Alles, was wir über Assassin’s Creed Mirage wissen

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Alles, was wir über Assassin’s Creed Mirage wissen

Ubisofts Meuchelmörder-Saga kehrt bald mit Assassin's Creed Mirage zurück. Wir fassen alle bisher bekannten Infos für euch zusammen.

Dieses Jahr dürfen sich Gaming-Fans in Form von Assassin’s Creed Mirage auf einen neuen Ableger von Ubisofts Erfolgsreihe freuen. Da der Release des Titels inzwischen immer näher rückt, fassen wir für euch in diesem Artikel alles, was wir bisher über das kommende Action-Adventure wissen, für euch zusammen.

Einige allgemeine Details zu Assassin’s Creed Mirage

Wir beginnen unsere Übersicht mit einigen allgemeinen Infos, etwa zum Entwicklerstudio, dem Genre, den unterstützten Plattformen und dem Veröffentlichungstermin.

Entwicklerstudio: Ubisoft Bordeaux (Supportstudio bei Assassin’s Creed: Valhalla)
Genre: Action-Adventure
Veröffentlichungstermin: 5. Oktober 2023
Editionen: Standard Edition, Launch Edition, Deluxe Edition & Collector’s Edition
Vorbestellerbonus: Bonusmission “Die vierzig Räuber”

Ursprünglich kein eigenständiges Assassin’s Creed-Spiel

Mit Basim übernimmt in Mirage ein Charakter die Hauptrolle, den Fans der Reihe bereits aus dem Vorgänger Assassin’s Creed: Valhalla kennen dürften. Darin war er allerdings bereits ein Meisterassassine. Das kommende Game fungiert somit als Prequel.

Ursprünglich war jedoch nicht geplant, dass diese Geschichte in einem eigenständigen Hauptteil der Franchise erzählt werden würde. Tatsächlich sollte Mirage eigentlich nur ein DLC werden, doch Ubisoft hat sich am Ende doch umentschieden.

Gegenüber Game Rant verriet Creative Director Stephane Boudon, diese Idee habe nur für wenige Wochen existiert und sei demzufolge schnell wieder verworfen worden: “Wir haben uns recht früh dazu entschlossen, ein eigenständiges Spiel mit einem komplett neuen Charakter zu entwickeln, weil wir das ganze Potenzial einer solchen Rückkehr zu den Wurzeln sahen. Und das ging alles ziemlich schnell.”

Das Setting von Assassin’s Creed Mirage

Während Valhalla noch in den 870ern spielte, entführt uns die Handlung von Mirage nach Bagdad im Jahr 861. Dieser Abschnitt gilt historisch als Goldene Zeit der einstigen Metropole am Tigris. Es war sowohl eine friedliche Phase, da Anhänger verschiedenster Religionen gemeinsam lebten, als auch eine Blütezeit für Kultur, Kunst und Wissenschaft.

Im Haus der Weisheit ließ der damalige Kalif al-Ma’mun die Texte zahlreicher westlicher Gelehrter, etwa Aristoteles und Platon, ins Arabische übersetzen. Im 10. Jahrhundert war Bagdad eine Millionenstadt, ehe rund 300 Jahre später ihr langsamer Zerfall begann.

Um das alte mittelalterliche Bagdad möglichst akkurat nachbauen zu können, studierte das Entwicklerteam diverse historische Dokumente.

Worum geht es in der Mirage-Story?

Zur Zeit von Assassin’s Creed Mirage ist Basim Ibn Ishaq noch ein unbedeutender Straßendieb, der von alptraumhaften Visionen geplagt wird. Nach einem schicksalhaften Ereignis schließt sich Basim dem mystischen Orden der Verborgenen an.

Es ist die Meisterassassinin Roshan, die den einstigen Dieb unter ihre Fittiche nimmt und ihn lehrt, was es bedeutet, dem Kredo des Ordens zu folgen. Sein Training und seine sich so entwickelnden neuen Fähigkeiten sollen sein Leben für immer verändern.

Im zuvor bereits erwähnten Interview mit Game Rant verriet Creative Director Stephane Boudon des Weiteren, es werde in Mirage keinerlei Missionen geben, die in der Gegenwart spielen. Wir werden uns zwar im Animus befinden, doch Basims Geschichte wird nicht durch Gegenwartsmissionen unterbrochen.

Zurück zu den Gameplay-Wurzeln von Assassin’s Creed

Nachdem sich die Reihe zusehends in Richtung Action-RPG bewegte, geht Assassin’s Creed Mirage einen Schritt zurück. Ubisoft Bordeaux orientiert sich hinsichtlich des Gameplays deutlich an den frühen Ablegern der Franchise, in denen wir noch mit Altaïr, Ezio & Co. unterwegs waren. Mirage wird also ein waschechtes Action-Adventure.

Wie seine Vorgänger ist Basim ebenfalls sehr beweglich und vertraut auf seine Parcourskünste. Die Straßen Bagdads sind hingegen enger als in einigen Vorgängerspielen, weshalb es darauf ankommt, hier den richtigen Weg zu finden.

Bei der Fortbewegung orientieren sich die Verantwortlichen, wie Senior Game Designer Marco Maresca in einem Entwicklertagebuch verrät, vor allem an der Ezio-Trilogie. Das Movement soll sich somit sehr rhythmisch anfühlen und im Gegensatz zu Wikingerkrieger Eivor soll sich Basim zudem deutlich leichtfüßiger bewegen.

Einige Eckpfeiler der Marke bleiben natürlich erhalten, etwa die offene Spielwelt, die unterschiedlichen Assassinen-Gadgets und die Möglichkeit, Missionen auf unterschiedliche Art anzugehen. Basim ist zwar ein fähiger Krieger, allerdings bevorzugt er ein heimliches Vorgehen. Der Fokus liegt somit vor allem auf den Stealth-Elementen.

Im Laufe der Geschichte erhält unser Junior-Assassine Zugriff auf verschiedene Spielzeuge, die ihm die Ausführung seiner Arbeit deutlich erleichtern. Hierzu zählen zum Beispiel Giftpfeile und Rauchbomben. Ebenfalls wieder mit dabei ist selbstverständlich die Adlersicht, dank der Basim durch die Augen seines Adlers Enkidu Feinde markieren kann.

Diesmal werden einige Bereiche jedoch auch von Scharfschützen bewacht, die euren gefiederten Helfer bei Sichtkontakt vom Himmel holen. Sollte das geschehen, empfiehlt es sich, diese Feinde zuerst auszuschalten, um die Umgebung weiter von oben zu erkunden.

Apropos Feinde: Diese haben in Assassin’s Creed Mirage erstmals Sichtkegel und sollte Basim in einen solchen hineingeraten, wird er entdeckt. Es ist ein Spielelement, das euch noch mehr dazu bringen soll, möglichst bedacht vorzugehen.

Verglichen mit den anderen Hauptfiguren der Reihe hat Basim jedoch auch ein paar neue Tricks auf Lager. Hierzu zählt unter anderem der Assassin’s Focus. Diese Fähigkeit erlaubt es ihm, mehrere Ziele ins Visier zu nehmen und diese blitzschnell der Reihe nach mit Finisher-Moves auszuschalten.

Bedenken wir die Rückbesinnung auf die Stealth-Wurzeln der Franchise ist es naheliegend, dass auch ein bestimmter Missionstyp sein Comeback feiert: Die Black Box Missions. Diese waren in AC Unity und Syndicate Bestandteil des Spielerlebnisses und erlaubten den Spielern ein flexibles Vorgehen bei den Attentatsmissionen.

Ebenfalls zurück ist das Social Stealth-System, das beispielsweise schon in Assassin’s Creed II enthalten war. Dieses Feature ermöglicht es Basim, sich in eine Menschengruppe zu mischen und so gewissermaßen mit der Menge zu verschmelzen. Dies ist eine gute Möglichkeit, um Feinde abzuschütteln und zu entkommen.

Eine wichtige Rolle hierbei spielen Tokens (Münzen), die genutzt werden können, um verschiedene Fraktionen zu bestechen. Deren Mitglieder werden unserem Mirage-Protagonisten anschließend dabei helfen, seinem Missionsziel näherzukommen.

Wie lange soll euch Basims Abenteuer beschäftigen?

Doch nicht nur hinsichtlich seines Gameplays besinnt sich Assassin’s Creed Mirage zurück auf die Wurzeln der Serie, sondern auch bezüglich des Umfangs. Voraussichtlich werden Spieler und Spielerinnen zwischen 15 und 20 Stunden benötigen, um die Story zu beenden.

Verglichen mit den direkten Vorgängerspielen wird darüber hinaus ebenfalls die Spielwelt von Mirage deutlich kleiner ausfallen als noch zuletzt in Odyssey und Valhalla. Die Größe der Map soll circa jener von Konstantinopel (Revelations) und Paris (Unity) entsprechen.

Des Weiteren steht fest, dass sich Basim auch außerhalb Bagdads etwas umsehen darf. Zu den bestätigten Orten gehört unter anderem Alamut, die Heimat der Assassinen. Dieser Ort wurde bereits in mehreren Assassin’s Creed-Spielen erwähnt, doch in Mirage werden wir die Festung endlich erstmals selbst erkunden dürfen.

Als kleiner Bonus wartet das Game übrigens mit einem nostalgischen Grafikfilter auf, der Mirage denselben Look verleiht, den das allererste Assassin’s Creed hatte.

Kurzum: Mit Assassin’s Creed Mirage erwartet Fans, wie Art Director Jean-Luc Sala in einem kommentierten Gameplay-Video sagte, “ein Liebesbrief” an die allerersten AC-Titel.

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