Deathloop: Alles, was wir über den spektakulären Zeitschleifen-Shooter wissen müsst

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Deathloop: Alles, was wir über den spektakulären Zeitschleifen-Shooter wissen müsst

Als Attentäter mit Amnesie sollt ihr einen gefährlichen Auftrag ausführen. Sterbt ihr dabei, dann heißt es: Alles auf Anfang!

Die Entwickler der Arkane Studios haben ihr untrügliches Gespür für kreatives Gameplay und extrem stylische Optik bereits mit Dishonored oder Prey eindrucksvoll unter Beweise gestellt. Am 14. September erscheint konsolenexklusiv für PS5 mit Deathloop der neue potentielle Blockbuster der französischen Ideenschmiede und wir möchten euch einen kompakten Überblick geben, was ihr alles in dem actionreichen Zeitschleifen-Abenteuer erlebt.

Das Geheimnis von Blackreef

Und täglich grüßt das Murmeltier, beziehungsweise der Strand der mysteriösen Insel Blackreef. An diesem erwacht ihr, gefangen in einer Zeitschleife, immer und immer wieder, wenn ihr euren Auftrag nicht zu Ende führen konntet und mal wieder virtuell das Zeitliche gesegnet habt. In Deathloop übernehmt ihr die Rolle des Assassinen Colt, der unter Amnesie leidet und nur weiß, dass er innerhalb eines Tages gleich acht Zielpersonen ausschalten muss, damit er diesen tödlichen Kreislauf, den Loop, durchbrechen kann.

Das Leben ist eine endlose Party

Verständlich, dass ihr gerne eurem Schicksal entkommen wollt, allerdings haben die acht Visionäre, wie die Zielpersonen genannt werden, da verständlicherweise eine andere Meinung. Immerhin veranstalten diese gemeinsam mit den zahlreichen und schwer bewaffneten Bewohnern der Insel eine riesige Party im Stil der „Swinging Sixties“ und amüsieren sich prächtig, da würde der Tod doch den ganzen Spaß verderben. Rechnet also mit bleihaltigem Widerstand, wenn ihr versucht eure Auftragsmorde durchzuführen. Bevor es aber überhaupt zu einer Konfrontation kommen kann, müsst ihr an die potentiellen Opfer herankommen und erst einmal herausfinden, wo diese sich aufhalten und zu welcher Tageszeit sie dort anzutreffen sind.

Wissen ist Macht

Zuerst ist also anspruchsvolle Detektivarbeit Marke Sherlock Holmes angesagt, wenn ihr die Umgebung in Ruhe auskundschaftet. Ein belauschtes Gespräch, ein Dokument oder eine Tonbandaufzeichnung geben euch nicht nur wichtige Hinweise zum Aufenthaltsort der Ziele, ihr erfahrt auch immer wieder Bruchstücke der spannenden Hintergrundgeschichte von Blackreef. Habt ihr genügend Details gesammelt, die Patrouillenwege von Wachen verinnerlicht und ein ganzes Waffenarsenal für den Auftrag beisammen, dann setzt euren Plan um. Wenn ihr dabei in einen Kugelhagel rennt, dann macht es im nächsten Loop eben anders. Das erworbene Wissen bleibt euch erhalten und so lernt ihr bei jedem missglückten Versuch hinzu.

Die geheimnisvolle Julianna

Die schießwütigen Bewohner sind nicht euer einziges Problem, denn mit der treffsicheren Rivalin Julianna Blake treibt noch ein weiterer Assassine sein Unwesen auf Blackreef. Sie erweist sich dabei als knallharte Widersacherin und hat es nicht auf die Visionäre, sondern auf euch abgesehen. Warum? Das werdet ihr im Verlauf des Spiel schon selber herausfinden. Es kann also gut sein, dass ihr eine perfekte Strategie entwickelt habt, aber kurz vor dem finalen Schuss auf euer Ziel von Juliannas Kugeln getroffen werdet. Na dann, auf ein Neues.

Schleichen oder stürmen, es ist eure Entscheidung

Auch wenn es sich manchmal wirklich nicht empfiehlt die Vordertür einzutreten und wild ballernd in einem Raum voller Gegner zu laufen, wenn ihr es wollt, dann macht es. Deathloop lässt euch jede Freiheit, den Auftrag so anzugehen, wie es eurem favorisierten Spielstil entspricht. Ihr wollt alles platt machen, was auf den verwinkelten Straßen an Feinden herumläuft? Bitte sehr. Ihr schleicht euch lieber durch die Schatten, springt akrobatisch im Parcours-Stil über die Dächer, lockt Feinde in tödliche Fallen und meuchelt hinterrücks. Auch kein Problem. Und hat eine Strategie nicht den gewünschten Erfolg gebracht, es wartet ja immer ein neuer Loop auf euch, in dem ihr es dann anders angehen könnt.

Übernatürliche Fähigkeiten

Neben einem ganzen Arsenal individuell aufrüstbarer Waffen, vom rostigen Messer bis zur brachialen Nagelpistole, verfügt Colt zusätzlich über mächtige Fähigkeiten, die sich nicht nur im direkten Kampf als sehr wertvoll erweisen. Zum Beispiel:

Reprise – Colt kann zweimal die Zeit ein paar Sekunden zurückdrehen. Ihr habt also drei Versuche es besser zu machen, bevor ein neuer Loop beginnt.

Äther – Es wird gerade richtig brenzlig? Dann macht euch diese Fähigkeit für einige Gegnertypen unsichtbar. Ideal für Angriffe aus dem Hinterhalt oder eine schnelle Flucht.

Teleport – Ihr teleportiert auch schnell aus der Gefahrenzone.

Verwüstung – Ein Schild, mit dem ihr feindliches Feuer absorbiert und als gewaltigen Schlag wieder abgebt.

Karnesie – Wendet ihr diese Fähigkeit auf einen Gegner an, schleudert ihr diesen durch die Gegend.

Nexus – Markiert mehrere Gegner im Wirkungskreis der Fähigkeit und diese werden miteinander verbunden. Erschießt ihr beispielsweise einen davon, ereilt alle anderen genau das gleich Schicksal.

Nicht alles fällt dem Loop zum Opfer

Wenn ihr jetzt befürchtet, nach jedem Loop wieder mit komplett leeren Händen da zu stehen, dann haben wir eine gute Nachricht: Haltet die Augen auf und ihr werdet das geheimnisvolle Material Residuum finden. Damit lassen sich Fähigkeiten und Waffen dauerhaft freischalten und stehen zur Verfügung, auch wenn ihr nach einem Missgeschick wieder mal am Strand erwacht. Nach einigen Loops seid ihr dann schon deutlich besser vorbereitet, wenn ihr die vier riesigen Bezirke auf der Insel erkundet. Ihr wählt übrigens nicht nur den Ort, sondern auch die Tageszeit für eine Tour aus. Es macht einen großen Unterschied, ob ihr einen Inselbereich morgens, mittags, nachmittags oder abends besucht. Vielleicht wisst ihr schon in welchem Gebäude sich eine ZIelperson befindet, wenn ihr jetzt noch herausfindet, zu welcher Zeit er dort alleine anzutreffen ist, dann habt ihr den Kill schon so gut wie in der Tasche. 

Tödlicher Multiplayer

Wenn ihr die Einzelspieler-Kampagne von Deathloop mit einer Prise Multiplayer-Schadenfreude würzen möchtet, dann übernehmt die Rolle von Julianna. Ihr dringt in einem, optionalen,  Invasions-Modus in das Spiel eines anderen Attentäters ein und macht dessen Colt das Leben zur Hölle. Ihr wählt aus, ob ihr einen zufälligen Spieler mit eurer Anwesenheit beehren möchtet oder gezielt die Kampagne eines Freundes heimsucht. Allerdings ist Julianna keine unsterbliche Killermaschine, sie kann zwar mit den meisten Fähigkeiten und Waffen ausgerüstet werden, mit denen auch Colt seine Aufgaben angeht, aber Reprise gehört zum Beispiel nicht dazu. Die weibliche Attentäterin spielt sich also deutlich anders, als ihr männlicher Kontrahent, was ein toller Anreiz ist, diesen Modus auszuprobieren.  

Für PS5 entwickelt

Deathloop wird für eine neue Konsolengeneration entwickelt und nutzt die volle PS5-Power, um Arkanes einzigartige künstlerische Vision lebendiger als je zuvor zu präsentieren. Modernste Features wie haptisches Feedback und adaptive Trigger sorgen dafür, dass sich jede Begegnung realer, einzigartiger und fesselnder denn je anfühlt. Und dank der superschnellen SSD gehören störende Ladezeiten der Vergangenheit an. 

Deathloop kann ab sofort für PlayStation 5 gekauft werden. Wenn ihr die Standard oder Deluxe Edition des Spiels kauft, erhaltet ihr folgende Boni im Spiel:

  • Einzigartige Waffe: Machete des kaiserlichen Schutzherrn (PS5-exklusiv)
  • Charakter-Skin für Colt: Sturmreiter
  • 1 Siegel (ausrüstbarer Buff)

Exklusive Inhalte der Deluxe Edition

  • Einzigartige Waffe: TranStar-Fräse (PS5-exklusiv)
  • Einzigartige Waffe: „Reiche Auslese“-Tribunal
  • Einzigartige Waffe: .44-Karat-Vierpfünder
  • Charakter-Skin: Party-Crasher Colt
  • Charakter-Skin: Scharfschützin Julianna
  • 2 Siegel (ausrüstbare Buffs)
  • Original Game Soundtrack (Auswahl)

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