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Ubisoft setzt mit The Division 2 und Skull & Bones in gleich zwei Epochen auf gesetzlose Action

Egal ob als Pirat oder Agent, in den kommenden Franchise-Krachern der Ubisoft-Studios rauchen die Läufe eurer Waffen...oder Schiffskannonen.

Neben einer angenehm ausführlichen Gameplay-Demo zu Assassin’s Creed Odyssey haben wir bei Ubisoft auch gleich noch die nächsten großen Releases in Augenschein nehmen können.

Während wir uns in The Division 2 mit unseren internationalen Media-Kollegen durch eine Nebenmission im virtuellen Washington kämpfen konnten, nahmen wir im aktuellen Build von Skull & Bones wieder das Steuerrad unseres Piratenschiffes in die Hand und durften ein wenig die PVE/PVP-Gegenden unsicher machen.

Egal, auf welcher Seite des Gesetzes ihr steht, wirken beide Titel schon jetzt recht spannend!

White House Down

Obwohl der erste Teil einiges an Höhen und Tiefen erlebte, hat die Reihe in jüngster Zeit einen guten Lauf hingelegt und aus einigen Fettnäpfchen gelernt. Da der Kampf um Manhattan allerdings gut läuft, richten die Agenten der Division ihren Blick auf die nächste Bastion des zivilen Chaos — Washington D.C.!

Bei dem Hands-on hatten wir die Möglichkeit eine der ausführlicheren Nebenmissionen anzutesten, von denen es deutlich mehr in Washington geben soll, als noch in Manhattan. Generell wirkt es, als ob die Areale eine etwas bessere Mischung aus urbanen und weitläufigen Zonen bieten, was eine willkommene Abwechslung zu den (exzellent umgesetzten) Häuserschluchten aus dem Vorgänger darstellt. Laut Entwicklern ist das virtuelle Washington eine 1:1-Nachbildung der echten Stadt — eine Detailtreue, die in diesem Umfang zum ersten Mal erreicht wird.

Abgesehen von den schönen Sightseeingeindrücken waren unsere Testagenten bereits Level 30, was uns natürlich bereits in die End Game-Kategorie befördert. Bei erreichen dieser Marke, werden Spieler von The Division 2 die Wahl haben, ihrem Agenten eine Spezialisierung zu verpassen. Überlebensspezialist, Zerstörungsexperte oder Scharfschütze bieten dabei noch mal ein eigenes Set an Fähigkeiten und Waffen, die euch in brenzligen Situationen aus der Klemme helfen können.

Der Überlebensspezialist startet z.B. mit einer Präzisionsarmbrust samt Explosivpfeilen und kann gemeine Fallen auf dem Schlachtfeld legen. Scharfschützen haben dagegen Zugriff auf Hochleistungsscharfschützengewehre und als Zerstörungsexperte sorgt ihr mit eurem Granatwerfer für Chaos in den feindlichen Reihen. Die Spezialmunition für eure Signaturwaffen müsst ihr euch allerdings erst von gefallenen Gegnern holen!

Auch bei den Fähigkeiten gibt es neben Klassikern wie den Seeker Mines neue Spielzeuge. Per Angriffsdrohne könnt ihr verheerende Angriffe aus der Luft starten und mit dem neuen Chem-Werfer könnt ihr unterschiedliche Chemikalien einsetzen — explosives Gas, zersetzende Säuren oder heilende Nanobots machen euer Agentenleben leichter!

Allerdings nicht zu leicht, denn laut den Entwicklern warten in The Division 2 einige der schwierigsten Herausforderungen, denen ihr euch nur mit einem gut ausgerüsteten Team stellen solltet. Damit ihr immer eure Flanken gedeckt wisst, könnt ihr nun Clans gründen, um euch durch das End Game zu ballern.

Hisst den Jolly Roger

Falls euch nicht so nach Anständigkeit und Justiz zumute ist, könnt ihr in Skull & Bones auch zum gefürchteten Piraten aufsteigen und eure Frachträume mit Gold und Beute füllen! Nachdem wir letztes Jahr bereits den PVP-Modus “Disputed Waters” antesten durften, ging es auf der diesjährigen E3 etwas weniger strikt zu. Hier durften wir den PVE/PVP-Modus “Jagdrevier” ausprobieren und mal so richtig den Piraten raushängen lassen.

Als aufstrebender Pirat überfallt ihr hier Handelsrouten auf der Jagd nach lukrativer Beute, denn schließlich wird es euer Ziel sein, der mächtigste Pirat der Karibik zu werden. Deshalb braucht es tiefe Taschen, denn es wollen Schiffe gekauft und ausgerüstet werden, ihr müsst fähige Crewmitglieder anheuern usw. Laut Entwickler erwartet euch im fertigen Spiel ein facettenreiches Fortschrittssystem.

In unserem Teil des Ozeans treffen wir bei unserer Session neben NPC-gesteuerten Frachtschiffen auch auf andere Spieler, die dasselbe Ziel verfolgen. Übersicht verschaffen ist das A und O auf hoher See also schicken wir ein Crewmitglied in das Krähennest und sichten die Lage. Dabei erhaltet ihr Infos über die Stärke eurer Ziele und ob sich ein Angriff lohnt. Je größer das Risiko, desto besser die Beute, aber königliche Kriegsschiffe bieten z.B. eine formidable Herausforderung in dieser Demo.

Noch dazu erleben wir zum ersten Mal das Glücksfälle-Feature in Aktion: Dabei handelt es sich um bestimmte Modifikatoren, die das Geschehen auf hoher See beeinflussen. Dank “Günstige Winde” sind die Laderäume der Frachtschiffe zum Bersten voll, allerdings lockt das auch andere Kapitäne an. Außerdem sind durch “Feindliche Übernahme” mehr schwere Kriegsschiffe auf der Handelsroute unterwegs — hier kann sich schnell eine gefährliche Situation entwickeln.

Glücklicherweise können wir uns ad hoc mit einem anderen Kapitän auf hoher See verbünden und zusammen plündert und entert es sich gleich viel besser! Doch was wären wir für Piraten, wenn wir unseren Verbündeten nicht in den Rücken fallen würden? Für den Versuch bekommen wir Piratenbonuspunkte von den Entwicklern, aber der heimtückische Verrat wird erst in höheren Leveln und schwierigen Handelsrouten möglich.

Auch gut, dann personalisieren wir bis dahin noch unser Schiff, kaufen vielleicht noch das eine oder andere Modell mit anderen Stats ein und stehlen und betrügen, sobald Skull & Bones 2019 erscheint. YAARRRR!

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