Elden Ring: Die schwersten Bossgegner im Detail

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Elden Ring: Die schwersten Bossgegner im Detail

Diesmal geben wir euch Tipps für einige Bossgegner, die in Elden Ring auf euch warten

Die Welt von Elden Ring, dem neuesten Werk des japanischen Entwicklerstudios From Software, steckt voller Gefahren. An jeder Ecke lauern brutale Gegner, fiese Fallen und natürlich knallharte Bosse. Aus der letzteren Kategorie möchten wir euch nachfolgend sechs fordernde Widersacher im Rollenspiel-Hit etwas näher vorstellen und euch einige Tipps für diese Konfrontationen mit auf den Weg geben.

Königliche Ritterin Loretta

Den Anfang in unserer kleinen Liste macht die Königliche Ritterin Loretta, die ihr im Haus Caria finden könnt. Bei ihr handelt es sich um einen der zahlreichen optionalen Bossgegner. Es könnte also sein, dass einige Spieler während ihrer Reise durch die Zwischenlande nie auf Loretta treffen werden. Es lohnt sich jedoch, gegen sie zu kämpfen.

Während des gesamten Duells befindet sie sich auf dem Rücken ihrer Pferdes und wird euch von dort aus mit einer Art Hellebarde angreifen, die eine beachtliche Reichweite hat. Zudem kann sie magische Schwerter heraufbeschwören und einen gewaltigen magischen Bogen benutzen. Vor diesem solltet ihr euch unbedingt in Acht nehmen, denn die damit abgeschossenen Pfeile können massiven Schaden anrichten.

Anfangs empfiehlt es sich, eure Geisterasche einzusetzen, damit diese die Aufmerksamkeit des Bosses auf sich zieht. Wir haben den Hund eingesetzt, der sich auf Loretta gestürzt hat. Wenn der Gegner mit eurem Begleiter beschäftigt ist, habt ihr Zeit, um einige Treffer zu landen. Anschließend solltet ihr schnell wieder auf Abstand gehen.  Wenn eine blaue Rune neben ihr erscheint, wird sie Magie benutzen. Den Schwertern könnt ihr mit dem richtigen Timing leicht ausweichen. Auch ihre normalen physischen Attacken sollten euch keine allzu großen Probleme bereiten.

Anspruchsvoller wird es erst, wenn ihr Loretta ungefähr die Hälfte ihrer Lebensenergie abgezogen habt, denn dann packt sie ihren zuvor erwähnten großen Bogen aus. Glücklicherweise braucht ihre Waffe relativ lange, um aufzuladen, was euch Zeit gibt, dem Angriff auszuweichen. Mit gutem Timing und etwas Geduld kriegt ihr Loretta klein. Als Belohnung erhaltet ihr ihren Bogen als Zauber und eine Kriegsasche.

Schimmersteindrache Smarag

Diesem Bossgegner werdet ihr begegnen, wenn ihr in die Akademie hineinkommen wollt. Schimmersteindrache Smarag bewacht ein wichtiges Item, das ihr hierfür benötigt. Ihr müsst diesen Kampf zwar nicht zwangsweise austragen, allerdings könnt ihr so ein Drachenherz bekommen und das sind bekanntlich kostbare Items in Elden Ring.

Smarag verdankt seinen Namen unter anderem seinem Feuer, das grünlich wie ein Smaragd lodert. Wie die übrigen Drachen, denen ihr im Open-World-Rollenspiel begegnet, macht auch dieser Boss ordentlichen Schaden, sollte er euch mit seinen Flammen treffen. Ansonsten müsst ihr euch unter anderem vor Stampfern seiner Hinterbeine in Acht nehmen sowie einem Fegerangriff mit seinem Schwanz.

Auch in diesem Kampf könnt ihr Geister als Unterstützung heraufbeschwören, die den Boss kurzzeitig ablenken und euch so etwas Zeit verschaffen. Wir empfehlen euch, während dieser Auseinandersetzung auf Sturmwind zu reiten, um so einigen Attacken besser ausweichen zu können. Zunächst solltet ihr euch auf die Hinterbeine konzentrieren. Sobald der Drache in die Lüfte steigt und Feuer speit, heißt es, die Beine in die Hand zu nehmen.

Schön ist, dass die Angriffe oft klar erkennbar sind und ihr euch entsprechend gut auf diese einstellen könnt. Bleibt immer in Bewegung und versucht, hinter Smarag zu kommen und ihn dort zu bearbeiten. Die Schwachstelle des Drachen ist sein Kopf, doch den solltet ihr nur dann angreifen, wenn ihr euch wirklich sicher seid, nicht gegrillt oder gebissen zu werden. Mit etwas Geduld könnt ihr auch diesen Gegner erledigen.

Elemer von den Dornen

Elemer von den Dornen zählt zu den herausfordernden optionalen Bossgegnern, die in Elden Ring auf euch warten. Ihn könnt ihr in der Schattenburg finden, einem Gebiet, das zwischen dem Altus-Plateau und dem Vulkan-Areal gelegen ist. Wenn ihr diesen Boss erledigen wollt, müsst ihr euch ganz ins Innere der Burg vorkämpfen.

Zunächst wirkt Elemers Ausrüstung nicht wirklich besonders: Er führt ein Schwert und einen Schild mit sich. Speziell ist jedoch der Kampfstil dieses Gegners, denn er kann sein Schwert mittels Magie schwingen, ohne es berühren zu müssen, wodurch sich seine Reichweite ordentlich erhöht. Erschwerend kommt hinzu, dass ihr in einem ziemlich kleinen Raum gegen ihn kämpfen müsst, weshalb Ausweichen knifflig sein kann.

Des Weiteren beherrscht Elemer einige ziemlich starke Attacken, die für euch schnell das Game Over bedeuten können. Er kann beispielsweise das Schwert wie einen Bohrer einsetzen, was euch bei einem Treffer ziemlich viel Schaden zufügt. Solltet ihr zu nah an ihm dran sein, kann er euch außerdem packen, was einer seiner mächtigsten Angriffe ist. Bleibt deshalb lieber etwas auf Abstand und versucht, den meisten Attacken auszuweichen. Sollte sich dann eine Lücke in Elemers Deckung auftun, schlagt zu!

Während des Kampfes hatten wir unseren Hund-Geist genutzt und die Klinge unseres Schwerts mit Scharlach-Fett beschichtet. Diese Kombination schien sich, unserer Meinung nach, gut für dieses Duell zu eignen und reduzierte die Lebenspunkte des Bosses recht fix. Mit etwas Geduld und einigen beherzten Attacken ging Elemer letztendlich zu Boden, wofür wir unter anderem eine Trophäe erhielten.

Grausame Zwillinge

Die Grausamen Zwillinge haben wir stellvertretend für die Kämpfe gegen zwei Bossgegner auf unsere kleine Liste gesetzt. Erfahrungsgemäß zählen diese Konfrontationen oftmals zu den härtesten Herausforderungen in einem From Software-Spiel. Ihr könnt sie oben auf der Mauer der Hauptstadt finden, wenn ihr euch auf den Weg in die Verbotenen Lande macht.

Besonders an diesem Kampf ist, dass sich eure Spielfigur plötzlich an einem komplett schwarzen Ort befindet. Einzig eine Leiche liegt vor euch, von der ihr ein Item aufnehmen könnt. Sobald ihr das getan habt, werden die beiden Bossgegner erscheinen und sich auf euch stürzen. Hier empfehlen wir euch unbedingt den Einsatz eines eurer Geister!

Dieser kann einen der Bosse binden, damit ihr euch derweil um den anderen kümmern könnt. Idealerweise hält euer Begleiter so lange durch, bis ihr den anderen Zwilling erledigt habt. Einer der Bossgegner führt eine große rote Axt mit sich. Zum Glück sind seine Angriffe nicht sonderlich schnell, weshalb ihr ihnen gut ausweichen können solltet. 

Der andere Boss ist mit Hörnern bedeckt und hat ein Hackebeil als Waffe dabei. Im Gegensatz zu seinem Bruder beherrscht dieser Feind auch magische Attacken, vor denen ihr euch hüten solltet. Zudem sind seine Angriffe etwas schneller, doch mit ein bisschen Übung könnt ihr auch diesen gut ausweichen. Verglichen mit anderen Kämpfen gegen zwei Gegner in Elden Ring mag dieser zunächst zwar einschüchternd wirken, allerdings könnt ihr ihn gut meistern, wenn ihr nicht gegen beide Feinde gleichzeitig kämpfen müsst.

Sternengeißel Radahn

Zum Abschluss widmen wir uns noch zwei Bossgegnern, denen ihr euch in den Zwischenlanden entgegenstellen müsst. Wir beginnen mit Sternengeißel Radahn, einem der Feinde, an denen sich bisher schon viele Spieler die Zähne ausgebissen haben. Der Kampf gegen diesen Feind läuft ziemlich besonders ab, denn ihr befindet euch in einer riesigen Wüstenarena und müsst erstmal zum Boss hinkommen.

Da der Boss euch jedoch direkt mit Pfeil und Bogen ins Visier nimmt, ist das gar nicht so einfach. Auf eurem Weg zu ihm solltet ihr zudem die goldenen Markierungen vor euch aktivieren, denn so beschwört ihr NPCs herauf, die Radahn attackieren. Habt ihr den letzten von ihnen herbeigerufen, wird der Gegner einen Pfeilregen auf euch niedergehen lassen, dem ihr idealerweise mit Sturmwind ausweichen solltet. Begebt euch danach zu Radahn. Hier beginnt der knifflige Teil, denn nun solltet ihr versuchen, die Beine eures Feindes zu malträtieren und ihm so viel Schaden wie möglich zufügen. Idealerweise auch, bevor er all eure Geisterfreunde zerlegt hat. Kein einfaches Unterfangen! Mit Magie, Drachenangriffen oder auch Waffenfetten könnt ihr es euch etwas einfacher machen.

Sobald ihr Radahn ungefähr die Hälfte seiner Lebensenergie abgezogen habt, wird er mit einem mächtigen Satz nach oben verschwinden. Die Musik geht aus und es wird dunkel in der Arena. Es ist ruhig – zu ruhig. Plötzlich wird der Sand um euch erleuchtet und in diesem Moment solltet ihr mit Sturmwind Land gewinnen. Der Boss stürzt in Form eines großen Feuerballs zurück aufs Schlachtfeld und schaltet euch aus, sollte die Explosion euch treffen. Zudem hat Radahn nun neue Tricks auf Lager, denn jetzt wird er auch Magie gegen euch einsetzen und beispielsweise Felsbrocken auf euch schleudern. Beschwört nun wieder die Geister herauf, damit sie den Boss ablenken und versucht wie zuvor, die Beine eures Gegners zu bearbeiten und ihn so letztendlich zu Fall zu bringen.

Noch wichtiger als bei den zuvor vorgestellten Bossen ist es, hier nichts zu überstürzen. Radahn hat eine immense Kampfkraft und bestraft jeden Fehler knallhart. Mit ein oder zwei Treffern kann dieser Elden Ring-Gegner euch ausschalten, weshalb diese Konfrontation ein nervenaufreibender Drahtseilakt sein kann.

Morgott, König des Mals

Morgott, König des Mals, ist ein Bossgegner, der sich euch ungefähr in der Mitte des Rollenspiel-Hits in den Weg stellt. Ihr müsst gegen ihn in der Hauptstadt kämpfen. Auch er bereitete bereits zahlreichen Spielern ordentlich Probleme, da er nicht nur ausgesprochen schnell ist, sondern mit seinen Angriffen auch viel Schaden anrichtet.

In der ersten Phase wird Morgott mehrere Attacken auf euch loslassen. Er kann mit seinem Schwert angreifen, goldene Dolche heraufbeschwören und auf euch feuern, einen großen goldenen Hammer schwingen und goldene Schwerter auf einen Teil der Arena hinabstürzen lassen. Er hat somit einen ziemlich variantenreichen Kampfstil, auf den ihr euch zunächst einstellen müsst. Hierbei empfiehlt es sich wieder, einen eurer Geister zu nutzen. Wir haben Morgott am Ende mit unserer Qualle in die Knie gezwungen. Diese kann ziemlich viel Schaden einstecken und den Gegner mit etwas Glück sogar vergiften.

Überstürzt nichts, sondern wartet darauf, dass sich eine Lücke in der Abwehr eures Feindes öffnet, um dann mit ein oder zwei Schlägen anzugreifen. So zieht sich der Kampf natürlich etwas in die Länge, doch ihr lauft nicht Gefahr, vom Boss erledigt zu werden. Sobald ihr ihm circa 50% seiner Lebensenergie abgezogen habt, wird er zusammensacken. Bleibt nun unbedingt auf Abstand, denn kurz darauf wird eine Schockwelle von Morgott ausgehen, die euch ordentlich Schaden zufügen kann. Morgott kann nun auch neue Angriffe einsetzen, von denen ihr euch jedoch nur vor einem wirklich in Acht nehmen solltet.

Wenn der Boss diesen einsetzt, wird sein Schwert rot glühen und er stürzt sich mit einem schnellen Satz auf euch, um eure Spielfigur aufzuschlitzen. Das verursacht massiven Schaden und kann euch sogar mit einem Treffer töten. Wenn er diesen Angriff einsetzt, versucht auf Morgott zuzurollen, damit er über euch hinweg schlägt. Doch Achtung: Diese Attacke besteht aus zwei Phasen, denn nach dem ersten Schlag folgt direkt ein zweiter, dem ihr so ebenfalls ausweichen könnt. Das kann etwas Übung erfordern, doch wenn ihr ruhig bleibt und euch weiter an eure Vorgehensweise aus der ersten Phase haltet, werdet ihr auch Morgott am Ende besiegen können.

Welcher Elden Ring-Bossgegner hat bei euch große Probleme bereitet und welcher Bosskampf gefiel euch bisher am besten im Rollenspiel-Hit? Verratet es uns gerne in den Kommentaren!

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