3 Dinge die wir über GRIP, den spirituellen Rollcage-Nachfolger gelernt haben

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3 Dinge die wir über GRIP, den spirituellen Rollcage-Nachfolger gelernt haben

Wie ein Fan und ein ehemaliger Rollcage-Entwickler den rasantesten Indie-Racer des Jahres auf die Beine stellten.

Ihr kennt GRIP noch nicht? Bei euch lösen die unikaten Rennwagen keine Flashbacks an die gute alte Zeit aus? Das macht nichts, denn wir nehmen euch mit auf einen Ausflug zur Jahrhundertwende!

Wenn ihr zu den jüngeren Generationen der Spielenden gehört, dann habt ihr vielleicht keine Berührungspunkte mit dem rasanten Combat-Racer Rollcage, der 1999 und 2000 für actionreiche Rennen auf dem Bildschirm sorgte.

Mit seiner Mischung aus Speed, Gadgets und dem — im wahrsten Sinne des Wortes — umwerfenden Fahrzeugdesign konnte der Racer nicht nur einige Kritiker begeistern, sondern scharte auch eine treue Fangemeinde um sich, die teilweise bis zum heutigen Tag — nicht zuletzt dank den privaten Updatebemühungen eines Rollcage-Entwicklers — ihrem liebsten Rennspiel frönen.

Aber einem Fan war das nicht genug und deshalb schrieb er den Programmierer Robert Baker an, dass er zu wenig Rollcage in seinem Leben habe und ob dieser nicht an einen Nachfolger denken würde. Der Fan hieß Chris Mallinson und zusammen mit Robert Baker bildet er das Kernteam um den spirituellen Nachfolger GRIP, dessen Team sich noch um einige weitere Fans/Entwickler erweitern sollte, nachdem das Duo 2015 den ersten Trailer dazu veröffentlichte.

Fast Forward ins Jahr 2018 und wir dürfen bei einem Besuch in unserem Büro Hand an eine beinahe fertige Version legen und unseren inneren Road Warrior raushängen lassen!

TITLETITLE

1. Schnell, schneller, GRIP

Wir fackeln auch gar nicht lange herum und werfen uns direkt hinter das Steuer eines der flinken Vehikel und starten in unser erstes Rennen. Die Steuerung ist einfach und funktionell, die Gegner hart am Attackieren. Macht aber nichts, denn mit dem wiederaufladbaren Boost, Speed-Feldern und wilden Manövern, bei denen wir plötzlich an der Decke fahren, kämpfen wir uns an die Spitze des Mittelfelds.

Das alles passiert bei halsbrecherischen Geschwindigkeiten, die von treibenden Beats der Künstler Full Kontakt, Kevin Greenlee uvw. begleitet werden. „Ich glaube wir, sind momentan das schnellste Racing Game da draußen,“ erklärt uns einer unsere Gäste von Wired Productions. Das glauben wir gerne, schließlich brettern wir mit über 1100 kmh Mal eben durch die Schallmauer auf dem Weg zu einem Waffen-Pick-Up!

Da im Motorsport der Zukunft die Geschwindigkeiten alleine nicht Gefahr genug sind, können wir unterwegs auch noch diverse Waffen- und Verteidigungsfähigkeiten aufsammeln, die uns den Weg an die Spitze etwas vereinfachen. So eine gezielte Rakete oder eine Gattling-Salve auf den Erstplatzierten ist eine effektive Methode um die Pole Position zu erhaschen. Leider zeichnet dieser Erfolg eine große Zielscheibe auf unseren Rücken und wir müssen Schutzschilde und andere Gimmicks geschickt einsetzen, um an der Spitze zu bleiben.

Besonders cool: Habt ihr niemanden vor euch, den ihr in die Respawn-Jagdgründe schicken wollt, könnt ihr „unnötige“ Fähigkeiten einsetzen, um die zweite Fähigkeit deutlich stärker zu machen!

Nach ein paar wilden „Carkour“-Einlagen und einem unglücklichen Treffer kurz vor der Ziellinie, können wir uns noch auf den 3. Platz retten. Eigentlich nicht schlecht für unsere erste Rundfahrt.

„Das war leider Pech, aber während dem Rennen hättet ihr gute Chancen gehabt, das wieder aufzuholen. Das Entwicklerteam hat lange an einer Catch Up-Mechanik gearbeitet, die das Feld möglichst eng zusammenhält und Frustmomente á la Mario Kart in Grenzen hält!“

GRIP

2. Coole Optik

Auf der Strecke macht die Optik schon Mal einen guten Eindruck, schließlich läuft das Ganze auf der gut genutzten Unreal 4 Engine. Außerdem wollen die Entwickler auf ganzer Linie mit Abwechslung punkten. So bieten z.B. die Strecken eine wilde Mischung aus erdähnlichen Rennbahnen, Eisplaneten, Wüstengebieten, Vulkanlandschaften und mehr.

Ein wichtiger Aspekt, den sie bei den Kollegen von Rocket League gelernt haben, wurde ebenfalls weitreichend in das Spiel eingebaut: Personalisierungsmöglichkeiten. Grundsätzlich wird es 15 verschiedene Rennwagen im Spiel geben, wobei diese in jeweils 3 verschiedene Klassen (Schnell, Ausgewogen, Widerstandsfähig) unterteilt sind und aus 5 unterschiedlichen In Game-Manufakturen stammen.

Dabei hört es jedoch nicht auf, denn jeder Wagen ist in eurer Garage optisch komplett anpassbar. Skins, Farbeditor…sobald ihr auf der Rennbahn seid, hebt ihr euch von all euren Gegnern ab! Außerdem wird es möglich sein, euch neue optische Elemente durch Siege in den diversen Modi zu verdiene.

3. Mehr zu tun

Richtig gelesen, denn es wird neben dem klassischen Rennmodus noch andere coole Dinge zu tun geben. Als Hommage an den spirituellen Vorgänger werdet ihr euch in einem actionreichen und kampfintensiven Arenamodus beweisen können, oder ihr baut in der Einzelspielerkampagne erst einmal eine gute Grundlage auf.

Und habt ihr eure Maschinen dann richtig unter Kontrolle, solltet ihr euch an den aberwitzigen Trickstrecken versuchen, die euch alles an Fingerspitzengefühl abverlangen werden!

Keinen Bock auf Solorennen? Auch kein Problem, denn Grip bietet nicht nur einen herkömmlichen Multiplayer-Modus. Couch-Koop ist selbst bei Geschwindigkeiten im Mach-Bereich kein Problem und der Splitscreen-Modus unterstützt bis zu vier Fahrer gleichzeitig.

Wenn ihr noch mehr über Grip (das noch diesen Herbst erscheint) und das Team dahinter erfahren wollt, schaut auf der
Website von Caged Element
vorbei und folgt ihnen auf
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