Dem Unglück am Djatlow-Pass auf der Spur: Kholat jetzt auch auf Disk

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Dem Unglück am Djatlow-Pass auf der Spur: Kholat jetzt auch auf Disk

Erlebt mit Kholat ein verstörendes Abenteuer auf PS4, das mit dichter Atmosphäre und wohl dosierten Schockmomenten überzeugt.

Im Jahre 1959 machten sich neun erfahrene Tourengeher ins schneebedeckte Ural-Gebirge auf. Niemand ahnte, dass ihr Abenteuer in einer schrecklichen Katastrophe enden würde. Dieses Ereignis, das als Vorfall am Djatlow-Pass bekannt wurde und bis heute nicht aufgeklärt werden konnte, dient als Grundlage für das explorative Kholat, das nun auf PS4 für gruselige Stunden sorgt.

Wovor sind die Wanderer so panisch und nur spärlich bekleidet aus ihren Zelten in die eisige Kälte geflüchtet? Warum gab es keine äußerlichen Kampfspuren, dafür aber innere Verletzungen, die mit einem schweren Autounfall vergleichbar sind? Und gab es tatsächlich keine anderen Spuren als die der Opfer? Es ist ein Stoff, aus dem übernatürliche Geschichten gesponnen werden. Aber jene Ereignisse in Sibirien sind tatsächlich passiert und lassen nach wie vor Verschwörungstheoretiker und Wahrheitssuchende nach Antworten rätseln.

„Wir wussten, dass wir ein Spiel mit Horror-Elementen machen wollten, also brauchten wir eine unheimliche Geschichte. Als wir schließlich über die Ereignisse am Djatlow-Pass erfuhren, bekamen wir nachhaltig Gänsehaut“, erklärt Jakub Rylko von IMGN.PRO, warum ausgerechnet jener Vorfall als Inspiration für den Titel diente.

Um in Kholat den Geheimnissen auf den Grund zu gehen, müssen versteckte Tagebuchseiten und andere Objekte aufgespürt werden. Doch diese Aufgabe entpuppt sich in den weitläufigen Gebieten als gar nicht so einfach, und eure Ausrüstung besteht lediglich aus Taschenlampe, Karte und Kompass. Dabei wird jedoch weder die eigene Position auf der Karte angezeigt, noch können bestimmte Punkte darauf gesetzt werden – in Zeiten von oftmals übertriebener Komfortfunktionen eine willkommene Herausforderung. So hält man stets die Augen offen, um sich in der unwirtlichen Schneelandschaft an prägnanten Formationen, Bauten oder notfalls nur am Mond zu orientieren, als weitere Unterstützung nur den wertvollen Kompass. Neben der realistischen Fortbewegung sind die Entwickler besonders auf die dichte Atmosphäre von Kholat stolz: „In diesem Explorationsspiel erwartet euch viel Immersion, eine feindliche Open-World und viel Spannung“, verspricht Rylko.

In Kholat fühlt man sich schnell wie einer jener unglückseligen Wanderer im Jahre 1959. Denn die ersten übernatürlichen Begegnungen lassen nicht lange auf sich warten: Eine seltsame Lichtgestalt, die uns etwas mitzuteilen versucht, und eine bedrohliche schwarze Kreatur, die wie aus dem Nichts erscheint und unerbittlich Jagd auf uns macht. Und das ist erst der Anfang einer ziemlich gruseligen Erfahrung.

Während wir Nachforschungen für Kholat betrieben haben, sind wir auf viele andere mysteriöse Geschichten gestoßen und einige davon endeten als Verweis im Spiel.

Mit zugefrorenen Seen, verschachtelten Höhlen, engen Felsvorsprüngen und finsteren Wäldern erfährt das an sich karge Szenario erstaunlich viel Abwechslung. Und im Gegensatz zu anderen Horrorspielen geht es hier sehr gemächlich und deutlich ruhiger zur Sache. Dass aber die stille Erkundung der schneebedeckten Region niemals gemütlich wird, dafür sorgen geschickt eingestreute Schockmomente, die in ihrer Wirkung stets lange nachwirken und wie ein drohender Schatten an unseren Fersen zu haften scheint.

Während sich anfangs die spielerischen Herausforderungen in Grenzen halten, zieht der Schwierigkeitsgrad später merklich an. Dann ist wohl überlegtes Vorgehen absolut erforderlich, will man dem Rätsel auf den Grund gehen. Vorausgesetzt, es gibt am Ende überhaupt Antworten auf jene zahlreichen Fragen, die sich im Laufe des Abenteuers stellen.

Die Entwicklung von Kholat verlief nicht immer reibungslos, immer wieder gab es naturgemäß technische Herausforderungen, die überwunden werden mussten. Dabei sei stets die größte Motivation für die Entwickler gewesen, dass die Idee von Kholat auf wahren Ereignissen beruht und sie ein Abenteuer erschaffen wollten, dass den Opfern der Katastrophe gerecht wird. „Das haben wir erreicht“, sagt Jakub Rylko von IMGN.PRO.

Jakub Ryłko

Kholat könnt ihr euch seit wenigen Tagen nicht nur im PlayStation Store holen, sondern auch beim Händler eures Vertrauens auf Disk!

Ein Rat für angehende Entwickler? Es gibt kein Rezept für ein erfolgreiches Spiel. Bleibt eurem Herzen treu und wählt Projekte die ihr liebt.

Gewinnspiel

Zur Feier des Anlasses haben wir außerdem ganze 10 Stück dieser schaurigen Bergwanderung im Angebot, von denen eines bald euch gehören könnte, wenn ihr bei unserem Gewinnspiel mitmacht.

Was ihr dazu tun müsst? Ganz einfach: [Folgt uns auf Twitter] > [Retweetet den folgenden Tweet] > [Drückt die Daumen]

Die Teilnahmebedingungen findet ihr HIER.