5 Wege, wie die Europäische Todeszone in Destiny 2 große Veränderungen im PS4-Shooter verdeutlicht

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5 Wege, wie die Europäische Todeszone in Destiny 2 große Veränderungen im PS4-Shooter verdeutlicht

Nur noch zwei Wochen bis zur Veröffentlichung, und wir erkunden die Europäische Todeszone

Zac Minor, SIEA:


Seit wir im Mai zum ersten Mal über Destiny 2 berichtet haben, war ich mir sicher, dass Bungie unsere Erwartungen zum Sequel nicht enttäuschen würde. Die Mission der Eröffnungskampagne war eine Achterbahnfahrt, die alle Hauptquests des ersten Spiels in den Schatten gestellt hat. Die Änderungen am Schmelztiegel – von der Spieleranzahl über Spielmodi bis hin zu On-Screen-Anzeigen – waren geschickt und haben das bereits starke PvP-System mit differenzierten Verbesserungen ausgestattet. Aber was ist mit allem anderen? Was ist mit dem großen Ganzen?

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Nachdem wir uns auf den Weg nach Bellevue gemacht und ein paar Stunden in der Europäischen Todeszone von Destiny 2 verbracht haben – einem der vier Hauptschauplätze des Sequels -, bin ich froh, berichten zu können, dass es sich wie ein völlig neues Spiel anfühlt. Wenn jeder der Hauptschauplätze des ersten Destinys eine Jacht war, ist die Europäische Todeszone ein Kreuzfahrtschiff: massiv, voller neuer Aktivitäten, geheimen Bereichen und Hinweisen in der Erzählung. Kurz gesagt: Es war lebendig. Das ist neu:

1. Die Karte

… Es gibt eine Karte! Jederzeit über euren Geist aufrufbar, ist die neue Karte der Wegweiser für den Planeten, auf dem ihr euch befindet, und die Welten, die außerhalb liegen. Sie gibt euch einen geografischen Überblick der Region und kann euch zu nahe gelegenen Events, Quests und anderen interessanten Bereichen führen.

Vielleicht wirkt das nur wie eine kleine Veränderung, aber gemeinsam mit allen neuen Aktivitäten in jedem Bereich hilft sie, die Zeit zwischen euren letzten Tätigkeiten und den neuen Zielen eures Einsatztrupps drastisch zu reduzieren. Kurz: Es wird ungemein einfacher, sofort etwas zu finden, das ihr tun könnt.

Und das Beste daran? Laufende und bevorstehende öffentliche Events werden auf der Karte angezeigt. Markiert sie als Wegpunkt und hüpft in euren Sparrow. Ihr könnt euren selbst gebastelten Event-Timer-Algorithmus also ohne Bedenken entsorgen.

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2. Abenteuer

Abenteuer sind in Destiny 2 etwas völlig Neues und gehören zu den stärksten Inhalten der Europäischen Todeszone. Das Story-Team bei Bungie hat sie wie folgt beschrieben: „Wenn die Kampagne ein Roman ist, sind die Abenteuer Kurzgeschichten.“ Anhand der Handvoll Abenteuer, die ich gespielt habe, kann ich sagen, dass das stimmt.

Abenteuer sind im Grunde Nebenmissionen, die ihr, während ihr die Welt erkundet, aufgreifen könnt. Sie beinhalten festgelegte Elemente, bekannte Charaktere, Sprachaufnahmen und Storyelemente, die vergleichbar sind mit einigen Missionen der Hauptkampagne von Destiny 1. Aber anhand der ersten Mission, die wir in der Beta gespielt haben, würde ich sagen, dass sie nicht das bombastische Niveau der Kampagne von Destiny 2 erreichen. Anstatt sich auf den Hauptgeschichtsstrang von Destiny 2 zu fokussieren, erzählen sie kleinere Geschichten, die mehr über die Welt verraten, auf der ihr euch befindet, und über die Charaktere, denen ihr begegnet seid. Apropos …

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3. Devrim Kay, Wächter der ETZ

Devrim Kay ist der Haupt-NPC der Europäischen Todeszone und fungiert als „Hauptwegweiser“ für die meisten Abenteuer, die ihr erleben könnt. Er ist gemeinsam mit seinem treuen Präzisionsgewehr auf der Spitze eines Kirchturms stationiert und hat eine bissige westeuropäische Art an sich, durch die mir der Charakter sofort ans Herz gewachsen ist, und durch die ich neugierig auf seine Vergangenheit und seine Beziehung zu den anderen Charakteren des Spiels geworden bin.

Er agiert auch als eine Art Fraktionsboss der ETZ und sammelt im Austausch gegen Ansehenspunkte in seiner Fraktion ETZ-Marken sowie verschiedene Ressourcen, die auf der Welt zu finden sind. Wenn ihr genug sammelt, übergibt er euch sein ganz spezielles legendäres Engramm, das zusätzliche Waffen und Rüstung beinhaltet, die seine persönliche Ästhetik der post-apokalyptischen Welt widerspiegeln.

Das Wichtigste über Devrim ist: Ich hatte nie das Gefühl, dass ich mit ihm sprechen muss, um herauszufinden, was als Nächstes zu tun ist. Die Karte hat das für mich erledigt. Ich habe ihn nur besucht, wenn es Zeit war, abzusahnen.

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4. Lost Sectors (verlorene Sektoren) und Regional Chests (regionale Truhen)

Während öffentliche Events und Abenteuer sichtbare Wegpunkte darstellen, beinhaltet die Karte von Destiny 2 auch verdeckte Aktivitäten: Lost Sectors und Regional Chests. Angezeigt durch kleine, nicht auffindbare und häufig mysteriöse Symbole, ermutigen Lost Sectors und Regional Chests die Spieler, sich umzusehen und Ecken zu erkunden, die sie ansonsten links liegen lassen würden.

Regional Chests sind genau das, was der Name schon impliziert: speziell gekennzeichnete, versteckte Kisten, die ETZ-Marken und verschiedene Beute beinhalten und für die der Spieler Umgebungen erklimmen und bereisen muss, die er normalerweise verpasst hätte. Sie erinnern an die Goldtruhen aus dem ersten Destiny-Teil, aber ihre Belohnungen sind nicht auf die anfängliche Beute im Spiel begrenzt. Stattdessen erhaltet ihr ETZ-Marken und Fraktionsboni.

Die Lost Sectors gehören wohl zu meinem Lieblingsteil der ETZ. Es sind versteckte, labyrinthartige Bereiche, die Spieler hinab in die Tiefen schicken, um komplexe Entwässerungsanlagen oder Höhlennetzwerke zu erkunden, bevor sie auf eine große Gruppe von Feinden und – was noch wichtiger ist – auf ein wirklich großes Beuteversteck stoßen. Dieses Versteck kann nur geöffnet werden, indem ihr einen Elite-Feind besiegt, der das Gebiet bewacht, und so den Code des Verstecks erhaltet. Findet den Sektor, besiegt den Boss, schnappt euch die Codes und die Beute gehört euch. Tanzt weiter.

5. Öffentliche Events und ein Blick auf heroische öffentliche Events

Okay, öffentliche Events sind eindeutig nichts Neues in Destiny 2. Aber sie schaffen es, in vielerlei Hinsicht neu und anders zu sein als die vielen Events, die ich im ersten Teil (immer wieder) gespielt habe.

Ich habe schon erwähnt, dass die Karte anzeigt, wo und wann öffentliche Events stattfinden, aber jetzt hat auch jedes öffentliche Event geheime Ziele – wenn ihr diese findet und abschließt, schaltet ihr eine heroische Version des öffentlichen Events frei. Schließt diese ebenfalls ab und ihr erhaltet einen enormen Erfahrungsboost und die Chance auf epische Beute.

Die Kriterien für die geheimen Ziele werden dem Spieler nicht mitgeteilt. Stattdessen müsst ihr selbst herumprobieren und sie herausfinden. Ich möchte euch hier nicht zu viel verraten, aber so viel sei gesagt: Hüter, die die heroischen Raids im ursprünglichen Destiny gemeistert haben, werden bestimmt ein paar Ideen haben, wo sie anfangen müssen.

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Es sind noch etwas weniger als zwei Wochen bis zur Veröffentlichung, und meine schlimmsten Befürchtungen im Bezug auf Destiny 2 wurden entkräftet. Das Spiel hat weiterhin grandiose Kernmechaniken mit einer perfekt balancierten Steuerung und einem Waffen-Feeling, das, meiner Meinung nach, das beste der Besten ist. Die Welt des Spiels fühlt sich jetzt auf eine Art lebendig an, die der erste Teil nur angestrebt hat, aber nie erreichen konnte. Wenn die Europäische Todeszone bezeichnend für die restlichen Spielzonen von Destiny 2 ist, erwartet uns noch einiges mehr. Und ich kann es kaum abwarten, ins Spiel abzutauchen.