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Feuerteam: So werdet ihr vom Gejagten zum Jäger!

Mit diesen Tipps habt ihr eine Chance gegen den tödlichen Predator

Fabian Robbe, freier Redakteur:


“Boaah der Predator hat mich voll mit seiner Plasmakanone erwischt”, oder “Ehm.. der hat sich gerade unsichtbar gemacht! Hilfe?!” waren Aussagen von uns in der allerersten Predator: Hunting Grounds Runde. Damit euch, als Teil des Feuerteams, nicht dasselbe passiert, haben wir ein paar Tipps & Tricks für euch vorbereitet.

Klassen

Insgesamt stehen euch 4 verschiedene Klassen zur Verfügung und jede einzelne von ihnen bringt verschiedene Eigenschaften und Vorteile mit sich.

  • Sturmsoldat: Der Sturmsoldat ist der Allrounder unter den Feuerteam-Charakteren. Alle Attribute (Gesundheit, Ausdauer, Bewegungstempo & Ausrüstung) sind mit guten drei von vier Balken ausgestattet und ist, gerade für den Anfang, eine gute Wahl. Des Weiteren bringt er zwei zusätzliche Vorteile mit sich. Die Präzision aus der Hüfte ist erhöht und ihr könnt eurem Mitspieler etwas schneller wieder auf die Beine helfen.
  • Aufklärer: Durch seine reduzierte Gesundheit muss der Aufklärer etwas besser aufpassen, inwiefern dieser sich in Nahkampfsituationen begibt. Aufgrund seiner erhöhten Ausdauer und mit maximalem Bewegungstempo ausgestattet, eignet sich dieser Charakter zum Sichten von KI-Gegnern und des Predators auf größere Entfernung. Sollte er mal auf dem falschen Fuß erwischt werden, kann er ebenso schneller wieder zu seinen Teammates aufrücken. Seine exklusiven Fähigkeiten machen es dem Predator schwieriger ihn zu orten, da seine Schlammtarnung länger anhält und er allgemein langsamer aufgespürt werden kann.
  • Späher: Der Späher ist das flinke Wiesel unter den Charakteren, aber mit relativ wenig Gesundheit ausgestattet. Seine Agilität ermöglicht ihm also, sofern der Aufklärer keine geeignete Position findet, auf naher Distanz die Umgebung zu erkunden und somit wichtige Informationen für sein Team sammeln kann. Seine Fähigkeiten erlauben ihm ebenfalls, die Waffen schneller zu wechseln und seine Sekundärwaffe erzeugt mehr Schaden. Jedoch, wie erwähnt, aufgrund seiner geringen Gesundheit, solltet ihr mit diesem Charakter nicht den Helden spielen und seid auf eure Mitspieler mehr angewiesen, um euch Rückendeckung zu geben und das von euch ausspionierte Gebiet zu sichern. Sollte das mal nicht so gut funktionieren, bleibt uns nur noch eines zu sagen: “Lauf Forrest, lauf!”.
  • Unterstützer: Wenn gar nichts mehr geht, kommt der Unterstützer zur Arbeit. Geratet ihr etwa in ein starkes Feuergefecht, oder der Predator macht euch das Leben schwer, dann seid ihr mit diesem Charakter auf fast alles vorbereitet. Nicht nur seine dicke Panzerung lässt vermuten, dass er einiges aushalten kann, er teilt auch gerne aus! So habt ihr etwa Munitionsreserven für euch und eure Mitspieler dabei und könnt fast jede Granate fangen und zum Touchdown laufen. Dies kann jedoch etwas länger dauern, da eure schwere Rüstung euch dementsprechend langsamer macht und auch eure Ausdauer nicht die aller-beste ist.

Vorteile:

In erster Linie bleibt zu erwähnen, dass jede Waffe in Predator: Hunting Grounds spielbar ist und euch damit freie Gestaltung in Sachen Waffenlayout gibt. Deshalb fokussieren wir uns auf die wichtigsten Vorteile, die ihr mitnehmen solltet. Insgesamt stehen euch 9 Punkte zur Verfügung. Jeder Vorteil kostet euch unterschiedlich viele Punkte, also solltet ihr aufpassen, was man kombinieren kann und euch den größten Vorteil verschafft.

  • Dicke Haut: Erhöht eure Gesamtgesundheit (4 Punkte)
  • Aufschlitzer: Erhöhter Schaden gegen die KI (2 Punkte)
  • Schwein in der Scheiße: Interagiere mit Schlamm schneller und bleibe länger eingeschlammt (5 Punkte)
  • Eiskalt: Senkt die erkennbare Körpertemperatur (4 Punkte)
  • OWLF-Trainiert: Erhalte weniger Schaden durch den Predator (4 Punkte)
  • Sechster Sinn: Orte Predator-Fallen in der Umgebung automatisch (2 Punkte)

How to Win:

Als Feuerteam habt ihr mehrere Möglichkeiten die Runde siegreich zu beenden. Alles startet mit einer Mission, die ihr als Team erledigen müsst. So dürft ihr z.B. Störsender in einem bestimmten Bereich zerstören, eine Zielperson ausfindig machen und diese ausschalten, oder auch Beweise sammeln.

Auf dem Weg zum Erledigen der Mission kommen euch jedoch KI-Gegner in die Quere, diese sollten jedoch nicht, das allergrößte Problem darstellen. Sie halten euch jedoch auf und ermöglichen dem Predator euch über die Schussgeräusche zu orten. Solltet ihr alle Teile der Mission erledigt haben, könnt ihr einen Helikopter rufen, welcher euch aus dem Dickicht abholt.

Die zweite Variante, den Predator zu erschießen, ist in zwei unterschiedliche Endszenarien unterteilt.

  • Selbstzerstörung: Nachdem ihr den Predator erledigt habt, hat dieser eine kurze Zeit die Möglichkeit, die Selbstzerstörung zu aktivieren. Sollte ihm dies gelingen, wird euch ein Sprengradius angezeigt, aus welchem ihr euch auf jeden Fall entfernen solltet. Nach seiner Selbstsprengung ist das eigentliche Missionsziel zwar nicht erreicht, aber ihr habt die Runde dennoch gewonnen.
  • Toter-Predator-Szenario: Sollte es euch gelingen, die Selbstzerstörung zu verhindern, übernimmt das OWLF das Kommando und ihr müsst den toten Predator eine gewisse Zeit beschützen, bevor der Helikopter eintrifft und euch samt Predator einsammelt. Je besser der Zustand des Predators, desto mehr Extra-EP erhaltet ihr. Die Selbstzerstörung verhindert ihr, indem ihr ihm die Maske vom Gesicht schießt. Dafür bleibt euch jedoch nicht viel Zeit, also solltet ihr gemeinsam als Team diesen Job übernehmen.

4-gegen-1: 5 Tipps für eine erfolgreiche Mission

Nicht nur beim Wrestling unfair, sondern auch in Predator: Hunting Grounds könnt ihr eure Überzahl geschickt und klug nutzen, um euren Aufenthalt in der Wildnis angenehmer zu gestalten.

  • Bewaffnungskoffer: Im Gefecht sollte man auf alles vorbereitet sein. Solltet ihr im Verlauf der Runde merken, dass euer gewähltes Setup nicht wirklich funktioniert, so könnt ihr mit dem Bewaffnungskoffer eine neue Waffe erhalten, die zufällig ausgewählt wird und so einen neuen Impuls setzen.
  • Verstärkung: Sollte ein Feuerteam-Mitglied im Kampf fallen, könnt ihr über Funkstationen Verstärkung anfordern. Dies bedeutet nichts anderes, als das ihr eure Teammates wiederbeleben könnt. Sobald ein oder mehrere Mitspieler gefallen sind, werden diese Funkstationen auf der Minimap angezeigt.
  • Schlammbad: Ihr befindet euch während eurer Missionen im Dschungel. Im Dschungel gibt es auch Feuchtgebiete, wie Flüsse oder Pfützen. An diesen könnt ihr euch mit der Viereck-Taste einschlammen. Dadurch verbergt ihr nahezu eure gesamte Hitzesignatur und hinterlasst keine thermalen Fußspuren und macht es damit dem Predator deutlich schwerer euch zu orten.
  • Sichten: Um Feinde besser verfolgen zu können, seid ihr dazu in der Lage euren Teammitgliedern Standorte mitzuteilen. Über den jeweiligen Gegnern, Gegenständen und Objekten erscheint für kurze Zeit ein sichtbares Symbol. Das Sichten funktioniert auch beim Predator und eignet sich somit ebenfalls gut, eure Freunde vor einem Angriff zu warnen.
  • Teammitglieder wiederbeleben: Sollte ein Teammitglied erledigt werden, so fällt dieser zu Boden und ist kampfunfähig. Für kurze Zeit könnt ihr diesem wieder auf die Beine helfen und er kann wieder aktiv an der Runde teilnehmen. Jedoch aufgepasst, solltet ihr wieder aufgehoben worden sein, startet ihr nur mit einem Teil eurer Gesundheit und solltet euch auf jeden Fall heilen. Dies könnt ihr z.B. mit dem Stim-Shot tun.

Mit diesen Tipps solltet ihr dem Predator und allem, was sich euch in den Weg stellen, gewappnet sein. Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg in Predator: Hunting Grounds.

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