Debatte am Freitag: Unterhaltung und Geschichte – Lernen wir in Videospielen? + Tolles Gewinnspiel!

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Ihr kennt das: Auf dem Weg ins Wochenende wollen wir auf unserem schönen PlayStation Blog immer noch ein wenig debattieren. Weil ich mich über die oft hochinteressanten Kommentare so sehr freue, versuche ich auch immer, wenn ich die Möglichkeit habe, einen kleinen Extra-Anreiz zu schaffen.

Heute habe ich leider keinen kleinen Anreiz finden können… Dafür aber einen riesengroßen superduper Megaanreiz! 🙂 Passend zur Debatte und zum Release von God of War: Ghost of Sparta verlosen wir unter den besten Kommentaren 5 coole Kratos-Figuren. Schaut sie euch mal an, ein echtes Kleinod für jeden Sammler.

kratos_figur

Doch damit nicht genug. Zusätzlich zu den Figuren haben wir noch 15 Codes zu je einem, ursprünglich nur für Vorbesteller gedachten, Goodiepaket für God of War: Ghost of Sparta. Das Paket ist bis zum Rand gefüllt mit fantastischen Extras rund um Kratos jüngstes Abenteuer. Schaut euch das mal an:

  • Ghost of Sparta – Original-Soundtrack
  • PSP-Design
  • Dynamisches Design für PS3
  • PlayStation Network-Avatar
  • „Legionär“-Charakterdesign

Da lohnt sich das Debattieren doch richtig, oder? Wo wir gerade schon die volle God of War-Dröhnung erleben, weise ich direkt nochmal auf unser God of War: Ghost of Sparta-Gewinnspiel auf PlayStation.com hin. Beeilt euch, das Gewinnspiel läuft nur noch drei Tage. Unsere Freitagsdebatte hier hat noch etwas mehr Zeit. Einsendeschluss für die Debatte ist der kommende Dienstag um 15 Uhr.

Kommen wir endlich mal zum Thema: Ihr merkt ja vermutlich, unsere Debatte hat heute einen gewissen Fokus auf Kratos, dem größten Krieger Spartas. Eine fantastische literarische Figur, Metapher für unablässigen Zorn und unbefriedigende Rache. Die Erfinder der Serie sind damit ihrem Setting gefolgt. Auch die tatsächliche griechische Mythologie wimmelt nur so vor Metaphern und Parabeln.

Es ist übrigens ganz und gar nicht unüblich, dass man die alten Götter der Griechen derart vermenschlicht in Erzählsträngen darstellt. Vor ein paar hundert Jahren war die griechische Mythologie hierzulande so etwas wie die Daily Soap fürs Volk. Jeder kannte sich derzeit bestens über die Götter aus, ihre Geschichten wurden immer wieder neu erzählt.

Heute fühlen also Videospieler weltweit wieder in dieses kulturhistorisches Erbe hinein. Ein toller Nebeneffekt des Videospiels, oder? Wie seht ihr das? Haben euch die God of War-Spiele dazu angeregt, euch intensiver mit der Mythologie auseinanderzusetzen? Oder interessiert euch das gar nicht? Fallen euch noch andere Beispiele von Videospielen ein, in denen ihr tatsächlich was lernen könnt?

Ich bin auf eure Gedanken gespannt.

Kommentare sind geschlossen.

61 Kommentare

1 Autorenantwort

  • meiner meinung nach ist die god of war reihe ein ziemlicher anreiz für die jüngere generation sich mit der geschichte auseinander zusetzten. mich hat die griechische mythologie immer fasziniert. und dann mal als kratos selbst zu zocken ist ja was ganz geiles.
    spiele wo man noch was lernen konnte zb. assasines creed zwar nicht ganz wahrheitsgetreu aber trotzdem eine kleine lehrstunde.
    video spiele sind heutzutage nicht mehr wegzudenken und müßen in zukunft weiter ins lernen eingebunden werden ich hoffe das es bald mehr spiele gibt die von der geschichte erzählen.

    achja das god of war paket wäre schon klasse

  • jungevonnebenan

    Ehrlich gesagt erging es mir genau umgekehrt. Ich kannte bereits einige Teile der Mythen und der Geschichten drumherum. Umso mehr fesselte mich die Story aus God of War, da man immer wieder auf bekannte Figuren stoßte.

    Klar, das Spiel gibt keine reale Story her, aber es geht ja schliesslich ums Prinzip. Mir machen solche Spiele generell Spaß, auch die alten Geschichten (Griechenland / Ägypten + Asien) sind super interessant. Man muss sich lediglich mal damit beschäftigen. Dadurch wurde God of War für mich Pflicht. Ich bin fest davon überzeugt, dass GOW für mich kein Erfolg gewesen wäre, wenn statt der griechischen Mythologie ein paar Roboter als Gegner gewesen wären. Mein Interesse an Hack´n´Slay ist eher gering, GOW ist das einzige aus dem Genre, das mich wegen der Story und dem Gameplay am TV gefesselt hat.

    Schade, dass es auf der PS3 nicht weitergehen soll. Hätt mich über eine Fortsetzung gefreut. Eventuell erwarten wir ja eine Auferstehung seines Sohnes, der sich dann nochmal an den Rest der Mythen verschafft 😉

  • Hallo,

    ich kann jetzt nicht für God of War sprechen, besitze das Spiel nicht.
    Aber bei Assassins Creed gab es schon einiges zu lernen. Jedoch wird dort mit keinem Wort erwähnt, dass die Assassinen das muslimische Gegenstück z.B der Templer waren. Ich weiß nicht ob die entwickler Angst haben sich bei dem Thema in die Nesseln zu setzten.
    Wäre auch schön gewesen wenn zum Beispiel im ersten Teil von AC irgendwie rüber gekommen wäre, wie Respektvoll und Ehrfürchtig Saladin und Richard trotz der Konflikte miteinander umgegangen sind. Das sind doch die Lehren die man aus der Geschichte ziehen sollte.
    Aber natürlich auch aus den Fehlern. So wie der, als Richard Saladins gefangene Soldaten erst als Faustpfand für Verhandlungen einsetzte (damals durchaus üblich) aber sie dann tatsächlich nieder metzeln ließ, als er seine Forderungen nicht durch brachte. (damals eher unüblich)
    Mein Fazit: Spiele wie Assassins Creed können das Interesse für Geschichte anregen. Wer aber mehr z.B. über die hoch interessante Zeit der Kreuzzüge oder der Renaissance lernen will, sollte einschlägige Literatur lesen oder auf ZDFneo mal ein paar der wirklich guten Dokus anschauen.

  • Hi, es geht zwar nicht um Geschichte… aber ich habe mit dem MS Flight Simulator etwas Fliegen gelernt. Ich habe das Spiel früher ab und zu gespielt, eigentlich mehr nur aus Spass. Bis eines Tages bei einen Firmenjubiläum ich in Frankfurt in einem echten Flugsimulatur gesessen bin und feststellen musste das es quasi nix anderes als der MS-FS war. Ich habe danach das Spiel etwas Intensiver gezoggt und musste erschreckend feststellen wie Real das Spiel ist. Aber irgendwann war es mir zu langweilig und ich bin auf Rennspiele umgestiegen.

  • Seek-And-Kill

    Bei dem Gewinnspiel gibt es unten ein Textfeld, was soll man denn dort eingeben?
    Es ist nur ein Sternchen davor …

  • Also ich hab die ersten beiden Teile der GOW Reihe gespielt und daraufhin hab ich begonnen mich mit griechischen Götternamen auseinanderzusetzen.

    Ich hab meine Tiere,(Bartagamen) nach verschiedenen Göttern und Halbgöttern benannt.

    In vielen Spielen kann man so einiges lernen!
    Wenn ich so auf meine Auswahl schaue denke ich da es in gewissen Maße bei quasi jedem Spiel etwas zu lernen gibt, wenn man denn die Spiele nicht nur als Spiele sieht.

    In Uncharted2 wird erzählt von Marco Polo und seiner Reise nach Shambala. Man sieht viele verschiedene Orte wie Nepal und das dorf der Sherpa und kann sich so in etwa vorstellen wie es dort aussehen könnte. Wenn man kaum Urlaub machen kann, wird so eine kleine virtuelle Reise gemacht die zu einem richtig großem Abenteuer werden kann.

    Man erfährt etwas über die Kultur der Sherpa und kann sich in etwa vorstellen wie sie da oben in den Himalaya Bergen leben.

  • Wenn man sich auf gewisse Spiele intensiv einlässt kann man sich sogar denken das sowas ähnliches auch schon so passiert ist, natürlich mit weniger Soldaten die einen Aufhalten wollen und ohne Monster 😉

    Nunja ich denke so eine Feststellung lässt sich bei fast jedem Spiel machen. Man kann immer was dazulernen. Man muss sich nur drauf einlassen.

    Genauso bei GTA. Sowas könnte auch in echt schon einem Nico Bellic passiert sein, wieso auch niCht? Wie viele Leute wandern nach Amerika ein und wollen Geld machen?! Klar gibt es dann auch genug die auf die Schiefe bahn kommen und vielleicht ähnliches erleben wie unser Herr Bellic 😉

    „text war zu lang…“

  • Ich finde die God of War Spiele einfach Super…Man lernt einfach so viel über Grichische Geschichte und hat dabei Spaß!! 😉
    Da macht lernen mal Spaß

  • Boah, wenn ich am WE die Zeit dazu finde habe ich einiges zu dem Thema zu sagen. Rock Band 3 ist nur das offensichtlichste Beispiel! Stay tuned, die Uni will zuerst. =)

  • GrumpyMcGrump

    @Seek-And-Kill:
    das gibt es öfter mal bei gewinnspielen hier und ich hab nie ne ahnung was man da reinschreiben soll 😛 also schreib ich meistens einfach rein das es ein leeres textfeld ohne frage war 😛

  • // Eine Geschichte eines Einsamen Spartaners, der auf sein Nachkommen hoffte und ein Prachtstück Erhielt //

    Für mich war die Ankündigung von God of War Ghost of Sparta wie eine Vata Morgana, zu beginn glaubte ich es kaum als ich hörte das ein weiterer PSP Teil kommen solle, ich zweifelte erst ob es jemanls zu einer veröffendlichung käme.

    Allerdings war es dann wirklich beschlossen und der Release stand kurz bevor, ich wartete ungeduldig auf den release, ich spurtete noc ham seloben Tag in den elektro shop meines Vertrauens suchte das Spiel häcktisch im Regal der PSP Games, ging zu Kasse und lege den Verlangten Betrag auf den Tresen, ich sagte nur stimmt so und ging raus damit ich so schnell wie möglich god of war genießen konnte.

    Aber nun zum Prakis Teil und meinen Erfarungen mit God of War ghost of Sparta.

    Nach etwa 7 Stunden am Stück war ich fertig und ich war Fasziniert, es erinenrt echt sehr stark an die ps3 Version in hinsicht der Grafiken und Qualität, das solch eine Grafik auf der PSP möglich ist ist kaum zu glauben.

    leider weiß ich so viel über God of War das es nicht hier rein past, es wird ein zweiter Kommentar folgen in dem ich diesen Beitrag fortsetze…

  • **FORTSETZUNG**

    Ich kannte bislang nur gow 1 und 2 und muss sagen das dieses Game mir echt viel Abwechlung bot.
    Habs gleich nochmal auf „super schwer“ durch gezockt bin noch mitten drinn, stehe aber kurz vor der 2. Vollendung der Story 🙂

    Ums kurz zu sagen, ich finds echt ganrios das nach all den Jahren der PSP Geschichte nochmal solch ein Brüller kommt. Die anderen können sagen was sie wollen, ich bin der Meinung God of War Ghost of Sparta ist mindestens genau so gut wie alle anderen teile zusammen, wenn nicht sogar besser.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich mit wie viel Mühe dieses Spiel endstand, die Story ist einfach hollywood reif.
    Die deutsch Synchronstimme der Erzählerin könnte ich wochen am stück zuhören, hat was misteriöses und doch starkes und fesselndes an sich.
    God of war besteht zwar nur aus Kämpfen und einigen Rätseln, jedoch schafft der Entwickler es jede Sceene wie ein komplett neues Spiel zu gestallten im sinne der Abwechslung, das fasziniert mich so an God of War Ghost of Sparta

  • DaChriZwoDrei

    Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sich die Welt doch entwickelt hat, dass man im Internet einen schwarzen Text in ein weißes Feld reintippen kann!!! ;D

  • Ich bin sehr an der griechischen und nordischen mythologie interessiert
    und finde gerade die geschichte um kratos Rache an den göttern sehr spannend
    Cool fand ich auch, dass tatsächlich jeder gott bzw. andere person/fabelwesen so getroffen wurde wie ich ihn mir vorstellte (bis auf herkules, aber daran ist Disney schuld) an der stelle grosses lob an die santa monica studios. Bei God of war habe ich auch dazugelernt zB. wusste ich bisher nichts über Hephaistos und das „KIND“ pandora und auch mein wissen über die eher weniger in geschichten vorkommenden titanen hat das spiel bereichert. Ausserdem hat mir das spiel „Age of Mythologie“ (PC)
    auch einiges beigebracht über götter und die ganze mythologiegeschichte
    Ich kann tatsächlich sagen dass ich mehr mythologiewissen aus videospielen habe als aus dem geschichtsunterricht (dafür kann ich jetzt viel über das sehr interessante lehnswesen im mittelalter erzählen)
    Ich finde so etwas wie God of War sollte es öfter geben
    es macht spass und man lernt was dabei

  • der_freeman

    Hallo und erstmal nen schönen Freitag Abend.

    Ob Videospiele uns literarische und Historische sowie Religöse Inhalte vermittelt, wollt ihr wissen?

    Naja wir können bei unserem Überheld Kratos bleiben oder einfach den Titel „Dantes Inferno“ in den Raum schmeissen.
    Darin geht es ja um den Abstieg in die Hölle mit Ihren sieben Stufen die wie ein Trichter nach unten gehen.

    Sicherlich vermitteln uns Videospiele Grundzüge der Literatur, Geschichte oder der Mythologie.

    Und es ist gut das Figuren der Mythologie, der literatur oder sonstigen Medien weiter am Leben gehalten werden.

    Es regt auch das eigene Interesse auf Mythologische Ereignisse oder Figuren.

    Ich finde es gut das sowas produziert wird… ohne solche Medien würden unsere Kindeskinder nicht wissen wer Zeus war, Videospiele lassen Legenden weiterleben.

    Schönen Abend noch

  • Sole_Fenychs

    (Ist es problematisch, wenn ein Kommentar über zwei Posts geht? Ich habe den Hang dazu, Romane zu schreiben.^^‘)

    Naja, God of War war in der Hinsicht informativ, dass ich das Ausmaß der Gewalt der griechischen Mythologie erleben konnte.
    Sonst werden diese alten Werke immer als Klassiker bezeichnet… Trotz der blutigen Taten dort realisieren die wenigsten, wie grausam es da zugeht. Wenn man nun God of War spielt und im Hinterkopf behält, dass das sogar recht zahm ist im Vergleich zur Vorlage, kann man sich ein brauchbares Bild machen. Außerdem führt das zu einer gewissen Ironie, wenn irgendwelche Moralapostel über God of War herziehen und selber die griechischen Mythen verteidigen.

  • Sole_Fenychs

    Ich muss sagen, dass Spiele einem konkret wenig beibringen können. Dazu ist einfach die nötige Abstraktion meist zu groß.
    Allerdings sind Spiele gut darin, Konzepte zu vermitteln und Situationen zu verdeutlichen. Assassin’s Creed hat mir z.B. gezeigt, wie die Welt ungefähr vor Ewigkeiten ausgesehen hat.
    Man kann noch so viele Bilder und Filme sehen… Erst ein Spiel mit frei begehbarer Welt macht eine Epoche greifbar.
    Und dann gibt es Spiele wie Flower… Konkret lernt man nichts, aber es wird ein Gefühl vermittelt. Ein Film könnte das wegen der passiven Rolle des Konsumenten bei weitem nicht so gut. In diesem Spiel habe ich neue Achtung vor der Natur gelernt und nochmal vor Augen geführt bekommen, wie die Natur doch von der Menschheit verdrängt wird.

    Im Endeffekt kann ich also sagen, dass Spiele zwar gut dafür sind, Dinge zu lernen… Aber nicht, wenn es um Trockenes geht. Was man in einem Spiel lernen kann, sind konkrete Dinge – Emotionen, Ideen, Atmosphären. Aber harte Fakten können höchstens sporadisch eingestreut werden, da sonst die Interaktivität darunter leidet.

  • hi
    erinnerst du dich noch an mich
    ich hab damals ein beta code für ACB gewonnen der hat aber nie funktioniert
    ich habe dann mehr als einmal eine mail an die gennante e-mail adresse gesendet, wurde von der aber einfach ignoriert und hab keine antwort bekommen
    vom ubisoft support hab ich erfahren das der key den ich von euch erhalten habe nie validiert war (konnte er auch nicht, war zu lang)
    ich schreibe nun über diesem weg weil ich auf keinem anderem wahrgenommen werde
    ich kann verstehen dass es technische schwierigkeiten geben kann aber ich wurde weder aufgeklärt noch hab ich jemals eine entschuldigung gelesen
    ich halte es für ziemlich unfein es einfach zu verdrängen ohne auch nur den versuch zu unternehmen vertantwortung zu übernemen

  • Teil 1:
    Also ich finde es total super, dass es solche Spiele wie God of War gibt. Man kriegt Unterhaltung pur und nebenbei lernt man ein wenig über die griechische Mythologie kennen. Zwar ist es bei God of War bisschen zu brutal dargestellt, aber wenigsten lernt man die Götter und ihre Funktionen kennen. Bei Red Dead Redemption, kann man einiges lernen wie die Cowboy Zeit früher war, ob da alles wirklich so gesetzlos war wie man denkt. Assassains Creed Teile, da kann man sehen wie die Renaissance Zeit war und wie die Leute dort damals gelebt haben.
    Bei Uncharted 2 lernt man viele wirklich existierende Orten kennen und man muss seinen Grips benutzen fürs Rätseln.

  • Teil 2:
    Es gibt noch sehr viele andere Spiele, wo man was lernen kann.
    Wie Gehirntraining/joking für zwischendurch.
    Wenn man das Allgemeinwissen erweitern will sollte man am besten Buzz zocken, da kann man was lernen und spaß hat man dann sowieso.
    Bei Gran Turismo 5 lernt man viele realistische Autos kennen und weltweite Strecken, echt genial. Also wenn man da nichts lernen kann, dann weiß ich auch nicht weiter^^.
    Allgemein sollte man Spiele so aufbauen, dass die Story umfangreich ist, wo man wirklich Kultur+Aktion verbindet, wie die God of War Teile.

    Fazit: „Spiele sollte man nicht unterschätzen, da lernt man auch was!“

    mfg Nagatochi

  • Hm, die griechische Mythologie..
    Das erste mal, dass ich mich damit beschäftigt habe war wohl in meiner jungen kindheit, mit 9,10 vielleicht auch etwas später.
    Damals hab ich so ein Hörbuch bekommen mit vielen Geschichten der Mythologie, fand ich auch wirklich spannend.
    Bis dahin hatte ich auch ein ziemlich reines Bild vom Olymp und habe nur festgestellt, dass sich die Götter schon sehr von Emotionen leiten lassen.

    Und ja, God of War 3 hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich kannte die vorherigen Teile nicht und der Erzählgrad hat mich dann auch ziemlich „überrascht“ hehe.
    Ich finde es interessant wie das Spiel mit der Definition Gott (bzw. Götter) spielt. Wir alle kennen ja die Vorstellung eines vollkommenen Gottes und dass die griechische Mythologie die angeblichen Herrscher der Welt an die normalen menschlichen Lebensmuster angleicht, ist auch bekannt. Aber God of War hat das meiner Meinung nach so glaubwürdig wie noch kein anderes Medium vermittelt.

    Kommentar zu lang <-<

  • Teil 2 Kommentar
    So glaubwürdige Emotionen hat noch kein Film oder Spiel über die Mythologie gezeigt. In den normalen Mythen, die man kennt, wirken die Figuren, die Götter, auf mich irgendwie.. gedankenlos, nur oberflächlich, sie haben keine Echte Persöhnlichkeit.
    Aber God of War hingegen zeigt diese Götter als denkende, von Gefühlen zerfressende Individuen, als echte Lebewesen, die nicht selbstverständlich der Inbegriff des guten sind. Sie haben eine Persöhnlichkeit und manche auch ihre Psychosen. Das hat mich schon darüber nachdenken lassen wann man sich als Gott bezeichnen kann, denn wenn man von dem Spiel ausgeht, sind die Götter ganz sicher nicht die, die das letzte Wort haben. ;3
    In der Mythologie fragt sich ja anscheinend niemand, ob vielleicht noch etwas anderes über den Göttern steht, etwas was nicht sichtbar ist für die Lebewesen dieser Welt?

    Wieder zu lang >->

  • Teil 3 Kommentar
    Natürlich muss man bedenken dass das Spiel an die heutige Kultur angepasst ist um mit Story und Intensivität zu überzeugen, deshalb ist trotz allem natürlich Diskretion gebeten und man sollte nicht meinen das God of War das Bild der ursprünglichen griechischen Mythologie wiederspiegelt, es ist schon etwas überzeichnet.

    Spiele die im Hinblick auf die Mythologie interessant sind z.B. Ago of Mythology, in dem man mehrere der Götter, Halbgötter und Titanen kennenlernt.
    Rise of the Argonauts kenne ich selber nicht wirklich, aber die Geschichte geht um einen Mann der in die Unterwelt reist um seine Frau zu retten.
    Titan Quest bedient sich in der Mythology eher nur dem Feindbild der bösen Kreaturen und der guten Helden, Spaß macht es trotzdem.
    Wer es noch interessant findet wie es wohl aussehen würde falls Mythologie auf Neuzeit trift könnte einen Blick auf Legendary werfen, ist allerdings spielerisch keine Offenbarung, aber mir ist kein anderes Spiel bekannt was das thematisiert.

  • Also mich hat es nicht angeregt, mehr über die Mythologie erfahren zu wollen. Allerdings finde ich es recht nett, in God of War selbst etwas darüber zu erfahren – der Story der ersten 3 Teile habe ich immer sehr gerne gefolgt.
    Allerdings ist es nun auch nicht so, dass ich beim Spielen der God of War Reihe etwas über die Mythologie gelernt habe. Natürlich habe ich etwas darüber erfahren, doch das war zum Einen nur sehr wenig und zum Anderen auch weniger darauf ausgelegt, etwas zu Lernen.

  • Tolles Thema diese Woche!

    Da ich schon zu den älteren Kalibern hier gehöre, lerne ich weniger aus Games, eher bestätigen sie mein Wissen bzw. aufgrund der Vorkenntnisse erkenne ich Dinge in Spielen wieder. Das gibt mir dann das gute Gefühl, doch was aus der Schule mitgenommen zu haben. Solche Momente hatte ich in der GoW Serie häufig. Dabei finde ich es klasse, dass sich ein recht blutrünstiges Spiel nicht nur auf die Gewaltdarstellung reduziert, sondern einen wahren geschichtlichen oder mythologischen Teil enthält. Ebenso ist das mit Darksiders und den Reitern der Apokalypse, ebenfalls Figuren, die nicht von den Autoren des Spiels erfunden worden sind.
    Aber auch ich bin nicht allwissend, und so bin ich beispielsweise erst durch Dante’s Inferno auf die Göttliche Komödie aufmerksam geworden. Hätte ich diese VOR dem Durchspielen gelesen, wäre die Spielerfahrung sicherlich eine andere gewesen. Eben eine voller Wiedererkennung.
    Vertreter wissensvermittelnder Spiele sind für mich noch Buzz und Trivial Pursuit. Hier wird Allgemeinwissen zwar abgefragt, aber auch dabei bleibt ja was hängen.

    Bei all der Euphorie sollte aber jedem klar sein, dass ein Videospiel nicht den Blick in die Geschichtsbücher ersetzen kann!

  • cutkiller96

    Ich finde, von Videospielen kann man ziemlich vieles lernen. Mit Videospiele kann man sich auch die Inhalte besser vorstellen, als wenn man das liest oder in der Schule lernt.

    Für mich wäre Assassins Creed ein sehr gutes Beispiel, so kann man sich z.B. das Mittelalterliches Leben besser vorstellen. Ich persönlich kannte Florenz, Toskana, Monteriggoni etc. nicht wirklich ehrliche gesagt (:-))
    Rodrigo Borgia kannte ich auch nicht, und dass er Benediktinermönch schon gar nicht.

    Und wie gesagt, God of War ist auch ein ziemlich gutes Beispiel. Ich hab das Spiel nie gespielt (ehrlich gesagt würde ich gerne mal). Aber so wie ich höre ist da auch ziemlich viel historisches dabei (z.B. Zeus der Vater aller Götter oder Posseidon der Meeresgott (oder Wassergott?))

    Und auch Spiele wie GTA oder Saints Row, sind gut. Sie zeigen dass man nicht in die Drogen und Mafiageschäfte einsteigen soll (die Morale kommt ja meistens am Schluss)

    Buzz und all diese Quiz Spiele sind auch ziemlich gut, man lernt neue Sachen und verbessert sein Allgemeinwissen.

    So das war mal mein Senf dazu.

    Grüsse

    cutkiller96

  • cutkiller96

    Tut mir Leid wegen der Rechtschreibung, ich tippe meistens bevor ich denke.

  • teil 1
    Hallo Community,

    Ich beginne direkt mal mit einem anderen beispiel als GOW, nämlich Globetrotter XL, ein Minispiel. Hier muss man Hauptstädte aus aller Welt auf der Karte suchen. Bei diesem Spiel lernt man tatsächlich viele Städte kennen und weiß nach einiger zeit auch, wo sie liegen. wer sich das einmal ansehen möchte kann das gern tun. Hier lernt man eindeutig.
    Nun zu Spielen wie GOW oder Assassins Creed. Hier glaube ich nicht das man etwas lernt, solange man nicht ein fundiertes Vorwissen oder zumindest Interesse hat, mit dem man die Spielereignisse in einen geschichtlichen Hintergrund einordnen kann. Man kennt ja aus Spielen wie Stonghold und Age of Mythologie, dass es oft lange Sequenzen gibt, in denen die Geschichte erklärt wird. Manche lesen sie, manche überspringen sie.

  • teil 2:
    Wenn man sich für Geschichte und Mythologie interessiert, kann in solchen Spielen tatsächlich viel Wissen vermittelt und aufgefrischt werden – interessieren den Spieler allerdings nur die wilden gemetzel kann er nichts dabei lernen. Fakt ist: wer mit einem Spiel wirklich was lernen möchte, der sollte sich über das Thema ein kleines Grundwissen beschaffen, um der Geschichte leichter folgen zu können. Dann kann man das Spiel noch mal ganz neu entdecken und hat ein anderes Spielgefühl. Der Aspekt Moral beispielsweise spielt nun auch eine Rolle.

    Meiner Meinung nach kann aus Videospielen lernen, Wissen durch sie erweitern oder auffrischen. Allerdings muss man sich auf hierfür genauso wie in der Schule auch drum bemühen, die Geschichte zu verfolgen, auch wenn es oftmals Spielzeit kostet, auch noch dieses Video zu schauen oder den einen Text zu lesen.

  • teil 3:
    Das lernen und lesen in echten Geschichtsbüchern bringt euch auf jedenfall schneller weiter und das kann euch kein Videospiel abnehmen. Anschließend werdet ihr mit Sicherheit mehr Freude am Spiel haben! Letztlich liegt es aber an euch: viele Spiele bieten mehr inhalte, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Die Frage ist, wollt ihr diese nutzen, und das Spiel ganz neu erleben, oder euch lieber in die schön angerichteten Kampf-sequenzen stürzen, ohne zu wissen, gegen wen oder warum?
    Probiert doch einfachmal Globetrotter XL aus!

  • Die griechische Mythologie war mir vorher schon zu genüge bekannt, aber es macht wirklich Spaß sich in dieser Welt zu bewegen.
    Lernen kann man immer mal wieder etwas aber bei Spielen steht doch wirklich mehr der Spaß im Vordergrund. Ein Spiel ist finde ich mehr dazu da abzuschalten, mal in etwas abzutauchen wo es eben nichts großartig zu lernen gibt, einfach jemand anders zu sein.
    Und bei vielen Spielen trägt man das „gelernte“ lieber nicht nach außen in die Realität 🙂

  • Hallo!
    Ich selber habe mir GoW 1 und 2 jetzt erst über PSN geholt. Es ist einfach faszinierend, wie hier griechische Mythologie umgesetzt wird und man in die Historie eingebunden wird. Dem ein oder anderen wird es als Anreiz dienen, sich ein wenig intensiver damit auseinanderzusetzen.
    Was schon als ein weiteres Beispiel angesprochen wurde ist der Flight-Simulator von MS. „Spielt“ man diesen nicht nur, sondern arbeitet sich richtig in die Materie ein, kann man schon einiges lernen, z.B. Standardvorgänge bei einzelnen Manövern. das bearbeiten von Checklisten.
    Ein anderer Aspekt, der leider viel zu oft verkannt wird und sich mehr auf PC-Spiele beschränkt, ist das Lernen im Umgang mit komplexen Anwendungen. Dies fängt mit dem Einrichten von Soft- und Hardware und endet evtl. im Umgang mit 3D-Editoren oder Web-Anwendungen für die eigene Clan-Homepage. Hier ist einiges an Potential dank informellen Lernen vorhanden.
    Und selbst wie PS3 Zocker haben uns wohl inzwischen einiges an Wissen im Umgang mit HD-TV, Netzwerkkonfiguration usw. angeeignet. Meist mehr als der durchschnittliche MM oder Saturn-Mitarbeiter 😉

  • Kaesebaellchen09

    Ich habe God of War zwar gespielt und mich sehr gut unterhalten gefühlt – aber näher an die griechische Mythologie hat es mich nicht gebracht! Aber definitiv haben Videospiele einen sehr großen Lerneffekt! Zum einen denke ich, dass Reaktionsvermögen (z. B. bei Shootern und Rennspielen), Geschicklichkeit (z. B. bei Tumble), das Denkvermögen (bei Spielen mit Räteseleinlagen wie z. B. Tomb Raider) und das Allgemeinwissen (z. B. bei den Buzz Quiz-Spielen und Trivial Pursuit) verbessert werden. Durch Move kommt jetzt auch noch die körperliche Komponente hinzu. Zudem finde ich, dass Videospiele – entgegen den Äußerungen einiger Politiker – dazu beitragen, das soziale Verhalten zu verbessern (zum Beispiel durch das Spielen in Clans oder von Shootern mit verschiedenen Klassen wie Sani, Soldat und Mechaniker). Sie zeigen oftmals spielerisch auf, dass bestimmte Zielstellungen nicht im Alleingang zu bewältigen sind.

  • Ich bin der ansicht, dass man vor allem durch ego-shooter sehr viel lernen kann.

    Man muss ständig mit allen sinnen bei der sache sein, denn man weis nie wann und von wo denn nun ein gegner auftaucht und versuchen wird uns zu meucheln.
    Natürli…ch wird auch schnelle raktion gefordert, denn jede situation in einem shooter ist einzigartig und muss von jedem spieler selbst eingeschätzt werden, wie er es für richtig hält sie zu lösen.
    also wegrennen? in deckung gehen? oder sich allen problemen stellen?
    ebenso ist gerade bei shootern (wenn denn vorhanden) der teamplay faktor eines der wichtigsten elemente, man muss sich auf andere spieler einstellen können, gut mit ihnen umgehen können, gemeinsame taktiken und strategien entwickeln den feind möglichst effizient zu besiegen, im besten fall ohne dass ein teamkollege das virtuelle zeitliche segnet.

    Kurzum, egoshooter fordern all unsere sinne, stetes umdenken und abschätzen der situationen wird von uns gefordert, auch lehren sie uns soziale kompetenzen, denn als einzelgänger im team wird keiner lange überleben können 😉

  • Es gab einen Titel, der mich schon früh für Mythologie begeistert hat: Age of Mythology für den PC. Wie auch God of War bedient es sich der mythologischen Welt mit dem Unterschied zu GoW, dass es weit über die griechische hinaus reicht. Hier habe ich viel über alle drei großen Mythologischen Kreise erfahren, z.B. wie Odin sein Auge verlor oder warum man Kronos einstmals in den Tartaros sperrte. GoW war dazu eine willkommene Ergänzung. So lernte ich noch mehr über die Kinder des Zeus. Überhaupt: Was Geschichte angeht, so waren alte PC-Spiele wie gemacht dafür etwas zu lernen. Z.B. AoMs Vorgänger: Age of Empires. Als ich es damals bekam war ich furchtbar fasziniert. Aber je mehr ich spielte, desto mehr stellte ich mir die Frage: Wieso kämpf ich eigentlich? Was sind die Hintergründe? So fing ich mit 14-15 Jahren an, mich für Geschichte zu interessieren. Etwas was ich heute übrigens auch studiere.

  • Als bestes Beispiel nenne ich hier Dynasty Warriors.
    Vom Spiel her ist es einfach nur ein herumgelaufe und ein Herumgeschlage auf die Tasten. Aber das Erzählen der chinesischen Geschichte ist hier das äußerst Interessante.
    Bis dato habe ich mich nie wirklich mit dem Hintergrund der Spiele befasst. Bis Dynasty Warriors. Im Spiel selbst sind die Hintergründe sehr gut zusammengefasst und ich habe mir durchaus die Zeit genommen mir alles durchzulesen und bin eigentlich sehr begeistert und habe viel dazugelernt.
    Also die Antwort ist ganz klar: Ja! Man kann was von Spielen dazulernen. Aber das Spiel muss es auch anbieten und das ist in God of War nicht der Fall. Die Götter werden zwar erwähnt und auch wahrscheinlich korrekt dargestellt, aber die Hintergründe nicht aufgeklärt.

  • Ich interessierte mich eig. kaum für Geschichte. Aber seit ich GoW gespielt habe, ist mein interesse an der griechischen Mythologie gestiegen, da ich unbedingt den Zusammenhang der verschiedenen Götter und ihre Rolle im Game verstehen wollte. Ich muss zugeben, dass ich dann so manches Geschichtsbuch verschlungen habe 🙂 Die Mischung aus Geschichte und Game ist recht passend, so weiß man wenigstens, dass die Entwickler nicht nur auf Kohle aus sind sondern auch darauf achten, eine gute Story zu entwickeln die sogar mit real bekannten Dingen zusammenhängt.
    Da fällt mir auch noch Assassins Creed ein. Besonders die Herolde und Ärzte im 2. Teil sind recht faszinierend, so half mir im Geschichtstest beispielsweise das Wissen, was ich von einem Arzt aufgeschnappt habe, dass der Aderlass auch im 15. JH aktuell war und was die Ansicht der Ärzte darauf war. Außerdem tragen sie dort diese speziellen Pest-Masken, was sich je nach Jahr verändert, nach einer kurzen Pause beginnen sie wieder, sie zu tragen. Ich finde dieses Spiel äußerst lehrreich, besonders, da die Bauweise aus dem wahren 15. Jahrhundert dorthin übernommen wurde.
    Da wünscht man sich tatsächlich, PS3 und Strom hinter sich zu lassen und in dieser Zeit zu leben…

  • ob ich von videospielen gelernt habe, hm das läst sich nicht ganz so einfach beantworten, nehmen wir zb die reaktionzeit , das erfassen von informationen etc, ich denke schon das das sich verbessert hat aber messen kann ich es mangels vergleichen nicht.
    ansonsten , nun um bei kratos zu bleiben mit der grioeischen mytologie habe ich mich deswegen nicht weiter befasst was aber daran liegt das ich ein fan des alten ägypten bin, insbesondere von RAMSES-II, seinerzeit gab es auchmal ein ps spiel dazu später dann auch zu tun -ench-amun, lernen konnte ich aber dort so nichts weiter da ich schon viele bücher gelesen hatte zu diesem thema.

  • teil zwei..

    aber ich möchte nicht ausschliesen und hoffe sogar das der eine oder andere sich ermtigt fühlt aufgrund zb von god of war sich mit eben selben hintergrund auseinanderzusetzen, oder anhand von assassin’s sich mit dem leben und begräuchen dieser zeit. vieleicht erforscht ja auch der eine oder andere aufgrund von cod-black ups das die gesichtshintergründe einmal näher. das wäre eine schöne wende in all diesen zum teil sehr genativen gedatten um unser hobby, vieleicht mag man hier ja auch dem einen oder anderen eine plattform bieten um eben dieses kundzutun, seine ausführungen zu zeus&co anderen mitzuteilen und so vierleicht eine diskussion über selbiges anzuregen …

  • Pieselsaurus

    Ich denke mal dass der eingentliche Lerneffekt von Videospielen im Hinblick auf Geschichte und Mythologie relativ gering ist, da diese sich ja selten 1:1 an die tatsächlichen Gegebenheiten halten. Diese werden beispielsweise durch übertrieben dargestellten Patriotismus in Militärshootern gern mal etwas verfälscht dargestellt. Ich denke auch nicht, dass Spiele wie Guitar Hero oder Rockband einem den Umgang mit einem Instrument wirklich beibringen können. Das Lesen von Noten ist schon mal noch von anderer Qualität als das bloße Spielen nach Farben. Aber den Spass am Spielen und dem Umgang mit einem Instrument kann ein Videospiel sicher vermitteln und das Interesse für ein Thema wecken, so dass man sich näher damit befasst. Einen positiven Effekt auf Reaktionsfähigkeit, Denkvermögen, Allgemeinwissen, Geschicklichkeit und soziales Verhalten kann man den Videospielen aber denke ich in jedem Fall zusprechen.

  • Ich habe alle God of War Spiele gespielt und fand diese grandios. Allerdings konnten Sie mich nicht dazu inspirieren, mich näher mit dem Thema griechische Mythologie zu befassen. Ählich verhält sich dies bei anderen Spielen wie Assassins Creed oder den vielzähligen Weltkriegsshootern. Ich denke aber durchaus, dass Spiele dazu beitragen können, zumindest das Interessen an Themen zu wecken, das Wissen und die Fakten aus Büchern aber niemals ersetzen können. Dazu halten sich die Videospiele viel zu selten an die tatsächlichen Ereignisse halten. Rockband hingegen hat bei mir tatsächlich den Spass am Spielen eines Instruments geweckt, wenngleich ich mir nie eines kaufen werde – dazu fehlt mir einfach das Talent und Notenlesen ist auch nicht grad meine Stärke! Zudem bin ich sicher, dass die vielen Herausforderungen in den unterschiedlichsten Spielen mein Reaktionsvermögen, meine Auffassungsgabe, meine Geschicklichkeit und mein Denkvermögen beim Lösen komplexer Rätsel nachhaltig verbessert haben.

  • Schallwelle

    God Of War ist wohl das falsche Spiel um über das Lernen mit Videospielen zu debattieren. Es ist schon kritisch genug in Deutschland, wenn es etwas rustikaler zur Sache geht. Ist ein Spiel allerdings kein Anreiz aus optischen, spielerischen oder anderen Aspekten, so wird es noch schwerer jemandem etwas bezubringen/ einen Lernerfolg zu erzielen. Dient ein Spiel nicht noch immer fast nur der Unterhaltung dem Entspannen? Will man wirklich einen Lerneffekt haben, müssen die Geschehnisse anders präsentiert werden.

  • Doctor_Fred

    Teil 1

    Das beste Bespiel für mich ist auf jeden Fall die Assassins Creed-Reihe. Schon der ersten Teils der Serie hat mich dazu animiert die realen geschichtlichen Hintergründe zu den einzelnen Personen im Netz und aus Büchern nachzulesen. Aufgrund meines Interesses für die Zeit der Kreuzzüge, war das Spiel nochmals ein sehr guter Anreiz mich tiefer mit der Materie zu beschäftigen.

    Getopt hat das aber für mich persönlich auf jeden Fall der zweite Teil. In diesem wurde man ja beinahme bombardiert mit geschichtlichen Informationen zu den einzelnen Gebäuden und Charakteren.
    Die Renaissance war bis dato für mich nicht wirklich interessant, doch auch hier schlug ich die realen Informationen zu den einzelnen Gegenbenheiten, Charakteren und Gebäuden nach, wobei ich immer wieder erstaunt war wie dicht an den realen historischen Fakten die Entwickler geblieben sind. So sehr sogar, dass es manchmal richtig schwierig war herauszufinden, was nun auf der Realität basiert und was reine Fiktion ist.

  • Doctor_Fred

    Teil 2

    Aber das deutlichste für mich, war eine kleine Gegenbenheit, die ich euch hier erzählen will:
    In einem der Flure meines Betriebes hängt ein Gemälde. Ich bin bis dahin schon mehrere hundert mal an diesem Gemälde vorbeigegangen ohne es wirklich zu beachten. Während der Zeit als ich in meiner Freizeit Assassins Creed 2 zockte, lief ich eines Tages wieder an diesem Gemälde vorbei und dachte dabei einfach nur: „Ah . . . Florenz!“. Ich blieb über meinen eigenen Gedanken erstaunt stehen und schaute mir das erstemal bewusst das Gemälde an. Tatsächlich . . . es war der Dom Santa Maria del Fiore in Florenz, der darauf zu sehen war. Ich war noch nie in meinem Leben in Florenz gewesen, aber in diesem Moment, wusste ich nicht nur um welches Gebäude es sich dabei handelte. . . Nein, ich konnte sogar genau sagen von welcher Seite man den Dom am besten erklettern konnte, da ich das am Abend vorher in Assassins Creed 2 getan hatte.

  • Doctor_Fred

    Teil 3

    Nun, seit ein paar Tagen ist nun Assassins Creed Brotherhood draussen und einer meiner liebsten Beschäftigungen in der Freizeit sind seit dem nicht nur das Spiel zu spielen, sondern auch wieder alle Fakten zu den Charakteren nachzulesen und herauszufinden was Real und was Fiktion ist. Dazu kommt dann auch noch das Facebook-Spiel „Assassins Creed: Project Legacy“, dass sich ebenfalls stark an den historischen Fakten orientiert.

    Und das ist für mich das schöne und faszinierende an der gesamten Reihe, man kann sich einfach mal fragen:
    Ist es wirklich so passiert wie es im Spiel gezeigt wird? . . . Natürlich nicht (zumindest glaube ich nicht daran, dass seit mehreren hundert Jahren ein heimlichen Krieg zwischen Templer und Assassinen ausgefochten wird), aber wäre es möglich? Ja, möglich wäre es.

    Gruß
    Doctor_Fred

  • Doctor_Fred

    Post Scriptum

    God of War halte ich für diese Debatte auch eher für ein schlechtes Beispiel, da im Verlauf dieser Serie ja die gesamte griechische Mythologie auf den Kopf gestellt wird bzw. von Kratos denselbigen entfernt bekommt.

  • Bei God of War 3 etwas lernen? Nein, nicht wirklich. Man sieht dort wirklich nur wie die Götter hintereinander sterben.
    Aber mich hat es trotzdem angeregt etwas über die griechische Mythologie zu googeln^^. Immerhin ist die Geschichte dort sehr packend.Es recht viele Spiele wo man was lernt.
    Zum Beispiel bei Little Big Planet, da lernt man doch die Kunst der Kreativität kennen, dies fördert unsere graue Zellen xD.
    Ansonsten sind Musik und Gesellschaftspiele , die besten Spielen zum Lernen. Musikspiele wie Guitar Hero usw regen Leute an vielleicht einen wirklichen Musikinstrument zu spielen.Kommt also wirklich drauf a was für Spiele man spielt.Wenn man was lernen will, sollte man lieber lesen, immerhin will man beim spielen nichtwirklich lernen ,sondern eher spaß haben.
    Man lernt jeden Tag etwas, man weißt nur nicht was^^

  • Ich finde, dass man bei god of war schon etwas lernt. Z.b. weiß man, das Zeus der stärkste Hauptgott ist. Man lernt auch, was es in der Legende für verschiedene Götter gibt, also die ganzen Namen lernt man kennen. Also durch die Spiele habe ich mich mehr für die grieschiche Mythologie interessiert. Es gibt viele Lernspiele, entweder welche wo man „Schulsachen“ lernt, z.b. Mathe und welche, wo man richtige Sachen lernt, also z.b. lernt man in manchen Spielen etwas über Gangs oder über Legenden,Geschichten usw. Manche Spiele, wie Medal of Honor spielen ja auch im Weltkrieg, also weiß man ungefähr wie es in echten Kriegen so abläuft.
    Ich würde mich schon freuen wenn ich gewinnen würde. 🙂

  • Also ich kannte mich vor God of War schon mit den greichischen Göttern einigermaßen aus und ich muss sagen beim spielen habe ich eigentlich wenig gelernt über Gottheiten oder generell. Denn wenn ich spiele schalte ich meistens ab und will halt eigentlich nur von A nach B und wenn die Geschichte interessant ist höre ich schon mit aber bei God of War das ja ein Hack and Slay Spiel ist war mir die Story eher Nebensächlich. Aber beim Spielen kann man schon lernen. Zum Beispiel bei Uncharted. Die Story basiert ja auf Sir Francis Drake den es tatsächlich gab. Also muss nicht immer alles in einem Spiel humbug sein und man tatsächlich was dazu lernen.

  • playersworldclub

    Ja bin der Meinung das es ein sehr guter Nebeneffekt ist wenn ein wenig Geschichte mit in die Videospiele einfließt.Ich kannte schon einiges aus der Mythologie da macht es dann doppelt spaß wenn man die Dinge dann nachspielt.Was auch auch immer Geschichtlich einiges zu bieten hat ist Medal of Honor wo man Szenen aus den verschiedenen Kriegen nachspielen kann und man einen Einblick in die Vielzahl von Kriegen bekommt die stattgefunden haben.Auch schön fand ich Assassins Creed dort lernt man die Städte kennen und ein paar Figuren der Geschichte.Also macht weiter so liebe Entwickler, so können die nicht behaupten das Videospiele verblöden. ; )