Milestone lässt mit MotoGP 18 und MXGP Pro auch dieses Jahr die Bike-Motoren schnurren

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Milestone lässt mit MotoGP 18 und MXGP Pro auch dieses Jahr die Bike-Motoren schnurren

Egal ob auf der Rennstrecke oder im Schlamm, in beiden Fällen kommt den Traditionsreihen neue Technik uvm. zu Gute!

Für die passionierten Bike-Liebhaber unter den Spielern sind sie schon lange ein fixer Bestandteil der jährlichen Rotation – die Rede ist natürlich von den Milestone-Marken MotoGP und MXGP, die euch — ganz nach eurem Geschmack — entweder mit den Racingbikes über die Rennstrecken dieser Welt heizen lassen, oder euch durch Dreck und über Schanzen jagen.

Dass dabei nicht jedes Jahr die technischen Quantensprünge auf Spieler warten, zeigen besonders andere Sportsimulationen, doch 2018 können sich die Enthusiasten unter euch auf ein kräftiges Tuning gefasst machen, denn sowohl bei MotoGP 18 als auch MXGP Pro gibt es gleich in mehreren Bereichen Neues zu berichten!

Während beide Titel deutlich von einem Wechsel auf die Unreal 4-Engine profitieren, haben sich die Entwicklerteams auch viele Gedanken zum allgemeinen Aufbau gemacht und durften auch mit so manchen neuen Technikspielereien das Gesamterlebnis für Fans aufwerten.

Die ideale Linie

MotoGP 18 startet also nicht nur mit neuem Lack in die 2018er-Saison. Die eingesetzten Technologien ermöglichen erstmals realistische Scans der Fahrergesichter und per Drohnen-Scan rücken auch die Strecken deutlich näher an ihre Vorbilder aus der echten Welt heran.

Auch die Systeme im Hintergrund wurden maßgeblich getuned und neben realistischeren Fahrer und Strecken wartet eine deutlich bessere KI darauf, euch heraus zu fordern. Führ ein besseres Fahrgefühl sorgt ein überarbeitetes Physiksystem der Bikes und wer sich einer richtigen Herausforderung stellen möchte, fährt natürlich mit dem schicken Kollisionssystem.

Da passt man schon gleich viel mehr in den Duellen auf, damit dem liebevoll im Editor personalisierten Bike (und dem Fahrer) nichts passiert!

Ansonsten warten auch für detailverliebte Fans coole Features: Mit der MotoGP ID bekommt ihr eure ganz persönliche Statistik, und wer sich im Wettkampf auf den 19 offiziellen Strecken (samt offiziellen Rostern) messen möchte, darf sich in der kommenden eSport Championship auf mehr Events freuen.

Wer sich dann auch noch mit den Einstellungsmöglichkeiten seines Bikes (Motor, Bremsen, Aerodynamik und mehr) beschäftigt, hat sicher einen guten Start in die MotoGP 18-Karriere.

Einstiegsängste? Kein Problem, denn erstmals bekommt ihr neben einführenden Tutorials auch einen Zuschauermodus, bei dem ihr anderen Fahrern über die Schulter schauen könnt!

Dreck und Balance

Ihr wollt es lieber dreckig? Tja, dann solltet ihr euch MXGP Pro nicht entgehen lassen, denn hier heißt das neue Motto: „Mehr Realismus“. So wurde für den neuen Titel der Reihe das Physiksystem komplett überarbeitet, sowie das Design der Bikes und die Bewegungen der Fahrer.

Damit ihr euch auch richtig auf die Saison vorbereiten könnt, wartet in MXGP Pro die Rückkehr eines coolen Features auf: Der Compound! In dem 1km² großen Areal könnt ihr nicht nur die Einstellungen eures Bikes testen und im Free Roam-Gebiet eure Landungen üben, sondern auch an Trainingseinheiten teilnehmen, die eure Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen auf die Probe stellen.

Durch Herausforderungen gibt es auch einen Anreiz, euer Fähigkeiten zu verbessern.

Für Neueinsteiger sicher keine schlechte Idee, schließlich hängt alles von eurer Balance auf dem Bike ab und wir ihr eure Sprünge und Landungen timed. Besonderes Augenmerk wurde hier auf die Gewichtsverlagerung gelegt: Wer in Kurven den Schwerpunkt richtig verlagert, holt ein deutlich besseres Fahrverhalten aus dem Bike heraus.

Gleiches gilt für Sprünge, denn wer sein Bike nicht korrekt zum Punkt der Landung ausrichtet, riskiert einen üblen Sturz.

Im schlimmsten Fall könnt ihr aber wieder auf das bekannte Rückspul-Feature der Serie zurückgreifen und die letzten Minuten vor dem Missgeschick zurückspulen. Einmal in der Kurve um den Baum gewickelt? 30 Sekunden retour, anders in die Kurve legen und weiter geht die Hatz durch den Dreck!

Dank Umstieg auf die Unreal 4-Engine, sind Crashlandungen im Wald wenigstens schön anzusehen, schließlich lenken die HDR-Effekte gekonnt von den schmerzhaften Verrenkungen eures Alter Egos ab.