Warum der Tod im PS4-exklusiven Nioh nicht zu fürchten ist

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Warum der Tod im PS4-exklusiven Nioh nicht zu fürchten ist

Team Ninjas Yosuke Hayashi stählt eure Seele & Details zu Vorbestellerboni


Corey Brotherson, SIEE:

„Ich darf mich nicht fürchten. Die Furcht tötet das Bewusstsein.“ – Frank Herbert, Dune

Nope. Im Schwertkunst-RPG Nioh werdet ihr euch definitiv fürchten. Und ihr werdet sterben. Viele Male. Wahrscheinlich auf furchtbare Arten und Weisen, durch Feuer, Eis und/oder scharfes Metall. Doch all das gehört dazu in einem Spiel, in dem der Tod nicht das Ende ist, sondern nur der Anfang der Bewältigung vieler furchterregender Feinde. Euch steht ein aufregendes kampflastiges Erlebnis im Japan des 16. Jahrhunderts bevor. In erbitterten Kämpfen gegen fürchterliche Feinde und unbarmherzige Monstrositäten werdet ihr den schweißnassen DUALSHOCK 4 Wireless-Controller umklammern, als ob es um euer Leben geht. Es wird kein leichter Weg, doch Entwickler Team Ninja stellt sicher, dass ihr jeden Schritt genießen werdet.

„Wir haben mit Nioh ein äußerst herausforderndes Spiel erschaffen. Aus diesem Grund haben wir viel Arbeit in seine Schwierigkeit investiert“, meint Game Director Yosuke Hayashi.

„So gab es zum Beispiel einen Gegner, der mit einer schnellen Gerade angreift, immensen Schaden zufügt, und gegen den man sich nur schwer verteidigen kann. Dieser Gegner fügt euch jetzt zwar weiterhin hohen Schaden zu, jedoch haben wir die Bewegung so überarbeitet, dass ein Sekundenbruchteil zum Ausweichen oder zur Abwehr bleibt.“

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Die ausführlichen Alpha- und Beta-Tests für Nioh haben dem Spiel für PS4 viel gebracht. Ironischerweise hat euer äußerst wichtiges Feedback Team Ninja die Furcht genommen, dass das Ergebnis mehrerer Jahre harter Arbeit am Ziel vorbeischießen könnte.

„Nioh ist ein vollkommen neuer Titel, darum wollten wir von den Spielern in vielerlei Hinsicht erfahren, ob wir uns in die richtige Richtung bewegen“, erläutert Hayashi-san.

„So meinten manche Spieler, dass man am besten nicht gegen zu viele Gegner auf einmal kämpfen sollte, weil das zu herausfordernd wäre.“ Folglich peilten wir eher Einzelkämpfe an, die höhere Ansprüche an die Geschicklichkeit des Spielers stellen.

„Dass den Spielern der Titel während der Alpha- und Beta-Testphase gefallen hat, macht mich wirklich glücklich. Je näher die Veröffentlichung rückt, desto höher wird der Druck auf uns selbst, die großen Erwartungen zu erfüllen.“

Durch die jüngste Ankündigung der Kompatibilität von Nioh für PS4 Pro ist dieser Druck noch größer geworden. Hayashi-san jedoch begeistert diese Möglichkeit.

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„Spiele auf PlayStation boten stets verlockende grafische Möglichkeiten, doch mit PS4 Pro ist meine bisherige Vorstellung übertroffen worden.“

„Spieler wollen bei Dingen wie der Bildfrequenz keine Kompromisse eingehen, darum haben wir uns darauf konzentriert, das Maximum aus diesen Elementen herauszuholen. Folglich bieten wir viele grafische Optionen an. So kann das Spiel mit 60 FPS und einer Auflösung von 1920×1080 gespielt werden – dank PS4 Pro ist dies möglich. Aber man kann das Spiel auch mit der hohen ‚Standard‘-Auflösung spielen.“

Steht ihr einer riesigen, Säure spuckenden Verführerin mit Spinnenkörper gegenüber, könntet ihr die visuelle Wiedergabetreue jedoch bereuen. Da ihr gut und gerne über 70 Stunden benötigt, um Nioh abzuschließen, wird es keinen Mangel an düsteren Herausforderungen geben.

„Wir wollten beeindruckende Endgegner erschaffen“, lacht Hayashi-san. „Ihr werdet also auf einige treffen!“

In der Rolle des gewandten britischen Samurais William Adams (der auf der berühmten historischen Figur beruht) seid ihr allerdings alles andere als wehrlos gegenüber den lauernden Gegnerhorden. So verfügt ihr über ein Kampfsystem mit drei Haltungen, Magie sowie die Fähigkeit, unzählige Waffen zu führen, wie etwa ein Doppel-Katana.

Mit einem Lächeln hat der Game Director auch noch einige Tipps zur Hand, die der Furcht ihren Stachel nehmen.

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„Fürchtet nicht den Tod“, sagt Hayashi-san. „Nioh ist zwar ein herausforderndes Spiel, aber wenn ihr genau auf die Bewegungen eurer Gegner achtet, findet ihr Schwachstellen.“

„Und zögert nicht, andere Spieler aus unserer großartigen Community um Hilfe zu bitten. Es gibt immer jemanden da draußen, der euch mit Rat zur Seite steht. Bei Nioh geht es um Selbstverbesserung. Und in einer Zeit, in der der ‚Tod‘ in Action-Spielen wenig Dauer hat, möchte ich, dass nach dem Abschluss das Gefühl bei euch anhält, etwas Besonderes erreicht zu haben.“

Wenn ihr es wie wir bis zur Veröffentlichung am 8. Februar kaum abwarten könnt, wird es euch sicher freuen, dass das Spiel bald im PlayStation Store und im Einzelhandel vorbestellt werden kann.

Im PlayStation Store gibt es das Spiel in zwei Editionen:

Standard Edition

  • Die Vollversion

Digital Deluxe

  • Die Vollversion
  • Waffen-Paket mit fünf neuen Waffen
  • PS4-Avatar
  • Season Pass

Bei jeder Vorbestellung erhaltet ihr:

  • Die Nioh-Rüstung, die ihr im Spiel tragen könnt und von den alten Wächterstatuen in japanischen Tempeln inspiriert ist.
  • Ein dynamisches Nioh-Design für PS4

TITLE

Bestellt ihr im PlayStation Store vor (Standard oder Deluxe Edition) oder erwerbt das Spiel in den ersten zwei Wochen nach der Veröffentlichung, erhaltet ihr mit der Crimson Master Armour eine weitere Rüstung im Spiel, die dem legendären Samurai Yukimura Sanada nachempfunden ist.

Ist eure stählerne Seele bereit für die Albtraumkreaturen, die euch in Nioh erwarten?

Kommentare sind geschlossen.

2 Kommentare

  • Solange, wie in Dark Souls (erste Teile) oder Lords of the Fallen, ein materieller Verlust mit dem Tod einhergehen kann (z. B. Seelen) und man dadurch das Gefühl hat, man hätte Freizeit vergeudet, werden solche Arten der „Schwierigkeit“ m. E. immer abstoßend wirken. Und genau das ist der Grund wieso ich das Spiel erst mal nicht kaufen werde.

  • Todesglubsch

    Keine Retail-CE? Schade.