor Angst und ein leichtes Opfer für die zahllosen Schrecken der Welt.

Besiegte Gegner hinterlassen keine Beute und Gegenstände, mit denen ihr eure Lebensenergie oder psychische Gesundheit auffüllen oder die maximale Kapazität erhöhen könnt, sind rar. An den Schreinen habt ihr dann die Gelegenheit, euren Charakter zu verbessern und euch temporäre oder dauerhafte Vorteile zu verschaffen. Ohne ein striktes Ressourcenmanagement werdet ihr jedoch schnell an eure Grenzen stoßen. Wenn die Kämpfe zu schwer sind – besonders die Bosse sind eine echte Herausforderung –, bietet Silent Hill mehrere Schwierigkeitsstufen, darunter einen gemäßigten Story-Modus, der besonders für Neueinsteiger eine wertvolle Hilfe sein kann.

Rätsel, die unter die Haut gehen

Ein wesentliches Merkmal der Silent Hill-Reihe sind die tief mit der Geschichte verbundenen Rätsel. Es geht nicht einfach nur darum, einen Schlüssel für eine verschlossene Tür zu finden: Die Puzzles haben meistens einen direkten Bezug zu Shimuzus Ängsten und Traumata. Zum Beispiel müsst ihr in einem nebelverhangenen Reisfeld mit Vogelscheuchen in zerrissenen Schulmädchenuniformen interagieren, um einen Hinweis für euren weiteren Weg zu erhalten. Findet ihr nicht die richtige Reihenfolge, werdet ihr angegriffen und müsst euch gegen groteske Versionen eurer Mitschülerinnen wehren. Diese Szene geht besonders unter die Haut, wenn ihr wisst, dass sie seit ihrer Kindheit eine tiefe Angst davor hat, sich zu verirren – und vor Vogelscheuchen.

Die Rätsel sind komplex, aber nicht willkürlich. Mit etwas Überlegung und dem genauen Absuchen der Umgebung findet ihr wichtige Hinweise und schließlich garantiert auch die Lösung. Möchtet ihr euch lieber auf die Action konzentrieren und die gruselige Atmosphäre auf euch wirken lassen, kann der Rätsel-Schwierigkeitsgrad separat angepasst werden. Im einfacheren Story-Modus bekommt ihr die Lösung zwar auch nicht auf dem Silbertablett präsentiert, aber die Puzzles sind erheblich einfacher zu knacken.

Wir freuen uns schon darauf, mit Shimizu Hinako die schaurige Welt von Silent Hill zu erkunden. Seid ihr dabei? Sagt es uns in den Kommentaren!

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