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Im Sci-Fi-Thriller State of Mind spielt ihr in zwei unterschiedlichen Welten sechs verschiedene Charaktere – Launch am 15. August

Der Entwickler Daedalic Entertainment spricht über Transhumanismus.

Martin Ganteföhr, Creative Lead, Daedalic Entertainment


Hallo zusammen, ich bin Martin Ganteföhr, der Creative Lead des State of Mind-Teams von Daedalic Entertainment in Deutschland. Heute darf ich euch voller Freunde – und auch Stolz – unseren Titel State of Mind vorstellen, einen düsteren und letztendlich gefährlichen Thriller, der sich auf eines der meistdiskutierten Themen von heute konzentriert: Transhumanismus.

Meiner Meinung nach erscheint State of Mind genau zur richtigen Zeit. Wir leben in einer Ära voller unglaublicher technologischer Versprechungen, die aber genauso schwerwiegende Fragen aufwerfen. Lassen wir unsere Körper zurück und werden in der virtuellen Realität unsterblich? Oder sind wir auf dem besten Weg in eine digitale Revolution, die das Ende der Menschheit besiegeln wird?

Beide Möglichkeiten werden in den Büros im Silicon Valley ernsthaft diskutiert.

Deshalb konnten wir es nicht lassen, uns selbst in dieses Thema zu vertiefen. Das Resultat ist ein Thriller mit einer komplexen, fragmentierten Handlung.

Zwei Welten, zwei Protagonisten

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In State of Mind treffen zwei komplett unterschiedliche Welten aufeinander. Einerseits gibt es da ein dystopisches Berlin im Jahr 2048 – sozusagen die “echte” Welt -, andererseits lockt eine neue und angeblich “perfekte” virtuelle Welt namens City 5.

Die Hauptfigur von State of Mind ist Richard Nolan, ein Journalist, Familienvater und Technologiekritiker, dessen Leben auf einmal aus den Fugen gerät. Seine Erinnerungen gehen verloren, seine Frau und sein Kind sind verschwunden und fast alle Eckpfeiler seines Lebens haben sich in Luft aufgelöst. Da stellt sich natürlich die Frage: Was ist passiert?

Richard begibt sich auf die Suche nach Antworten und möchte herausfinden, was unter der Oberfläche dieser verdächtigen Stadt vor sich geht. Dabei entdeckt Richard einen Riss, der sich nicht nur durch sein eigenes Leben zieht, sondern auch durch eine andere Welt. Und er findet heraus, dass er auf rätselhafte Weise mit einer zweiten Hauptfigur verbunden ist: Adam Newman.

Ein modernes Abenteuer aus mehreren Perspektiven

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Die Verbindung zwischen diesen zwei gegensätzlichen Welten – und der zwei Männer, die sie bewohnen – bildet den Kern des Spiels. Doch State of Mind ist nicht nur ein Thriller über die Technologie der Zukunft, sondern erzählt auch von den Menschen, die darin leben.

Richard Nolan muss sein Leben – und im wahrsten Sinn des Wortes auch sich selbst – wieder zusammenfügen. Er nutzt sein journalistisches Gespür, schnappt sich jede Menge nützlicher Gadgets und interagiert mit den Leuten um ihn herum, um voranzukommen. Dabei macht er seine ersten Schritte in ein Netz voller Intrigen und Geheimnisse, voller Dealer und Cyberanarchisten mit eigenen Schwächen und eigenen Beweggründen.

All das erleben wir zusammen mit Richard: die Verlockungen, die Gefahren und die sich widersprechenden Wahrheiten der beiden Welten. Und wir erleben die Geschichte dieser beiden Hauptfiguren aus zahlreichen Blickwinkeln.

Zeitsprünge und Figurenwechsel: Mementos

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Doch genau an diesem Punkt wird es kompliziert. Da die Zeit, in der Richard lebt, das Ergebnis vorheriger Ereignisse ist, erlaubt es State of Mind seinen Spielern, in die Vergangenheit zu reisen. Dieser Vorgang nennt sich “Mementos”. Darin taucht ihr beim Spielen in die Welt, in der Richard lebt, ein, in die Charaktere, mit denen er interagiert, und in die Zeit selbst.

Der Look: (un)realistische und fragile Figuren

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Dass fragile Dinge aufeinanderstoßen, ist eine grundlegende Idee von State of Mind: Die fragmentierte Handlung, der Bruch zwischen den zwei Welten und die zwei hin- und hergerissenen Protagonisten Richard und Adam spiegeln alle diesen Gedanken wider.

Doch auch der visuelle Stil des Spiels passt dazu: Mit ihrem “Sharded Low-Poly-Look” sehen unsere Figuren genauso kantig und fragil aus, wie es ihre Persönlichkeiten sind.

Wir sind sehr stolz darauf, dass wir einen Stil gefunden haben, der die (un)realistischen Aspekte des Transhumanismus illustriert und zeigt, wie fragil die Wirklichkeit ist. Der einzigartige Look von State of Mind verleiht dem Gameplay einen menschlichen Touch, der bei unserem Spiel schließlich nicht zu kurz kommen soll.

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1 Kommentare
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Sternentraeumer 20 Juli, 2018 @ 13:27
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Das klingt ja alles schon mal recht spannend und Daedalic hat schon oft bewiesen, dass sie interessante Geschichten erzählen können.

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