25 tolle Spiele, die ihr 2017 womöglich verpasst habt

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25 tolle Spiele, die ihr 2017 womöglich verpasst habt

In einem spielerischen Rekordjahr solltet ihr diese Schätze nicht übersehen


Matthew Groizard, Content Producer, SIEE:

Es ist nicht zu leugnen: Bereits schon nach der Hälfte ist 2017 ein fantastisches Jahr für Spiele.

Wir haben Leib und Leben in Dulvey, Louisiana riskiert, mit Dämonen im alten Japan gekämpft, einen Mecha-T-Rex mit einer Steinschleuder fertig gemacht, einen bewaffneten Raubüberfall im Kopf eines Anderen durchgezogen und uns sogar mit nackten, futuristischen Androiden geschlagen…

Falls ihr noch dabei seid, habt ihr Lob verdient, aber mit all diesen großen Titeln, die im Rampenlicht stehen, habt ihr sicher ein paar kleinere übersehen.

Also haben wir diese praktische Checkliste zusammengestellt, damit ihr auf dem Laufenden seid. Ist etwas dabei, dass ihr kennt?

1. The Flame in the Flood: Complete Edition

The Flame in the Flood ist bereits im Jänner erschienen und verleiht den packenden, Rogue-like-Überlebens-Mechanismen von Wegbereitern wie Don’t Starve und Day Z reichlich visuellen Schwung, starke musikalische Begleitung und bietet, das ist am allerwichtigsten, ein Hündchen.

Was ihr verpasst: Einen exzellenten Country-Soundtrack von Leuten wie Chuck Ragan, The
Camaraderie und The Fearless Kin.

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2. Holoball [PlayStation VR]

Mit seinem laser-basierten Retro-Zugang eines Squashplatzes ist es schwierig, die offensichtlichen Vergleiche zwischen Holoball und Disneys ikonischem Techno-Adventure Tron nicht zu ziehen. Aber das ist ja keine schlechte Sache – ich meine, wer dachte nicht an Tron, wenn von der Zukunft des VR-Gamings geträumt wurde?

Was ihr verpasst: Ein einfaches, aber süchtig machendes Sportspiel, das Kindheitserinnerungen weckt.

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3. Malicious Fallen

Jede Generation hat ihre eigenen großartigen Spiele, die, warum auch immer, übersehen werden. Mit diesem Gedanken wurden Malicious auf PS3 und das verbesserte Follow-up Malicious Rebirth auf der PS Vita völlig überarbeitet und schafften es diesen Februar auf die PS4.

Was ihr verpasst: Wahnsinnskämpfe, die in einen der besten strukturellen Zugänge, die je in einem Videospiel zu sehen waren, eingebaut wurden.

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4. Snake Pass

Mit ihrem ersten eigenen Titel haben es Sumo Digital geschafft, einen der charmantesten Titel dieser Generation zu bringen. Snake Pass führt euch in ein langsames, Puzzle-Plattform Adventure, das einige originelle Twists und Turns zu bieten hat (Es ist eine Schlange – verstanden?).

Was ihr verpasst: Das perfekte Gegenmittel zum gegenwärtigen Trend des spannungsgeladenen Gamings – wie Sudoku… nur mit einer zwei Meter langen Korallennatter.

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5. Night in the Woods

Wenige Spiele beschäftigen sich mit so komplexen Themen wie der Angst, die das junge Erwachsenenalter begleitet, oder den wirtschaftlichen Problemen der ländlichen Arbeiterschicht – noch weniger machen das mit einer 2D Platformer-Social Simulation. Dass das alles so perfekt zusammenpasst, zeichnet Night in the Woods besonders aus.

Was ihr verpasst: Eine gekonnte Mischung aus Storytelling, Social Simulation und gelegentlichen Messerkämpfen, die ihr so schnell nicht vergessen werdet.

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6. Styx: Shards of Darkness

Ein ironisches Follow-up zu Styx: Master of Shadows aus 2014: Diese Comic-Fabel über mörderische Goblins und Fantasie-Königreiche erweitert das ursprüngliche Stealth-em-up-Gameplay um beeindruckende visuelle Aspekte und einer saftigen Dosis Zwei-Spieler-Koop.

Was ihr verpasst: Einen unflätigen Goblin, der Popkultur-Referenzen zum Besten gibt, während er mit dem Messer auf gut gekleidete Elfen losgeht.

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7. Momodora: Reverie Under the Moonlight

Bunte 8-Bit-Kunst trifft Hardcore-Platforming im unglaublich süchtig machenden Meisterwerk von Bombservice: Modora: Reverie Under the Moonlight baut auf der klassischen Metroidvania-Design-Philosophie auf. Falls ihr gern auf Entdeckungstour geht, könnte das das Richtige für euch sein.

Was ihr verpasst: Eine visuell ungewöhnliche, mechanisch tiefe Erfahrung, die von nur drei Leuten auf die Beine gestellt wurde.

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8. KONA

Anders als aktuelle Walking Sims nimmt KONA alles, was das interaktive, narrative Genre interessant macht und kombiniert es mit einem starken Inventory-System, Crafting, Überlebens-Elementen, Kampf und sogar eurem eigenen Ski-Doo – ein Spiel, das voller Überraschungen steckt.

Was ihr verpasst: Eine gruselige Horror-Sci-Fi Story, die die beunruhigende Isolation von ländlichen Communities evoziert.

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9. Yakuza 0

Das Prequel zu SEGAs bekannter und beliebter Yakuza Serie ist dieses Jahr für die PS4 gekommen. Das große Lob könnte für Neulinge in diesem Spiel möglicherweise nicht nachvollziehbar sein. Falls ihr dazu gehört, könnte das die perfekte Entschuldigung sein, um es rauszufinden.

Was ihr verpasst: Eine dunkle und gefährliche Welt von Gang-Kriminalität, Mord, Mahjong und Karaoke.

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10. I Expect You to Die [PlayStation VR]

Der kluge Virtual Reality Puzzler von Schell Games ist eine dreiste Parodie auf klassische Spy-Stories und steckt euch in die polierten Schuhe eines Detektives der Golden Age. Ihr seid größenwahnsinnigen Machenschaften auf der Spur und versucht verzweifelt, die Bösen auszutricksen.

Was ihr verpasst: Immersives und innovatives Puzzle-Adventure mit viel Sinn für Humor.

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11. The Turing Test

Die etwas verschwommene Grenze zwischen menschlicher und maschineller Intelligenz ist ein Dilemma, das so alt ist wie das Sci-Fi-Genre selbst. Aber das hat die Entwickler von The Turing Test nicht daran gehindert, eine überraschende, neue Herangehensweise an das Thema in ihrem mysteriösen, erforschenden Puzzler zu finden, der dieses Jahr für PS4 gekommen ist.

Was ihr verpasst: Komischerweise verpassen wir alles, was The Turing Test beantworten will.

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12. PaRappa the Rapper Remastered

Ein Hund, der wahrlich keine Vorstellung braucht. Die Rhythmus-rappende Legende der PS1, Parappa der Rapper, hat sich für das lang erwartete Comeback auf der PS4 dieses Jahr ein paar neue Moves zugelegt. Seid ihr bereit für ‚chop, chop, chop‘ in HD?

Was ihr verpasst: Eine menschenähnliche Zwiebel – eine ‚Rap-Schalotte‘, falls ihr so wollt.

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13. The Sexy Brutale

Falls ihr nach etwas wirklich Einzigartigem im narrativn Puzzle-Genre sucht, werdet ihr kaum etwas Originelleres als The Sexy Brutale finden: eine fantastisch skurrile Ästhetik, ein gruseliger Handlungsstrang, und ein cleverer Timeloop-Mechanismus machen gemeinsam ein wahrlich faszinierendes Spiel.

Was ihr verpasst: Die obsessive Liebe zum Detail, die das Erforschen wahrlich lohnend macht.

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14. Torment: Tides of Numenera

Der lang ersehnte geistige Nachfolger von Planescape: Torment war eine Crowdfunding Sensation – das ursprüngliche Ziel war schon innerhalb von sechs Stunden erreicht worden. Trotz einiger Verzögerungen hat das finale Produkt der PlayStation 4 einen der besten klassischen RPG-Titel der letzten Jahre beschert.

Was ihr verpasst: Eine visuelle Ästhetik, die ihresgleichen auf der PS4 sucht.

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15. Shadow Warrior 2

Das Folgespiel zu Shadow Warrior von 2014 von Flying Hog Games bringt ihre typische jungenhafte Respektlosigkeit auf ein neues Level: der unflätigeTyp Lo Wang kehrt zurück, um Dämonen, Gangster und skrupellose Unternehmen unschädlich zu machen – und dieses Mal hat er Freunde mitgebracht.

Was ihr verpasst: Wahrscheinlich einen der befriedigendsten kooperativen First-Person Shooter seit der Borderlands-Serie.

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16. Wonder Boy: The Dragon’s Trap

Retro-Klassiker mit großartigen audiovisuellen Updates neu aufzulegen war bisher eines der befriedigendsten Markenzeichen dieser Generation. Dennoch sind wenige Studios so weit zurück gegangen – oder haben derart drastische Änderungen vorgenommen – wie der getreue Remaster von Wonderboy III von Lizardcube.

Was ihr verpasst: Nicht nur eine schön umgesetzte Neugestaltung, sondern auch einen direkten Port des 8-Bit-Originals von 1989.

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17. Statik [PlayStation VR]

Ein mutiges Experiment eines kleinen, talentierten Teams von Tarsier Studios. Statik ist eine dieser Virtual Reality Experiences, die auf keinem anderen Medium umgesetzt werden könnte. Beunruhigend, herausfordernd und oft mit schwarzem Humor, ist die Herangehensweise ans Rätsellösen brilliant innovativ und unerwartet immersiv.

Was ihr verpasst: Ein wahres VR-Juwel gespickt mit klugen Easter Eggs und einem beeindruckend subtilen Narrativ.

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18. Outlast 2

Nichts für Zartbesaitete. Das brutale und zutiefst verstörende Follow-up zu Outlast (2014) von Red Barrel ist ein zermürbender, strapaziöser Abstieg in Wahnsinn, Isolation und Fanatismus, durchzogen von einer der beunruhigendsten Bildsprachen, die je in einem Videospiel zu sehen war.

Was ihr verpasst: Eine schonungslose Horror-Experience die mehr als nur eure Controller-Erfahrung herausfordern wird.

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19. Tales of Berseria

Die lang bestehende Tales of…-Serie wurde heuer aufpoliert. Im neuesten Teil wurde alles umgestaltet – von Kampf und Erforschung bis zum generellen Ton – und so entstand einer der besten Franchise-Titel dieses Jahres.

Was ihr verpasst: Die erste weibliche Hauptprotagonistin der Serie, Velvet, führt eine deutliche Antihelden-Rollenbesetzung an.

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20. What Remains of Edith Finch

Der wahre Erfolg des zweiten Titels von Giant Sparrow lag darin, eine berührend-vertraute Familientragödie so mühelos in einer Reihe von surrealen, und manchmal einfach verrückten Ereignissen zu erzählen. Dass keiner dieser individuellen Momente die tiefe, emotionale Wirkung des Endes schmälert, ist wahrlich ein Zeichen von Brillanz.

Was ihr verpasst: one of the most original and affecting pieces of storytelling in a video game to date.

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21. Little Nightmares

Im Mai sind uns Tarsier Studios ordentlich unter die Haut gegangen mit ihrem einfachen, unaufdringlichen Horrortitel, der von einem verlorenen Kind in einem gigantischen Puppenhaus im Meer handelt. Voller beunruhigender und surrealer Bildsprache, die der Stoff von Kindheits-Albträumen sind, war es ein rechtzeitiger Reminder, dass das Genre aus mehr als nur Zombies und Axtmördern besteht.

Was ihr verpasst: Eines der psychologisch beunruhigendsten Design-Arbeiten seit der Silent Hill-Serie.

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22. LocoRoco Remastered

Habt ihr einen schlechten Tag? Gute Nachrichten! Das fröhlichste Spiel, das jemals die PlayStation Portable geziert hat, kam heuer für PS4. Und mit überarbeiteten Visuals (für die glücklichen PS4 Pro-Besitzer in luxuriösen 4K verfügbar), hat es noch nie so spektakulär bezaubernd ausgesehen.

Was ihr verpasst: Wahrlich frischen Wind; eine ansteckend unterhaltsame Tollerei in einer Welt voller kräftiger Farben und vergnügter Charaktere.

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23. RiME

Nach langer, liebevoller Arbeit gab es dieses Jahr endlich RiME von Tequila Work. Schon 2103 wurden die Spieler angeteasert, aber dieser unglaublich polierte Rätsel-Platformer war die lange Wartezeit allemal wert und liefert eine der unvergesslichsten Gaming-Experiences dieser Generation.

Was ihr verpasst: Ein Spiel, das nur so vor künstlerischem Selbstbewusstsein strotzt und einfach Freude bereitet.

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24. Star Trek Bridge Crew [PlayStation VR]

Wer braucht ein Holodeck? Ja, Trekkies, freut euch: das könnte das näheste sein, das jemals an das Führen eures eigenen Föderations-Sternschiffs herankommt. Für alle anderen ist es eine Gelegenheit, dem inneren Nerd nachzugeben und ein paar Sci-Fi-Fantasien auszuleben.

Was ihr verpasst: Möglicherweise eine der besten kooperativen VR-Erfahrungen auf dem Markt – wir schlagen vor, mit einer kompletten Crew loszulegen.

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25. Final Fantasy XII – The Zodiac Age

Nicht zu vergessen – diesen Monat gab es das lang ersehnte Remaster von Final Fantasy XII. Das Original ist relativ spät in der Lebensdauer der PS2 erschienen, und musste daher mit einer neuen Welle von Konsolen der siebten Generation mithalten. Es fand also nie das verdiente Publikum. Noch nie hat es so gut ausgesehen und sich so fein gespielt wie im Remaster für PS4.

Was ihr verpasst: Ein übersehenes PS2-Juwel, das eines der innovativsten Kampfsysteme und Welten der Serie zu bieten hat.

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Kommentare sind geschlossen.

1 Kommentar

  • Todesglubsch

    Wenn Devolver Digital die Güte hätte, Shadow Warrior 2 mal auf Disk zu pressen, dann hätte ich es auch nicht verpasst.

    Und nein, ich lege mir deswegen keinen UK-Account an. Ich schmolle lieber. 😉