PS Blog @gamescom: 60 Seconds – Ein bombiges Abenteuer

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PS Blog @gamescom: 60 Seconds – Ein bombiges Abenteuer

Könnt ihr den Fallout überleben?

Daniel Meyer, freier Redakteur:


Info
  • Entwicker: Robot Gentleman
  • Publisher: Robot Gentleman
  • Genre: Survival
  • Erscheint: Noch unbekannt

 

Stellt euch vor ihr schaltet den Fernseher ein und ein Nachrichtensprecher erzählt euch, dass die Atomraketen auf dem Weg sind und in einer Minute eure Stadt treffen werden. Ein schreckliches Szenario, aber in 60 Seconds entwickelt sich das zum amüsanten Zeitvertreib. Das gilt umso mehr wenn Mutanten umherwandern, ihr Ressourcen managen und bis zum Eintreffen des Militärs ausharren müsst. Aber der größte Spielspaß liegt tatsächlich in den ersten 60 Sekunden des Spiels, wie der Titel bereits andeutet. Denn diese eine Minute entscheidet über einen Großteil der darauf folgenden Geschehnisse.

60 Seconds

Highlights

Purer Stress:
Zumindest bekommt ihr es zum Anfang des Spiels mit reichlich Stress zu tun. Die Atombomben fliegen los und ihr müsst euch in Sicherheit bringen. Zum Glück habt ihr einen Atombunker unter eurem Haus gebaut und seid entsprechend vorbereitet, sobald der Atompilz in die Luft steigt. Allerdings ist dieser leer und ihr habt nur 60 Sekunden Zeit, um möglichst viele nützliche Objekte und geliebte Personen eurer Familie in den Bunker zu schaffen. Ihr könnt nur begrenztes Gewicht tragen, also sind mehrere Gänge notwendig, die ihr in dem 3D-Haus durchführen müsst. Um alles in den Bunker zu schaffen reicht die Zeit leider nicht, also gilt es hier schnellstmöglich die wichtigsten Utensilien zusammenzukratzen und in Sicherheit zu bringen.

Entscheidet, was wichtig ist:
Neben Wasser und Dosennahrung könnt ihr im Haus allerlei Dinge finden. Dazu gehört ein Radio, Brettspiele, Insektengift, Utensilien für die Verteidigung und mehr. Sich hier für gewisse Objekte zu entscheiden ist sehr schwierig, denn sobald ihr erst mal im Bunker sitzt wisst ihr nie, was auf euch zukommen wird. Bekommt ihr es mit Plünderern, Rieseninsekten oder gar der Langeweile zu tun? Habt ihr etwas dabei, das ihr eurem Sohn zum Geburtstag schenken könnt? In der Regel heißt es hier Augen zu und das Beste hoffen.

Langes, aber unterhaltsames ausharren:
Ist die erste Phase des Spiels abgeschlossen, seht ihr eure Familie im Bunker sitzen, vorausgesetzt ihr habt diese auch mitgenommen. Nun gilt es woche lang zu überleben, bis hoffentlich Hilfe eintrifft. Die Interaktionen ab diesem Zeitpunkt sind relativ minimal gehalten, sodass ihr im Grunde nur die Einwohner des Bunkers und dessen Inneneinrichtung im Comic-Design betrachten könnt. Pro Tag könnt ihr zudem einmal das Tagebuch der Familie durchlesen, die Ereignisse des Tages erfahren und Lebensmittel rationieren. Gelegentlich kommt es zu Ereignissen, bei denen ihr Entscheidungen treffen müsst. Wer von der Familie zum Plündern rausgeschickt werden soll und welche Items hat diese Person mitzunehmen? Oder wenn mal Plünderer vor der Tür stehen, mit welchem Gegenstand sollen diese abgewehrt werden? Habt ihr keine Waffe oder kein Vorhängeschloss im Bunker, dann stürmen die Banditen diesen und entführen ein Familienmitglied.

60 Seconds

Ersteindruck

Zugegeben, 60 Seconds wirkt auf den ersten Blick ziemlich minimalistisch. Aber gleichzeitig ist die Idee selbst ausgesprochen lustig und frisch. Insbesondere bei besonderen Geschehnissen, beispielsweise wenn die eigene Tochter beginnt zu mutieren, wird ein Lächeln auf das eigene Gesicht gezaubert. Am Ende stellt sich nur noch eine Frage: Schafft ihr es die Atombombe in 60 Sekunden zu überleben oder werdet ihr den Weg alles Weltlichen gehen?

Ihr habt es nicht auf die gamescom 2017 geschafft oder wollt euch noch einmal an die coolsten Locations auf der Messe erinnern? In unserem Fotoalbum findet ihr die besten Fotos!

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