Debatte am Freitag: The bitter end – Wie wichtig sind Schlusssequenzen? + Codes zu gewinnen!

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Bevor wir zum Thema kommen, will ich noch ein kleines Gewinnspiel starten! Die besten Kommentare zu dieser Debatte sollen heute mal belohnt werden und zwar mit jeder Menge feiner Codes. Wir hätten da zu vergeben: 1x No Heroes Allowed, 1x Buzz Jungle Party, 1x Ace Armstrong vs. The Alien Scrum Bags und 1x Sonic 4 Episode 1. Die Gewinner werden am Montag um 15 Uhr ermittelt. Viel Erfolg. Jetzt aber zur Debatte:

Das Thema Schlusssequenzen ist für die Diskussion um Videospiele immer ein wenig heikel. In den Previews und Reviews wird selten ganz bis zum Schluss gespielt und wenn doch, will man ja auch nichts spoilern. Deswegen gibt es so eine Art stillschweigende Übereinkunft, dieses Thema praktisch völlig aus Bewertung und Diskussion herauszuhalten. Eigentlich merkwürdig, schließlich ist der Schluss doch oft ein ganz entscheidendes, dramaturgisches Element in einer Inszenierung (und somit auch in einem Videospiel?).

Man denke nur, Coppolas „The Godfather Part one“ wäre bereits geendet, nachdem Vito Corleone sich all seiner Feinde entledigt hatte und wir hätten nicht mehr die dramatische Endung des von der Familie entfremdeten, neuen Paten erlebt. Ein Schluss gehört zur Handlung genauso wie der Mittelteil.

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In der Welt der Videospiele wurde das auch oftmals eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Trotzdem schleicht sich manchmal der Verdacht ein, dass die Entwickler sich sagen: Wenn eh keiner über den Schluss spricht, müssen wir uns damit auch keine große Mühe geben. So werden wir immer wieder mal mit zwei Extremen konfrontiert. Manche Spiele legen so viel wert auf ihre Story, dass wir auch eine Stunde nach dem letzten spielbaren Bereich immer noch nicht vom Bildschirm entlassen werden, andere Titel enden völlig abrupt innerhalb von wenigen Sekunden nach dem finalen Boss.

Ich finde, dass man beide Extreme kritisieren könnte. Dauert ein Abschluss zu lang, wird der Spieler ganz offenbar aus elementaren Teilen der Handlung ausgeschlossen, das Spiel läuft ohne ihn weiter, schnell spricht man vom interaktiven Film. Andererseits, wenn die Entwickler gar nicht schnell genug nach dem letzten Endboss ihre Sachen zusammenpacken können, geht dem Spieler doch auch eine Art Belohnung flöten.

Wenn man 10 oder 20 Stunden in ein Spiel investiert hat und nach unzähligen Anläufen endlich den letzten Obermotz in die ewigen Obermotz-Jagdgründe geschickt hat, will man doch auch belohnt werden. Ein bisschen Feedback aus der Welt des Spiels, dass man seine Sache gut gemacht hat. Für mich ist es immer sehr frustrierend, wenn man sich so intensiv in ein Spiel hineinversetzt hat, so viel Energie hineingesteckt hat, und dann nach dem letzten Kampf innerhalb von einer Minute wieder auf dem Startbildschirm landet und mit dem süffisanten Angebot abgespeist wird, jetzt einfach wieder von vorne anzufangen.

Was denkt ihr dazu? Wie wichtig ist euch das Ende in Videospielen? Ich bin auf eure Kommentare gespannt.

Kommentare sind geschlossen.

121 Kommentare

1 Autorenantwort

  • JEFFGORDON24H

    Extrem wichtig. Mich regt es immer auf wenn ich Zeit in ein Game investiert habe (und obendrein noch viel Geld) und dann kommt ein Kackende. Das bleibt mehr in Erinnerung wie das Spiel an sich.

  • Zu einem Ending fällt mir sehr viel ein ;D
    Ich finde das Ending oder überhaupt die Story hängt vom Spiel ab.
    Es sind eher die FPS-Games die mich persönlich da mehr in den Bann ziehen und eine Verbindung zum Spiel herstellen. Am meisten aber gefallen mir die „Multiple-Endings“. Man entscheidet als Spieler selbst wie ein Spiel endet oder zumindest ob es ein gutes oder schletes Ende ist. Als erstes fallen mir da Bioshock und Heavy Rain ein. Obwohl ich nach dem Ende keine Lust hatte das ganze nochmal von vorne zu spielen hat mich das Spiel trotzdem nochmal dazu gebracht es auf eine andere Weise zu beenden.
    Naja die meisten Endings haben mich aber leider enttäuscht da sie oft keine richtigen Endings sind ! (God of War 2!!) eher eine billige Idee um den Spieler für den nächsten Teil zu gewinnen.

    Soa das ist so ziemlich meine Meinung dazu ^^

  • Ich Persönlich finde Endsequenzen von Spielen sehr gut. Die Endsequenz von Metal Gear Solid 4 zum Beispil fand ich einen würdigen abschluss der Geschichte um Solid Snake und seine Verwandtschaft.

    Mit enden die z.B. nur ein Game Over anzeigen kann ich aber z.B. nichts anfangen, also mit Enden wie in Sonic 1 wo man am ende einfach einen Bildschirm kriegt und sonst nichts.

  • Ganz ehrlich ich erwarte schon eine Belohnung!
    Eine abschließende Cut-Scene, egal ob mit Happy End, einer tragische Wendung oder nicht enden wollend like MGS, aber bitte zeigt mir etwas für meinen Schweiß, Zeit und Geld. Besonders hasse ich es mit offenen Enden abgespeist zu werden! Das hat einfach nichts bei Spiele oder Filmen zu suchen. Ich spiele doch nicht 20 Stunden oder zahle fürs Kino nur am Schluß zu erfahren das ich die Story erst komplett begreifen kann wenn in einem oder mehr Jahren der nächste Teil auf mich wartet!
    Nehmen wir doch mal die Beat’em’Ups als Beispiel, da wird künstlich aufgebaut warum und wieso die Kämpfer an den jeweilgen Turnieren teilnehmen, teilweise mit Rendervideos und ellenlangen Texten und natürlich haarsträubenden Geschichten.
    Und dann: Endboss besiegt, 1-2 Standbilder, ein mehr oder weniger aussagekräftiger Abschlusssatz und evt. eine Andeutigung aufs nächste Turnier!
    Haben wir das verdient? Ich sage Nein und hoffe das die Designer sich nicht nur auf die Grafik, HD, 3D und was weiß ich noch konzentrieren, sondern auch uns Spielern eine umfassende und faszinierende Story bieten!
    In diesem Sinne: Pleas stay tuned…

  • Sehr wichtig, das ende rundet das geschehen im spiel ab. Man arbeitet (spiet) zum ende hin und möchte dann nicht enteuscht werden. Lieber ist es ein ende dem man hintetherschaut und sich auf das ewentuele nachfolger spiel freut.

  • Samus_Company

    Mir ist ein schön langes Ende bei einem Videospiel sehr wichtig.
    Wenn ich soviel „Arbeit“ in ein Spiel gesteckt habe um am Ende den Endboss zu besiegen und das Spiel zu beenden, will ich auch etwas sehen, ein langes Ende ist immer perfekt.
    Ich weiß noch, das war bei Final Fantasy, welcher Teil…ich weiß es nicht mehr so genau.
    Ich musste ca. 10h meine Charaketere trainieren, weil ich die falsche Klasse/den Beruf gewählt hatte.
    Und dann am Ende zum Endboss zu marschieren und den zu besiegen…das war nach der langen Zeit ein schönes Gefühl, doch leider wurde ich kaum mit einem schönen Ende belohnt, es endete einfach so, ganz schnell.
    Da war ich schon etwas enttäuscht…:(
    Deshalb finde ich das Spiele einfach ein tolles, langes und spektakuläres Ende brauchen, ohne das wäre es nicht so gut…am Ende mit nichts belohnt zu werden.
    Aber die meisten Spiele die ich gespielt habe hatten ein schönes langes Ende, worüber ich auch sehr froh war, dieses anzuschauen.
    Bei einem Videospiel (vorallem Rollenspiele), spiele ich nicht gerne, oder laufe herum…nein ich mag es eher die Zwischensequenzen anzugucken.
    Und bei Killzone, Uncharted…da schau ich mir gerne Inruhe die Umgebung an, weil sie mir so sehr gefällt. 🙂

  • Ist schon wichtig, für mich sind es die emotionalsten momente. Ich erinnere mich an das Ende von MGS 4, was meiner meinung nach das epischste ist was ich je erleben durfte. Gott sei dank spielt man sowas alleine 😉 Weil bei dem Spiel sind Taschentücher Pflicht. MGS4 strotz nur vor solchen momenten, wer hat nicht mitgelitten als otacon sich von der Frau deren name mir gerade nicht einfällt, *peinlich* „verabschiedet“, oder als snake durch den mikrowellentunnel kraucht um nur zwei beispiele zu nennen. Eine freundin hat fast ständig bei FF XIII geheult, Ende kenn ich noch nicht, aber das sind emotionen die die entwickler bei einem erzeugen wollen, wenn man sich auf die Spiele einlässt. GEDANKENBLITZ-> Naomi hieß die Dame glaube ich aus MGS4, glück gehabt….

  • Mir ist das ende eines Spieles sehr wichtig, wieso? Weill ich einfach erwarte das wenn man schon im Storie Mode Spielt man auch eine Komplette Storie haben sollte, man Spielt sich in einer Welt wieder die man mehrere Stunden durch forstet hat und ist irgend wie gepackt. ( so geht es mir )…
    Ich spiele ein Spiel im Storie Modus um die …Geschichte des Characters zu verfolgen und das von ANFANG bis ENDE!
    Wäre schon recht scheiße wen man ohne ende eine Storie abschliesst.

  • Das Ende ist entscheidend dafür wie gut ich ein Spiel in Erinnerung behalte. Denn auch das beste Gameplay wird irgendwann vergessen. Gibt schliesslich ETLICHE Spiele mit hervorragendem Gameplay.
    Aber Spiele mit nem überraschenden, gutem oder einfach einprägsamen Ende die vergisst man nie.
    Ich habe viel zu viele Spiele gespielt und die meisten haben eine 0815 Story und ein dementsprechendes Ende. An die meisten davon erinner ich mich nicht einmal mehr weil diese lediglich auf ein kurzfristiges Gefühl der Zufriedenheit aus sind. Ein 0815 Happy End bspw.. Klar freut man sich zunächst, aber wenn einem solchen Ende die Tiefe fehlt wird es auch schnellstmöglichst vergessen.
    Aber im Kontrast dazu einfach mal die Frage die ich stellen würde:
    Wer würde je das Ende von Metroid vergessen? Ums auf einen Klassiker zu beziehen. Oder das Ende von Red Dead Redemption um auch ein aktuelleres Beispiel zu nennen. Wirklich große Spiele haben nicht nur tolles Gameplay, sondern auch Story und ein Ende das dazugehört.

  • Schlusssequenzen MUSS es in jedem Vollpreis Spiel geben.
    Sie sagen etwas für den nachfolger aus, oder schliessen eine Spielereihe ab.

    Kurz und knapp ~> In der kürze liegt die Würze 😀

  • Mir is ein gelungenes Ende sehr wichtig, immerhin hat man mehrere Stunden vll Tage oder noch länger mit seinen Helden mitgefiebert und erwartet dann ein grandioses Ende.

    Hab selbst gestern Borderlands beendet, bei dem Boss und letzten Video dacht ich nur: „WTF? Das wars? Nen bisschen lahm.“
    Also schon eher enttäuschend, aber immerhin gibts noch die 4 Addons mit denen ich sicher auch noch einigen Spaß haben werde.

    Mein Lieblings ende ist definitiv das von MGS4 Guns of the Patriots. Sehr emotional, mitreißend und einfach nur perfekt gestaltet.

  • Wenn Spielentwickler es schaffen, eine atemberaubende Geschichte zu erzählen, in der man sich verlieren kann, ist es mehr als enttäuschend, wenn man letztendlich kein zufriedenstellendes Ende geboten bekommt. Ein Beispiel dafür ist für mich Final Fantasy 13. Die Zwischensequenzen waren einfach der Hammer. Nunja…nach ca. 30-40 Spielstunden kam ich dann voll ausgerüstet und motiviert zum Endgegner und freute mich schon auf die Schlußsequenz, von der ich viel erwartete. Die Vorfreude stieg…doch dann…möp möp möp…nach einem mehr oder weniger langen Kampf wurde ich mit einer Endsequenz abgespeist, die kürzer war als alles zuvor Gesehene und auch kein befriedigendes Ergebnis präsentierte. Schwupps war das Spiel vorbei und ich blieb mit ungläubig an den Credits hängen…da musste doch noch was kommen…dafür hab ich so viel Zeit investiert? Wo sind die Gefühle, die Action, die Explosionen, (der Final Fantasy-Kitsch)? Naja…kurz gesagt: Das Ende hat für mich das ganze Spiel ruiniert und ich hatte danach keine Lust mehr, das Spiel nochmal in die Konsole zu schieben.

  • Also, erstmal finde ich es sehr gut das die Kommentare nun durch Qualität und nicht durch masse belohnt werden. Bitte weiter in die Richtung denken.

    Der erste Gedanke ist sicher, wie kann ich über dieses Thema sprechen ohne anderen das Spielerlebnis zu ruinieren. Dabei fällt auf das es eine ganze reihe Spiele gibt die gar kein wirkliches ende haben… oder doch? Die Fifa reihe zum Beispiel, du spielst Saison für Saison, aber wenn ich an Fifa09 zurück denke fällt es doch negative auf das es am ende einer Erfolgreichen Saison keine Titelübergabe Cutsceen gab wie es bei vielen Fußballspielen zuvor und danach gang und gebe war.

  • Teil 2
    Ich denke das Fifa WM Spiel macht da einiges richtig, die Übergabe. Es wird nicht jeder Spieler beim betreten des Podiums gezeigt, das wäre zuviel… aber die Pokalübergabe und einige Bilder feiernder Spieler gibt es dennoch. Gerade weil man dieses ende häufig, aber nicht bei jedem einschalten der Konsole, zusehen bekommt ist es genau richtig.
    Wenn ich dagegen an Fifa 96 zurück denke, da gab es noch keine großen Pokalübergabe, aber man hat die Spieler in Echtzeit eine Ehrenrunde mit dem Pokal machen sehen, das fand ich damals immer echt cool würde aber in die heutige zeit absolut nicht mehr passen. 😀

    Ich denke es ist schwierig für storylastige Spiele einen Richtwert in den Raum zu stellen. Wenn Heavy Rain sich z.b. an Hand des Spielverlaufes ein Ende aus mehreren „Episoden“ zusammen pusselt ist es eine super Lösung… wenn Final Fantasy 9 plötzlich mit einem Endboss überrascht der nichts mit dem Spielverlauf zutun hat ist es schwierig, wenn die Figuren sich nach einem Sieg gegen diesem Boss mit dem Spruch „Hier fliegt gleich alles in die Luft, schnell weck!!!“ in ein 30 minütiges Gespräch über „zeug“… nicht gut.

  • Ein Beispiel für ein gutes Ende findet man dagegen bei Uncharted 2. Das Spiel wird durch den Schluss einfach perfekt und man fühlt sich belohnt. Die Charaktere leuchten noch einmal auf und man wird mit dem ein oder anderen Witz entlohnt. Ein rundum perfektes Spiel, welches nicht zuletzt aufgrund der schönen und witzigen Endsequenz öfter den Weg in die Konsole gefunden hat ^^.
    Mein Beitrag hat nicht in ein Fenster gepasst ^^

  • Teil 3
    Wichtig ist also der Inhalt. Und ich denke hier ist es noch wichtig daran zu erinnern das es um Spiele geht! Wenn wir als Abschluss des Spiels einen Actiongeladenen 20 minütigen Film bekommen ist es sicher schade für uns als Spieler das wir diesen Finalen Höhepunkt nicht selbst Spielen dürfen… den wir sind Spieler! – Wenn dagegen bei einem storylastigem Spiel alle Handlungsstränge ruhig zusammen geführt werden ist es auch schon mal OK wenn man zehn Minuten Video/Cutsceene geboten bekommt. Ein par schöne Bilder, ein par abschließende Erklärungen bzw. die Möglichkeit mit den Figuren auch emotional zu ruhe zu kommen… fast schon unverzichtbar!

  • Arg, Teil 4, verdammtes Zeichen Limit. ;-(

    Ich frage mich wann das Heavy Rain Model Einzug in weitere Spiele findet… wäre es nicht wunderbar wenn man bei Fifa z.b. Spieleranimationen hätte die auf die unterschiedlichen Charactaire der realen Spieler eingehen so das nicht jedes ende gleich ausschaut. Das das spiel z.b. auch Rücksicht auf zur Zeit verletzte Spieler nimmt die nach dem Finale teil der Feierlichkeiten sind… oder einen „Be A Pro“ mit dem man am ende vielleicht sogar selbst feiern kann so das der Saison Abspann doch wieder teil des Spiels wird… ich freu mich auf die Zukunft, ich freu mich spieler zu sein, yeah! ;-D

    Sollte ich zu den Gewinnern gehören würde ich mich sehr über den Sonic Code freuen. <3

  • Also ich finde, dass das Ende eines Videospiels extrem wichtig ist, denn wenn man zum Bsp. stundenlang Final Fantasy spielt, sich richtig in die Story hineinsteigert und dann das Spiel ausspielt währe es unverfroren und gemein das Spiel ohne passendem und spektakulärem Ende,
    dass Spiel ausklingen zu lassen.

  • MarkusTheFanatic

    Nabend zusammen!

    Für mich ist es nicht essentiell entscheidend, ob ein Ende jetzt positiv, negativ, offen oder abgeschlossen ist. Viel wichtiger ist es für mich, wenn das Ende nicht einfach nur auf hirnloses „Entknoten“ setzt, sondern den Spieler ruhig auch mal mit einem derben Cliffhanger überrascht, der auch Gefühle auslöst, oder das Hirn fordert.
    Beispiele hierfür wären zum Beispiel das mysteriöse Ende von „Assassin’s Creed 2“! Mir ist klar, dass bei vielen Fans das Ende des „Desmond-Plots“ einiges an Kritik eingesteckt hat, mich hat es jedoch vollends begeistert und fasziniert. Denn es wurde nicht mit „Und alles was vorher ungeklärt oder rätselhaft war, wird nun aufgeklärt“ beendet, sondern lässt dem Spieler die geistige Freiheit, sich Gedanken über den weiteren Verlauf der Story zu machen. Das regt den Hunger für einen Nachfolger an. Deswegen auch die Aufregung der Fans auf „Brotherhood“.

  • MarkusTheFanatic

    Fortsetzung:

    Dass es nicht entscheidend ist, ob ein Ende nun positiv oder negativ ist, zeigt „Heavy Rain“ eindrucksvoll. Jeder der 20 verschiedenen Epiloge ist konsequent und logisch an den vorherigen Verlauf der Story gebunden und belohnt jeden Spieler individuell für sein Spielerlebnis.

    Ich hoffe, ich habe meinem persöhnlichen Empfinden Ausdruck verleihen können. Ansonsten sehr gelungene und interessanta Debatte zum Freitag!

    Viele Grüße,
    Markus

  • Das Ende in Games Sollte einen schon mitreißen,
    Dass man das Gefühl bekommt das Spiel gleich nochmal durchzuspielen, und nicht nach einmal durchspielen die Story
    dann nie mehr zumachen weil man von dem Ende zu enttäuscht ist.
    Ein Ende Hat mich echt mitgerissen.
    Und dass war das Ende von Metal Gear Solid 4.
    Das war bis jetzt eins der Besten Enden in Videospielen.
    (wenn es nicht sogar das Beste Ende war was es bis jetzt gegeben Hat).

  • AngelDevil1983

    Die Endsequenz gehört für mich zu den wichtigsten Spielelementen.

    Das Ende eines jeden Spiels unterstreicht nicht nur die Glaubwürdigkeit einer Story, sondern sie bietet darüber hinaus auch einen krönenden Abschluss, den man sich irgendwie ja auch verdient hat. Hierbei kommt es nicht unbedingt auf die Länge, sondern eher auf den geschichtlichen Inhalt an und darauf, wie man das Ganze präsentiert.

    Ich habe in meinem Leben schon mehrere 100 Spiele durchgespielt und ich muss sagen, dass ich nur bei wenigen Spielen wirklich überzeugt war vom Ende. Als Positivbeispiele möchte ich hier Final Fantasy VII und die Metal Gear Solid-Reihe nennen. Hier stimmt die Mischung und es kommt beim Ende ein gutes Gefühl rüber. Besonders bei den Metal Gear Solid-Teilen vermittelte mir das Ende ein sentimentales Gefühl, was nicht viele Spiele bei mir geschafft haben. Wobei ich hier Metal Gear Solid 4 wieder als Negativbeispiel nennen muss, da mir hier das Ende einfach zu lang war. Was aber nicht heisst, dass es vom Inhalt her schlecht war.

    Ob ein Spiel ein gutes oder schlechtes Ende hat, entscheidet eh jeder für sich selbst, da ja jeder mit einer anderen Erwartung an ein Spiel herangeht.

  • der_freeman

    Da Videospiele ja nicht nur einen Stupiden Spielablauf besitzen und die Programmierer sehr viel Wert auf Emotionen legen,sind diese Sequenzen ein muss. Es mag welche geben die keine Geduld besitzen und ein Spiel nur spielen möchten, da fehlt es mir aber etwas an leidenschaft. Wenn ich den Auftritt von Snake in MGS4 betrachte, die Details in der Geschichte, könnte ich jedesmal im Kino hoffen das ein Film mich genauso packt wie dieses Spiel.
    Ausserdem sind Sequenzen ja auch nett anzusehen. Bei God of War3 zum Beispiel, da hat man auch diesen Drang alles von der Story mitzunehmen weil man so Emotional berührt wird.
    Ein Videospiel ist eine möglichkeit eine Geschichte zu erzählen, wo heut kaum Bücher gelesen werden, und nur Filme geschaut werden. Es ist die perfekte Kombination zwischen Handeln und Begreifen.

    Ich begreife auch nicht warum viele die Sequenzen wegdrücken. Da gibt es manchmal Schlüsselszenen die auf einen Lösungsweg aufmerksam machen, oder wertvolle Informationen. In meinen Augen kann man ein Spiel nur in Verbindung der Sequenzen geniessen alles andere ist blödes Speed Gaming gedöns.

  • jungevonnebenan

    Das Ende eines Games ist und bleibt für mich ein entscheidendes Kriterium, um nachher festzustellen, ob mir das Spiel gefallen hat oder eben nicht. Manchmal steht man auch nach 20Stunden Spielzeit völlig enttäuscht vor der Kiste und denkt sich seinen eigenen Teil.

    Mittlerweile werden die Spiele ja immer aufwendiger inszeniert und dementsprechend will ich auch am Ende des Spiels mit Info´s gefüttert werden (jedoch ohne langweilige Längen). Leider war ich von Final Fantasy XIII etwas enttäuscht, die Liebe zum Detail zeichnete sich lediglich in der Grafik aus und nicht mehr in der Story. Mir persönlich hat mehr Tiefe gefehlt. Vergleicht man das Ende, mit dem der älteren Teile, so schwächelt der neueste Teil der Serie.

    Wenn mich mal ein Spiel in seinen Bann gezogen hat (passiert nicht wirklich oft), dann spiele ich es grundsätzlich, um zu erfahren was am Ende passiert. Wird das sogenannte „The End“ von den Produzenten vernachlässigt, so wirkt sich das Ganze auch direkt auf das Urteil über das Spiel aus. Es ist schliesslich der letzte „bleibende“ Eindruck, das sollte man einfach nicht vergessen. Also für mich: Höchste Priorität!

    Für mich gilt auch bei Spielen:

    ENDE GUT, ALLES GUT!

  • jungevonnebenan

    Denn wer bis zum Ende spielt, der findet meist auch den Anfang gut 😉 Deshalb sollte man das Ende auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Weiterhin nehmen Titel wie Heavy Rain das Ende auch sehr ernst, man kann es schliesslich beeinflussen. Auch bei manchen Filmen hat man die Möglichkeit alternative Enden in den Film einzubinden.

    Feine Sache!

    Ausnahmen sind beispielsweise Renn- und Sportspiele, da geht es mir lediglich um den Fun-Faktor!

  • Ich persönlich halte Endsequenzen für sehr wichtig, denn ich finde wenn man den Endboss besiegt hat ist es eine schöne Belohnung wenn man den Held bzw. die Helden noch einmal in einem wundervollen Film mit gerenderter Grafik, die noch einmal zeigt was man geleistet hat, oder vielleicht noch die letzten fehlenden Handlungsstränge verbindet, zeigt.
    Auf jeden Fall eignen sie sich auch um neue Handlungsstränge zu spannen die, die Schatten auf einen neuen Teil werfen. Wenn ich da z.B an Prince of Persia II The sand of time denke.
    Auf der anderen Seite denke ich aber auch das Endsequenzen nicht so lange dauern dürfen wie z.B bei Metal Gear Solid IV Guns of he Patriots na klar mussten dort noch ein paar Inhalte geklärt werden aber, dass das eine Stunde dauern muss halte ich für zu lange.
    Wenn ich da an die Final Fantasy Reihe denke, die im finalen Film noch einmal zeigen was den Helden nach ihrer Reise passiert und das ganze höchstens eine halbe Stunde brauchen und das in einer traumhaften Grafik, und sie dem Spieler zum letzten ein gutes Gefühl und ein würdigen Abschied bereiten halte ich das für eine absolute Spitzenleistung.

  • rootsragga70-09

    hmm auf die enden sind ja alle immer aus und gespannt…in fall out 3 hab ich das ende 5 mal gespielt und dachte die ganze zeit ich hätte was falsch gemacht oder übersehen lol,weil das ende so abrupt und schnell kam…..in einem meiner lieblingsgames,prince of persia(artwork teil mit elika),war das ende net gerade der burner trotzdem ist das game der oberkracher,in dem game mußte ich platin holen…fand das zwei der horror games echt nen cooles ende haben, siren blood curse und silent hill-home coming…knaller ende war auch metal gear solid 4 auf dem u-boot,halt mal nen ganz andere art von endfight gewesen…bin auch bis jetzt nur von einem game nen bißchen entäuscht gewesen,das game war cool,nur das ende war so naja,war auf ps2 „das ding aus einer anderen welt“ oderso,gibts glaube ich auch nen film zu….finde letztendlich auch das nen cooles ende den wiederspielwert enorm steigert…so das wars von mir bin mal draußen…peaceundso

  • bin da ganz klar für ausgiebige lange enden, gerne auch in verschiedenen varianten, je nachdem wie man sich im spiel selbst verhalten hat. Ohne zu viel verraten zu wollen, war ich bei Mafia 2 zB sehr enttäuscht, bei MGS2 jedoch positiv überrascht, um mal 2 Extreme zu nennen.

    Spiele mit einem zu kurzen Ende lassen meiner Meinung nach dieses „und wofür hab ich das jetzt gezockt?“ Gefühl aufkommen, was einfach unbefriedigend ist im Vergleich mit dem „boah geil, gleich nochmal spielen“ oder „wann kommt endlich Teil 2?“ Gefühl, an das man sich immer wieder gerne zurückerinnert wenn man an das Game denkt oder sich darüber unterhält.

    Wenn das Gesamtprojekt gut ist, aber das Ende flach, ist es einfach etwas schade und man kommt zu der Frage wieso die Entwickler sich an diesem Punkt nicht noch etwas Mühe gegeben haben. Daher ist ein ausgiebiges Ende, was gerne auch interaktiv sein kann, sehr wichtig um das Spiel zum einen in der Kritik gut dastehen zu lassen und zum Andern Fans zu haben die sich auf eine Fortsetzung bzw andere Games des Entwicklers freuen. 🙂

  • Also für mich sind die Schlusssequenzen genau so wichtig wie das Spiel selber !! wenn man tage am Spielen ist und man es endlich geschafft hat freut man sich ja darauf die Schlusssequenz endlich zu sehen 🙂

  • Hendrik2000

    Manche Spiele haben wirklich eindrucksvoll bewiesen dass die Schlusssequenzen nicht zu viel- aber auch nicht zu wenig verratend sein müssen, schaut man sich zum Beispiel Uncharted 2 an,
    Dort erfährt man alles was man für das Ende des Spiels braucht, aber die Fans wollen natürlich trotzdem wissen wie es weitergeht rund um die Uncharted Welt.
    Ich persönlich habe beide Extremen schon erlebt und ich bin immer wieder dann vom gesamten Spiel enttäuscht, obwohl dieses im gesamten gar nicht so schlecht war!
    Für mich ist ein langgezogenes Ende also nicht viel besser als ein abrupt endendes Spiel

  • Hardystyle-04

    Ich bin ein RIESEN Final Fantasy Fan. Ein Grund dafür sind die Sequenzen im Spiel. Ob Intro, Zwischensequenzen oder Abspann. Ich liebe diese Sequenzen. Sie beleben das Spiel. Nach einem coolen Intro hat man dann richtig Lust loszulegen. Die Zwischensequenzen geben einem die Gelegenheit mal durzuschnaufen. Im Falle von Final Fantasy fällt mir da auch meistens die Kinnlade runter. Ich bin jedesmal Fasziniert was Squarsoft bzw. Square Enix da auf die Beine stellt. Die Schlusssequenzen setzen dem ganzen noch die Krone auf. Final Fantasy ist da jetzt nur ein Beispiel. Metal Gear Solid ist da auch ein sehr gutes Bepspiel. Kinoreife Sequenzen von Anfang bis Ende. Es ist wie das Salz in der Suppe. Also mein Fazit: Ein geniales Spiel verdient auch ein würdiges Ende. Es rundet die Sache ab und das Spiel bleibt auch lange im Gedächtnis. Zumindest geht es mir so.

  • timinator101

    Ich würde auch sagen, dass Enden das wichtigste an einem Spiel sind. Das Ende ist für mich immer mein größter Antrieb ein Spiel weiterzuspielen. Dennoch weiß ich nicht wie man Enden bewerten sollte! Wann ist ein Ende denn gut oder schlecht? Uch persöhnlich mag keine Cliffhangerenden, aber Enden die keinen Spielraum für Ideen mehr lassen sind auch langweilig und nicht so bemerkenswert.
    Wenn ich hier das Beispiel Resistance 2 anführen darf:
    Klar is das ein eindeutiges offenes Ende, aber es is so überraschend und mit wenigen Mittel emotional, dass ich es als bestes Ende eines Spiels bezeichnen würde, also von Spielen die ich kenne. Also ich finde es schwierig Enden in ein Ranking zu schieben, denn Enden sind mehr als alles andere in einem Spiel geschmackssache.

  • d14832366395

    Das Ende ist für mich sehr wichtig da man auf dieses mehrere stunden hinarbeitet und wenn man dann enttäuscht wird war das ganze
    Spiel umsonst weil manche haben schlechte Enden z.B Mw2 man ist zu oft gestorben und manche haben gute Enden wie GoW3 Kratos hat endlich seine Rache bekommen,Unchardet 2 mit etwas Humor oder Red Dead Redemption wo die einen oder andern entäuscht,traurig oder geschockt waren und wenn man dann nach mehreren Wochen auf ein Spiel zurück blickt erinnert man sich natürlich an ein tolles Game mit tollem Ende
    oder an ein Spiel mit toller Stoty und keinem guten Ende und mir persöhnlich gefällt die erste Variate besser.

  • Ich finde überhaupt die Story bei einem Spiel recht wichtig und lasse mich daher auch gerne mit Zwischen- und besonders Endsequenzen verwöhnen.
    Ein Spiel – egal wie lang – abzuschliessen sollte zumindest mit nem kurzen Video belohnt werden – muß ja keine Spielfilmlänge haben 🙂

    Ein Video mit Teaser auf einen eventuellen Nachfolger ist eigentlich gut – aber nur wenn auch ein Nachfolger kommt 😉

  • ich finde ende sehr wichtig, dann hat man sein ziel erreicht. das ende von infamous zum beispiel ein ende welches die story erklärt hat aber gleichzeitig platz gelassen hat für einen nachfolger „THUMBS UP“.

  • musiksergio

    die schlusssequenzen geben einem einfach die bestätigung das spiel geschafft zu haben nachdem man zB. den Endgegener besiegt hat, kommt die schlusssequenz ,die einem zeigt wofür man ‚gearbeitet‘ hat .
    Die schlusssequenz ist also die ‚belohnung‘ dafür , dass man das spiel durch hat

  • Also ich finde die Schlusssequenzen von Videospielen sehr wichtig, da es meist die Story des Spiels abschließt. Als Spieler wird man dann mit Geheimnisse-und Schlüsselinhalte/Information belohnt. All die Fragen und Hindernissen in der Story sollte den Spieler alles aufklären.Die Schlusssequenzen sollten möglichst Qualitätsvoll sein, da man als Spieler (wie ProGamerSD schon erwähnt hat) nicht enttäuscht werden möchte, da man das Spiel ja durchgespielt hat.
    Was bei Schlusssequenzen beinhaltn muss für mich ist natürlich Emotion, Belohnung Freude, dass man das Spiel endlich durch hat und wie die Story zu Ende geht, möglichst Positiv.
    Es gibt viele Story mit negativen Ende wie z.B. Red Dead Redemption wo man fast das ganze Spiel mit John Marston gespielt hat und am Ende nicht den Tod verdient hat. Das war natürlich ein sehr trauriges Ende und etwas unvorhersehbares.
    Es gibt Spiele mit Schlusssequenzen, da hätte man keinen Nachfolger erwartet wie z.B. Final Fantasy 10-X2…die hätten da lieber als einziges Spiel da lassen sollen

    Fazit nach meiner Meinung nach:

    Emotionales Ende, Nicht Zuviel und Nicht Zuwenig, Haupsache Story nicht vernachlässigen

    mfg Naga

  • Bei Spielen mit massiven Story-Elementen ist es absolut notwendig, dass am Ende ein lohnender Ausklang die Geschichte abschließt. Alles andere wäre wie… ja wie eine TV-Serie, bei der man die letzte Folge weglässt. Es ist quasi das i-Tüpfelchen – die Belohnung für die Zeit, die man mit dem Spiel verbracht hat.

    Ich gehöre zu den Leuten, die auch gerne noch einen Abspann am Ende sehen – sowohl im Kino, wo ich bleibe, bis das Licht angeht, als auch am Ende eines Spieles. Bei vielen Filmen und Spielen kommt nach dem Ende noch ein Easteregg – jaja, auch Programmierer haben Humor :oD . Gerade an diese Spiele erinnere ich mich dann gerne zurück – ein nettes Beispiel sind die Lucas Arts-Adventures: beispielsweise, wenn am Ende von Day of the Tentacle die amerikanische Flagge gehisst wird – in Form eines Tentakel-Kostümes! Einfach köstlich 🙂

  • sol_id_sna_ke

    Also mir sind Enden in Spielen sehr wichtig. Ich möchte ja schließlich auch in irgend einer orm belohnt werden, dass ich meine Zeit in das Spiel investiert habe, der geschichte gefolgt bin und mit den Charakteren mitgefühlt habe.
    Gerade bei den Metal Gear Spielen finde ich die Enden immer klasse, da ist es mir auch egal, dass die mal ne Stunde lang nur Cutscenes zeigen, da ist mir die Story dann wichtig.
    Aber zum beispiel bei Assassins Creed 2 war das Ende für mich irgendwie seltsam. Dieses Gespräch in der Kammer in Rom zwischen Ezio und… WTF?
    Das Enslaved Ending ging zwar auch in diese Richtung, war für mich aber noch nachvolziehbarer.
    Was ich auch immer interessant finde sind multiple Enden, so dass je nach Spielstil andere Enden gezeigt werden. Hier lässt sich natürlich dann aber auch als Kritik anbringen, dass so nicht jeder das gleiche erlebt , aber davon hat dann jeder ein persnlichers Erlebnis.

  • Was brint einem die beste Schlusssequenz, wenn der Rest davor totaler Schund ist.
    Leider kommt es immer öfters vor, dass viele Spiele sehr tolle Filmsequenzen enthalten, aber das Spiel an für sich ist mehr für die Mülltonne.

  • Pestilence1981

    Für mich ist die Schlusssequenz eines Spiels der krönende Abschluss von etwas, mit in das man meist viel Herzblut gesteckt hat. Bei einer Schlusssequenz ist es mir egal ob sie so lang ist wie damals bei „Secret of Evermore“, welches insgesamt ungefähr 15 Minuten gedauert hat, oder wie bei „Kane & Lynch 2“, was insgesamt nur 10 Sekunden lang war. Solange die Schlusssequenz das Spiel wiederspiegelt, in welches man seine Zeit investiert hat.

    Wenn wir einmal bei dem Beispiel „Kane & Lynch 2“ bleiben, welches laut Spieletestern eine Spielzeit von 4 Stunden und eine enttäuschendes Ende hatte. Ich persönlich habe das Spiel gleich beim ersten mal spielen, auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad gespielt und habe dadurch insgesamt 15 Stunden gebraucht. Man hängt an so vielen Stellen im Kugelhagel fest, weil man nicht sterben möchte, dass man irgendwann möchte das diese ganze Tortur ein Ende hat und die beiden Hauptdarsteller endlich ihre Ruhe haben. Die Schlusssequenz war für mich also nicht enttäuschend, sondern hat mir eine innere Befriedigung gegeben, weil ich wusste das es nun vorbei ist.

  • Pestilence1981

    Bei dem Spiel „XIII“ dagegen haben die Programmierer alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Die Spielwelt war hervorragend, die Story stimmig und man hat es zuende gespielt um zu wissen wie es ausgeht. Das Spiel endete mit einem ganz gemeinen Cliffhanger und dem Schriftzug „to be Continued“. Leider kam niemals ein Nachfolger raus, wodurch ein Spieler dem Ende beraubt wurde, welches er sich aber durch das spielen verdient hatte.

    Wenn ein Ende also dem Spiel ein befriedigenden Abschluss gibt, wobei dieser auch ruhig mit einem Cliffhanger enden kann, dann ist das Spiel gelungen. Völlig egal wie gut oder schlecht die Bewertungen bei irgendwelchen Spielemagazinen ist, die sowieso nur untereinander konkurrieren, wer den Test zu einem Spiel zuerst rausbringt.

  • Da kann ich nur zustimmen, wenn man nur mal die Final Fantasy Serie betrachtet, die Ending´s gehen immer mindestens 10 minuten, eine Perfekte Dauer.
    Auserdem wird ein Spiel mit schlechtem(z.b.zu kurzes/lange oder uninformatives) Ende in den meisten fällen in der versenkung landen, auch wenn es vielleicht eine gute Grundidee hat.
    Das soll nicht heißen das ein Spiel vom Ending lebt sondern viel mehr durch dieses weiter lebt,
    denn ein gutes Ende behält man immer in der erinnerung und wird es immerwieder gerne spielen.
    Das ist es was ein gutes Ending(und Spiel^^) ausmacht.

  • Lord_Zocker

    Also, das hier ist nun schon der dritte Text, den ich schreibe! Die Anderen waren schlichtweg zu lang und ich bin viel zu sehr vom Thema abgekommen. Ich mache es jetzt kurz:
    Der Schluss ist absolut wichtig. Ohne den Schluss hat man eine unvollständige Geschichte. Und grade für mich ist die Geschichte das Wichtigste an einem Spiel. Ohne Schluss braucht man gar nicht erst eine Story entwerfen. Es wäre schließlich so, als wenn die letzten 10 Seiten eines Romans fehlen würden. Der Schluss rundet alles perfekt ab. Er verknüpft alles Geschehene der kompletten Geschichte in einer kurzen Zwischensequenz. Dazu führe ich mal folgendes Beispiel an: UNCHARTED: Drakes Schicksal. Die Endsequenz hat doch was. Sie ist zwar nicht unglaublich innovativ, neu oder Ähnliches. Wenn Navaro als letzter großer Feind dann aber besiegt ist, es aufhört zu regnen, Elena gerettet ist und man grade die Sonne untergeht, ist es einfach ein tolles Gefühl. Und zwar grade dann, wenn man sich vorstellt, was man dafür alles durchmachen musste. Man denkt an alles kurz zurück. Man hat wilde Schießereien, Verfolgungsjagden und sogar Kämpfe mit Monstern hinter sich. Und dann endet es mit einer so schönen Endsequenz. Ist doch toll.

  • Lord_Zocker

    Wenn man sich dann nocheinmal die Insel ankuckt, die im Sonnenuntergang steht, denkt man noch kurz: Und das alles ist an diesem Ort passiert. Einfach toll. Es lohnt sich schon förmlich wirklich die ganze Story über darauf hinzuarbeiten.Als kleines Gegenbeispiel nehmen wir mal Naughty Dogs erste Spiele: Die Crash Bandicoot-Serie. Sie ist wirklich toll und bietet auch eine nette, unterhaltsame Geschichte. Doch etwas fehlt an dieser Geschichte: Das Ende! Zum Schluss kommt im Grunde nichts mehr. Während man bei UNCHARTED in der Geschichte auf ein glückliches Ende hinarbeitet, denkt man hier nichtmal daran. Man weiß, dass zum Schluss sowieso nichts kommt. Daher ist einem die Story allgemein recht egal. Man sieht also: Ohne gute Schlusssequenz ist die ganze Story verhauen. Für ein zweites Durchspielen kommt einfach keine Motivation mehr auf (außer bei Crash Bandicoot, weil da das Gameplay einfach geil ist).

  • Lord_Zocker

    Zum Schluss zum Schluss sage ich noch: Es ist gut, dass niemand über den Schluss spricht. Es wird nämlich ewig Leute geben, die das Spiel noch nicht durchgespielt haben (weil sie es zum Beispiel später kauften). Sonst würden diese Spieler das Ende ungewollt zu früh erfahren, was einfach vieles verdirbt. Man muss den Schluss zum ersten Mal selber erleben. Nur dann ist es auch wirklich sinnvoll.
    Falls die Frage kommt: JA, dies war eine kurze Version meiner ersten zwei Texte.

  • mhh OK…

    Da die meisten Spiele eine Geschichte haben und Geschichten üblicherweise ein Anfang hat muss es natürlich auch ein Ende geben. Also ist das Ende eines Spiels oder des naheliegendem Medium Film sehr wichtig. Denn ohne ein Ende kann es auch keine vollendete Geschichte geben. ALso ist die Frage eher ob ein Spiel/Film ein gutes Ende hat. Aber wie sooft scheiden sich Geschmäcker und ich kann fpr mich nur sagen das ein gutes Ende auch ein Ende der Geschichte ist und nicht wie jetzt in der heutigen Zeit üblich so offene Enden hat. Solche Cliffhanger sagt halt mal nichts aus. Sondern geben eigentlich nur ein Stop bis der nächste Teil kommt um die Geschichte fortzufahren. Ausserdem muss ein Ende einige Lücken der Story füllen und ergänzen. Somit ist das Ende eines Spiels oder auch Filmes sehr wichtig, da diese die Geschichte beendet und den Spielspaß damit abrunden.

  • Das Ende eines Spieles muss dem Spieler einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    In den meisten Spielen und auch Filmen geht es meistens nur darum den (Ober-)Bösewicht auszuschalten. Dies klappt für 80-90% aller Spiele vielleicht, allerdings wird man sich an solche Spiele eher weniger erinnern können. Die Endsequenz fällt dementsprechend erwartungsvoll aus und bietet wahrscheinlich eher weniger Überaschungen, höchstens die eine oder andere Explosion.
    Hierbei finde ich es interessanter wenn man sogar zu dem „Bösen“ eine Beziehung aufbaut wie in „Shadow of the Colossus“ und mit den Giganten die man ausschalten muss am Ende mitfühlt und sich denkt „Warum habe ich das eigentlich getan?“. Hier weiß man nicht was einem am Ende erwartet und freut sich umso mehr auf die Endsequenz die vielleicht sogar das ganze geschehen erklärt und das Spiel völlig abschließt.

  • Ich würde ein gutes Spiel mit einer Sonne vergleichen:
    Eine Sonne zeigt ihr ganzes Leben lang ihre volle Leistung. Das Ende ihres Daseins beendet sie mit einer Supernova, welche eigentlich alles in den Schatten stellt was sie davor gezeigt hat. Und genauso sollte es bei Spielen sein: Ein gutes Spiel sollte den Spieler permanent fesseln und zum Schluss ein Ending bieten dass den Spieler so vom Hocker haut und die gesamte Spielerfahrung nochmal in den Schatten stellt und dem Spieler damit nochmal belohnt.

    Meine Favoriten sind hierbei vor allem die Final Fantasy-Serie, als auch die MGS-Serie, weil deren Endings äußerst aufwendig und (von der Länge her gesehen) lang sind und man ganz genau merkt, dass es in diesem Spiel nicht nur darum geht alles schnell durchzubringen, sondern dem ganzen die Krönung mit einem fabelhaft inszenierten Abschluss zu geben.

    Gruß Tomasz

  • Ich finde der Epilog sollte nicht zuuu lang werden, denn ein knackiger Abschluss reicht völlig; es gibt Ausnahmen. Zudem machts auch oft *BLING* und man hat Platin in der Tasche.^^ Das, finde ich, ist die Mühe wert! 😀