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No Man’s Sky: Überleben in einem kalten Universum

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No Man’s Sky: Überleben in einem kalten Universum

Mehr Eindrücke zu Hello Games' heiß erwarteten, prozeduralen Weltraumabenteuer


Ryan Clements, SCEA:

Obwohl er sich in den Fängen eines unendlichen Winters befindet, bietet dieser Planet die Grundlagen für natürliches Leben. Stets auf der Suche nach Beute, streifen katzenartige Kreaturen durch die Kälte und knurren bedrohlich, wenn ich ihnen zu nahe komme. Die Dünen um mich sind kalt und dunkel und die eisigen Winde nagen am Frostschutz meines Anzugs – die dünne Schicht, die mich vor einem eisigen Tod bewahrt.

Das ist einer der Trillionen von Planeten in No Man’s Sky. Einige sind unglaublich schön. Andere sind grausam. Und bei einem kürzlichen Event in Los Angeles, hat das Team von Hello Games gezeigt, wie „Überleben“ eine zentrale Rolle auf eurer interstellaren Entdeckungsreise spielen wird.

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Viele von euch haben in den Trailern bereits erste Eindrücke des atemberaubenden Konzepts von No Man’s Sky auf PS4 gesammelt. In einem Moment wandert ihr über einen außerirdischen Planeten, unberührt von bewusstem Leben und im nächsten sitzt ihr an Bord eures zuverlässigen Raumjägers und brecht durch die Atmosphäre in die unendlichen Weiten des Weltalls. Spuren von weit entfernten Schiffen stechen euch ins Auge, Anzeichen von Händlern und Transportern – oder vielleicht der gelegentliche Pirat auf der Suche nach dem nächsten Opfer.

No Man’s Sky baut auf das Konzept der absoluten Freiheit, aber das Team von Hello Games will, dass ihr konstant Herausforderungen bestehen müsst, während ihr zwischen den Sternen umherreist. Der Planet, den ich bei meinem ersten Anspielen entdeckt habe, setzte mich extrem kalten Temperaturen aus. Wagt ihr euch zu weit in die Wildnis, werden die Schutzmechanismen eures Anzugs aussetzen und euer Zustand wird sich langsam verschlechtern, bis ihr letztendlich durch einen schwarzen Bildschirm über euer vorzeitiges Ende informiert werdet.

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Um auf einem solchen Planeten zu überleben, benötigt ihr einen Unterschlupf. Fertigt explosive Bolzen an, mit denen ihr euch in den Boden graben könnt und vielleicht stoßt ihr auf ein Höhlensystem, in dem ihr Ressourcen findet. Oder verschafft euch Zugang zu einem fremdartigen Schiff, das euch kurzzeitig vor dem unablässigen Wind bewahrt. Diese Strukturen eignen sich als sichere Zufluchtsorte, in denen ihr euch um das Anfertigen von neuen Gegenständen kümmern könnt, die zum Anpassen und Verbessern eures Anzugs, eures Schiffs und eurer Waffe dienen. Die Materialien basieren auf einem Periodensystem von In-Game-Elementen, die das das Universum von No Man’s Sky definieren. Sie können in Pflanzen, Mineralvorkommen und zurückgelassenen Vorratsbehältern, die aus dem Schnee ragen, gefunden werden.

Aber seid auf der Hut, wenn ihr zugreift. Stiehlt ihr zu viele Dinge von einem Planeten, werden die allgegenwärtigen Wächter – Gesetzeshüter einer vergangenen Zeit – euch aus der Welt entfernen. Schaltet ihr ein paar der kleinen Maschinen aus, haben die größeren Walker ihren Auftritt und bereiten euch ein Ende.

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Nicht alle Planeten in No Man’s Sky werden unbewohnt sein – ganz im Gegenteil. Einige eigenständige Alien-Rassen werden viele die unzähligen Welten bewohnen. Sie sprechen einzigartige Sprachen, die ihr im Verlauf der Zeit lernen werdet und euch zu Kommunikation und Handel verhelfen. In ihren planetaren Strukturen könnt ihr Ressourcen finden oder vielleicht der Kälte entkommen, aber seid gewarnt: Unerwünschte Gäste erwartet ein unangenehmer Aufenthalt.

Viele Planeten werden von Raumstationen beobachtet, die ihr besuchen und als Handelszentrum nutzen könnt. Hier, im hellen, höhlenartigen Hangar gibt es einen kleinen Raum, den Entwickler Sean Murray bei diesem Event besonders hervorheben will. Hier finden wir seine persönliche „Lieblingsaussicht“ im Spiel.

In diesem kleinen Raum gibt es ein Fenster, das uns einen schönen Blick auf den Planeten unter uns bietet. Ein Planet, besetzt von tödlicher Kälte und dem Leben, das diese erträgt. Einer von vielen Trillionen in diesem fiktionalen Universum, das wir für den Rest unseres Lebens entdecken könnten.

Inside PlayStation

Auch in London gab es kürzlich ein Event, bei dem No Man’s Sky angespielt werden durfte und Anne hat sich für diese Gelegenheit in Windeseile über den Kanal geschwungen. Im neuen Video erfahrt ihr ihre Eindrücke vom kommenden Weltraum-Epos und wer sich sonst noch auf dem Event herumgetrieben hat.

Kommentare sind geschlossen.

12 Kommentare

  • Das Spiel ist jetzt schon vollkommen „shut up and take my money“. Wenn wir jetzt am 15. März noch hören, das es VR wird, werde ich mich im Juni aus dem richtigen Leben verabschieden und nur noch Planeten erkunden. Ich freue mich schlimmer darauf, als vor 40 Jahren auf das Christkind.

  • Ich hoffe auch auf großes am 15.
    Auf jedenfall Preis und Terminbestätigungen.
    No Man’s Sky ist eigentlich perfekt für VR und hoffe auch auf eine Bestätigung.

  • Ich bleibe dabei,das knapp 60 Euro für ein 13 Mann Entwickler Studio und ein Indie Spiel [Die, die PS4 seit Monaten am Leben halten] Der Betrag ist schlicht und Ergreifend Unverschämt.Dann werden ja demnächst die Entwickler von AAA Spiele,dann 99 Euro ab Kassieren? Warum auch nicht ? Wen ein Indie Studio 60 Euro Ab greifen kann!!!

    • Du redest stets einen Schwachsinn das ist der Wahnsinn… es ist doch völlig Wurst ob ein Spiel Indie oder nicht Indie ist. Wenn das Spiel hohe Produktionskosten und / oder das Spiel selbst einfach den Betrag rechtfertigt… dann sei es so. Du hast anscheinend keinerlei Ahnung wie aufwändig die Entwicklung von Spielen ist… was an sich in Ordnung ist, aber dann lass doch das meckern. Des Weiteren: Sich zu beklagen das mehr Inhalte für eine Konsole herauskommen ist einfach nur lächerlich, denn dadurch wird es nicht weniger große Produktionen (Oder in deinen Augen AAA Spiele) geben, denn diese werden nach wie vor herausgebracht. Wir reden hier lediglich von MEHR Inhalt und nicht von weniger Inhalt wegen kleineren Spielen.

      Ebenfalls mal kurz zur Erklärung: Indie ist nichts weiter als ein Entwickler der im Prinzip auch gleichzeitig sein eigener Publisher ist. Non-Indie sind alle mit einem Publisher wie Ubisoft… EA… etc.

      Wenn dir diverse Inhalte nicht passen, ist das dein gutes Recht, was aber nicht heißt das du damit für alle sprichst. Du musst die Sachen ja nicht kaufen, sondern darfst gerne dein erarbeitetes Geld für Spiele ausgeben, die deinem Geschmack entsprechen, aber dann doch bitte ohne dieses unwissende und absolut unnötige Gemecker.

      Indie ist nicht gleich Pixelgrafik, Indie ist nicht gleich kleine Minigames… lass doch auch kleinere Entwickler ihre Produkte auf den Markt bringen. Nicht jeder hat 200 Mio Budget zur Verfügung, aber du darfst gerne mal zeigen mit was du auftrumpfen könntest. Denn solange eine Nachfrage da ist und Leute die Spiele kaufen, kann es dir doch wirklich egal sein was für Spiele NEBEN den Spielen herauskommen, welche DICH interessieren.

    • Hast mal wieder nix zu tun Marv? Xbox kaputt oder was ist los?

    • Hast mal wieder nix zu tun Marv?Xbox kaputt oder was ist los?

    • Ooops sorry für doppelpost bitte löschen

    • Ob die Entwickler von AAA Titeln „demnächst“ 99 Euro verlangen ist schon längst erreicht. Zu release kriegt man für 70 Euro ein verbuggtes und gekürztes Spiel, dann nen Season Pass für 49,99 oder premium Zugriff auf schlechte Server für 50 Öcken…

  • Also ich bin wirklich gespannt, was da auf uns zukommt! 🙂 Glaube die schiere Größe dürfte einen schon erschlagen… xD
    Kann es kaum abwarten. 🙂

  • Weiß schon jemand, ab wann man die Limited Edition in Deutschland vorbestellen kann?
    Ich habe bislang nur die normale Version gefunden.

  • Habe gehört, die LE sei PC exklusiv…

  • Nein, es gibt eine LE für PS4 und eine Collector Edition (oder so, mit Raumschiff-Modell) für PC.