Deathloop „Déjà Vu“ – Colts Reise durch Blackreef

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Deathloop „Déjà Vu“ – Colts Reise durch Blackreef

Neues Videomaterial bei State of Play, Arkane verrät die filmischen Inspirationen.

Jeder kennt das Gefühl eines Déjà-vus – das Gefühl, dass man etwas schon einmal erlebt hat. Für Colt ist dies ein nahezu permanenter Gefühlszustand. In einer Zeitschleife gefangen hat Colt Déjà-vus erlebt, so weit er sich zurückerinnern kann – was allerdings nicht besonders weit ist, da er unter Amnesie leidet und nur seine kürzliche Vergangenheit in Erinnerung hat. Das könnte ehrlich gesagt auch die Erklärung für all die Déjà-vus sein. Jedes Mal, wenn sich der Tag wiederholt, bemüht er sich darum, sich an alles zu erinnern. Denn er muss das Wissen, das er besitzt, nutzen, um voranzukommen und die Insel Blackreef hoffentlich irgendwann zu verlassen. Im neuesten Deathloop-Trailer nimmt Colt ein neues Ziel ins Visier – den Visionär „Ramblin‘“ Frank Spicer.

Deathloop erscheint exklusiv für die PlayStation 5-Konsole.

Deathloop „Déjà Vu“ – Colts Reise durch Blackreef

Die Klänge von Blackreef

Die Bewohner von Blackreef feiern eine ewige Party. Jeder sich wiederholende Tag ist ein Fest des Chaos, des Prunks und der Ausschweifung. Diese Stimmung findet sich in allen Elementen des Spiels wieder – vom Spektakel der Betrunkenen in den Straßen über die farbenfrohen und bisweilen unheilvollen Graffitis überall auf der Insel bis hin zu der Musik, die ihr in den vier Bezirken hört, in die Blackreef unterteilt ist.

„Neben verschiedenen visuellen Einflüssen in jedem Bezirk wollten wir sicherstellen, dass die Spieler in jeder Region der Insel auch unterschiedliche Dinge hören“, sagt Audio Director Michel Tremouiller. „Die Musikstücke in den Bezirken werden durch die Architektur und die Atmosphäre der verschiedenen Orte sowie die Visionäre, die dort leben, geprägt. Während es in Aleksis‘ Updaam Psychedelic Rock und klassische Sci-Fi-Klänge zu hören gibt, sind in einem Gebiet wie Fristad Rock, Frank Spicers Zuhause, eher melancholische Gitarren zu vernehmen, die im Rhythmus der Wellen schwingen.“

Für Deathloop hatte Audio Director Michel Tremouiller die Aufgabe, einen Musikstil zu erschaffen, der so einzigartig wie Blackreef selbst ist. Doch bevor er die einzelnen Bezirke ausarbeiten konnte, musste er zunächst den übergreifenden Stil bestimmen.

„Zuerst definieren wir die wichtigsten Elemente, die für die Spieler deutlich erkennbar sein und im Spiel hervorgehoben werden sollen“, sagt Michel Tremouiller, Audio Director. „Für gewöhnlich muss man sich auf ein paar wenige Schlagworte konzentrieren, die das Spiel beschreiben, und diese sind dann ein guter Ausgangspunkt für unsere Arbeit als Audio-Team. Bei Deathloop haben wir – genau wie bei allen vorherigen Werken von Arkane – eine Reihe interessanter Schlagworte und Ebenen, die dieses Universum bilden. Deathloop hat Schlagworte wie „magisch“, „militärisch“, „wissenschaftlich“, „geheimnisvoll“, „Northeim“, „Karneval“ … eine ziemlich lange Liste. Aber natürlich können nicht all diese Konzepte in einem einzigen Musikstil untergebracht werden. Wir erschaffen komplexe und einzigartige Universen, daher kann man nicht einfach einen bereits vorhandenen Musikstil nehmen.“

„Sie besteht aus Psychedelic Rock mit Anleihen von Vintage-Sci-Fi, Jazz und verschiedenen exotischen und traditionellen Sounds“, fasst Tremouiller die Klangwelt von Deathloop zusammen. „Manchmal ist die Musik hektisch, manchmal ausgedehnt und geheimnisvoll … genau wie die Insel Blackreef.“

Sebastien Mittons Deathloop-Watchlist

Wollt ihr einen noch genaueren Blick hinter die Kulissen von Deathloop werfen? Art Director Sebastien Mitton hat eine Liste an Filmen und Motiven zusammengestellt, die die Vision des Teams der Insel Blackreef maßgeblich beeinflusst haben. Bereitet euch mit dieser Watchlist auf die Veröffentlichung von Deathloop vor.

  • James Bond 007: Skyfall (2012 | Regie: Sam Mendes) – fantastische Kulisse und die schottischen Highlands
  • Point Blank (1967 | Regie: John Boorman) – eine leere und ausgedörrte Welt als Bühne für die Rache
  • The Wicker Man (1973 | Regie: Robin Hardy) – mörderische Geheimnisse einer schottischen Insel
  • Unter dem Vulkan (1984 | Regie: John Huston) – eine gequälte Seele am Tag der Toten in Mexiko
  • Die Klapperschlange (1981 | Regie: John Carpenter) – ein Antiheld kämpft um seine Flucht
  • Die Warriors (1979 | Regie: Walter Hill) – Jäger und Gejagte
  • Das Ding aus einer anderen Welt (1982 | Regie: John Carpenter) – Isolation, erbarmungslose Klimabedingungen, Überlebenskampf

Deathloop für PlayStation 5 vorbestellen

Deathloop kann ab sofort für PlayStation 5 vorbestellt werden. Wenn ihr die Standard oder Deluxe Edition des Spiels vorbestellt, erhaltet ihr folgende Boni im Spiel:

  • Einzigartige Waffe: Machete des kaiserlichen Schutzherrn (PS5-exklusiv)
  • Charakter-Skin für Colt: Sturmreiter
  • 1 Siegel (ausrüstbarer Buff)

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1 Kommentar

  • SirideanSloan

    Das Ganze klingt spannend und die Präsentation im 1960s Stil ist klasse – so wirklich einen Reim auf das Gameplay kann ich mir aber noch nicht machen, obwohl ich Dishonored ja sehr gern gespielt habe.

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