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Das Böse hat viele Gesichter – die ersten drei Bossgegner in Nioh 2

Am Ende der Levels lauern besonders gefährliche Kreaturen. Hier erfahrt ihr alles wesentliche, um die ersten großen Hürden leichter zu nehmen.

Stefan Kluger, freier Redakteur


Wer kennt das nicht: Da kämpft man sich mit letzter Kraft bis ans Ende eines Areals, nur um dann vom dortigen Boss in Stücke gerissen zu werden. Natürlich haben wir aus so manchem taktischen Fehler im Vorgängerspiel gelernt.

Doch die Gefahren in Nioh 2 sind erneut vielgestalt und noch dazu im ersten Durchgang regelmäßig ziemlich unberechenbar.

Um gegen die ersten drei Bossgegner von Nioh 2 gleich zu Beginn die richtige Strategie anzuwenden und dadurch nicht mehr ganz so viele Tode zu sterben, lest am besten gleich weiter.

Aber Vorsicht: Es werden Geheimnisse verraten.

Mezuki (Mission 1, Das Dorf der verfluchten Blüten)

Bereits der erste Bossgegner in Nioh 2 wird euch vermutlich ordentlich ins Schwitzen bringen. Denn Mezuki sieht nicht nur ziemlich fies aus, sondern teilt auch noch schnell und hart aus. Der albtraumhafte pferdeähnliche Dämon besitzt eine Waffe, die ihm zudem viel Reichweite beschert. Außerdem schießt er bei größerer Distanz immer wieder mit Schädeln um sich, während im Nahkampf einige unangenehme Grapples drohen.

Der Schlüssel zum Sieg führt über den Ki-Balken (Ausdauer) eures Widersachers. Gelingt es, das gegnerische Ki zu brechen, führt das zu einem Stagger. Danach kann einige Sekunden gefahrlos auf Mezuki eingedroschen werden, um möglichst viel Schaden auszuteilen. Doch in den ersten Minuten solltet ihr ausschließlich eines tun: beobachten.

Haltet Abstand und studiert seine Angriffsmuster, bis ihr alle Manöver verinnerlicht habt. Nur wenn ihr die jeweils letzte Aktion einer Combo antizipiert, ist ein Triumph realistisch. Besonders nach einer seiner dreistufigen Attacken lohnt es sich, einen Kopftreffer anzustreben. Zwei High Stance Angriffe (Viereck-Button), danach einen schnellen Rückzug antreten.

Besondere Vorsicht gilt beim Chargen, wo er rotglühend auf euch zustürmt. Dann ist Timing gefragt: Ganz kurz bevor der Boss zum potenziell tödlichen Schlag ausholt, muss der Konter ausgelöst werden (R2 + Kreis-Button) – der sogenannte Burst Counter. Es saugt etwas Anima, zieht Mezuki jedoch massiv Ki ab. Zudem ist bei jenen Attacken auch ein Soul Core Angriff (R2 + Dreieck / R2 + Viereck) ratsam, wenn das gegnerische Ki kurz vor dem Ende steht.

Nachdem ihm das Ki ein erstes Mal ausgegangen ist, beschwört Mezuki ein Yokai Realm, das eure Ki-Regeneration verlangsamt und ihn stärker macht. Lasst euch davon nicht verunsichern, sondern wiederholt obige Tipps. Nachdem ihm ein zweites Mal das Ki verloren geht, sinkt er auf die Knie, wo ihm vorzugsweise von hinten (200% Damage) der Rest gegeben wird.

Enenra (Die Bestie aus Rauch und Flammen)

Schwere Angriffe (Dreieck) in High Stance funktionieren gegen dieses Monstrum am besten. Umkreist Enenra stets linksseitig; so verfehlt er tendenziell sein Ziel. Wenn er eine seiner Combos abgeschlossen hat, steht ihr idealerweise bereits hinter ihm, um ihm maximal zu schaden. Die eingangs beschrieben Attacken machen nicht nur am meisten Damage pro Hit, sondern saugt zudem besonders viel Ki. Verinnerlicht diese Taktik – sie ist durchgehend hilfreich in diesem Kampf.

Sobald explosives Material ins Spiel kommt, weicht aus und lasst es detonieren. Einfach weiter die gegnerischen Nahkampf-Combos aushebeln, wie eingangs beschrieben. Und jene unter euch, die besonders mutig (und geschickt) sind, versuchen, mit einem High Stance Streich (Viereck) zu landen, nachdem Enenra wieder etwas hochgehen ließ. Das ist riskant, weil hier deutlich weniger Zeit zwischen seinen Moves vorhanden ist.

Und auch hier kommen den in Nioh 2 eingeführten Burst Counter eine tragende Rolle zu: Wenn der Boss seine Charge Attacks startet, kontert sie ausschließlich (R2 + Kreis). Ausweichen oder Blocken hingegen ist nur selten erfolgreich, was euch in Folge schnell in Bedrängnis bringt. Ist sein Ki aber erstmal auf Null, scheint er euren Angriffen gegenüber machtlos zu sein. Doch es wartet eine böse Überraschung.

Kurz nachdem sein Ki zur Neige gegangen ist, verwandelt sich Enenra in einen Tornado (Yokai Form). Rund 10 Sekunden habt ihr Zeit, um ihn nach Leibeskräften zu bearbeiten; danach sollte der geordnete Rückzug angetreten werden. Während der Bossgegner in Yokai Form ist, regeneriert sich euer Ki langsamer, dennoch funktioniert die ursprüngliche Taktik (von links umkreisen, einzelne Heavy Hits landen). Auf die Manöver Charged Grapple und Charged Tornado solltet ihr jedoch bis zum hoffentlich siegreichen Ende besonders achten. Diese kündigen ihr Unheil jeweils durch ein rotes Glühen an und werden am besten mit den bewährten, jedoch Timing erforderlichen Burst Counter beantwortet.

Yatsu-No-Kami (Das Heiligtum der Viper)

Dieser Dämon in Form einer Riesenschlange erscheint zunächst bedrohlicher, als er eigentlich ist. Denn obgleich gigantisch, ist er relativ langsam und besitzt vorhersehbare Bewegungsmuster. So gibt es gleich mehrere Schwachstellen, die schonungslos auszunutzen sind. Wenn sich das Scheusal etwa anschickt, seine Schlangenarme in den Boden zu graben, ist es eine ganze Weile schutzlos euren Combos ausgeliefert. Oder bei den rot glühenden Charge Attacks, wo sich Yatsu-No-Kami auf den Spieler zu schlängelt: Ausweichen, Combo landen und anschließend weitere Schläge austeilen, während sich die Kreatur zurück bewegt.

Nachdem es gelungen ist, diesem Bossgegner sein Ki gänzlich zu rauben, trennt er sich von seinen Schlangenarmen, die ab sofort weitere, eigenständige Gegner darstellen. Deshalb gilt es, diese umgehend auszuschalten, damit es erneut zahlenmäßig wieder ausgeglichen ist. Attackiert die nun selbständig agierenden Extremitäten einfach von der Seite, die Combos des Dämons bleiben den gesamten Kampf über gleich.

Bei dieser Auseinandersetzung empfiehlt sich ganz besonders der ansonsten ebenfalls exzellente Speer, der am besten in High Stance kombiniert mit dem Skill Spearfall zum Einsatz kommt. Der Gewinn sind große Reichweite sowie eine weitreichende Hitbox, wodurch Yatsu-no-Kami schnell das Zeitliche segnet.

Danach ist natürlich noch lange nicht Schluss in Nioh 2. Doch obgleich noch weitere, teils größere Schrecken warten, habt ihr nach diesen ersten drei Prüfungen wohl bereits ein etwas besseres Gespür für das, was noch kommen mag.

Habt ihr weitere Tipps für den Kampf gegen diese 3 Bossgegner? Verratet sie uns in den Kommentaren, um neuen Spielern einen angenehmen Start zu ermöglichen.

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