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7 Gründe, warum der farbenfrohe, PS4-exklusive Titel Concrete Genie euch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird

Erfreut euch im neuen Spiel von Pixelopus an satten Farben und unberechenbaren Kreaturen

Corey Brotherson / Content Producer, SIEE:


Fantastische Grafik und ein interessantes Spielkonzept: Wenn ihr euch auf der Paris Games Week die PlayStation Media Showcase angesehen habt, ist euch bestimmt auch Concrete Genie von Entwickler Pixelopus aufgefallen, denn das eigenwillige 3D-Action-Adventure war DER Hit auf der Show.

Es handelt sich dabei zwar erst um das zweite Spiel des Studios (nach Entwined), aber es gilt schon jetzt als eines der potentiellen Highlights für das Jahr 2018 auf der PlayStation 4. Ihr steuert Ash, den einsamen Protagonisten des Spiels, und müsst einer verdreckten Stadt mittels magischer Farbe neues Leben einhauchen. Dazu macht ihr vom Bewegungssensor des Dualshock 4-Controllers Gebrauch, um freihändig freundlich gesinnte und hilfsbereite Kreaturen an die verfallenden Mauern der Stadt zu malen.

Das Spiel sprüht förmlich vor guter Laune, weshalb wir euch jetzt 7 Gründe nennen, warum Concrete Genie selbst die miesepetrigsten Gesellen zum Lächeln bringen dürfte.

1. Die Macht der Kreativität

Die Entwicklung von Concrete Genie begann im Jahr 2015 mit dem Ziel, eine Geschichte über die positive Kraft schöpferischer Tätigkeiten zu erzählen.

„Die Leute in unserem Team haben alle ihre ganz eigenen Erfahrungen zu dem Thema eingebracht”, sagt Creative Director Dominic Robilliard. „Einer unserer Designer stammt aus einem Fischerdorf in China, in dem die Kinder die Mauern mit farbenfrohen Malereien verziert haben, damit die Stadt hübscher und lebendiger aussieht.

Ich habe mich außerdem von der langen Geschichte der Stadtmalereien und Straßenkunst in meinem Heimatort Bristol inspirieren lassen. Künstler wie Banksy und Inkie stammen von dort. Wir wollten diesen Ausdruck von Freude und Freiheit durch Ash wortwörtlich zum Leben erwecken.”

Concrete Genie

2. Eine positive, weltumfassende Botschaft

Mobbing ist ein sensibles Thema, an das man sich mit Vorsicht heranwagen muss, aber im Spiel von Pixelopus wird auf rücksichtsvolle Art und Weise darauf eingegangen. Die Dunkelheit in Ashs Leben symbolisiert seinen täglichen Kampf mit der Welt, aber die leuchtenden Farben seiner künstlerischen Schöpfungen sind der sprichwörtliche Silberstreifen am Horizont.

„Am Anfang der Konzeptphase schuf unser VFX-Artist ein Bild von einem Jungen, der Figuren an die Wand malt, um sich den Mobbern entgegenzustellen”, erklärt Dominic. „Das hat uns zu vielen Diskussionen angeregt und wir haben uns gegenseitig unsere Mobbing-Geschichten erzählt.

Diese Geschichten und unsere Experimente mit der Malen-Spielmechanik haben uns davon überzeugt, dass wir ein interessantes Spiel schaffen können, das sich dieser Thematik erfolgreich annehmen kann. Die Dunkelheit ist real und sie ist sichtbar, aber bei Ashs Kampf gegen das Mobbing gibt es auch Grund zur Hoffnung – und der Spieler ist maßgeblich daran beteiligt.”

Aber das ist bei Weitem noch nicht alles, denn Concrete Genie befasst sich auch mit der Umweltverschmutzung. Ashs wunderschöne lebende Kunstwerke sorgen dafür, dass die verschmutzte und leblose Stadt wieder in neuem Glanz erstrahlt. Auf eurer Reise durch das Spiel könnt ihr auch bereits abgeschlossene Bereiche erneut besuchen und die Umgebung mit verschiedenen Malstilen und Pinselstrichen verschönern.

Concrete Genie

3. Kein künstlerisches Können nötig

Selbst wenn sich eure künstlerischen Fähigkeiten auf Strichmännchen beschränken, müsst ihr nicht gleich weglaufen. Die Designphilosophie von Pixelopus ist klar definiert: Mit dem Bewegungssensor des Dualshock 4-Controllers kann jeder etwas Beeindruckendes erschaffen.

„Wir haben alle künstlerischen Elemente sorgsam ausgewählt, damit sich die Spieler keine Gedanken über Farbebenen oder andere noch kompliziertere Dinge beim Erschaffen hübscher Landschaften machen müssen”, sagt Dominic. „Es gibt keine Vorgaben, auf eine bestimmte Art und Weise zu malen, und bestraft wird man auch nicht dafür. Für jemanden wie mich, der absolut nicht zeichnen kann, funktioniert es einwandfrei. Aber wenn man eine künstlerische Ader hat, ist man trotzdem nicht in seinen Optionen eingeschränkt.”

„Außerdem gibt es keinen Druck, das perfekte Gemälde zu erschaffen”, fügt Art Director Jeff Sangalli hinzu. „Das Spiel beurteilt einen nicht und selbst abstrakte Kunst ist kein Problem. Wenn die Blumen also von der Decke hängen oder aus dem Himmel wachsen sollen oder ihr einfach eine Figur mit 50 Schwänzen erschaffen möchtet und aus jedem Schwanz Hörner wachsen sollen, dann ist das kein Problem.”

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4. Tatsächlich lebendige … und reagierende Kunstwerke

Ashs Gemälde sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern folgen den Gesetzen der Physik – und im Falle der Kreaturen verfügen sie sogar über künstliche Intelligenz. Gemalte Seerosenblätter öffnen nach einer Weile ihre Knospen und blühen auf, während eine Sonne oder ein Mond die anderen Elemente im Bild mit Licht bestrahlen. Ihr könnt auch Wettereffekte wie Regen und Gewitter hinzufügen.

Und die von euch erschaffenen Kreaturen haben ganz eigene Persönlichkeiten und Attribute, die davon abhängen, wie ihr sie malt. Wobei die meisten fröhlich mit anderen Kreaturen und der Umgebung interagieren – sie verstecken sich hinter gemalten Bäumen, schwimmen in Flüssen und Seen, sammeln Laub vom Boden auf, nutzen Blumen als Regenschirme … und noch vieles, vieles mehr.

„Die Kreaturen werden traurig, wenn man sie zurücklässt, und freuen sich, wenn man wiederkommt”, sagt Jeff. „Wenn ich gerade eine Landschaft erschaffe, dann folgen sie mir und schauen mir bei meiner Arbeit zu. Man kann sie sogar zu sich rufen und manchmal, wenn sie gerade Lust drauf haben, kommen sie auch rüber.”

„Man kann sich nie wirklich sicher sein, wie eine Kreatur reagieren wird”, lacht Dominic. „Beim Zusammenstellen des PGW-Trailers ist es nicht nur einmal passiert, dass ich gerade eine Landschaft für das Video gemalt habe und eine meiner Kreaturen zufälligerweise – oder aus reiner Neugierde – reingeschneit ist, um die Aufnahme zu ruinieren! Aber es macht Spaß, sowas zu sehen, und wenn man ein grundlegendes Gerüst an systemischen Interaktionen hat, erhält man diese wundervollen zufälligen und plötzlich auftretenden Reaktionen.”

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5. Geteilte Freude ist doppelte Freude

Natürlich will Pixelopus auch, dass ihr eure Meisterwerke mit dem Rest der Welt teilt. Immerhin sollte es eine quasi unendliche Anzahl davon geben.

„Da ihr nach Lust und Laune überall in der Welt eure Farbkleckse hinterlassen könnt, sieht jede Stadt auch komplett unterschiedlich aus”, sagt Dominic. „Wir würden uns wahnsinnig darüber freuen, wenn die Spieler die sozialen Funktionen der PS4 nutzen würden, um ihre individuellen Städte mit anderen zu teilen. Und wir prüfen gerade, ob wir euch noch andere Möglichkeiten geben können, eure Kunstwerke zu teilen …”

6. Eure Begeisterung verleiht dem Team Flügel

Nachdem die ersten Reaktionen zu Concrete Genie so unglaublich positiv waren, sind die Leute bei Pixelopus noch motivierter, das Spiel schnellstmöglich fertigzustellen, damit ihr es endlich spielen könnt.

„Die PlayStation Showcase war für uns eine emotionale Achterbahnfahrt”, sagt Dominic. „Wir haben alles auf Video aufgenommen und eine lange E-Mail an das Team zu Hause geschickt. Für uns war es extrem motivierend und inspirierend, das Material endlich präsentieren zu können – und die positiven Reaktionen sind natürlich Gold wert.

Das Team verfolgt aber immer noch das gleiche Ziel: Wir wollen Neulingen in der Branche nach wie vor die beste Möglichkeit bieten, selbst Spiele zu erschaffen – das ist uns enorm wichtig.

Unser Kernteam besteht aus nicht einmal 20 Leuten und jeder von uns steht voll hinter dem Spiel, denn der Optimismus und der Stil von Concrete Genie sind uns äußerst wichtig.”

7. Die Trailer-Musik ist wunderschön

Der Debüt-Trailer erstaunte uns mit wunderschönen, künstlerischen Visuals, die jedoch in einer fein gestrickten Verbindung mit dem atmosphärischen Soundtrack präsentiert wurden. Das Stück wurde von Sam Marshall, Komponist und Audio Director bei Pixelopus, geschrieben. Ihr könnt euch das Stück noch einmal in Ruhe hier und jetzt anhören!

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1 Kommentare
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Ich bin sehr gespannt auf das Spiel – genau mein Ding!

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