PS Blog @gamescom: Crossing Souls – Charmant und Retro

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PS Blog @gamescom: Crossing Souls – Charmant und Retro

Retro 16-Bit trifft auf die Goonies

Daniel Meyer, freier Redakteur:


Info
  • Entwicker: Fourattic
  • Publisher: Devolver Digital
  • Genre: Adventure
  • Erscheint: Anfang 2018

 

Wenn man die gamescom besucht, stehen oft nur die ganz großen AAA-Spiele im Rampenlicht und kleinere Titel, insbesondere solche von Indie-Studios, bleiben in deren Schatten. Dass der Schatten allerdings nichts Schlechtes ist zeigt uns der Sommer, weil dieser oft für eine Abkühlung aufgesucht wird. Eine ähnlich erfrischende Erfahrung haben wir auch mit dem Spiel Crossing Souls gemacht, das mit sehr viel Liebe zum Detail daherkommt und viele an ihre Kindheit erinnern dürfte.

Crossing Souls

Highlights

Eine wunderschöne Geschichte, wie aus Hollywood:
Die Handlung von Crossing Souls ist sehr eng an Filme wie Die Goonies oder Super-8 angelehnt. Wir lernen fünf Kinder kennen, die nicht nur enge Freunde sind, sondern auch im Jahr 1986 den Sommer ihres Lebens erfahren. Denn nachdem der Charlie, der jüngste Spund der Truppe, eine Leiche findet, verändert sich die Welt der fünf dramatisch. Sie finden bei der Leiche ein pyramidenförmiges Objekt, das eine mysteriöse Kraft ausstrahlt. Zu allem Überfluss scheint auch die Regierung auf der Suche nach diesem Gegenstand zu sein, sodass das Leben der Freunde bald auf dem Kopf gestellt wird.

Fünf Freunde und einzigartige Fähigkeiten:
Die fünf Kinder, zwischen denen ihr im Verlauf der Geschichte frei umherschalten und diese steuern könnt, verfügen über gänzlich unterschiedliche Fähigkeiten, die so verschieden wie sie selbst sind. Chris, der große Bruder von Charlie, kann beispielsweise mit seinem Baseball-Schläger Geschosse reflektieren, das kleine Wunderkind Matt ist ein technisch begabtes Genie und hat Jetpack-Düsen in seinen Schuhen eingebaut, dank derer er levitieren kann, und das Mädchen der Gruppe, Charlie, verwendet ein Gummiband als Peitsche und kann dieses als Schleuder verwenden um selbst über große Abgründe zu gelangen. Mit anderen Worten: Ihr dürft euch auf zahlreiche Rätsel gefasst machen, welche die Fähigkeiten der Kids vollends ausnutzen werden.

Das Reich der Toten:
Dass hinter der kleinen mysteriösen Pyramide mehr steckt als das Auge zeigt, erkennen die fünf Freunde sehr früh im Spiel. Dank Matt ist es ihnen möglich dieses Objekt zu verwenden, und dessen Eigenschaft ist eine ganz besondere: Es lässt die Kinder zwischen zwei Realitäten hin- und herwechseln. Neben unserer normalen Realität existiert nämlich noch eine, die von Geistern bevölkert wird. Im Verlauf der Geschichte treffen unsere fünf Charaktere auf zahlreiche Geistwesen, die ihnen teils gut und teils weniger positiv gesinnt sind. Neben Dinosauriern, Höhlenmenschen und Wikingern soll es noch zahlreiche weitere zu entdecken geben. Das wichtigste Feature ist hier zudem, dass bestimmte Rätsel sich nur dadurch lösen lassen, wenn in der jeweils anderen Realität eine bestimmte Voraussetzung erfüllt wird.

Crossing Souls

Ersteindruck

Hinter dem Pixel-Abenteuer Crossing Souls versteckt sich ein rund fünf bis neun Stunden langes Abenteuer, das sich einerseits durch seine liebliche Retro-Pixel-Optik auszeichnet und andererseits Dank der Hollywood-Geschichte sehr angenehm zu verfolgen ist. Wer Filme wie Die Goonies oder Super-8 geliebt hat, sollte Crossing Souls definitiv im Auge behalten, denn im Grunde scheint dieser Titel eine Videospielversion dieser sehr sympathischen Filme zu werden, wobei der Titel natürlich über eine gänzlich andere Hintergrundgeschichte verfügt.

Ihr habt es nicht auf die gamescom 2017 geschafft oder wollt euch noch einmal an die coolsten Locations auf der Messe erinnern? In unserem Fotoalbum findet ihr die besten Bilder!

Kommentare sind geschlossen.

1 Kommentar

  • Klingt vielversprechend und erinnert mich auch neben den genannten Beispielen ein wenig an Stranger Things 🙂