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Rage 2 – Willkommen in der Post-Postapokalypse

id Software und Avalanche Studios schicken uns zurück in das nicht mehr ganz so karge Ödland des faszinierenden Rage-Universums!

Mit RAGE lieferte id Software vor 7 Jahren einen Shooter ab, der technisch absolut beeindruckend war. Blickt man allerdings hinter die Action, lieferte der Shooter die Grundlage für ein faszinierendes Universum, dass damals nicht zur Gänze ausgeschöpft wurde und nur darauf wartet, aus seinem Kokon zu brechen.

Um dies zu bewerkstelligen, haben sich id Software in eine stürmische Affäre mit den Open-World-Spezialisten der Avalanche Studios gestürzt und das Ergebnis dieser kunterbunten Verbindung ist das schräge, actiongeladene RAGE 2!

Damit wir uns selbst von den Früchten dieser Kooperation überzeugen konnten, durften wir auch gleich das Team von Avalanche in Stockholm besuchen und Hand an das Game legen.

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Party in the Wastelands

Gleich vorweg, im Ödland hat sich viel getan, denn RAGE 2 setzt nicht nahtlos an den Vorgänger an. Tatsächlich sind seit dem Vorgänger gute 25 bis 30 Jahre vergangen und ihr schlüpft in die Rolle des Rangers Walker, der der zweiten Generation der Archenüberlebenden angehört, die am Ende des ersten Teils durch die heroischen Bemühungen der Spieler aktiviert wurden.

In dieser Zeit konnten sich nicht nur die Archen hochfahren, auch die Natur erobert langsam den zerstörten Planeten zurück. Mit der zögerlichen Rückkehr von Flora und Fauna, sowie der geschwächten Fraktion der Authority bilden sich auch die ersten Knospen der Zivilisation. Ist also in RAGE 2 alles heile Welt?

Auf keinen Fall, den die Authority ist vielleicht geschwächt, aber mit dem Einsatz von kybernetisch verbesserten Mutanten terrorisieren sie immer noch das Land und viel schlimmer noch, sie möchten an die speziellen Nanotrites in eurem Blut, um ihre grausamen Experimente erfolgreich abzuschließen.

Aber so eingach gibt sich Walker nicht geschlagen und zieht in eine farbenfrohe Schlacht um die Zukunft des Ödlandes.

Neon Overdrive

Natürlich könnt ihr euch der Authority nicht nur mit Mut und Überzeugung stellen, deshalb hat sich id Software das Kampfsystem zur Brust genommen und es für Rage 2 kräftig aufgebohrt. Kern des Ganzen sind eure Nanotrites, die euch zu einer übermenschlichen Kapfmaschine machen.

Neben dem gewohnt qualitativen id-Gunplay stehen euch diverse Fähigkeiten zur Verfügung, die euch in verschiedenen Kampfsituationen dabei behilflich sind, die Oberhand zu gewinnen. So könnt ihr z.B. mittels Dash schnell die Position wechseln — sehr praktisch und sowohl offensiv, als auch defensiv einsetzbar.

Einen Gang höher schalten dann eure tatsächlichen Offensivfähigkeiten, mit denen ihr etwa eure Faust in den Boden rammen und eine kinetische Schockwelle auslösen könnt. Während sich diese Attacke besonders gut für gedrängte Gegneransammlungen eignet, könnt ihr mit der Fähigkeit “Shatter” einen Energiestoß aus eurer Handfläche abfeuern, der einzelne Gegner gegen Wände, über Brüstungen oder in diverse tödliche Zonen katapultiert. Wie ein Jedi, nur viel cooler und tödlicher!

Nach etwas Einspielzeit hat man den Dreh raus und wir kombinieren gekonnt all unsere Fähigkeiten und Schusswaffen für maximale Zerstörungseffizienz. Apropos Zerstörung: Durch Kills und schicke Kombos füllt sich mit der Zeit eure Overdrive-Leiste und ist diese einmal bereit, könnt ihr mittels Knopfdruck für kurze Zeit in den Overdrive-Modus wechseln.

Während bunte Neonfarben über euren Bildschirm zucken, treibt ihr eure Waffen weit über ihr Schadenslimit und zerlegt alles und jeden, der sich euch in den Weg stellt. Sieht nicht nur total retro-schick aus, sondern ist auch verdammt effektiv, besonders in brenzlichen Situationen.

Da euch die Schlacht auch in die offene Welt von Rage 2 verfolgen wird, bleibt es allerdings nicht beim Kampf zu Fuß! In Rage 2 warten diverse Fahrzeuge auf euch, die meisten davon mit Miniguns, Raketen usw. bewaffnet. Bei diesen Gefechten könnt ihr euren inneren Mad Max rauslassen und so richtig Gas geben, während ihr gegnerische Fahrzeuge in Altmetall verwandelt.

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Apex sei Dank

Aber nicht nur beim Kapfsystem ist mehr Schwung in die Sache gekommen, denn wo id Software in Sachen Kampf den Turbo angeworfen hat, lassen sich auch die Open-World-Profis von Avalanche nicht lumpen. Anders als die braun-beige Farbpalette aus dem Vorgänger, bietet Rage 2 nun deutlich mehr Abwechslung in den Schauplätzen.

Neben den steinigen Canyons des Vorgängers führt euch euer Abenteuer nun durch unterschiedliche Biome des regenerierenden Planeten, darunter üppige Wälder und gefährliche Sümpfe. Dank der Apex-Engine sehen diese bereits in ihrer frühen Form schick aus und versprechen nach abschließender Politur einen ansehlichen Spielplatz für euch darzustellen!

“Rage 2 bietet eine Evolution des Odlandes. Wir wollen dem Spieler einzigartige, erinnerungswürdige Orte bieten, eine offene Welt ohne Ladezeiten. Unser Motto hier ist ‘Wenn du es sehen kannst, kannst du dorthin gehen – wenn du es anstoßen kannst, dann reagiert es’,” erklären uns Game Director Magnus Nedfors und id Softwares Tim Willits.

Neben dem Ödland gibt es aber noch andere Stars, denn anders als im Vorgänger wird dieses Mal auch den Nebencharakteren viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Sie alle bekommen deutlich mehr Backround, dürfen sich auf motivierte Synchronsprecher freuen und alte Bekannte wie Dr. Kvasir sind auch wieder mit von der Partie!

Zusammengefasst wird Rage 2 schneller, verrückter und viel, viel größer und wir können es kaum erwarten, uns in den Kampf mit der Authority zu stürzen. Bonuspunkte an das Design Team für die 80er Jahre Neonfarben!

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