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11 Dinge, die ihr über Bloodborne auf PS4 wissen solltet

Schöpfer Hidetaka Miyazaki enthüllt mehr über sein bevorstehendes Action-Rollenspiel
Von sich transformierenden Waffen bis hin zu dynamischen Umgebungen. Hidetaka Miyazaki verrät euch höchstpersönlich einige Details zum PS4-exklusiven Titel.


Thomas Wallis, SCEE:

Ein brandneues Spiel, das sich im Moment bei FromSoftware in der Entwicklung befindet, wurde zusammen mit einem neuen spannenden Trailer während der Bühnenvorstellung von Sony auf der E3 angekündigt. Wir haben die Chance genutzt und uns mit dem Leiter des Spiels, Hidetaka Miyazaki, zusammengesetzt, um so viele Informationen wie nur möglich über den neuen düsteren Titel zu erfahren. Hier sind 11 Dinge, die ihr unbedingt wissen solltet:

1. Dies ist keine Fortsetzung

FromSoftware sind wahrscheinlich am bekanntesten für die Entwicklung von Demon’s Souls, Dark Souls und Dark Souls II. Miyazaki selbst war der Leiter bei Demon’s Souls und Dark Souls. Er erklärte aber auch: „Spieler, die andere unter meiner Leitung entwickelte Spiele gespielt haben, werden einige Gemeinsamkeiten entdecken. Dies ist aber keine Fortsetzung – man wird einige neue Dinge in Bloodborne entdecken können … Das Spielerlebnis wird noch viel intensiver werden als zuvor … das Ganze wird sich enorm steigern!”

2. Erkundet das Unbekannte

Angesiedelt in der fiktiven, ausufernden Stadt Yarnam, ist der im 19. Jahrhundert angesiedelte Schauplatz düster und Unheil verkündend. FromSoftware hält die Details der Geschichte von Bloodborne noch geheim, aber Miyazaki erzählte bereits: „Einer der wichtigsten Aspekte, auf die wir während der Entwicklung von Bloodborne achten, ist die Erkundung des Unbekannten.” Die Spieler können ein weitläufiges Gebiet der Stadt Yarnam erkunden und werden dazu ermutigt, ein „Universum mit zahllosen Geheimnissen” zu ergründen.

3. Etwas Bestialisches ist auf dem Weg

Auf eurer Reise durch die düsteren Gassen kommen euch an nahezu jeder Ecke seltsam verhüllte und entstellte Wesen aus der Dunkelheit entgegen, um euch anzugreifen. Darüber hinaus „gibt es Momente wie das unheilvolle Schlagen an den Toren der Stadt, die euch darauf aufmerksam machen, dass eine gigantische Bestie auf dem Weg zu euch ist”.

4. In Yarnam ist etwas gehörig faul

Von der düsteren Farbpalette und den Schatten der Stadt abgesehen scheint noch etwas anderes nicht in Ordnung zu sein. „Die Stadt wird von einer Seuche heimgesucht und die Betroffenen verwandeln sich in grässliche Bestien”. Außerdem „wissen die Bürger in der Nähe nicht, dass auch sie betroffen sind”.

5. Kämpft um euer Leben

Miyazaki ist bekannt dafür, Spiele mit einem herausfordernden und zugleich unterhaltsamen Schwierigkeitsgrad zu schaffen. Bloodborne wird keine Ausnahme sein: „Man wird sich durchgängig bedroht fühlen, da man bei jedem Gegner, dem man sich gegenüberstellt, dem Tod ins Auge blickt. Jeder Kampf könnte der letzte sein.”

6. Eine Waffe in jeder Hand

Bloodborne wird euch aber nicht unbewaffnet gegen die Horden antreten lassen. Die Spieler bewaffnen sich mit einer herrlich kraftvollen Schrotflinte in der linken und einer sensenartigen Waffe in der rechten Hand.

Bloodborne

7. Passiv-aggressiv

Während das direkte Hineinstürmen in eine Schar von Gegnern eine gute Strategie ist, um sich selbst direkt ins Grab zu befördern, ist es nicht zwangsläufig besser, den Kämpfen ganz aus dem Weg zu gehen: „Man muss sich den Gegnern möglichst schnell stellen, sonst wird man überwältigt.”

8. Eure Waffen verändern sich während der Benutzung

Miyazaki führte eine Nahkampfwaffe vor, die zu einem Teil aus einer Sense, zum anderen aus einer Säge besteht. Besonders interessant ist, dass die Spieler verschiedene Techniken verwenden können, die während des Kampfes zur Veränderung der Waffen führen. Dies wird eine der Hauptmöglichkeiten sein, bei denen Spieler ihre Techniken anpassen müssen, um Endgegner zu besiegen und ihren Charakter anzupassen, damit er zu ihrem Spielstil passt. „Mit jeder Transformation der Waffe kommt ein anderer Spielstil.”

9. Wechselnde Gegner

In dem Level, das uns gezeigt wurde, konnte man sehen, wie die Bewohner von Yarnam die Monster jagen, die die Stadt heimsuchen. In einem Abschnitt drängten sie sich um einen provisorischen Scheiterhaufen, um ein erschlagenes Monster in Brand zu setzen, wodurch wir unbemerkt in den Außenbezirken umherschleichen konnten. Jedoch hielt dieser Zustand nicht lange an – bald darauf ertönte von innerhalb der Stadt eine Glocke und der Mob setzte seine Jagd fort. „Das Spiel wird einen herausfordern, da sich die Umgebung verändert und sich Gegner auf unerwartete Art und Weise im Level fortbewegen”, sagte Miyazaki.

10. Hilfreicher Gefährte

Während ihr euch durch Yarnam kämpft, trefft ihr manchmal auf andere Jäger in Not und es ist eure Entscheidung, ob ihr ihnen helfen wollt oder nicht. „Wenn man Mitleid hat, hat man die Möglichkeit dazu. Die Charaktere tauchen sogar unter Umständen später wieder auf und helfen einem dabei, die Chancen auszugleichen.”

11. Aus nächster Nähe

Allen, die hoffen, die Gegner (mehr als) eine Armlänge von sich fernzuhalten, um sie aus sicherer Entfernung zu bekämpfen und am Leben zu bleiben, ist Bloodborne eventuell schon einen Schritt voraus. „Der Nahkampf wird der Schwerpunkt des Spiels sein”, bestätigte Miyazaki. Gleichzeitig gab er aber auch ein paar Hinweise darauf, welche Tricks man noch im Ärmel hat …

Bloodborne

In den kommenden Monaten könnt ihr hier auf PlayStation.Blog noch haufenweise neue Informationen zu Bloodborne erwarten.
1 Kommentare
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carlo22110066 27 Juni, 2014 @ 21:10
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Ich freue mich ganz wahnsinnig auf dieses Spiel, denn obwohl es ja als Action-Rollenspiel angesagt ist, denke ich, dass es eher ein endlich mal wieder extrem gutes Survival-Horror Spiel sein wird, denn alles was ich bis jetzt darüber gehört hab, auch hier in diesem Artikel, klingt nach ganz wunderbarem Survival-Horror ala Silent Hill oder Dead Space 🙂 Ich bin sehr gespannt drauf.

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