Wunderschön, reaktionsstark und extrem viel Spaß – direkter Eindruck von Call of Duty: Black Ops 4

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Wunderschön, reaktionsstark und extrem viel Spaß – direkter Eindruck von Call of Duty: Black Ops 4

Holt euch einen ersten Eindruck von Treyarch neuster Ergänzung der FPS-Serie

Sid Shuman, Director – Social Media, SIEA


Lasst uns mit der Frage starten, die ihr euch vermutlich selbst stellt: Ja, Call of Duty Black Ops 4 ist eine riesige Verbesserung gegenüber Black Ops 3. Es ist wunderschön, extrem reaktionsstark und selbst in seiner jetzigen Form macht das Spiel unglaublich viel Spaß.

Das Multiplayer-Spiel verzichtet auf die polarisierenden Bewegungsfeatures, die Black Ops 3 und Infinite Warfare ausgezeichnet haben – definitiv eine Veränderung zum Besseren.

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Technisch ist Black Ops 3 auf der Zeitlinie nach Black Ops 4 angesiedelt, und wir kehren mit 4 zurück zur klassischen Bodentruppen-Form. Aber die echte Innovation liegt in den Verbesserungen und Kampffähigkeiten, die das Schlachtfeld auf völlig neue Art öffnen.

Erst mal ein paar der wichtigsten Details: Ihr heilt nicht mehr automatisch, sondern durch eine Kontrolle (L1), sodass das Spiel nicht nur spannender wird, sondern ihr auch mehr taktische Entscheidungen treffen müsst. Ihr könnt auch die Health-Anzeige eurer Gegner sehen – vielleicht komisch, das so zu lesen, aber genau richtig in einem hitzigen Kampf.

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Das neue vorausschauende Rückstoß-System lässt den Umgang mit Waffen genauer und reaktiver wirken – vor allem automatische Waffen werden verbessert, während Leuchtspuren und andere Special Effects realistischer wirken.

Ein eindeutiges Ergebnis meiner Sitzung ist, dass Treyarch sich für Black Ops 4 wirklich mehr mit dem Aussehen, Feeling und den Geräuschen der Waffen beschäftigt hat, als irgendjemand sonst im Business.

Die „Wähle 10“-Charakter-Anpassung kehrt mit einer Reihe neuer Tricks zurück. Der neue Ausrüstungsslot ermöglicht euch, hilfreiche Ausrüstungsgegenstände wie Panzerwesten zum Schutz oder STIM-Packs für schnelleres Heilen mitzunehmen.

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Ob Black Ops 4 sich bewusst auf Overwatch bezieht ist schwer zu sagen, aber der genauere Umgang mit Experten wird Fans des beliebten Shooters von Blizzard ansprechen. Jeder Spezialist fühlt sich wie ein einzigartiger, besonderer Charakter an und bringt besondere Ausrüstungsgegenstände (R1) und eine langsam ladende besondere Fähigeit (L1+R1) mit.

Die neuen Ausrüstungsgegenstände in R1 verändern das ganze Spiel und ersetzen den traditionellen Granatenwurf mit einer Funktion, die viel mehr auf den jeweiligen Spielstil zugeschnitten ist.

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Beispielsweise kann Ajax eine „9-Bang“-Blendgranate werfen, die mit der Zeit ein ganzes Team blenden kann. Torque kann andererseits hautzerfetzende Stacheldrähte auslegen, die die Bewegungsfreiheit des gegnerischen Teams stark einschränken. Ruins Spezialität ist seine Haken-Schusswaffe, mit der er sich wie Batman in Arkham Asylum von Ort zu Ort hangeln kann.

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Diese Fähigkeiten machen schon allein enorm viel Spaß, aber wenn ihr darüber nachdenkt, wie sie die traditionelle Dreierkombi aus Waffe, Handgemenge und Granaten aufwirbeln – was immer ihr darüber denkt, man kann Treyarch definitiv nicht vorwerfen, den sicheren, ausgetretenen Pfad gewählt zu haben.

Ihr könnt jederzeit der R1-Ausrüstung auch traditionellere Gegenstände zuweisen, wie Granaten, Wurfäxte und Gehirnerschütterungsbomben (die übrigens so wie in Destiny jetzt über die Zeit neu laden). Aber mir gefällt der Abteneuersinn in Black Ops 4 und ich fand den Spielverlauf so interessanter.

Es gibt noch viel mehr, über das ich reden könnte – aber die Details sind zur Zeit noch verschwommen.

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Beispielsweise findet man in der neuen Zombie-Erfahrung ein fast komplett neu gedachtes System aus den Motiven, die man bisher aus der Treyarch-Serie kannte. Eine Erfahrung basierend auf römischen Gladiatorenkämpfen? Einzigartige, klassenbasierte Charaktere? Darüber kann ich bis jetzt nur spekulieren, aber wenn ihr euch die ersten Trailer anseht, könnt ihr mich ja sagen, was ihr daraus schließt.

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Dann gibt es den Battle-Royale-artigen Blackout-Modus, der die Fans bei der Ankündigung in Inglewood letzte Woche aufschreien ließ. Wir wissen immer noch nicht viel über Blackout – es wird ein großer Kampf auf einer riesigen Karte sein und Spieler werden Fahrzeuge über Land, auf See und in der Luft steuern können.

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All das können wir nur zu einem großen Schritt vorwärts für die Call-Of-Duty-Formel zusammenfassen – ich persönlich bin jetzt gespannter auf die Zukunft als irgendwann in den letzten Jahren.

Kommentare sind geschlossen.

3 Kommentare

  • PS_LoLsh0ck

    Weiß nicht… hätte man auch mit nem DLC für BLOPS3 bringen können… klar das mit Health ist neu … und auch Battle Royal (von dem man bisher ja noch Nichts zu Gesicht bekommen hat)

    Ich warte morgen mal den Reveal des neuen Battlefield ab. Denke mal das wird heuer der (für mich) bessere Shooter ^^

    • XPatagonixX

      War richtig entäuschend der Trailer von BF5, wodurch BO4 irgendwie ins bessere Licht gerückt. Etwas in Richtung BF3 oder 4 hätte Call of Duty einen heftigen Schlag versetzt. Was ich (persönlich) nicht verstehe ist, weshalb es einen positiver Aspekt ist, das es kein Movement wie in Bo3 oder IW geben wird. Das waren hervorragende Cod’s, da Bo3 das Erfolgreichste, und IW quasi der Zwilling ist. Und WW2 ist im Nichts versunken…

  • MARVIN_1980

    Kein Singel Player,das hat bei mir keine Chance.Den so Geistig Umnachtet bin ich noch nicht,das ich für ein Reinen MP dann 70 Euro Hin lege.Das Geld wo ich da Spare lege ich dann in die Gold Edition vom Neuen Battelfield hin.Vielleicht werden die Kinder ja auch mal Schlauer und Unterstützen so eine Spiel und Kostensengung zu Lasten des Spielers.Bei diesem Teil nicht,den sonst haben wir bald nur noch 5 SP Games und 25 MP Games im Jahr zum Vollpreis.