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12 Dinge, die ihr über Bloodborne wissen solltet, bevor ihr loslegt

Abkürzungen, Ausweichen, eine Erklärung zu Blutechos und warum es okay ist, zu sterben

PlayStation Blog Team:


From Softwares knallhartes, aber dafür brillantes Action-Horrorspiel ist ein Must-have für PS4-Besitzer, aber Anfängern macht es das Leben wirklich nicht einfach. Bloodborne führt den Spieler nicht behutsam in das Spiel ein – es stürzt sich eher sofort mit gebleckten Zähnen und Krallen auf ihn. Aber keine Sorge: Wir haben da etwas für euch. Hier erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst, um die ersten zermürbenden Stunden in den tödlichen Straßen von Yharnam zu überleben.

1. Keine Angst vorm Sterben – das ist so vorgesehen

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Eure ersten Schritte in Yharnam sind brutal. Aber dafür gibt es einen Grund.

Beinahe direkt zu Beginn des Spiels seid ihr mit einem riesigen Werwolf in einem kleinen Raum gefangen. Nur mit euren Fäusten bewaffnet und ausgestattet mit einem winzigen Gesundheitsbalken, sind eure Erfolgschancen verschwindend gering. Akzeptiert den Tod. Das Spiel nutzt ihn, um euch den „Traum des Jägers” vorzustellen, den einzigen sicheren Ort im Spiel, an den ihr während eurer Reise immer wieder zurückkehrt, um Waffen zu verbessern und Gegenstände zu kaufen.

2. Haltet nach Abkürzungen und Laternen Ausschau

Yharnam ist riesig, aber wenn ihr es genau erkundet, findet ihr in jedem Gebiet:

  • Abkürzungen
  • Enge Durchgänge, Leitern und Türen ermöglichen euch das schnelle Reisen zwischen Gebieten, sobald ihr sie einmal entdeckt und geöffnet habt.

  • Laternen
  • Sie sind in jedem Gebiet zu finden und ermöglichen es euch, freiwillig in den Traum des Jägers zurückzukehren, um wichtige Vorräte aufzustocken, Waffen zu verstärken oder eure Gesundheit wieder aufzufüllen (und ihr könnt außerdem zu jeder Laterne zurückkehren, die ihr freigeschaltet habt).

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Das Leuchten einer Laterne wird ein willkommener Anblick sein, der euch Speichern und Upgraden lässt.

3. Wählt eure Startwaffen

Ihr müsst aus drei Nahkampfwaffen und aus zwei Fernkampfwaffen jeweils eine auswählen. Jede Nahkampfwaffe verfügt über zwei Modi, wodurch ihr mehr Möglichkeiten für einzelne Begegnungen oder ganze Gegnermassen habt.

Die Waffen, die ihr nicht auswählt, könnt ihr später im Traum des Jägers kaufen, aber ihr müsst erst mal eine ganze Weile mit eurer ersten Auswahl zurechtkommen. Und das können die Waffen:

  • Nahkampfwaffen
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Jede Waffe hat zwei Formen. Die Peitschen-Form der Threaded Cane ist gut, um Mengen zu kontrollieren.

Die Jägeraxt ist langsam, aber sehr stark (und entzieht euch schnell eure Ausdauer). In ihrem zweiten Modus wird sie zu einem Zweihand-Monstrum.

Der Gewundene Stock ist das genaue Gegenteil davon: eine schnelle Waffe, die nicht viel Schaden verursacht. Als Stock könnt ihr die Waffe wie einen Degen schwingen oder damit zustechen. In ihrem zweiten, peitschenartigen Modus kann sie mehrere nahe Gegner auf einmal treffen.
Das Sägehackbeil liegt mit seinem mittleren Schaden und der mittleren Geschwindigkeit genau dazwischen. In seinem zweiten Modus wird es zu einem riesigen Schnappmesser, das perfekt für große Gegnermassen ist.

  • Fernkampfwaffen
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Distanz-Waffen können Feinde anlocken oder parrieren (wenn man das richtige Timing findet).

Die Jäger-Donnerbüchse verursacht auf kurze Distanz großen Schaden.

Die Jägerpistole ist nicht so stark, aber besser für größere Distanzen geeignet (vor allem, um Gegner anzulocken).

4. Lernt, wie man ausweicht, pariert und Leben wiedergewinnt

Anders als in Dark Souls, wo man sich hinter seinem Schild verstecken und defensiv spielen kann, verlangt Bloodborne, dass ihr in die Offensive geht und die Kämpfe mit den Gegnern selbst initiiert. Hier ein paar wichtige Infos zum Kämpfen:

  • Achtet auf eure Ausdauer
    Wenn ihr angreift, ausweicht oder rennt, sinkt eure Ausdauer-Anzeige auf dem Bildschirm (das ist die grüne). Geht euch die Ausdauer aus,
    seid ihr dem Angriff schutzlos ausgeliefert. Also sorgt dafür, dass ihr auch wirklich trefft, zieht euch zurück, wenn ihr euch erholen müsst, und werdet nicht zu gierig.
  • Parieren und mächtige Eingeweideangriffe
    Ihr könnt die Angriffe eurer Gegner auch mit Fernkampfwaffen parieren, aber das ist ziemlich knifflig, da euer Timing perfekt sein muss. Wartet, bis der Gegner einen Angriff initiiert – holt zum Beispiel mit einem Arm aus oder zielt mit eurer Waffe über seinen Kopf -, und dann, kurz bevor er zuschlägt, erschießt ihr ihn mit eurer Pistole. Wenn ihr es richtig macht, unterbrecht ihr seinen Angriff, und könnt einen „Eingeweideangriff” ausführen. Dieser ist etwas schwieriger auszuführen, aber wenn ihr es schafft, fügt er dem Gegner erheblichen Schaden zu. Und das Beste daran? Die Angriffe der meisten Bosse können auch pariert werden.
  • Verlorene GP wiedergewinnen
    Eine einzigartige Mechanik des Spiels, die man kennen sollte, ist die Wiedergewinnung von Gesundheit: Jedes Mal, wenn ihr in Bloodborne einen Treffer einsteckt, gibt es ein kurzes Zeitfenster, in dem ihr ein paar – oder sogar fast alle – eurer verlorenen GP wiedergewinnen könnt, wenn ihr schnell genug zurückschlagt. Dadurch benötigt ihr weniger Heilgegenstände – also gebt euer Bestes!

5. Verwendet Kiesel, um Gegner anzulocken und einzeln auszuschalten

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Horden können euch leicht überrennen. Pickt Nachzügler heraus, um die Dinge zu euren Gunsten zu wenden.

Riesige Horden von Gegnern treiben sich auf den Straßen von Yharnam herum. Wenn ihr euch da einfach hineinstürzt, sterbt ihr ganz schnell.
Ihr könnt Kiesel von gefallenen Gegnern aufsammeln oder sie bei den Bad-Boten im Traum des Jägers kaufen. Werft sie auf umherstreifende Gegner, um sie von der Gruppe wegzulocken und sie euch einzeln vorzuknöpfen.

Teilen und Herrschen ist hier der Schlüssel zum Erfolg: Ihr könnt auch mit Pistolenschüssen, Molotowcocktails und sogar einem frechen Hieb in den Rücken einzelne Gegner weglocken und Gruppe trennen.

6. Kauft und erbeutet neue Waffen und Ausrüstung und rüstet sie aus

Ihr beginnt das Spiel mit leeren Händen und tragt nur ausgefranste Kleidung. Ihr seid ungeschützt – euer erstes Ziel sollte sein, euch bessere Ausrüstung zu beschaffen.

Bei eurem ersten Besuch im Traum des Jägers erhaltet ihr ein Startset mit Waffen, aber sucht besser nach richtiger Jägerrüstung (entweder in der Kanalisation unter Yharnam oder, indem ihr mit den Bad-Boten im Traum des Jägers sprecht) und sammelt zusätzliche Ausrüstung wie Feuerpapier oder Molotowcocktails, um eure Chancen gegen härtere Gegner zu verbessern.

Ohne wird es viel schwerer, also solltet ihr, wenn ihr den Eindruck habt, dass ihr richtige Probleme habt, eure Ausrüstung und Kleidung überprüfen, um herauszufinden, ob ihr sie verbessern könnt.

7. Holt euch Blutechos zurück (und habt keine Angst zu rennen!)

Jede Bestie, die ihr in Bloodborne vernichtet, belohnt euch mit einer einzigartigen Währung namens „Blutechos”, die ihr sammelt, während ihr euch durchs Spiel kämpft. Ihr könnt sie für alles verwenden – um neue Ausrüstung zu kaufen, Waffen zu verbessern oder euren Charakter hochzustufen. Es gibt allerdings einen Haken: Wenn ihr sterbt, lasst ihr die Blutechos an dieser Stelle fallen und könnt sie euch nur zurückholen, indem ihr an diesen Ort zurückkehrt, ohne wieder zu sterben (denn dann sind sie für immer weg).

Wenn ihr einen besonders grausamen Lauf hinter euch habt und eine große Zahl Blutechos hattet, kann euch das echt das Herz brechen. Manchmal ist es am besten, einfach zu rennen. Behaltet eure Ausdauer im Blick und rennt an Gegnern vorbei, um wieder an den Ort zu gelangen, an dem ihr vorher wart. Sobald ihr eure Blutechos gesammelt habt, könnt ihr euch zur nächsten Abkürzung oder Laterne kämpfen und eure Belohnungen einsacken.

8. Kämpft nicht zuerst gegen Pater Gascoigne

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Vater Gascoigne kann frustrierend sein. Meidet diese Konfrontation, bis ihr euch sicher beim Kämpfen fühlt.

Die labyrinthischen Wege von Yharnam führen dazu, dass auch eure Reise nicht gerade verläuft. Aus diesem Grund könnte es passieren, dass eure erste Boss-Begegnung auf einem Friedhof voller Grabsteine gegen den wahnsinnig schnellen Pater Gascoigne stattfindet. Kehrt fürs Erste besser um. Macht stattdessen die riesige Kleriker-Bestie zu eurem ersten Boss. Das ist auch noch ein harter Kampf, aber der Riese ist etwas langsamer, zeigt seine Angriffe früher an, und da der Kampf auf einer leeren Brücke stattfindet, macht euch das Layout des Gebiets auch keine Probleme.

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Die Kleriker-Bestie ist zäh, aber der einfachere erste Bosskampf.

9. Investiert in euren Charakter: Aufleveln und Verstärken

Wenn ihr den Eindruck habt, dass eure Waffen nicht genug Schaden zufügen oder eure Gegner zu hart zurückschlagen, braucht ihr wohl eine Stärkung. Blutstein-Scherben findet ihr verstreut in ganz Yharnam, und ihr könnt sie ebenso wie Blutechos benutzen, um eure Waffen zu verstärken.

Mit Blutechos könnt ihr auch euren Charakter stärken. Nachdem ihr auf euren ersten Boss trefft (ob ihr ihn nun besiegt oder nicht), werdet ihr mit einem Punkt „Einsicht” belohnt. Diese Währung hat viele Auswirkungen und Verwendungen im Spiel, aber vor allem erweckt sie die einfache Puppe im Traum des Jägers. Sobald sie wach ist, kann sie eure Blutechos „kanalisieren”, wodurch ihr Punkte in euren Charakter investieren und so Gesundheit, Gewandtheit, Stärke und andere Attribute erhöhen könnt.

10. Nutzt die beschwörenden Glocken im Multiplayer

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Feindliche HP-Leisten passen sich an mehr Jäger an, aber Koop hat auch seine Vorteile.

Ein Jäger ist niemals allein … Wenn ihr mit einem bestimmten Level oder Boss wirkliche Probleme habt oder einfach auf dem Standpunkt „je mehr, desto besser” steht, könnt ihr eure Herausforderungsglocke nutzen, die ihr früh im Spiel erhaltet, um für 1 Einsichtspunkt hilfreiche Jäger zu beschwören.

Wenn ihr das tut, öffnet sich eure Welt und verbindet euch mit Spielern, die ihre Hilfe im selben Bereich angeboten haben. Einsicht zu erhalten, um andere Spieler zu beschwören, kann zu Beginn etwas knifflig sein, aber ihr erhaltet eure ersten Einsichtspunkte, indem ihr Bossen zum ersten Mal begegnet oder das Objekt „Wissen des Verrückten” konsumiert. Wenn ihr lieber mit Freunden als mit Fremden spielt, könnt ihr beide in den Einstellungen unter „Netzwerk” ein gemeinsames Passwort festlegen.

Natürlich wird die Gesundheit der Bosse leicht angepasst, aber die Zusammenarbeit in Bloodborne macht immer viel Spaß. Seid jedoch vorsichtig: Wenn ihr eure Welt freundlichen Jägern öffnet, könnt ihr auch die unerwünschte Aufmerksamkeit blutdurstiger Jäger auf euch ziehen … Wenn ihr die Nachricht erhaltet, dass ein Angreifer eure Welt betreten hat, solltet ihr euch auf einen Kampf vorbereiten (oder euch verstecken).

11. Andere Spieler haben euch Nachrichten hinterlassen

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Behaltet diese kleinen Kerle besser im Auge.

Wenn ihr online spielt, werdet ihr Nachrichten finden, die auf dem Boden verstreut sind und von kleinen Skeletten gehalten werden. Sie heißen „Boten”, und die Nachrichten, die sie halten, sind Botschaften, die euch andere Spieler hinterlassen haben. Oft enthalten sie Warnungen vor Fallen oder Tipps, um einen bestimmten Gegner zu besiegen. Aber Vorsicht: Manche Spieler locken euch vielleicht zum Spaß mit Absicht in die Falle!

Diese Botschaften können über das Touchpad des DUALSHOCK 4 Wireless-Controllers als „Gut” oder „Schlecht” eingestuft werden. Wenn ihr anderen Spielern eine Nachricht hinterlassen wollt, könnt ihr das mithilfe des Notizbuchs tun. Andere Spieler sehen eure Nachrichten in ihrer Welt, und wenn sie sie mit „Gut” bewerten, erhaltet ihr sofort ein wenig Gesundheit wieder, egal wo ihr gerade seid.

Zusätzlich zu den Boten können euch manchmal auch die Geister anderer Spieler begegnen. Diese Geister können euch einen Eindruck davon vermitteln, welches grausame Schicksal den Spieler an der Stelle ereilt hat, an der ihr gerade steht. Das kann euch dabei helfen, die Position einer Falle oder eines versteckten Gegners ausfindig zu machen. Es ist also oft aufschlussreich, sie genauer anzusehen.

12. Bleibt dran!

Bloodborne bricht mit der gängigen Spieletradition, indem es euch während eurer ersten Streifzüge durch Yharnams Straßen mit einem entsetzlichen Tod nach dem nächsten konfrontiert. Manchmal schafft ihr es vielleicht gerade mal ein paar Schritte weiter als während eures vorherigen Versuchs. Das ist Teil des Bloodborne-Erlebnisses. Das Spiel ist darauf ausgelegt, euch unmissverständlich klarzumachen, dass ihr nie zu selbstgefällig sein, jeden einzelnen Kampf ernst nehmen und eure Umgebung immer im Blick behalten solltet. Das Spiel wird nicht einfacher – aber viel wichtiger ist doch, dass ihr besser werdet. Schon bald werdet ihr zurückblicken und über eure anfänglichen Schwierigkeiten lachen!

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