Spiritfarer, das gemütliche Management-Spiel über das Sterben, sticht heut in See

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Spiritfarer, das gemütliche Management-Spiel über das Sterben, sticht heut in See

In dieser warmherzigen Simulation könnt ihr euer Boot immer wieder erweitern, um euren Passagieren während der Überfahrt ins Jenseits möglichst viel Komfort zu bieten

Hallo zusammen! Ich bin Nick, Creative Director von Spiritfarer. Ich freue mich sehr, heute die Veröffentlichung des Spiels bekanntgeben zu dürfen. Für diejenigen von euch, die gerade neu dazugekommen sind: Wir beschreiben Spiritfarer als ein „gemütliches Management-Spiel über das Sterben“. Wir haben Spiritfarer als ein wohltuendes, beruhigendes und gastfreundliches Spiel entwickelt – ein Spiel, von dem wir glauben, dass es viele von uns in diesem ziemlich herausfordernden Jahr gebrauchen können! Daher möchte ich euch gerne einige Details erläutern, wie wir dieses Ziel erreicht haben.

Spiritfarer ist inspiriert vom antiken griechischen Mythos von Charon, der die Seelen der Toten über den Fluss Styx brachte. Ihr spielt Stella, den neu ernannten Fährmeister der Verstorbenen. Mit eurem treuen katzenartigen Begleiter Daffodil baut ihr ein Boot, um die Welt zu erkunden, euch mit Geistern anzufreunden und sich um sie zu kümmern, bevor ihr sie schließlich ins Jenseits entlasst.

Viele der wichtigsten Spielmechaniken sind jedem bekannt, der schon einmal einen Landwirtschaftssimulator oder andere Management-Spiele gespielt hat, wie z. B. Stardew Valley. Auch bei Spiritfarer erbt ihr ein heruntergekommenes Boot, das natürlich repariert und verbessert werden muss, um es einsatzbereit zu machen. Dies wird im Laufe des Spiels auf natürliche Art und Weise fortgeführt. Aber das entscheidende Element, das wir in Spiritfarer einführen wollten, ist *Motivation*: Warum ihr tut, was ihr tut.

Kurz gesagt, Stella hat von Charon nicht nur ein schwimmendes, renovierungsbedürftiges Boot geerbt, sondern auch eine große Verantwortung gegenüber seinen Passagieren, den Geistern die sich auf ihrer letzten Reise befinden. Freundlichkeit und Fürsorge sind die Hauptbewegründe hinter den Aktionen des Spiels um die sich alle Spielmechaniken drehen.

Während ihr über mystische Meere segelt, nehmen viele Geister an eurer Reise teil und fordern Stella auf, eine Vielzahl von unerwarteten und überraschenden Aufgaben zu erledigen. Ihr erfüllt diese Anfragen nicht zufällig oder einfach nur, um euer Boot zu verbessern, Ressourcen zu sammeln oder eure eigene Hauptaufgabe zu verfolgen. Stattdessen haben wir das Spiel so gestaltet, dass diese Motivation auf den Kopf gestellt wird: Die Geister *sind* im Grunde Stellas Mission. Verbesserungen am Boot, Beschaffung von Ressourcen, Gegenstände herstellen, Landwirtschaft betreiben, Angeln – all diese Dinge werden allein durch Freundlichkeit gegenüber den Geistern motiviert, um sie zu ihrem letzten Ziel zu bringen.

Wir wollten, dass die Gemütlichkeit alle Aspekte des Spiels durchdringt: von den Illustrationen der Spielwelt bis hin zu den Minigames an den Bootstationen, durch die Stella Ressourcen abbauen und verarbeiten kann. Freundlichkeit ist sowohl ein Gefühl als auch eine *Aktion*, die zum Beispiel durch Umarmungen ausgedrückt wird. Stella kann jeden der Passagiere umarmen und auch die Lieblingsgerichte der Geister herausfinden und zubereiten. Im Gegenzug belohnen fröhliche Geister Stella mit Geschenken und Ratschlägen, zeigen ihm aber auch, wie er Stationen nutzen, mit Ereignissen auf See interagieren und überhaupt ein besserer Spiritfarer werden kann.

Um so realistisch wie möglich zu sein, wollten wir, dass die Geister eine Stimmungslage haben, die von vielen verschiedenen Elementen beeinflusst werden kann, von denen einige unabhängig von den Handlungen des Spielers sind. Es kann manchmal schwierig sein, die Stimmung positiv zu halten, aber wir sehen dies nicht nur als zum Grundthema passend, da die Figuren ihre letzten Tage erleben, sondern auch als fesselnde Komponente.

Der letzte Baustein, um den Spieler zu motivieren, freundlich und fürsorglich gegenüber den Geister zu handeln, war es, die Geschichten dieser Figuren mit Herz zu gestalten. Viele der Spiritfarer-Figuren sind von Personen inspiriert, die vor ihrem Ableben Mitglieder des Entwicklungsteams emotional tief berührt haben. Sie werden in unserem Spiel durch die Persönlichkeiten, Anekdoten und Vorlieben der Geister weiterleben – unsere Hommage an alle, die wir verloren haben, die uns aber immer noch in unseren Herzen begleiten. Wir hoffen, dass dies in den Texten und im Spiel spürbar mitschwingt, dass die Figuren dadurch überzeugend sind und dass eure Motivation, freundlich zu ihnen zu sein, ganz natürlich entsteht.

Im Namen des gesamten Teams bedanken wir uns bei euch, dass ihr Spiritfarer ausprobiert – wir hoffen, dass ihr dieses Erlebnis genießen könnt.

Vielen Dank fürs Lesen!

Kommentare sind geschlossen.

1 Kommentar

  • Wäre ja ein nettes Spiel; leider ist es nicht möglich den Zwischenstand zu speichern (jedenfalls auf der PS4), obwohl ich das Spiel mit „save and quit“ verlasse. So weiß ich auch, dass man das Intro nicht überspringen kann.
    Werde versuchen das Spiel zurück zu geben.