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Hitman: Absolution – Für jeden Spielertyp geeignet!

Fünf Jahre ist es her, seit wir die Möglichkeit hatten, als Agent 47 unangenehme Zeitgenossen im Auftrag der ICA auszuschalten. Seit damals ist viel Zeit ins Land gegangen, die IO Interactive (das Entwicklerstudio und Schöpfer der Hitman Franchise) nicht ungenutzt verstreichen ließ. Kritikpunkte wie “marionettenhafte Animationen” des Agents sowie das Bewältigen der Missionen nach dem “Trial & Error” Prinzip sind durch die Entwicklung der brandneuen Glacier 2.0-Engine Geschichte.

Extra für Hitman: Absolution geschaffen und daher auch zu 100% auf die Anforderungen des mittlerweile fünften Auftritts von Agent 47 zugeschnitten, brilliert die Engine in allen gezeigten Belangen. Die künstliche Intelligenz der Gegner, die bisher nach einem “schwarz-weiss” Prinzip funktionierte (ließ Agent 47 sich entdecken, wurde sofort das Feuer eröffnet) hat sich deutlich verbessert, genauso wie die grundsätzliche Spielbarkeit des Agenten bei Feuergefechten.

Von alle dem konnten wir uns (ihr erinnert euch vielleicht) in der vergangenen Woche selbst überzeugen. IO Interactive lud zur Präsentation nach London. Was uns dort gezeigt wurde, ist ein mächtiger Sprung in die aktuelle Konsolen-Generation für die Franchise (gezeigt wurde uns das Spiel – so wie es sich gehört – auf einer PlayStation 3) der eigentlich keine Wünsche offen lässt.

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Was wir nach 2 Trailern und einem 17 minütigem PlayThrough von der E3 2011 wissen ist, dass Hitman: Absolution sich tiefer mit der Psyche von Agent 47 befassen wird. Diana Burnwood, 47’s ehemaliger Kontakt bei der ICA wird – zumindest laut dem ersten Trailer, den IO Interactive kurz vor der E3 2011 zeigte – von 47 ausgeschaltet. Obwohl 47 ein Clon ist, dessen einzige Aufgabe das Töten von menschlichen Zielen ist, nimmt er sich den letzten Wunsch von Diana zu Herzen: Er möge doch bitte Victoria beschützen!

Und genau hier beginnt das neue Level, das uns vergangene Woche gezeigt wurde: Im Rosewood Waisenhaus in Chicago. Der Checkpoint bei dem wir einsteigen, stellt 47, verkleidet als Priester, vor die Aufgabe, sicher und schnell zu Victoria zu gelangen – noch bevor der von Blake angeheuerte Bösewicht Wade mit seiner Bande die Möglichkeit hat, Victoria ins Jenseits zu befördern.

Schnell wird klar, dass Hitman: Absolution für beinahe jeden Spieltyp etwas zu bieten hat. Wir sehen zuerst einen “Professional Playthrough” durch den Checkpoint – Hier geht’s darum, unentdeckt durch die Räume des Waisenhauses zu gelangen – Die eingefleischten Fans der Serie werden diesen Stealth-Ansatz bevorzugen.

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Sie werden sich außerdem darüber freuen, dass es auch Hitman: Absolution in keinster Weise an schwarzem Humor mangelt -Die Political Correctnes, um die man im Real Life heutzutage kaum noch herumkommt, darf vor dem Einlegen der Disc abgelegt werden. Trotzdem wahrt IO einen gewissen Anstand und hat dafür gesorgt, dass sich alle Kinder – die eigentlich im Rosewood Waisenhaus leben – auf einem Tagesausflug befinden. So stellt dieses Level wohl nur dem katholischen Dorfpfarrer die Haare zu Berge, denn wohin das Auge blickt sieht man blutüberströmte Nonnen am Boden liegen bzw. flehend zu Boden gehen.

Was 47 schon mit der (artifiziellen) Muttermilch eingeflößt bekam, muss sich der Spieler beim Professional Playthrough erst aneignen: Die Nerven aus Stahl. Ständig fühlt man sich unter Zugzwang, das Erfolgsrezept heißt aber ganz klar: Geduld! Die neue Fähigkeit – der Instinkt – hilft dem Spieler dabei, die Umgebung abzuschätzen und die Gegner (und deren Pfade) durch Wände und Objekte hindurch zu sehen. So fällt es leichter, eigene Strategien und Deckungen einzuplanen.

Die von Hitman bekannten Verkleidungs-Fähigkeiten helfen 47 dabei, mit dem Geschehen zu Verschmelzen. Sollte trotz Verkleidung Verdacht aufkommen, setzt der Spieler den Instinct dazu ein, sich mit herumliegenden Gegenständen zu beschäftigen (beim E3 Walkthrough waren es die Donuts als Polizist, diesmal waren es Broschüren die den verkleidetenen 47 ungefährlich aussehen ließen).

Dass auch ein Professional Playthrough nicht ganz ohne Eliminierungen zu machen ist, steht klar am Brett. Dabei hilft die drastisch erweiterte Fähigkeit 47’s, seine Gegner lautlos auszuschalten. Ob das nun mit den eigenen Fäusten oder mit herumliegenden Gegenständen erledigt wird – die Wahl bleibt beim Spieler. Um unentdeckt zu bleiben, muss die Leiche entsorgt werden und auch hier beweist IO Kreativität. Schränke (in denen man sich sich auch in brenzligen Situationen neben der Leiche verstecken kann), Ballbäder (wo sich normalerweise nur Kinder freiwillig aufhalten), Tiefkühltruhen oder Aufzugschächte dienen hervorragend zur Entsorgung der leblosen Körper.

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Auch das Verwenden von Objekten zur Ablenkung der Gegner (wie zb. ein Spielzeugroboter) hilft Agent 47 dabei, Feinde voneinander zu trennen um sie dann lautlos auszuschalten.

Am Ende des Checkpoints angelangt (Hier wird unsere Hoffnung bestätigt, dass man im neuesten Teil der Hitman Serie auch zwischen Missionen auf einen Speicherpunkt zurückgreifen kann), startet unsere Präsentation erneut im Aufzugsschacht des Rosewood Waisenhauses. Was wir nun zu sehen bekommen, wirkt wie ein anderes Spiel und spricht auch die Spieler unter uns an, die ihr Leben nicht nur in gebückter Haltung verbringen möchten.

Agent 47 ist nun der skrupellose Killer, den wir in den vergangen Teilen der Franchise so vermisst haben. Locker-Lässig stolziert 47 mit seinem – dank des von IO im August 2011 lizensierten Kleidungs-Simulator Shroud – perfekt in Szene gesetzten Anzug durch die stimmungsvoll beleuchteten Gänge des Waisenhauses und eliminiert Gegner um Gegner. Neben der bereits präsentierten Nahkampf-Techniken kann sich 47 nun auch getrost herumliegender Feuer-Äxte bedienen um schwungvoll das Leben einer Gruppe von Bösewichten auszuhauchen. Der dadurch gerettete Sicherheitsbeamte des Waisenhauses dankt 47 und gibt ihm wertvolle Tipps über die Absichten der Feinde.

Neben dem Mini-Radar, der zumindest bei der uns gezeigten Schwierigkeits-Stufe immer auf der linken unteren Seite des HUDs die Gegner aufzeigt, werden wertvolle Hinweise über die Situation direkt am Bildschirm angezeigt. So wird der Spieler durch Anzeigen wie “Suspicious” und “Exposed” darüber informiert, wie sehr er sich ins Gefecht werfen muss. Ein Wurf der Axt quer durch den Raum in direkt ins Haupt des Gegners und die Anzeige von “Area Clear” macht 47 dann zum Herr der Lage und und lässt ihn wieder unentdeckt ins nächste Gegnernest schlurfen. Schafft man es also, alle Gegner in einem Bereich auszuschalten, kann man auch mit einem ruhigeren Spiel-Stil wieder in den nächsten Bereich gehen – ein Feature das die Abwechslungs-Vielfalt von Hitman Absolution unterstreicht.

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Ausgestattet mit zwei Pistolen (Dual-Wielded) gehts auf zum nächsten Bereich. Wie es sich für einen Profi seines Berufs gehört, mistet er mit Hilfe der Pistolen bzw. einer Shotgun den nächsten Bereich aus. Gewechselt werden Waffen im Schnell-Modus durch Auswahl mittels Steuerkreuz.

Im letzten Bereich der Präsentation angekommen, wird uns dann auch noch ein neues – bisher nicht gezeigtes – Feature präsentiert: Point Shooting.

Dank des Instinkts, der Fähigkeit die lt. IO Interactive die Grundlage vieler weiterer Fähigkeiten darstellt und im Stealth Modus dem Detektiv Modus aus Batman gleicht, kann 47 in besonders prekären Situationen kurz die Zeit anhalten und seine Ziele in Ruhe markieren. Hat man Gegner bzw. Objekte (herumliegende Sauerstoff-Flaschen die explodieren) markiert geht die Action los und ein Raum mit 10 Gegnern ist binnen Sekunden gesäubert.

Abhängig von der gespielten Schwierigkeits Stufe steht dem Spieler nur eine bestimmte “Menge” an Instinkt zur Verfügung und besonders gelungene Aktionen und Manöver helfen dabei, das “Instinktometer” wieder aufzufüllen.

Wie IO Interactive betont, werden alle Fähigkeiten zu jeder Zeit dem Spieler zur Verfügung stehen und von Beginn an beliebig einsetzbar sein.

Zum Schluss sehen wir noch einen Teaser der Agent 47 durch die Wüste fahren lässt. Mehr Details werden uns nicht verraten – wir wissen aber dadurch zumindest, dass Hitman: Absolution nicht nur in der Windy City angesiedelt sein wird.

Behaltet den PlayStation.Blog im Auge! Noch in dieser Woche präsentieren wir euch unser Interview mit den Entwicklern von Hitman: Absolution!

4 Kommentare
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Hi alle zusammen.

Was soll ich sagen?? Wenn ich diesen Text so lese erinnert mich das spiel an alles aber leider nicht an einen Titel der Hitman serie.

Ich gebe zu, das die Ideen die hier und in anderen Berichten beschrieben wurden und gezeigt wurden, sehr interessant wirken und gerade für Hitman Neulinge das Game sehr angenehm gestallen.Denn es würde viele Dinge sehr vereinfachen und Frustmomente würden minimiert werden. Dinge wie Kletter (gab es ansatzweise ja bereits bei Blood Money) oder das nutzen von Altagsgegenstände zum elemenieren von Gegnern macht sehr viele wege Möglich um Voran zukommen. Und diese dinge würde ich auch willkommen heißen.

Doch nun kommt meine Kritik.
Wenn ich den Text lese, dann denke ich mmh das was die spielen is doch Batman. Denn in Hitman ging es nie darum 20 oder 30 Personen einfach aus zu schalten und die Leichen dann iwo zu verstecken und zum nächsten zu gehen und das selbe zutun. In Hitman ging es darum Wege zu finden keine Person außer meine Zielperson zu töten und dieses Attenta auch noch wie ein Unfall aussehen zu lassen. Genau das gefühl hab ich bei Absolution nicht es wirkt auf mich wie, Hauptsache alle töten. Warum also sollte man sich dann die mühe geben sich zu Verkleiden und zu schleichen wenn es eh nicht darum geht alle unwichtige am leben zu lassen.

In meinen Augen is es momentan kein Hitman mehr wie man es gewohnt is bzw. Wie man (bzw. Ich) mir ein Hitman vorstelle. Es gab bei Contracts auch eine Mission wo es nur ums fliehen ging so wie in der Bücherei Mission. Geb ich ja zu aber es gab bisher nie missionen wo es darum ging alle zu töten.

Ich weiß nicht wie es sich im Verlauf de...

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Doch nun kommt meine Kritik.
Wenn ich den Text lese, dann denke ich mmh das was die spielen is doch Batman. Denn in Hitman ging es nie darum 20 oder 30 Personen einfach aus zu schalten und die Leichen dann iwo zu verstecken und zum nächsten zu gehen und das selbe zutun. In Hitman ging es darum Wege zu finden keine Person außer meine Zielperson zu töten und dieses Attenta auch noch wie ein Unfall aussehen zu lassen. Genau das gefühl hab ich bei Absolution nicht es wirkt auf mich wie, Hauptsache alle töten. Warum also sollte man sich dann die mühe geben sich zu Verkleiden und zu schleichen wenn es eh nicht darum geht alle unwichtige am leben zu lassen.

In meinen Augen is es momentan kein Hitman mehr wie man es gewohnt is bzw. Wie man (bzw. Ich) mir ein Hitman vorstelle. Es gab bei Contracts auch eine Mission wo es nur ums fliehen ging so wie in der Bücherei Mission. Geb ich ja zu aber es gab bisher nie missionen wo es darum ging alle zu töten.

Ich weiß nicht wie es sich im Verlauf des spiels vllt. noch ändert und es in den anderen Missionen doch wieder um die eigentliche Thematik geht AUFTRAKSKILLER und nicht um Massenmörder.

Ich werde es weiterhin Verfolgen und ich werde es auch spielen. Aber momentan nicht mit dem gefühl einen Hitman titel zu spielen.

Ich würde mir wünschen, einmal eure Meinungen zudem bisheriegen zu hören.

MfG. SQUADRON®

PS. Könnte noch mehr schreiben was meine Meinung untermalt. Doch geht es mir Hauptsàchlich um eure Meinungen.

Ich denke mal, dass man die Freie Wahl hat, wie man vorgehen will.
Wann kann man das Spiel kaufen?

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