Wir haben uns in die gefährliche und unvorhersehbare Welt von Days Gone gewagt

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Wir haben uns in die gefährliche und unvorhersehbare Welt von Days Gone gewagt

In Bend Studios kommenden post-apokalyptischen PS4-Exklusivtitel gibt es keine Routinemissionen

Sid Shuman, Director – Social Media, SIEA


Ich habe die Tage gezählt, bis ich tiefer in die postapokalyptische Welt von Days Gone eintauchen konnte (Anmerkung: es waren 288 Tage). Ich habe Bend Studio überredet, mich auf eine aktualisierte Version des PS4-Survival-Action-Spiels, das am 26. April auf PS4 veröffentlicht werden soll, loszulassen. Meine Zeit mit dem Spiel hat bewiesen, dass hier mehr (viel, viel mehr) drinsteckt, als man auf den ersten Blick glauben könnte.

Meine Wanderung durch Farewell, Oregon startete ungefähr etwa eine Stunde nach Spielanfang. Als Biker-Söldner Deacon St. John trat ich in eine tödliche offene Welt ein, die von fleischfressenden Freakers und umherziehenden Banditen bevölkert wurde. Eine Fülle von Aktivitäten erwartete mich: Kopfgeldjagden, Freaker-Neste ausradieren, das Schicksal von Deacons Frau untersuchen und alte Rechnungen begleichen.

Diese Missionen passen in Handlungsfäden, die passenderweise “Storylines” bezeichnet werden. Storylines sind Days Gones Antwort auf die abgenutzten “Quest”-Strukturen, die in anderen Open-World-Abenteuern zu finden sind. Ihr seid es leid, einer Quest-Folge hinterherzujagen? Springt einfach zu einer anderen Storyline und macht euch auf den Weg – das andere Zeug wird auf euch warten, wenn ihr dafür bereit seid. Ihr könnt jederzeit auf euren Storyline-Fortschritt zugreifen, indem ihr über das Touchpad eures DualShock 4 wischt.

Days Gone

Es war eine kluge Entscheidung von Bend Studios, das Spiel in den eigenen Hinterhof, dem nordwestlichen Pazifik der USA, zu setzen. Die schneebedeckten Berge, weitläufigen Pfade, ausgedehnten Wälder und sandigen Hochwüsten sind in ihrer Schönheit fast nicht von dieser Welt.

Aber die Gefahr ist immer nah. Ein paar Minuten in meiner Angespielt-Session fahre ich auf der offenen Straße. Ich bemerke eine Bewegung – das verräterische rote Flackern eines Laser-Visiers – und bevor ich Luft holen kann, werde ich von einem Schützen, der in einem Baum vor mir versteckt ist, vom Rad geschlagen. Als Deacon aufsteht, kommt eine Crew von Beil-schwingenden Banditen näher, um die Arbeit zu beenden. Dies war keine vorherbestimmte Begegnung, sondern eine Erinnerung daran, dass in der unvorhersehbaren Welt von Days Gone Bedrohungen auf überraschende Weise entstehen können. (Nachsatz: Ich habe ihnen in den Hintern getreten).

Später räume ich ein Hinterhalt-Lager auf und benutze mein SMG, Molotovs und Stealth-Kills, um die darin lauernden Räuber methodisch auszuschalten. Routine halt. Ich schalte den Oberbösewicht aus, schnappe mir seinen Montierhebel für eine Belohnung und beginne damit, die unmittelbare Umgebung zu plündern. So weit, so gut. Nun springen erst fünf, dann zehn, dann 20, dann 50 Freakers direkt auf mich zu, angezogen von dem Tumult.

Ich stolpere rückwärts und blinzle ungläubig, während ich blind meine SMG auf die ständig wachsende Menge schieße – und mich dabei wie jeder böse Kerl in jedem Zombie-Film fühle, bevor er in Stücke gerissen wird. Ich realisiere, meine einzige Hoffnung besteht darin, wegzulaufen. Ich sprinte zu meinem Motorrad und habe einen Moment Zeit, mich selbst zu verfluchen, weil ich es in Richtung der Mauer geparkt habe, bevor ich sofort von einer Flutwelle aus schnappenden Kiefern und herumschwingenden Armen überwältigt werde. Es ist ein episches Ende einer ansonsten routinemäßigen Mission. In Days Gone gibt es so etwas nicht.

TITLETITLE

Ein paar andere Details, die mir aufgefallen sind:

Habt einen Fluchtplan. Ihr habt eine Waffe, ein Motorrad und eine Mission. Alles, was ihr jetzt braucht, ist ein Fluchtplan, falls sich eine Freaker-Horde wie ein Heuschreckenschwarm auf euch stürzt. Wo ihr euer Motorrad parkt – und in welche Richtung es zeigt – ist oft wichtiger als eure Waffen. Und denkt dran: euer Motorrad ist euer Speicherpunkt!

Eine kurze Anmerkung über Waffen. Waffen gibt es in fünf verschiedenen Stufen, von Level 1 („Müll”) bis Level 5 („Special Forces Condition”). Days Gone bietet großzügige und schnelle Vergleiche der Statuswerte, aber es lohnt sich nicht immer, die Waffe mit dem höchsten Schadenswert zu verwenden. Die Durchschlagskraft von Kugeln entscheidet in Days Gone über Leben oder Tod. Sie lässt euch durch die Freaker-Ränge schießen, ohne eure gesamte Munition zu verwenden.

Verschwendet keine Zeit. Nach den unzähligen Open-World-Spielen kennt ihr die Routine mittlerweile. Ihr räumt einen feindlichen Außenposten auf, begutachtet dann langsam das Gemetzel, sammelt jede freie Kugel, jeden Verband und jede Ressource, die nicht festgeschraubt ist. In Days Gone kann dieser Ansatz dank Freaker-Schwärme, infizierter Wölfe oder “Rager”-Bären in einer Tragödie enden. Seid bereit, alles Mögliche zu ergattern, und macht euch beim ersten Anzeichen von Ärger aus dem Staub.

CQC-Grundlagen. Faustkämpfe in Days Gone fühlen sich verzweifelt und wild an, wobei Schläge echtes Gewicht mit sich tragen. Tippt auf R2, um Messer und Äxte auf nahegelegene Nahkampfkämpfer zu landen. Deacon visiert automatisch Ziele in der Nähe an, aber ihr müsst die Taste R1 drücken, um eingehenden Angriffen auszuweichen. Während der gesamten Zeit müsst ihr Deacons Ausdauerbalken im Auge behalten.

Die Pflege und Betankung von Motorrädern. Motorrad-Realität Nr. 1: Ihr müsst tanken. Klar. Zur Not könnt ihr Gaskanister üblicherweise in der Nähe von Häusern und Gebäuden oder in Plündererlagern finden. Natürlich lohnt es sich, euren Tank so schnell wie möglich zu verbessern. Motorrad-Realität Nr. 2: Euer Motorrad ist nicht unkaputtbar. Nach zu vielen Stößen bleibt es stehen und zwingt euch zu einer Notfallreparatur. Fahrt sicher, Leute!

Die Physik ist wichtig. Apropos Motorräder, Days Gone versucht nicht, ein Offroad-Motorradsimulator zu sein, aber ihr solltet das Physiksystem beherrschen, damit ihr fliehen könnt, wenn sich die Freaker-Horden auf euch stürzen. Regel Nr. 1: Wenn ihr springt, versucht euer Motorrad parallel zum Boden zu halten, um Schäden zu minimieren.

Jagen und Sammeln. Ihr könnt für Nahrung jagen – Hirsch, Wolf und mehr – und dann das Fleisch in Lagern eintauschen, um Geld und Vertrauen zu verdienen. Ihr wollt euch Vertrauen in Lagern aufbauen, um stärkere Upgrades für euer Motorrad und eure Waffen freizuschalten.

Touch Interface. Ihr könnt auf alle wichtigen Menüs (Karte, Fertigkeiten, Storylines usw.) zugreifen, indem ihr in den vier Himmelsrichtungen über das Touchpad wischt. Es ist eine futuristische Note und ich würde es lieben, wenn das andere Spiele übernehmen würden. Ein weiterer immersiver Touch: Notfunkübertragungen, die über den internen Lautsprecher des DualShock 4 übertragen werden.

Fähigkeiten und Erfahrung. Bringt die Storylines voran und schaltet genug Feinde aus. So erhaltet ihr Fähigkeitenpunkte, die ihr in drei Fähigkeitenbäumen investieren könnt: Fernkampf, Nahkampf und Überleben. Ich wurde zu einem besseren Kämpfer mit Fähigkeiten, die es mir ermöglichten, mich von den Griffen der Gegner zu befreien und sie dann schnell zu erledigen, beschädigte Nahkampfwaffen zu reparieren und Schadenssteigerungen erhielt. Das ist nur eine kleine Auswahl – die Fähigkeitenbäume sahen ziemlich umfangreich aus.

Es ist deutlich, dass Bend Studio auch an der Präsentation hart gearbeitet hat. Days Gone zeigt auf PS4 Pro akribisch detaillierte Landschaften mit üppigem Laub, bröckelnden Klippen und staubbedeckten Straßen. Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr sogar die einzelnen Kiefernnadeln, die an vielen Stellen in der Natur liegen.

Bend Studio hat sich auf die unvorhersehbaren Bedrohungen und Begegnungen dieser bedrohlichen offenen Welt konzentriert. Eine leistungsstarke Waffe, ein schnelles Motorrad und genug Vorräte helfen nur bis zu einem Punkt – ihr müsst mit dem Unerwarteten rechnen, um zu überleben, wenn Days Gone am 26. April auf PS4 erscheint.

Ihr wollt mehr über Days Gone erfahren? Dann werden euch diese Blogposts bestimmt weiterhelfen:



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