Die Erschaffung einer zusammenhängenden Welt in Moss: Book II

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Die Erschaffung einer zusammenhängenden Welt in Moss: Book II

Polyarc berichtet, welche Verbesserungen euch in der Fortsetzung ihres Debüt-Hits erwarten

In Moss: Book II, dem mit Spannung erwarteten Nachfolger von Moss, geht unser gemeinsames Abenteuer mit Quill weiter. Darin erwartet uns schon bald noch mehr von all dem, was wir am Original so geliebt haben: noch nie dagewesene Herausforderungen, neue Spielmechaniken, weitläufige Umgebungen, epische Auseinandersetzungen mit Gegnern und noch mehr Möglichkeiten, unsere kleine Mäusefreundin ins Herz zu schließen. Jeder mag andere Vorlieben haben, doch in einer Frage sind sich alle Spieler einig: Die Magie von Moss entsteht durch die Glaubhaftigkeit und das Gefühl, das Spiel wirklich mitzuerleben. Das erzeugt eine intensive Erfahrung und eine echte Beziehung zur Spielwelt.

Während wir der Veröffentlichung von Moss: Book II im Frühling dieses Jahres entgegenfiebern, wollen wir euch zeigen, wie viel Sorgfalt und Arbeit die Erschaffung unserer physischen Präsenz und die Pflege dieser besonderen Beziehungen in der Welt von Moss erfordert.

Wir haben bereits zu Anfang gehört, dass die Umgebungen in Moss unsere Fans umgehauen haben. Wir haben nicht nur oft gehört, wie wunderschön und detailreich sie sind, sondern auch, dass die Größenverhältnisse die Fans an Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft erinnert haben und dass dieser ungewöhnliche Maßstab sie sofort neugierig gemacht hat. Vertraute Pflanzen, Tiere und Objekte wirken aus diesem niedrigen Blickwinkel plötzlich ziemlich faszinierend.

In Moss: Book II werdet ihr dieselben spannenden Größenverhältnisse erleben und noch dazu weitaus größere Räume erkunden können. Die größeren Räume betonen nicht nur Quills geringe Größe, sondern geben uns auch die Möglichkeit, weitläufige mehrdimensionale Rätsel und Plattform-Herausforderungen einzubauen, die ihr zusammen mit Quill in einem deutlich weitläufigeren Kontext lösen müsst. Wir haben nahtlose Kameraübergänge mit vertrauten Überblendungen und ohne Ladezeiten genutzt, damit ihr euch in diesen überlebensgroßen Räumen zurechtfinden könnt. Ihr könnt jetzt neue Aussichtspunkte im Raum erreichen, bisher kaum wahrnehmbare Details untersuchen, Geheimnisse enthüllen und Rätsel lösen, ohne befürchten zu müssen, dass ihr durch unangenehme Bewegungen die Orientierung verliert oder euch unwohl fühlt.

In Moss gibt es jede Menge Umgebungen zu erkunden und Rätsel zu lösen. Da wir wussten, dass ihr euch noch mehr davon wünscht, haben wir in Moss: Book II noch mal eine Schippe draufgelegt. Tatsächlich wollten unsere Spieler gern zu bereits besuchten Bereichen zurückkehren, um sie zu erkunden und fehlende Sammelobjekte zu suchen. Deshalb haben wir genau diese Dinge implementiert. 

Ihr werdet sicher schnell merken, dass alle Räume in Moss: Book II miteinander verbunden sind. Das vermittelt den Spielern nicht nur ein besseres Raumgefühl, sondern gibt uns auch die Möglichkeit, bei einem erneuten Besuch eines bekannten Orts Überraschungsszenarien einzubauen. Damit sind Spannung und eine Achterbahn der Gefühle garantiert! Wenn ihr jetzt einen bereits besuchten Raum betretet, kann es sein, dass er ihn durch einen Kameraübergang aus einem neuen Winkel seht oder darin visuelle Unterschiede entdeckt. Das kann die Geschichte vorantreiben oder dafür sorgen, dass sich frühere Rätsel dank neuer Werkzeuge lösen lassen. Aus welchem Grund auch immer ihr das Spiel erneut erkundet – ihr werdet merken, dass sich die Welt im ständigen Wandel befindet, während das Abenteuer seinen Lauf nimmt.

Quills Persönlichkeit, ihre ausdrucksstarken Bewegungen und ihre Interaktionen mit uns machen sie zum wahren Star des Spiels. Deshalb wollten wir die Spieler noch mehr Momente erleben lassen, die die Bindung zu unserer winzigen Gefährtin verstärken. Also haben wir mehr Videosequenzen, Interaktionen, Reaktionen und charakterbasiertes Storytelling eingebracht, um der Welt Leben einzuhauchen und die Beziehung zu ihr weiter zu vertiefen.

Angesichts all dieser Aspekte, die in das Spiel integriert wurden, wollte das Team verhindern, dass die Spieler durch Übergänge aus ihrem Erlebnis gerissen werden. Nichts ruiniert die Immersion mehr als abgehackte Animationen und Übergänge, die einen daran erinnern, dass man gerade ein Spiel spielt. Aus diesem Grund hat das Team mittels Command Script Animationen erstellt und sie in die Szenen integriert. Durch das Aneinanderreihen von bereits vorhandener Gameplay-Logik und bestehenden Animationen erstellt das System nahtlose Übergänge zwischen Videosequenzen, Vignettes und spielergesteuerten Sequenzen, wodurch Quill eigenständiger und realistischer wirkt. Was – ist sie etwa real? Das entscheidet ihr. 🙂

Zumindest ihr seid echt, soviel ist sicher! Und wir wollen euch auch in Moss das Gefühl geben, echt zu sein. Um das zu erreichen, erzeugen wir durch die Umgebungen und Quill, die auf unsere Anwesenheit reagiert, die Illusion, uns gerade wirklich in der Spielwelt zu befinden. Die Controller vibrieren, wenn wir von unseren Gegnern Besitz ergreifen, Blöcke leuchten auf, wenn wir uns ihnen nähern, und Quill sieht uns an und reagiert auf unsere Gesten und Berührungen. Aber um unseren Spielern echte Immersion zu vermitteln, haben wir uns auf die Feinheiten konzentriert, die das Spielerlebnis beinträchtigen könnten, und ein System namens Boopables entwickelt. Es verleiht unseren virtuellen Körpern eine physische Präsenz, die sich auf die virtuelle Welt um uns herum auswirkt. Unsere Umgebung reagiert fast wie im echten Leben auf uns: Gräser und Farne bewegen sich, wenn wir sie mit unseren Händen beiseiteschieben, die Kerzen flackern, wenn wir an ihnen vorbeigehen, und das Wasser schlägt Wellen, wenn wir es berühren.

In Moss: Book II sollten die Gegner dieselbe physische Präsenz haben wie Quill und der Spieler. Dementsprechend reagieren Pflanzen und Laub jetzt auf die Bewegungen der Gegner und können außerdem von ihren Angriffen zerschnitten werden. Zudem lassen von Gegnern abgefeuerte Geschosse die Vegetation in der Nähe erzittern, wenn sie explodieren, und erzeugen einen rauschenden Dopplereffekt, wenn sie im Kampf an unserer Heldin vorbeisausen. Wir möchten nicht zu viel verraten, doch es gibt jede Menge neue Objekte und Reaktionen in diesem Sequel, die euch auf eurer interaktiven Entdeckungsreise überraschen und begeistern werden und die Welt als Ganzes glaubwürdiger wirken lassen.

Das war ein kleiner Vorgeschmack auf Moss: Book II. Wir hoffen, ihr wisst all die Details und die Arbeit zu schätzen, die eine echte Beziehung zur Spielwelt und das Gefühl physischer Präsenz erzeugen und dadurch Moss so besonders machen. Es dauert nicht mehr lange, bis ihr Quill endlich wiedersehen und diese Neuerungen ausprobieren könnt. Wir können es gar nicht erwarten, eure Meinung dazu zu hören.

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