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Island Time VR startet heute: Freut euch auf Carl the Crab

Ruby Wang (Art Director von Island Time VR) und Greg Miller (die Stimme von Carl the Crab) im Gespräch über die hilfreiche kleine Krabbe in Island Time VR.

Adam Volker, Creative Director, Flight School Studio


Aloha, PlayStation VR-Fans! Ich bin Adam Volker von Flight School Studio und freue mich wahnsinnig, euch von unserem nächsten PSVR-Spiel erzählen zu können: Island Time VR kommt heute raus!

Dieses Arcade-Survival-Spiel geht in eine ganz andere Richtung als unser letzter Release für PSVR, Manifest 99, das kürzlich für einen Emmy Award nominiert wurde. In Island Time VR landet ihr als Schiffbrüchige auf einer kleinen virtuellen Insel.

Ihr müsst Wege finden, zu überleben und nicht zu verhungern – also lernt ihr, Fische zu fangen, Werkzeug herzustellen und fiese Kreaturen abzuwehren. Zum Beispiel Möwen, die eure Sachen klauen wollen. Oh – und ihr müsst natürlich Feuer machen, um zu kochen. Viel Erfolg dabei …

Heute unterhalte ich mich mit Ruby Wang, Art Director bei Island Time VR und Greg Miller von Kinda Funny, der Carl The Crab seine Stimme gibt.

Als einziger Bewohner der Insel ist Carl das wohl freundlichste Krustentier, das ihr je treffen werdet. Er hilft Spielern (in gewisser Weise) mit nützlichen Tipps, Tricks und manchmal einer Zange.
Er ist euer neuer bester Freund! Quasi.

Island Time

Ruby, wo habt ihr mit dem Design von Carl angefangen? Wie hast du ihn so schräg und großartig hinbekommen?

RW: Weil Carl der Hauptcharakter ist, mit dem man im Spiel interagiert, und man gleichzeitig mehr oder weniger ständig stirbt, müssen wir ihn so süß und knuffig wie möglich machen – der Spieler soll ja ermutigt werden.

Dafür habe ich eine Reihe Entwürfe gezeichnet, die unterschiedliche Formen und Stile zusammenbrachten, die zu seiner Persönlichkeit passen könnten.

Das Team mochte die runte Version von Carl am liebsten – er wäre freundlich und süß (ganz unten, der zweite von links). Also haben wir ihn von da aus weiter ausgebaut. Wenn man einmal weiß, wie Carl so ist, kommt man ganz einfach auf die passenden Details.

Ruby, wie sehen die Herausforderungen für Charaktere und Objekte für PlayStation VR aus? Wie lässt man einen Charakter wie Carl in VR wirklich funktionieren?

Island Time

RW: Das Design für VR ist etwas anderes als das für Animationen, Filme oder einige Spiele. Wir müssen mit einer großen, klaren Silhouette anfangen.

Gleichzeitig gehören eine Menge Details dazu, denn Leute können in VR ja ganz nah an jedes Objekt heran. Selbst einfache Designs müssen bis ins Detail geplant und umgesetzt werden. Wir wollten, dass unser Spiel von weit weg gut aussieht, aber auch großartig, wenn man näher kommt. Und beim Charakterdesign mussten wir auf den Blickwinkel des Spielers achten: Meistens sehen Spieler Carl von oben.

Also musste ich darauf achten, dass Carl auch von oben gut aussieht – und seine “fliegenden Augenbrauen” nicht komisch aussehen!

Greg, was waren deine Gedanken als du die ersten Eindrücke von Carl bekommen hast? Wie hat Rubys Design deine Arbeit beeinflusst?

GM: Oh Mann, ich fand ihn so süß! Der erste Clip, den ich von euch bekommen habe, war einfach Carl wie er hin und her läuft. Und selbst in diesem Rohentwurf sah er toll aus.

Ich meine, ich bin kein Voice-Actor. Ich hab keine Ahnung, wie irgendjemand auf meine Stimme klar kommen könnte. Als ihr mich also wegen der Rolle angefragt habt, dachte ich erst, es geht um irgendwas anderes.

Aber ihr habt erklärt, dass ihr mich für Carl wollt, weil er mir so ähnlich ist – ehrlich, offen und extrem positiv aufgelegt. Als ich ihn dann gesehen habe – also Rubys Design – hab ich’s verstanden.

Der erste Trailer mit meiner Stimme lässt ihn erzählen, wie beeindruckt er vom Spieler ist und das könnt ihr sogar in seinen Augen erkennen. Und natürlich, hoffentlich, in seiner Stimme hören. Das ist echt besonders.

Greg, was denkst du sind Carls hilfreichste Tipps? Glaubst du, er will wirklich dem Spieler helfen?

GM: Carl ist 100 % motiviert, dem Spieler zu helfen! Bei den Aufnahmen habt ihr mich immer wieder zurück darauf gebracht, wirklich froh zu sein, wenn der Spieler etwas geschafft hat.

Und auch seine Kritik bleibt positiv. Es geht nicht darum, sich über den Spieler lustig zu machen – der ist immerhin Carls einziger Freund und Carl will wirklich, dass er überlebt. Sonst hätte er niemanden zum Reden!
Was Tipps betrifft: Das müsst ihr ausprobieren. Ihr habt auf geniale Weise ein Spiel geschaffen, dass sehr einfach aussieht und dann viel tiefer reicht, wenn man mehr ausprobiert.

Es gibt so viel, das der Spieler erst beim dritten oder auch fünften Mal entdecken wird.

Okay, eine Frage für euch beide: Wenn ihr Carl etwas schicken könntet, auf seiner einsamen Insel, was wäre das?

RW: Einen weiteren Freund, wie dich! Wir brauchen alle Freunde, die dafür sorgen, dass wir in schwierigen Zeiten nicht allein sind – auch, wenn wir sterben. Er braucht euch so sehr, wie ihr ihn braucht.
Also lasst euch auf der Insel stranden, mit dem süßen kleinen Carl the Crab.

GM: Chickenwings und eine PlayStation Vita. Logisch.

Island Time

Niemand hat mich gefragt, also – “Hey, Adam, was ist die eine Sache, die du mit auf eine einsame Insel mitnehmen würdest?”. Ich würde mit einem bequemen Stuhl anfangen und dann weitersehen.

Danke Ruby und Greg dafür, dass ihr Carl zum Leben erweckt habt und wunderbare Helfer bei diesem Spiel wart! Ich kann gar nicht erwarten, eure Highscores zu knacken.

Und so oder so, liebe Leser, freuen wir uns darauf, euch überleben zu sehen mit all den kleinen Lösungen für das Problem mit dem … Sterben bei Island VR.

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