PS Blog @gamescom: Call of Duty: WWII – Zurück zu den Wurzeln

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PS Blog @gamescom: Call of Duty: WWII – Zurück zu den Wurzeln

Sledgehammer Games führt die Blockbuster-Serie nach einigen Ausflügen in die Zukunft zurück zum bezeichnendsten Konflikt der jüngsten Geschichte

Info
  • Entwickler: Sledgehammer Games
  • Publisher: Activision
  • Genre: Shooter
  • Erscheint: 3.11.2017

 

Abwechslung muss sein. Das haben sich wohl auch die Entwickler von Sledgehammer Games gedacht, als sie mit den Arbeiten an Call of Duty: WWII begannen. Das Spiel befindet sich seit etwa drei Jahren in Arbeit und stellt einen großen Schritt nach vorne für die Shooter-Serie dar. Es blickt aber gleichzeitig auch zu den Anfängen des erfolgreichen Franchise: Es geht – wie bereits im ersten Game aus dem Jahr 2003 – an die Normandie und viele weitere echte Schauplätze. Die werden dank eingehender Recherche zum Leben erweckt – ganz ohne Jetpacks oder Exo-Skelette. Hier herrscht reiner, unverfälschter Krieg. Im Rahmen der gamescom 2017 konnten wir uns in einige Multiplayer-Schlachten stürzen!

Highlights

Der brandneue Kriegsmodus:
Die wohl größte Neuerung im Multiplayermodus von Call of Duty: WWII im Vergleich zum Vorgängertitel Call of Duty: Infinite Warfare ist der neue Kriegsmodus. Hier gelten nicht die klassischen Regeln bekannter Modi wie Team-Deathmatch oder Capture the Flag, sondern ihr werdet angehalten, eine Schlacht nach durch die tatsächlichen Aktivitäten damaliger Soldaten auszutragen. In diesem asymmetrischen Modus stürmt ihr zum Beispiel aus einem grünen Wald und müsst euch weiter vorkämpfen, um nach der Einnahme eines Punktes in der zweiten Phase unter Zeitdruck eine Brücke zu errichten.

Authentische Schlachtfelder:
Um Authentizität zu garantieren, wurde der Historiker Marty Morgan hinzugezogen, der mit über 2.000 Veteranen und Zivilisten gesprochen hat, die vom Krieg betroffen waren. Auf Basis genauer Recherche und Reisen zu den Originalschauplätzen hat das Entwicklerteam sowohl im Einzelspieler- als auch Mehrspielermodus ein immersives Abbild der Schlachten des Zweiten Weltkriegs geschaffen. Diese Detailverliebtheit reicht von der Gestaltung der Maps über die Personalisierungsoptionen eurer Charaktere bis hin zu den wummernden Sounds der Knarren, die von tatsächlichen Waffen der damaligen Zeit stammen.

Sozial statt allein:
Call of Duty: WWII orientiert sich in Sachen der Spielerinteraktion an modernen Trends. Statt einfach nur ab und an in einer Lobby die Ausrüstung der Mitspieler zu inspizieren (keine Sorge, das geht weiterhin), gibt es die neuen „Hauptquartiere“. Dabei handelt es sich um kleine Hubwelten, in denen ihr euch zwischen Online-Matches unter anderen Soldaten bewegen und vernetzen könnt. Ein gemeinsamer Trip zur Schießbude, um die Waffen auszutesten? Kein Problem! Schnelle 1-gegen-1-Matches? Auch kein Problem!

Ersteindruck

Sledgehammer Games hört mit Call of Duty: WWII offensichtlich auf die Fans, die sich das beliebte Setting gewünscht haben, und beweist mit den neuen sozialen Funktionen einen Finger am Puls der Zeit. Doch das ist alles „nur“ Beiwerk, denn der Multiplayer macht so viel Spaß wie eh und je – auch ohne futuristische Gadgets. Sollte euch zwischen spannenden Mehrspieler-Gefechten der Sinn nach einem etwas abgefahreneren Szenario stehen, sei euch der in diesem Jahr ebenfalls wieder enthaltene Zombie-Modus ans Herz gelegt. Shooter-Fans kommen in Call of Duty: WWII voll auf ihre Kosten!

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Kommentare sind geschlossen.

1 Kommentar

  • Jonas_Krone

    Interessantes Game !

    Aber laut mir ziemlich an den Battlefield Erfolg angelegt und vielleicht auch probiert etwas von den ,,Erfolgreicheren“ Battlefield Games abzugucken.

    Bin mal gespannt was Call of Duty mit dem Spiel zu bieten hat . Aber aufjeden Fall ein interessantes Scenario im zweiten Weltkrieg.