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Fury in the Slaughterhouse – In Darksiders III macht ihr Jagd auf die Sieben Todsünden

Die apokalyptischen Reiter sind zurück: Als wütende Fury schnetzelt ihr Horden von Monstern und legt euch mit fetten Bossen an.

Habt ihr euch in den ersten beiden Teilen der Darksiders-Serie als apokalyptische Reiter Krieg, respektive seinem Bruder Tod durch ganze Horden an Monstern gemetzelt, steht diesmal die nicht minder brachial austeilende Schwester Fury (Wut) im Mittelpunkt der Geschichte von Darksiders III.

Zu Beginn des Schnetzel-Epos bekommt ihr den Auftrag die sieben Todsünden, die es sich auf der in Schutt und Trümmern liegende Erde gemütlich gemacht haben, ausfindig und unschädlich zu machen. Keine ganz leichte Aufgabe, wie ihr in den nächsten gut 15 bis 20 Stunden Daueraction und Rätselraten feststellen werdet.

Knackiges Kampfgeschehen

Auch wenn Schwester Fury mit ihren Modelmaßen und High Heels recht zerbrechlich wirkt: Die apokalyptische Reiterin, weiß sich ihrer Haut zu erwehren. Ausgerüstet mit einer Kettenpeitsche und ordentlich Wut im Bauch macht ihr euch auf den Weg die sieben Todsünden einzufangen. Und bekommt gleich in den ersten Minuten zu spüren, dass mit den Gegnern nicht zu spaßen ist.

Mit wildem Knöpfchendrücken kommt ihr nicht weit, selbst auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad richten vermeintliche Kanonenfutter-Feinde ordentlich Schaden an und ihr findet euch schneller am letzten Speicherpunkt wieder, als euch lieb ist. Das ist doppelt ärgerlich, da ihr dabei nicht nur eure gesammelten Seelen, mit denen ihr wichtige Verbesserungen kaufen könnt, verliert, sondern auch die meisten Gegner wieder auf euch warten.

Also zügelt eure Wut und geht taktisch vor, indem ihr die Angriffsmuster genau beobachtet und im richtigen Augenblick ausweicht. Das Kampfsystem erinnert stark an die taktischen Keilereien aus Bloodborne oder Dark Souls und ein perfektes Ausweichmanöver wird mit der Chance auf einen besonders brachialen Gegenangriff belohnt.

Darksiders III

Was euch nicht umbringt, macht euch stärker

Wenn ihr nicht grade Monster metzelt, solltet ihr die Umgebung ganz genau nach versteckten Räumen absuchen. Besonders in den zahlreichen zerbrechlichen Vasen, finden sich immer wieder wichtige Gegenstände zur Verbesserung. Da wären zum einen die Seelen, die ihr bei Vulgrim, dem dämonischen Händler eueres Misstrauens, gegen Verbrauchsgegenstände oder wichtige Stufenpunkte eintauscht.

Mit denen könnt ihr dauerhaft Furys Lebenslinie sowie die Macht ihrer normalen und magischen Angriffe erhöhen. Zusätzlich findet ihr besondere Relikte und Splitter, mit denen ihr euer Waffenarsenal bei Ulthan dem Schmied — Fans des ersten Teils werden den gutmütigen Koloss noch kennen — kräftig aufgewertet bekommt.

Apropos Waffenarsenal: Nach jedem erfolgreichen Bosskampf bekommt ihr frische Schnetzelware und rüstet Fury unter anderem mit Wurfsternen, Feuermessern oder einer Sturmlanze aus. Passend zur Waffe kommt dann auch gleich eine nützliche Fähigkeit hinzu, wie ein besonders hoher Sprung oder gar sanftes Schweben.

Ist mal einer der todsündigen Bosse noch zu schwer, probiert eine andere Waffenkombination aus oder bestückt euch kräftig mit Chaos-Fragmenten, wenn ihr diese nutzt, könnt ihr Fury kurzzeitig in eine Feuergestalt verwandelt, die ordentlich Schaden austeilt und dabei genauso ordentlich einstecken kann.

TITLETITLE

Hüpfen, Springen, Rätseln

Eure Odyssee führt euch eigentlich recht linear durch sechs angenehm abwechslungsreich gestaltete Welten, wie eine zerstörte Stadt, Lava-Flüsse oder ein von ekligen Insekten bevölkerten Untergrund. Aber genaues Hinschauen lohnt sich, denn überall gibt es versteckte Pfade, die sich meist erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn ihr über eine neue Kraft oder Fähigkeit verfügt, beschreiten lassen.

So lassen sich Spinnweben erst nach dem Erhalt der Feuerkraft beseitigen oder besonders hohe Felswände mit einem Sprung-Boost überwinden. Eine Rückkehr in bereits besuchte Gebiete gestaltet sich einfach, denn beim Händler könnt ihr auch die Schnellreise antreten. Ansonsten springt und hüpft ihr munter durch die Gegend, schwingt euch mit der Peitsche über Abgründe und folgt der Richtungsanzeige zum Standort der nächsten Todsünde, die schon auf euren Besuch wartet.

Für ein wenig Kopfarbeit in den Kampfpausen sorgen Umgebungsrätsel, in denen ihr mit der cleveren Kombination eurer Fähigkeiten an Schalter herankommen und beim Betätigen das richtige Timing finden sollt.


Wer sich nun mit Fury in die Apokalypse stürzen möchte, kann sich die Standard Edition, die Digital Deluxe Edition oder die Blades & Whip Edition im PlayStation Store holen!

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