Einer der auszog, das Fürchten zu lernen: Die Welt von Demon’s Souls

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Einer der auszog, das Fürchten zu lernen: Die Welt von Demon’s Souls

Erkundet verwunschene Ruinen, faulige Höhlen und verstörende Kerker, um Boletaria vom Bösen zu befreien - im Remake für PlayStation 5 jetzt endlich in Next-Gen-Optik

Eure Reise startet, nach einem überraschend spannenden Tutorial, im Nexus, dem zentralen Hub des Abenteuers. Dort heißt euch die Maiden in Black willkommen. Nur bei jenem mysteriösen Wesen in Gestalt einer blinden Frau können erbeutete Seelen für Levelaufstiege investiert werden – und auch erst dann, wenn der erste Boss gefallen ist. 

Ansonsten ist der Nexus zunächst noch recht leer; mit der Zeit gelangen allerdings immer mehr NPCs in die einzige Schutzzone des Spiels. Manche von von ihnen bieten Waren feil, reparieren Ausrüstung oder locken mit reizvollen Nebenaufträgen; andere wiederum verfolgen heimlich andere Ziele. Die Grenzen zwischen Freund und Feind sind manchmal eben fließend.

Im Zentrum des Nexus befinden sich die sogenannten Archstones – mächtige magische Steine, über die ihr in die verschiedenen Welten des Spiels gelangt. Deren Areale sind dann wiederum in unterschiedliche Gebiete aufgeteilt.

Seid ihr hart genug?

Der erste Bereich – Boletarian Palace – ist über den Archstone of the Small King zugänglich – und lässt euch zunächst einfach nur staunen. Noch nie zuvor hat ein Videospiel eine so gelungene und zugleich bedrückende Mittelalter-Atmosphäre realisiert. Die Burggemäuer, alle längst hoffnungslos verfallen, lassen nur noch erahnen, welche Pracht hier einst geherrscht haben muss. Und noch während die Sonne hinter den Wolken hervorblitzt und alles in ein sanftes Licht taucht, greifen bereits die ersten Gegner an.

Ab diesem Zeitpunkt ist es – bis auf wenige Ausnahmen – vorbei mit dem Idyll. Bereits die Standardfeinde stellen, jeder für sich genommen, eine ernsthafte Gefahr dar. Zudem patrouillieren schon bald mächtige Kreaturen auf den düsteren Korridoren der Burganlage. Und ein vorbei donnernder Drache verdunkelt mit seinen Schwingen die Sonne.

Bereits dieser erste Abschnitt gilt als Scheideweg in Demon’s Souls: Besitzt ihr genügend Ausdauer, Geduld und Können? Nur wer diesen Sektor erfolgreich beendet und nicht entnervt aufgibt, darf die weiteren Schauplätze von Boletaria sehen, an deren Ende stets ein besonders starker Dämon wartet.

Lauernde Gefahren

Wer den ersten Endgegner im kultigen (das Original erschien 2009 exklusiv für PlayStation 3) Action-Rollenspiel gelegt hat, erhält die Möglichkeit, weitere Archstones zu nutzen. So gelangt ihr über den Archstone of the Burrow King in die Minen des Stonefang Tunnels, deren korrumpierte Arbeiter noch immer ihrer Tätigkeit nachgehen und jeden Eindringling erbittert bekämpfen. 

Richtig zum Fürchten ist dann das, was sich hinter dem Archstone of the Tower Queen verbirgt: Denn der Tower of Latria war und ist ein Ort unaussprechlicher Schrecken und sorgt durch seine verwinkelte Architektur immer wieder für scheinbar unausweichliche Begegnungen. Besondere Vorsicht ist bei den Wächtern des Turms angebracht, die unermüdlich und sinnentleert auch heute noch ihre Runden drehen, während die bedrückende Finsternis punktuell vom Wehklagen der Gefangenen begleitet wird.

Verstörende Welten

Über den Archstone of the Shadowmen geht es zum Shrine of Storms. Doch wer sich hier zunächst über das (wenngleich trübe) Tageslicht freut, sei gewarnt: Diese Insel hat es in sich. Schließlich ließen sich die namensgebenden Shadowmen einst von Dämonen aufs Eiland locken, wo sie nun in Gestalt von Skeletten für Unruhe sorgen. Und gigantische fliegende Wesen sorgen dann für die Gewissheit, hier tendenziell am Ende der Nahrungskette zu stehen.

Noch schlechter ergeht es jenen, die sich für den Archstone of the Chieftain entscheiden. Denn dort befindet sich das Valley of Defilement – ein Hort von Gift und Krankheiten. Hinzu kommen teils abscheuliche Widersacher, deren Anblick allein bereits den Fluchtreflex auslösen können – aber wohin? Nur wer sämtliche Herausforderungen in den Untiefen besteht, kann den Fluch bannen. Doch auch das hat seinen Preis.

Somit ist der Nexus, der regelmäßig zwischen den Expeditionen aufgesucht wird, die einzige Zuflucht für leidgeplagte Recken. Allerdings werden nur jene, die mit Bedacht vorgehen, den Weg zurückfinden. Alle anderen fallen – und Dämonen verschlingen ihre Seelen.

Demon’s Souls ist ab sofort exklusiv für PlayStation 5 erhältlich.

Einer der auszog, das Fürchten zu lernen: Die Welt von Demon’s Souls

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4 Kommentare

  • Wohl eines der besten Release Titel seit langem :).

  • An alle wo nur das Spiel haben und noch keine PS5, euch geht’s wie mir, härtester Kampf seit langem, härter als jeder Boss der Souls-Games Reihe… wie komm ich an ne PS5 ?!!!

    Horror

  • Du Schreibt mir Whatsapp Metin Nummer 015251920760

  • Ich habe irgendwann 2011 von Demon’s Souls erfahren und es mir direkt für PS3 geholt. Damals habe ich bis in den dritten Archstone gespielt und mir noch in Erinnerung behalten, dass ich mit Welt 1 und Welt 2 wesentlich besser als befürchtet zurechtkam. Den Turmritter habe ich sogar beim ersten Anlauf gelegt. Nun sind natürlich ein paar Jährchen vergangen und ich bin gespannt, wie ich mich diesmal schlagen werde… jedenfalls freue ich mich schon riesig auf das Spiel und diesmal werde ich es auch durchzocken 🙂

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