Elden Ring: Vom Befleckten zum Helden von Zwischenland

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Elden Ring: Vom Befleckten zum Helden von Zwischenland

Der Tod lauert an jeder Ecke der atemberaubenden Spielwelt - und wir lieben es!

Einst war Zwischenland wohl ein paradiesischer Ort, aber nach einem schrecklichen Krieg, der Die Zertrümmerung genannt wurde, und dem Verschwinden von Königin Marika der Ewigen herrschst das nun das reinste Chaos. Als ein vor langer Zeit aus dem Zwischenland verbannter Befleckter, erhebt ihr euch aus eurem Grab und macht euch auf die Suche nach dem mächtigen Eldenring, dessen Bruchstücke sich in den Klauen von fünf wahnsinnigen Halbgöttern befinden.   

Zaubern oder Zuschlagen: Wählt eure Klasse

Bevor ihr euch jetzt auf den Höllentrip durch die riesige, offene Dark Fantasy-Welt von Elden Ring aufmacht, um der neue Eldenfürst zu werden, erstellt ihr euch zuerst einen leidensfähigen Recken. Allein mit dem umfangreichen Charakter-Editor hätten wir uns schon einige Stunden beschäftigen können, in dem ihr neben dem Aussehen und der Rasse natürlich auch die Klasse des frisch belebten Befleckten wählt.

Ihr beginnt die Reise entweder als klassischer Ritter mit Schwert und Schild, Katana-schwingendem Samurai, heilkundigem Propheten, beidhändig bewaffnetem Krieger, als Bandit mit Stärken in Stealth-Attacken und mit Pfeil und Bogen oder als fast nackter Bettler, dem zuerst nur eine Keule zur Verfügung steht. Keine Sorge, eure Wahl ist wie gewohnt nicht für ewig in Stein gemeißelt, denn ihr investiert erworbene Erfahrung in Form von Runen in die unterschiedlichen Charakterwerte und Fähigkeiten. Stellt ihr fest, dass ihr besser als Magier zurecht kommt, dann lehrt eurem Banditen mit der Zeit die schwarzen Künste.

Der Tod ist erst der Anfang

Habt ihr euren Wunsch-Kämpfer erschaffen und das Tor eurer Gruft geöffnet, erwartet euch der Erste von garantiert tausend Toden. Ihr steht unversehens einer vielarmigen Monstrosität gegenüber, die kurzen Prozess mit eurem noch mickrigen Möchtegern-Helden macht. Gut, zumindest habt ihr nun die Tutorial-Phase überstanden, kurz darauf eröffnet sich mit Limgrave das eigentliche Startgebiet und ihr habt alle Zeit die atemberaubende Welt frei zu erkunden.

Bevor ihr euch von gleich zu Beginn von einem hoch zu Ross thronendem Ritter in Windeseile zerschnetzeln lasst, sucht lieber nach Orten der Gnade. Die glücklicherweise recht häufig zu findenden Ruheplätze entsprechen den Leuchtfeuern der Souls-Reihe. Hier sitzt ihr geschützt an einem wärmenden Feuer, levelt euren Charakter auf, wenn ihr genügend Runen von Gegnern kassiert habt, nutzt diese als Schnellreiseorte und trefft dort immer wieder auf die sanfte Maid Melina, die euch bei euren Abenteuern wertvolle Hilfe leistet. Sie erzählt nicht nur spannende Details zur epischen Geschichte von Elden Ring, sondern schenkt euch auch eine Spektralrosspfeife, mit der ihr nahezu immer und überall euer Pferd Sturmwind herbeiruft. Das allerdings erst, nachdem ihr den dritten Ort der Gnade freigeschaltet habt. Also, stellt den Erkundungsdrang etwas hinten an und macht diese Orte zur Priorität.

Schnell werdet ihr euer edles Ross sehr zu schätzen wissen, das euch in Windeseile durch die riesige Welt trägt, auf dessen Rücken ihr kämpft oder schnell vor mal wieder viel zu starken Gegnern flieht und dabei dank Doppelsprung auch den Sturz von beängstigend hohen Klippen unbeschadet übersteht. Meistens zumindest, wenn ihr allzu wagemutig seid, ist der Fallschaden das Aus für euch und euer gehörnten Pferdchen. Seht ihr auf dem Boden Geisterquellen, das sind gut erkennbare Luftwirbel, stellt euch mit Sturmwind mitten rein und mit der Sprungtaste werden ihr meterweit nach oben befördert. So lassen sich auch unüberwindlich erscheinende Höhenunterschiede einfach bewältigen und neue Geheimnisse entdecken.

Wohin des Weges?

Ihr habt keinen Zeitdruck und könnt eurer Neugierde freien Lauf lassen. Erkundet de wundersame und brutale Welt, redet mit NPCs und nehmt interessante Aufträge an, die euch wertvolle Gegenstände einbringen, schaut euch das Angebot der Händler an oder wandert einfach durch die Gegend und lasst euch von der schrecklichen Schönheit überwältigen. Überall findet ihr Zugänge zu Höhlen und anderen geheimnisvollen Orten. Solltet ihr einen Bereich besser erst einmal für einen späteren Besuch aufsparen, teilt euch das Elden Ring schon ausdrücklich mit. Nichts sagt deutlicher, dass man später nochmal  wiederkommen sollte, als eine Gruppe Goblins, die euch mit einem Pfeil vergiften und höhnisch lachend zusehen, wie ihr qualvoll sterbt oder ein haushoher Wolf, der eurem Helden gnadenlos nacheilt und mit einem Tatzenhieb das virtuelle Lebenslicht auslöscht.

Ziellos seid aber nicht unterwegs, der erste Auftrag lautet den Boss in Schloss Sturmschleier zu besuchen. Den Weg weist euch dabei die Führende Hand der Gnade in Form von güldenen Bögen, die von einem Ort der Gnade die Richtung angeben. Klar, könnt ihr jetzt den direkten Weg einschlagen und die direkte Konfrontation suchen, aber das bringt euch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine ordentliche Tracht Prügel bereits vor den Toren ein, wenn ihr auf Sturmkrieger und unerbittliches Ballisten-Feuer stoßt.

Schaut euch lieber die Weltkarte an, die ihr mit aufgestöberten Kartenfragmenten immer weiter aufdeckt. Orte der Gnade und viele andere markante und wichtige Punkte werden automatisch angezeigt, stoßt ihr auf einen interessanten Ort, setzt ihr manuell eine Markierung. Und ihr werdet so viele interessante Orte schon in den ersten Spielstunden finden, die ihr unbedingt später nochmals besuchen wollt, weil ihr zu dem aktuellen Zeitpunkt einfach zu schwach seid, Gefahren wie riesige Drachen, Monster-Quallen, ganze Bärenfamilien, Horden an Untoten oder Riesenkrabben, die gleich ihre zahlreiche Brut zum Kampf mitbringen, zügig den Garaus zu machen.

Lasst euch helfen

Grundsätzlich seid ihr wie gewohnt alleine unterwegs und stellt euch allen Gefahren. Ein bisschen Hilfe ab und an kann aber nun wirklich nicht schaden, besonders wenn ein mächtiger Gegner euch den weiteren Weg versperrt. Unterstützung bekommt ihr von KI-Geistern, die ihr an Denkmalen mit magischer Asche hervorruft. Zu weit entfernt darf der Ort des Schlachtens aber nicht von den Denkmälern entfernt sein, sonst geht eurem Gehilfen schon die Puste aus, bevor es richtig losgeht. Ansonsten drischt das monströse Helferlein ordentlich auf eure Feinde ein, bis dessen  Lebensenergie zur Neige geht und ihr wieder auf euch alleine gestellt seid.

Zum Beispiel spürt ihr schon früh ein Lager auf, in dem sich nicht nur gut ein Dutzend  schwer gepanzerte Ritter tummeln, sondern auch noch ein Rudel Wölfe ihre Runden drehen. Einfach reinmarschieren und losschlagen endet nicht gut für euch, besser ihr schleicht euch an und schaltet die ersten Wachen lautlos aus. Werdet ihr entdeckt und ein Fiesling bläst den Alarm, werdet ihr schnell umzingelt. Wie ein Kampf gegen drei, vier oder noch mehr Feinde gleichzeitig meistens ausgeht, das könnt ihr euch sicherlich ausmalen. Bekommt ihr aber Unterstützung durch einen schlagkräftigen Geist, der einige Gegner beschäftigt, habt ihr die Chance mit kräftigen Hieben und geschickten Ausweichmanövern das Blatt zu euren Gunsten zu wenden.

Eine atemberaubende Spielwelt und unvergessliche Momente

Es gäbe noch so viel zu den Spielmechaniken zu erzählen, aber ihr solltet unbedingt eure eigenen Erfahrungen machen und jeden Winkel der atemberaubenden Welt von Zwischenland erkunden. Macht euch keine Gedanken, auch wenn ihr keine Souls-Profis seid, die mit geschlossenen Augen die knackigsten Bosse weghauen, Elden Ring ist knallhart und ihr braucht Geduld und ordentlich Frustresistenz, aber wenn ihr an einer Stelle nicht weiterkommt, dann geht eben woanders hin.

Schon hinter der nächsten Ecke beginnt ein neues Gebiete mit neuen Wundern: Augenblicke der Ruhe mit traumhaften Ausblicken, bei denen ihr einfach den Blick über die abwechslungsreiche Landschaft streifen lasst, giftige Sümpfe voller Zombies und riesigen Ratten, ein Fahrstuhl der euch auf eine lange Fahrt in den Untergrund mitnimmt, in dem neue, scheußliche, Kreaturen euren Tod wollen, Portale ,die euch in fantasievolle Dungeons führen … Die Reise durch das Zwischenland wird euch einiges abverlangen, aber es wird garantiert ein unvergessliches Abenteuer.

Elden Ring angespeilt

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