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Far Cry New Dawn angespielt – Zurück in Hope County

Rollenspielelemente, Basenbau und fröhliche Farben: Das Spin-off Far Cry New Dawn punktet mit spannenden Neuerungen

Alles so schön bunt hier: In Far Cry New Dawn streift ihr durch dichte Wälder in sattem grün und brettert mit dem Quad durch blühende Blumenwiesen. Gerade mal 17 Jahre sind nach dem „atombombigen” Ende von Far Cry 5 vergangen, da stellt man sich die radioaktive Postapokalypse eigentlich nicht so freundlich vor.

Aber das Team von Ubisoft Montreal unter der Leitung des Creative Directors Jean-Sébastien Decant hat so seine eigenen Vorstellungen von der Zukunft in Montana, wie ihr in diesem ausführlichen Blogpost nachlesen könnt. Hinter der farbenfrohen Kulisse erwartet euch ein gewohnt ballerfreudiges Abenteuer Marke Far Cry, in dem ihr euch unter anderem mit den schwerbewaffneten Highwaymen anlegen

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Wo sind meine Spezialisten?

Ob Vaas Montenegro, Pagan Min oder Joseph Seed, in der Far Cry-Serie bekommt ihr es mit richtig durchgeknallten Bösewichten zu tun. Das Far Cry 5-Spin-off New Dawn bricht da natürlich nicht mit der Tradition und präsentiert mit den Zwillingsschwestern Mickey und Lou gleich zwei schräge Typen, die euch das Leben ganz schön schwer machen werden. Trotz ihres jugendlichen Alters, kommandieren die Bad Sisters eine ganze Armee an Mad Max-style Highwaymen, die sich auf Mord, Raub und Plünderung spezialisiert haben.

Das könnt ihr als Held oder Heldin, die Wahl steht euch zu Beginn offen, natürlich nicht zulassen, schnappt euch die nächstbeste Knarre und macht euch auf, das Terrorregime mit Waffengewalt zu beenden. So weit, so Far Cry. Keine Sorge, geballert wird natürlich immer noch zu Genüge, aber die Entwickler von Ubisoft Montreal haben das bleihaltige Überlebensspektakel mit einigen spannenden Neuerungen angereichert.

So habt ihr erstmals mit der Siedlung Prosperity ein Basiscamp, das ihr Stück für Stück ausbauen könnt. Um aber nun besserer Waffen herstellen, neue Fahrzeuge konstruieren oder bessere Medikament mischen zu können, braucht ihr den passenden Spezialisten. Und die sind in der offenen Welt verstreut und müssen erst einmal von euch zur Mitarbeit überzeugt werden.

In diesen Muss-Missionen zeigt sich gleich der Abwechslungsreichtum von Far Cry New Dawn. Beispielsweise soll ihr den Nerd Bean in eure Siedlung holen, der sich hervorragend in Hope County auskennt und mit seinem Projekt Beanipedia die Übersichtkarte mit interessanten Orten füllt. Allerdings müsst ihr den Spezialisten erst einmal überzeugen sich in Prosperity niederzulassen und dafür eine Reihe Aufgaben ausführen.

Wir wollen nicht zuviel verraten, aber die Missionstrecke enthält einen Überfall auf ein Highwaymen.Camp, die Suche nach verstecktem Kartenmaterial und die Jagd auf einen nur mit einer Unterhose bekleideten Mann.

So viel zu tun

Neben den Hautmissionen, in denen ihr Spezialisten um euch versammelt und so euer Basislager immer weiter aufbaut, könnt ihr natürlich auch einfach in der offenen Welt herumstreunen und euch Aufgaben suchen. Dazu schnappt ihr das nächstbeste Fahrzeug, vom Quad mit aufmontiertem Maschinengewehr bis zum schwer gepanzerten PKW mit Kuhfänger, und schaut euch um.

Ihr braucht selten mehr als ein paar virtuelle Kilometer zu fahren, um auf eine Nebenmission. Schatzjagd oder Eroberung einer feindlichen Befestigung zu stoßen. Besonders die Eroberung von Außenposten der Highwaymen lohnt sich besonders, findet ihr dort doch den wertvollen Rohstoff Ethanol und andere Materialien, die ihr zur Verbesserung eurer Basis und Waffenarsenals dringend benötigt.

Neu ist, habt ihr einen Posten von den Bösewichten gesäubert, könnt ihr entscheiden, ob ihr das Gebiet vollständig plündern wollt. Das sorgt zwar für ordentlich Beute, allerdings erobern die Highwaymen den Außenposten nach einer Weile zurück und ihr findet dann erheblich stärkere Gegner vor.

Koop macht richtig Laune

Eine weitere spannende Neuerung: Wie bereits in den letzten Assassin’s Creed-Teilen, nehmen Rollenspielelemente einen immer größeren Stellenwert ein. Wenn euer Held erst am Anfang der Actionstar-Karriere steht und auf menschliche oder tierische Gegner mit einem höherer Level stößt, wird es eng.

Da könnt ich schon mal eure gesamte Schrotflinten-Munition in einen Fiesling pumpen und der zeigt sich davon wenig beeindruckt. Ist ein Gegner zwei Level höher als ihr, bekommt ihr es mit echten Kugelschwämmen zu tun und solltet tunlichst das Weite suchen. Am besten ihr wertet im Basislager die Waffen erst einmal auf oder basteltet euch neue Todbringer, beispielsweise einen äußerst effektiven Sägeblattwerfer, und versucht es dann noch mal.

Damit eurer Ausflüge in die nahe Umgebung – oder in den Expeditionen mit dem Hubschrauber auch weit darüber hinaus – nicht in einem Frust-Fiasko enden, habt ihr immer einen KI-Begleiter dabei. Dabei könnt ihr zwischen sieben schlagkräftigen Bewohnern oder auch vierbeinigen Helfern wählen.

So mit Kampfhund und Wildschwein an der Seite metzelt es sich gleich leichter. Oder ihr verabredet euch mit einem Kumpel und geht die Aufgaben kooperativ an. Der gemeinsame Kampf gegen Bären, Wölfe und die allgegenwärtigen Highwaymen macht richtig gute Laune und mit entsprechend taktischem Vorgehen lassen sich auch die gefährlichsten Missionen meistern.

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