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Minecraft Starter-Guide: Der erste Tag in deiner eigenen Klötzchen-Welt

So erstellt ihr euch eine individuelle Spielfigur und baut die ersten Werkzeuge im Überleben-Modus

Mit dem Bedrock-Update sind die kreativen Möglichkeiten des Open-World-Klassikers Minecraft noch umfangreicher geworden. Jede Menge Neuerungen, wie ein Charakter Creator für eure Spielfigur, Zugriff auf den Marketplace mit neuen Inhalten, Skins und Gegenständen sowie verbesserte Texturen wird der spaßige Weltenbau noch abwechslungsreicher.

Die aktuelle Version erlaubt Crossplay zwischen den unterschiedlichen Plattformen , ihr könnt jetzt gemeinsam mit euren Freunden spielen, auch wenn diese eine Windows 10-, Xbox-, Nintendo Switch- oder Mobile-Version nutzen.

Wenn ihr jetzt in Minecraft eine eigene Welt ganz nach euren Wünschen und Vorstellungen gestalten möchtet, bisher aber noch keine Erfahrung gesammelt habt, dann werden wir euch mit einer Reihe an Starter-Guides für Neueinsteiger und Tipps für Fortgeschrittene auf dem Weg zum perfekten Klötzchen-Baumeister unterstützen.

Der Charakter Creator

Ihr könnt natürlich mit der weiblichen oder männlichen Standardfigur euer endloses Abenteuer beginnen, aber einen Charakter individualisieren macht doch noch mal so viel Spaß. Wie in einem Rollenspiel passt ihr die Figur im Charakter Editor ganz nach euren Wünschen an. Klickt dazu im Startbildschirm auf den Knopf Profil und bearbeitet einen der vorgefertigten Charaktere. Ihr wählt zum Beispiel eine Frisur, Augenfarbe, den Mund oder die Körperform aus und passt Arme, Beine an.

Oder ihr verpasst euch einen Metallbeinschutz, einen Vollbart und einen Roboterhelm, die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Allerdings sind nicht alle Optionen kostenlos und ihr müsst die gewünschte optische Veränderung vorher kaufen. Eure Spielfigur könnt ihr übrigens jederzeit in einem laufen Spiel verändern.

Den Spielmodus wählen

Gefällt euch euer Charakter? Prima, dann könnt ihr eigentlich sofort eine zufällig generierte Welt erschaffen, ihr einen Namen geben und loslegen. Eine Sache wäre da aber vorher noch: ihr müsst euch entscheiden, ob ihr ein Überlebens-Abenteuer starten oder lieber ungestört eurer Kreativität freien Lauf lassen wollt.

  • Spielmodus Überleben
  • Das ist der Standardmodus von Minecraft, in dem ihr allerlei Gefahren ausgesetzt seid. Ihr könnt in Lava verbrennen, durch Stürze sterben oder von Monstern getötet werden. Dabei verliert ihr dann alle eure gesammelten Ressourcen, die ihr vorher mühsam eingesammelt und noch nicht verwendet habt. Zudem müsst ihr dafür sorgen, dass eure Spielfigur keinen Hunger leidet und ihr benötigt unterschiedliche Werkzeuge zum Abbau der verschiedenen Materialien. Wie stark eure Gegner sind, könnt ihr übrigens über den Schwierigkeitsgrad, einstellbar von Friedlich bis Schwer, bestimmen. In den Guides nutzen wir den Modus Überleben.

  • Spielmodus Kreativ
  • Wenn ihr einfach nur ein imposantes Bauwerk errichten und euch nicht mit dem täglichen Kampf gegen Hunger und nervige Monster beschäftigen möchtet, ist der Kreativmodus genau das Richtige. Ihr habt nahezu unbegrenzte Materialien zur Verfügung, braucht kein spezielles Werkzeug zum Abbau, könnt fliegen und seid auch noch unsterblich. Lediglich ein bodenloser Sturz kann zu eurem virtuellen Ableben führen, ihr verliert aber keine Materialien bei einem Respawn.

    Diese Annehmlichkeiten erlauben es euch, sich ganz auf das Bauen zu konzentrieren. Was ihr alles an unglaublichen Dingen in Minecraft erschaffen könnt, Megacities, eine originalgetreue Version von Raumschiff Enterprise oder ein komplettes und funktionstüchtiges Spiel, zeigt euch das inspirierende Video.

Holz hacken mit bloßen Händen

Sobald eure neue Welt erstellt wurde steht ihr im wahrsten Sinne des Wortes erstmal im Wald. Ihr seht auf dem Bildschirm Herzen für eure Lebenskraft und Fleischkeulen für den Hunger. Achtet genau darauf, dass beide Anzeigen immer gut gefüllt sind, sonst droht euch das Aus. Sonst habt ihr allerdings nichts, kein Werkzeug und vielleicht auch keinen Plan was ihr tun sollt.

Als erstes braucht ihr Baumaterial, was sich mit bloßen Händen beschaffen lässt. Stellt euch also vor einem Baum und drückt R2, die Splitter fliegen euch um die Ohren und es landet Holz in eurem Inventarslots am unteren Bildschirmrand. Den Boden könnt ihr auf die gleiche Art und Weise behandeln und so sammelt ihr Erde. Sammelt am besten verschiedene Holzarten, wie Eiche und Birke, so könnt ihr bessere Baumaterialien herstellen.

Habt ihr fleißig die Klötzchen in der Umgebung zerstört und so Ressourcen gesammelt, ruft ihr mit der Viereck-Taste das Crafting-Menü auf. Die Eichenholzstämme platziert ihr in das 2×2-Feld und erhaltet so Eichenholzbretter. Das ist ja schon mal ein Anfang. Aber wir brauchen noch mehr, bestückt zwei Felder mit Brettern und heraus kommen jetzt Stöcke. Wenn ihr nur ein Feld mit Brettern bestückt, baut ihr einen Holzschalter. Den könnt ihr später noch gut gebrauchen.

Eine Werkbank herstellen

So richtig weit kommen wir mit Stöcken und Brettern noch nicht. Um wichtige Werkzeuge und Waffen, wie Äxte, Schaufeln, Schwerter oder Spitzhacken herzustellen, braucht ihr eine Werkbank. Dazu kombiniert ihr einfach im Craftingmenü vier Stapel Holzbretter.

Die Werkbank platziert ihr an einer freien Stelle und interagiert mit ihr. Jetzt habt ihr im Craftingmenü ein deutliches größeres 3×3-Feld zur Verfügung, in dem ihr mehr Materialien miteinander kombinieren könnt. Baut euch zuerst eine Holzspitzhacke, in dem ihr drei mal Bretter und zwei mal Stöcke in die Felder bewegt.

Jetzt könnt ihr auch Steinblöcke zertrümmern und euch gleich auch noch gegen die unfreundliche Tierwelt sowie die fiese Skelette und andere Monster wehren. Sammelt jetzt weiter so viele Materialien wie ihr könnt und baut euch weitere nützliche Gegenstände.

Das solltet ihr zu Beginn alles herstellen

Über das Inventar und das Craftingmenü könnt ihr euch anschauen, was es bereits alles zu bauen gibt und vor allem, ob eure gesammelten Ressourcen auch ausreichen, um den gewünschten Gegenstand herzustellen.

Am besten ihr rüstet euch mit den aus Stein bestehenden Varianten von Schaufel, Axt, Schwert und Hacke aus, die sind haltbarer und effektiver. Ihr könnt auch schon beginnen Steinblöcke und Holzbretter aufzuschichten und euch so eine erste Behausung zu bauen. Denn sobald die Nacht hereinbricht – und das geht schneller als einem lieb ist – kommt es zu verstärktem Monsteraufkommen und wenn ihr nicht sterben und eure mühsam gesammelten Dinge verlieren wollt, dann sucht ihr euch einen Schutz vor der Dunkelheit.

Der erste Unterschlupf

Schichtet Holz- und Steinklötze aufeinander und baut euch so die Grundmauern eures ersten Heims. Wenn ihr mindestens zwei Blöcke übereinander legt und nur eine kleine Öffnung für euch lasst, seit ihr vor ungebetenem Besuch vorläufig sicher. Tipp: Stellt euch auf jeden Fall schon mal eine Truhe her, dazu benötigt ihr acht Holzbretter, um Sachen sicher zu verstauen und platziert eine Werkbank im Haus. So könnt ihr ohne Sorge vor plötzlichen Überfällen ganz in Ruhe craften.

Aber so ganz ohne ein bequemes Bett, Licht und andere Annehmlichkeiten kann man das rudimentäre Blockhaus kaum eure Heimat nennen. Deshalb zeigen wir euch im nächsten Guide, wie ihr an neue Materialien, wie Kohle und Wolle kommt, neue Gegenstände herstellt und was ihr gegen den nagenden Hunger unternehmen könnt.

2 Kommentare
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Das is ja Kindergarten, sagt mal lieber wann die Server starten!!!

Seit Wochen warten wir auf die Server. Aber nein da kommt so ein Beitrag. Ich komme mir etwas [DELETED] vor. Lg

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