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Dishonored: Der Tod des Outsiders: 4 Dinge, die ihr über das Schleichabenteuer wissen müsst

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Dishonored: Der Tod des Outsiders: 4 Dinge, die ihr über das Schleichabenteuer wissen müsst

Das vermeintlich letzte Kapitel der Dishonored-Saga angespielt: Billie Lurk sorgt für turbulente Action auf leisen Sohlen

Dishonored: Der Tod des Outsiders ist ab sofort für PlayStation 4 erhältlich und entführt euch in der Rolle von Billie Lurk in die zwielichtige Unterwelt von Karnaca. Um euch optimal für das neue Abenteuer im Universum der erfolgreichen Dishonored-Reihe vorzubereiten, haben wir im Folgenden einige Informationen zusammengestellt. Keine Sorge, Spoilergefahr besteht natürlich nicht!

Dishonored: Der Tod des Outsiders ist jetzt im PlayStation Store verfügbar. Wenn ihr Dishonored 2 noch nicht besitzt, könnt ihr euch beide Games zusammen im Deluxe-Paket sichern. Die komplette Dishonored-Saga (Dishonored 2, Dishonored: Der Tod des Outsider, Dishonored: Definitive Edition und Paket des Kaiserlichen Assassinen) gibt es in der Complete Collection.

Außerdem könnt ihr dem Home-Bildschirm eures PlayStation 4-Systems mit einem kostenlosen Design einen persönlichen Touch verleihen.

Eine alte Bekannte

Ihr spielt als Billie Lurk, die Serienveteranen bereits ein Begriff sein dürfte. Sie trat erstmals im Dishonored-DLC Knife of Dunwall auf und kehrte in Dishonored 2 zurück. Als ehemalige Schülerin von Daud, dem Mörder von Kaiserin Jessamine Kaldwin im ersten Dishonored-Spiel, ist sie für tödliche Schleichmissionen bestens ausgebildet. Billie und Daud treffen im Zuge der Ereignisse von Der Tod des Outsiders nach Jahren der Trennung erstmals wieder aufeinander. Beide bereuen ihre Taten – allen voran die Ermordung der Kaiserin – und wollen zumindest einige ihrer Sünden tilgen – mit der Beseitigung des Outsiders. Daud ist dem Tod nah, also muss Billie die Laufarbeit erledigen. Oder eher Schleicharbeit. Ihr wisst schon, was wir meinen.

Ein formidabler Gegner

Der Outsider ist ein 4.000 Jahre altes Wesen, das vom Rand der Realität aus manipuliert, Intrigen schmiedet und das Kaiserreich negativ beeinflusst – und das seit dem ersten Dishonored-Game. Er agiert in den Schatten und sorgt dafür, dass die Reichen und Mächtigen sowohl das Fußvolk wie Dreck behandeln, als auch gegenseitig in Konflikt geraten. Diese Auseinandersetzungen können für eine der beiden Parteien auch manchmal mit einem Messer im Rücken ausgehen. Im gewisser Weise haben alle bereits erhältlichen Spiele im Dishonored-Spiele auf diesen Moment hingearbeitet. Der Tod des Outsiders fühlt sich trotz seines Status als eigenständige Erweiterung wie ein würdiger Abschluss der Serie an.

Neue Tricks

Um diese monumentale Aufgabe erledigen zu können, stellt euch das Spiel drei grundlegende Mechaniken zur Verfügung: Displace, Semblence und Foresight. Es handelt sich im Grunde um Abwandlungen von Fertigkeiten aus Dishonored 2, die sich dank einer cleveren Neuausrichtung aber trotzdem frisch anfühlen Mit „Displace“ könnt ihr einen Ort in eurem Sichtfeld als Teleportziel definieren und zu einem späteren Zeitpunkt dorthin springen. Besonders hilfreich: Ihr könnt euch sogar in Gegner teleportieren, die daraufhin in blutige Fetzen explodieren.

Wenn es weniger brutal zugehen soll (das gesamte Spiel kann ohne den Mord eines Gegners beendet werden), ist „Semblance“ eine gute Wahl. Mit dieser Fertigkeit könnt ihr das Gesicht eines Zivilisten klauen und damit unentdeckt in der Stadt umherspazieren. Die dritte Hauptfertigkeit ist „Foresight“, mit der ihr euch in eine Art Geistform begebt und sogar durch kleine Öffnungen schlüpfen und die dahinter liegenden Räume ausspionieren könnt. Der Clou: In dieser Form kann auch das Ziel der Teleport-Kraft „Displace“ gesetzt werden, womit ihr zum Beispiel verschlossene Gittertore überwinden könnt.

Spielt, wie ihr wollt

Serientypisch bekommt ihr nicht vorgeschrieben, wie ihr euer Ziel erreicht, sondern lediglich die Werkzeuge und mehrere Optionen. Dabei könnt ihr schleichend vorgehen und als Pazifist agieren, also keine Passanten und Wärter töten. Zu diesem Zweck verfügen viele Attacken auch über eine nicht tödliche Version. Wenn euch der Sinn danach steht, könnt ihr allerdings auch in Rambo-Manier eine Schneise der Zerstörung durch die Levels ziehen. Egal wie ihr spielt – bedacht, brutal oder eine Mischung aus beiden Stilen – Dishonored: Der Tod des Outsiders sorgt in jedem Fall für ein rasantes Assassinen-Abenteuer!

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