
In dem spannenden Survival-Action-Adventure bleibt euch keine Zeit für eine Teepause
Wo ist der Übergang, wer zum Teufel ist Oberon und warum muss er, sie oder vielleicht auch es unbedingt sterben? Das sind nur die ersten von sehr vielen Fragen, die ihr euch in Atomfall stellen werdet. Die Entwickler von Rebellion, bestens bekannt durch ihre erfolgreiche Sniper Elite-Serie, haben den schrecklichen Unfall im Atomreaktor Windscale, bei dem 1957 ein Feuer ausbrach und radioaktives Material freigesetzt wurde, als realen Hintergrund für ihr spannendes Survival-Action-Adventure gewählt. Alles, was ihr über den herausfordernden Besuch in der very britischen Postapokalypse wissen müsst, verraten wir euch jetzt – und ihr könnt auch noch tolle Preise gewinnen.

Geheimnisse der Quarantänezone
Fünf Jahre nach dem Unfall von Windscale erwacht euer stummer Protagonist in einem Bunker. Wo er sich befindet und wie er dorthin gekommen ist? Davon hat er keine Erinnerung, doch plötzlich stolpert ein Wissenschaftler in Ganzkörper-Strahlenschutzanzug und Gasmaske herein, der offensichtlich schwer verletzt ist und euch den guten Rat gibt, so schnell wie möglich zu verschwinden und den „Übergang“ zu finden. Das lasst ihr euch natürlich nicht zweimal sagen, versorgt noch schnell seine klaffende Wunde mit einem notdürftig hergestellten Verband – so lernt ihr auch schon mal, wie das Crafting im Spiel funktioniert – und macht euch so schnell es geht aus dem Staub.
Und auf den ersten Blick, nachdem ihr die Stahltüren geöffnet habt, sieht die Welt gar nicht so postapokalyptisch aus: Die Sonne scheint von einem strahlend blauen Himmel, euer Blick ruht auf grünen Hügeln, scheinbar die perfekte nordenglische Landidylle. In der Ferne seht ihr ein typisch rotes Telefonhäuschen, das ihr gleich mal ansteuert. Aber statt den Notruf zu erreichen, ertönt nur eine sonore Stimme am anderen Ende der Leitung, die immer wieder den Satz „Oberon muss sterben“ wiederholt. Das macht euch jetzt auch nicht schlauer und ihr macht euch auf, die Umgebung zu erkunden, vielleicht findet sich ja irgendwo ein Mensch, der euch erklären kann, was hier eigentlich los ist.

Nicht weit entfernt stoßt ihr tatsächlich auf ein paar verfallene Häuser und den alten Nat, der euch erklärt, dass ihr euch mitten in einer Quarantänezone befindet, die nach dem Atomreaktorunfall vom Militär eingerichtet wurde und seit Jahren nicht verlassen werden kann. Ihr erfahrt noch etwas über verschiedene Fraktionen, die Fremden gegenüber nicht gerade aufgeschlossen sind und bekommt einige Tipps, an wen ihr euch wenden könnt. Versucht in den Dialogen möglichst freundlich zu euren Gesprächspartnern zu sein, denn auf Drohungen oder Beleidigungen reagieren sie mitunter ungehalten bis feindselig, und euch entgehen vielleicht wichtige Hinweise, um an euer nächstes Ziel zu gelangen.
Erkunden, kämpfen und überleben
Die Entwickler von Rebellion lassen euch völlig freie Hand, die offene Welt zu erkunden und hoffentlich eine Möglichkeit zu finden, dem Albtraum entkommen zu können. Allerdings weisen keine Questmarker den richtigen Weg und die Übersichtskarte zeigt euch wichtige Punkte erst an, wenn ihr sie selbst entdeckt habt. Es bleibt nichts anderes übrig, als jeden Winkel akribisch nach überlebenswichtigen Ressourcen, Waffen, Schlüsseln oder weiteren Hinweisen abzusuchen.
Keine leichte Aufgabe, denn die meisten Bewohner der Quarantänezone haben durch die radioaktive Dauerbestrahlung mindestens einen mittelschweren Dachschaden erlitten und gehen mit Schusswaffen, Äxten oder Cricketschlägern (wir sind in England) auf euch los. Von den fiesen Sprengfallen, über die ihr in manchen Dörfern stolpert, wollen wir gar nicht erst anfangen. Ihr müsst euch also so schnell wie möglich bewaffnen, um eure Haut zu retten.

Das erste verrostete Gewehr findet ihr schon ganz am Anfang, wenn ihr euch in einem halb zerfallenen Gehöft umschaut. Später kommen Maschinengewehre, Pfeil und Bogen oder die Möglichkeit, Molotowcocktails zu bauen, hinzu. Vor allem, wenn eine ganze Horde Banditen auf euch zukommt, werdet ihr die Brandbomben zu schätzen wissen, denn sonst habt ihr gegen mehrere Gegner auf einmal kaum eine reelle Überlebenschance.

Waffen und Ausrüstung findet ihr in der Umgebung, nehmt sie getöteten Gegnern ab oder tauscht sie bei verschiedenen Händlern ein, die allerdings kein Geld von euch wollen, sondern ausschließlich andere Tauschwaren. Sammelt also so viele Fundstücke ein, wie ihr in euren Rucksack packen könnt. Leider ist der Platz in eurem Rucksack sehr begrenzt, aber sobald ihr Zugang zum Rohrpost-Netzwerk habt, könnt ihr eure Fundstücke lagern und an verschiedenen Orten darauf zugreifen.

Es macht einfach Spaß, die schick inszenierte Umgebung mit viel 60er-Jahre-Charme, stampfenden Mechs im Retro-Look und skurrilen britischen Charakteren zu erkunden, ohne direkt zum Ziel geführt zu werden. Immer wieder müsst ihr Hinweisen nachgehen, die den Zielort und die dort zu erledigende Aufgabe nur vage beschreiben, aber nicht genau benennen. Wenn ihr wollt, verzichtet ihr weitgehend auf Konfrontationen mit den verschiedenen Fraktionen, sondern schleicht durch das hohe Gras, umgeht gegnerische Gruppen oder schaltet einen Feind hinterrücks aus und konzentriert euch ganz auf die Detektivarbeit, um durch Gespräche und Fundstücke in der Umgebung dem Geheimnis von Atomfall auf die Spur zu kommen.
Wenn ihr aber lieber wie ein Berserker durch das Spiel wüten und jeden töten wollt, dem ihr begegnet – auch die eigentlich wichtigen NPCs – dann könnt ihr das auch tun. Wie auch immer ihr vorgeht, je nachdem, für welche Charaktere ihr Aufträge erledigt und wie ihr euch ihnen gegenüber verhaltet, werdet ihr eines von sechs verschiedenen Enden erleben. Verratet uns gerne in den Kommentaren, welches euch am besten gefällt.

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