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Überleben in der post-pandemischen Welt von The Last of Us Part II

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Überleben in der post-pandemischen Welt von The Last of Us Part II

So kämpft ihr gegen Infizierte, Wolves und Scars

Am 19. Juni ist The Last of Us Part II erschienen und ihr habt bestimmt schon viel Zeit in der atemberaubenden Welt des post-pandemischen Grauens verbracht. Zu den tödlichen Gefahren auf eurer Reise gehören nicht nur die schrecklich verunstalteten Cordycepts-Infizierten, auch menschliche Monster lauern in den Ruinen der Zivilisation. Wie ihr euch am besten gegen Angriffe wehrt und welche Strategie das Überleben von Ellie sichert, verraten wir euch spoilerfrei in diesem Artikel.

Stealth ist der Schlüssel

Der beste Kampf ist der, den ihr gar nicht erst austragen braucht. Bevor ihr euch mit einer Horde Runner, Clicker oder Bloater anlegt, versucht lieber unbemerkt zu bleiben und nutzt die vielfältigen Möglichkeiten in der Umgebung. Kundschaftet die Gegend aus, bewegt euch langsam und geduckt, kriecht durch hohes Gras und nutzt Mauern oder Fahrzeuge als Deckung. Eine heikle Passage ganz ohne Kill meistern ist möglich und manchmal auch einfach der bessere Weg. Schleichen und Gefahren umgehen wird euch leichter gemacht, denn Ellie kann sich deutlich agiler bewegen, als es noch im Vorgänger der Fall war. Aktionen wie klettern, schwimmen oder tauchen helfen euch dabei, Gefahrensituationen gewaltlos zu meistern. Besonders vorsichtig solltet ihr bei den tierischen Helfern der Feinde sein, ein Schäferhund nimmt die Fährte auf und alarmiert die schussbereiten Herrchen oder Frauchen. Checkt eure eigene Spur mit dem nützlichen Lauschmodus und seht zu, dass ihr ganz schnell Land gewinnt. 

Tod von oben

Ein lautes Geräusch, ein unachtsamer Tritt und schon zieht ihr die unerwünschte Aufmerksamkeit von Infizierten, schwerbewaffneten Wolves oder fanatischen Sektenmitgliedern auf euch. Manchmal ist es dann eben nicht mehr möglich unbemerkt ans Ziel zu kommen. Damit ihr die Gegner, die nur sehr selten alleine unterwegs sind und schnell Verstärkung bekommen, ausdünnt, nutzt ihr am besten Guerilla-Taktiken. Schleicht euch von hinten an und nutzt das Messer oder einen Würgegriff für einen lautlosen Kill oder legt Sprengfallen, mit denen gleich mehrere Feinde kampfunfähig gemacht werden, Eine gute Option den Überraschungsmoment zu nutzen ist es, wenn ihr auf eine höhere Position klettert und Gegner mit einem Angriff von oben ausschaltet. Ein gut gezielter Flaschenwurf lenkt Gegner ab, die auf euch zukommen und ihr bekommt Zeit für einen strategischen Stellungswechsel. Bevorzugte Waffen für den leisten Tod sind auf jeden Fall Pfeil und Bogen, Armbrust und der Einsatz eines Schalldämpfers für die Pistole.

Frontalangriff ist (k)eine Option

Grundsätzlich ist es selten eine gute Idee, einfach frontal einen Gegner anzugehen. Ellie ist kein schwer gepanzerter Space-Marine, sondern eine sicherlich erfahrene, aber auch sehr verletzliche, Kämpferin. Ein Treffer und ihr werdet brutal weg geschleudert, landet auf dem Boden und seid benommen. Jetzt könnt ihr zwar noch eine Schusswaffe zücken und auf dem Rücken liegend feuern, aber die Ausgangslage ist nicht sonderlich gut und ein rettender, finaler Kopftreffer Glückssache. Natürlich könnt ihr euch todesmutig in den Kampf werfen, mit der Schrotflinte Verderben bringen oder im Nahkampf geschickt einer Attacke ausweichen und dem unglücklichen Gegner das Messer in den Hals rammen. Das kann ein, zweimal funktionieren, gegen eine Überzahl zieht ihr aber schnell den kürzeren. Und wenn ihr einen bissigen Hund an der Kehle habt, dann hilft nur noch beten.

Keine einzige Kugel verschwenden

Direkte Konfrontationen möglichst vermeiden, das gilt besonders auch bei Schusswechseln. Munition ist immer knapp und das Zielen mit Gewehr, Revolver und Pistole will geübt sein. Ohne die entsprechenden Talente weiter entwickelt zu haben, ist Ellie definitiv noch keine Scharfschütze mit 100% Trefferquote. Oft geht ein Schuss daneben, nicht verbesserten Waffen mangelt es an Stabilität und ein deutlich spürbarer Rückstoß erschwert die Handhabung. Wenn ein halbes Dutzend Feinde euch entdeckt haben, auf eure Position zu stürmen und ihr die Hälfe der Kugeln schon sinnlos in die Botanik geschossen habt, dann solltet ihr schleunigst die Beine in die Hand nehmen.

Lauf um dein Leben

Es ist wirklich keine Schande vor einer Übermacht zu fliehen und sich in Sicherheit zu bringen, um die nächsten Aktionen in Ruhe zu planen. Also lauft so schnell es geht los, zwängt euch durch enge Ritzen, schlagt Fensterscheiben ein, die den direkten Fluchtweg versperren und sucht die nächste sichere Position. 

Lasst euch nicht einschüchtern

Ihr werdet bestimmt schon erfahren haben, dass die Kämpfe und auch die Gewaltdarstellung oft an die Schmerzgrenze gehen können und ein erschreckend authentisch dargestellt sind. Dazu gehört auch die psychologische Kriegsführung der Gegner, die euch mit allen Mitteln einschüchtern wollen. Die religiösen Fanatiker der Seraphiten-Sekte, die Scars, kommunizieren mit durchdringenden Pfeiflauten, die dank dem genialen Sounddesign so richtig durch Mark und Bein gehen und für eine Gänsehaut sorgen. Die Soldaten der WLF dagegen beschimpfen Ellie aufs Übelste und versuchen sie zu demoralisieren. Da braucht ihr schon eine dicke Haut, um nicht in Panik zu verfallen.

Freunde in der Not

Glücklicherweise seid ihr aber nicht immer ganz alleine gegen eine Übermacht unterwegs. Oft bekommt ihr einen KI-Partner an die Seite, der euch tatkräftig unterstützt und eine echte Hilfe darstellt. Clever nutzt der Computer-Partner Deckungen, observiert die Umgebung, warnt vor Feindkontakt und geht im geeigneten Augenblick auch selber in die Offensive. Das dürfte euch mehr als einmal vor einem unschönen Tod retten.

Nutzt das beeindruckende Waffenarsenal

Im Verlauf des Abenteuers bekommt ihr ein ganzes Waffenarsenal an die Hand, sucht auf jeden Fall genau die Umgebung ab, ob sich neue oder bessere Werkzeuge für das blutige Handwerk finden. Neben Nahkampfwaffen, wie Baseballschläger, ein brachialer Hammer oder Messer und Macheten, die sich aber abnutzen, wenn ihr diese verwendet, bekommt ihr auch Zugriff auf starkes Geschütz. Pistolen, Armbrüste, automatische Gewehre, Schrotflinten und sogar ein Flammenwerfer, den ihr in Boss-Begegnungen gut gebrauchen könnt, machen Ellie zu einem ernstzunehmenden Gegner. Und wenn ihr die Möglichkeit habt Rauchgranaten. Rohrbomben, Molotow-Cocktails und Minen herzustellen, dann macht davon ausgiebig Gebrauch, um tödliche Fallen für eure Feinde zu stellen. 

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