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So wirken sich Charisma und Zeitmanipulation auf euer Spielerlebnis in The Outer Worlds aus

Obsidian Entertainment gewährt Einblicke in die Welt und die Spielmechaniken des neuen RPGs, erhältlich ab 25. Oktober

Brian Heins, Senior Designer, Obsidian Entertainment


Hallo, Kolonisten! Mein Name ist Brian Heins und ich bin Senior Designer bei Obsidian Entertainment. Heute möchte ich euch etwas mehr über The Outer Worlds erzählen. Falls ihr es noch nicht wusstet: The Outer Worlds ist ein Einzelspieler-RPG in der Ego-Perspektive, in dem ihr selbst bestimmt, wie sich die Geschichte entwickelt. Lasst uns gemeinsam einen Blick auf die Features des Spiels und das Städtchen Edgewater werfen.

Edgewater ist eine abgeschiedene Siedlung am Rande des Emerald Vale, das sich im Besitz von Spacer’s Choice befindet. Die Bewohner von Edgewater sind zähe, loyale Konzernmitarbeiter, deren einziger Lebensinhalt die Arbeit in der örtlichen Saltuna-Konservenfabrik ist – bis sie eines Tages aus dem Leben scheiden und im Spacer’s Choice-Friedhof der Stadt begraben werden, sofern jemand die Bestattungsgebühren übernimmt. Spacer’s Choice kümmert sich um seine Leute.

Reed Tobson – der Administrator von Edgewater – kann euch dabei helfen, einen Energieregulator zu finden, mit dem ihr euer Schiff reparieren könnt. Eine komplexe Handlung und verschiedene Dialogmöglichkeiten gehören schon seit jeher zu den Grundfesten der Spiele von Obsidian und The Outer Worlds bildet da keine Ausnahme, denn ihr könnt jedes Gespräch auf unterschiedlichste Weise angehen.

Auch die Fähigkeiten eures Charakters und die eurer Begleiter können sich darauf auswirken. Wenn ihr genug Charisma habt, könnt ihr euren Gesprächspartner beispielsweise auch anlügen – oder ihr verlasst euch auf euren technisch versierten Begleiter, wenn ihr mal wieder nur Bahnhof versteht.

Reed sagt euch, dass ihr einen Energieregulator im Botaniklabor findet, das ganz in der Nähe ist. Ihr müsst nur zum Geothermiekraftwerk, ihnen den Saft abdrehen und euch den Regulator schnappen. Wie jede Entscheidung in The Outer Worlds ist natürlich auch diese nicht schwarz und weiß, denn im Camp der Abtrünnigen leben eigentlich Flüchtlinge, die von der liebenswürdigen Adelaide McDevitt angeführt werden.

Adelaide McDevitt war einst die beste (und einzige) Aromaspezialistin von Edgewater. Wer erinnert sich nicht mit Freuden an die limitierte Auflage von Saltuna mit der Geschmacksrichtung „Weiße Schokolade”? Das war alles Adelaides Werk.

Nur wenige wissen, warum Adelaide ihre Arbeit und ihre Heimatstadt hinter sich gelassen hat. Heute leben Adelaide und eine kleine Gruppe getreuer Anhänger in der Wildnis. Sie ernähren sich vom Land und bleiben meist unter sich.

Adelaide hegt einen bitteren Groll gegen Edgewater. Sie möchte Edgewater Schaden zufügen, indem ihr für sie die Stromversorgung der Stadt kappt. Ihr habt jetzt zwar beide Seiten gehört, aber ob euch das die Entscheidung im Geothermiekraftwerk leichter machen wird?

Und als ob es noch nicht genug wäre, das Schicksal dieser beiden Siedlungen in den Händen zu halten, treiben im Kraftwerk auch noch aggressive Plünderer und blutrünstige Bestien ihr Unwesen. Zwar lassen sich Konflikte generell durch getarntes Vorgehen, clevere Dialogentscheidungen und andere Möglichkeiten komplett vermeiden, aber solltet ihr doch mal unter Beschuss stehen, mangelt es euch auch nicht an Optionen, euer eigenes Überleben zu garantieren.

Je nach Charakterentwicklung bevorzugt ihr es vielleicht, mit einer der vielen Nahkampfwaffen in der Hand auf den Gegner zuzustürmen – oder aber ihr geht mit einem der vielen Schießprügel klassisch in Deckung. In jedem Fall solltet ihr euch die Taktische Zeitdilation zunutze machen.

Euer Gehirn hat während der vielen Jahrzehnte in der Kryo-Kapsel irreparablen Schaden genommen, weshalb ihr Zeit anders wahrnehmt. So könnt ihr die Zeit quasi verlangsamen und eure Kampfeffektivität drastisch steigern.

Je nachdem, wie ihr eure Fähigkeitspunkte verteilt, könnt ihr die Taktische Zeitdilation auch noch verbessern, um einzigartige Kampfmöglichkeiten freizuschalten, mit denen ihr Gegner verkrüppeln oder blenden könnt. Außerdem könnt ihr damit Gegner scannen und detaillierte Informationen über sie erlangen.

Euer Weg führt euch unweigerlich zum Geothermiekraftwerk, wo ihr mehreren patrouillierenden Wachrobotern entweder aus dem Weg gehen oder ihr sie ausschalten müsst, um am Ende das Schicksal von Edgewater und Adelaides Deserteuren zu bestimmen. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Mission zum Abschluss zu bringen, und die Optionen und Möglichkeiten, die sich euch unterwegs eröffnen, gehören zum Kernerlebnis von The Outer Worlds.

Wir freuen uns schon, ab dem 25. Oktober zu sehen, welchen Pfad ihr auf eurem Abenteuer einschlagt.

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