5 wesentliche Infos zu Call of Duty: World War II

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5 wesentliche Infos zu Call of Duty: World War II

Erfahrt in Sledgehammer Games‘ Einsatzbericht, wie die Singleplayer-Kampagne und die Multiplayer-Gefechte aussehen werden.


Rhys Sutheran, SIEE:

Nach dem explosiven Trailer, der die PlayStation-E3-Bühne zum Beben brachte, haben wir uns mit Aaron Halon, Senior Director der Produktentwicklung und Hauptverantwortlicher der wichtigen Multiplayer-Modi von Call of Duty, sowie dem Senior Creative Director, Bret Robbins, der für die Kampagne zuständig ist, bei Sledgehammer Games getroffen, um über alles rund um Call of Duty: World War II zu sprechen.

Neue Multiplayer-Modi, ein neues Truppenfähigkeitssystem für die Kampagne, Treffpunkte und Wege, euren Soldaten weiterzuentwickeln: Dies alles soll die unaufhaltsame Shooter-Reihe wieder revolutionieren – also lest weiter, damit ihr alles erfahrt von den Leuten, die die Vorhut in den Kampf führen …

1. Trainiert euren Soldaten, testet eure Waffen und tauscht euch aus in den Headquarters (Hauptquartieren)

Aaron: „Die Headquarters sollen ein Bereich sein, in dem die Spieler sich zwischen Multiplayer-Gefechten treffen und auf den nächsten Kampf vorbereiten können. Sledgehammer Games legte schon immer viel Wert darauf, sich auf die sozialen Aspekte des Multiplayers zu konzentrieren, denn Ego-Shooter bieten einem selten die Möglichkeit, zu sehen, wer man eigentlich ist.

Ihr könnt 48 Spieler oder eure Freunde in Gruppen treffen und mit ihnen interagieren, sie zu Einzelkämpfen herausfordern, tägliche Herausforderungen meistern oder vor der nächsten Runde einen neuen Aufsatz am Schießstand testen. Und das alles könnt ihr jetzt gemeinsam mit Freunden machen und mit ihnen besprechen, wie in bestimmten Missionen am besten vorgegangen wird.“

2. Tretet einer Division bei, lasst euch ausbilden und marschiert los

Aaron: „Ihr werdet früh in eurer Laufbahn einer der fünf klassischen, ruhmreichen Militärdivisionen zugeordnet – Gebirgsjäger, Infanterie, Luftwaffe, Panzerdivision und Expeditionsstreitkräfte – und dadurch wird euer Karriereweg als Soldat verändert und bestimmt.

Jede Division bringt einzigartige Ausbildungsmaßnahmen mit sich, zum Beispiel die Infanterie: Bei ihnen dreht sich alles um Gewehre. Also wird bei den Infanteristen daran gefeilt, ihre Waffenhandhabung und ihren Umgang mit verschiedenen Aufsätzen zu verbessern. Außerdem gehören zu jeder Waffe bestimmte Fertigkeiten – zum Beispiel kann man sein Gewehr mit einem Bajonett versehen.

Ihr könnt auch die Option verdienen, diese Ausbildung in den Headquarters zu absolvieren. Dort lernt ihr, was die gewählte Division für Besonderheiten hat, und könnt euren Soldaten hochstufen.

Natürlich ist es wichtig, dass Spieler weiterhin die freie Wahl haben, also könnt ihr selbstverständlich zwischen den Divisionen wechseln, um euer Steckenpferd zu finden.“

3. Der Kriegsmodus sorgt für noch mehr Spannung im Multiplayer

Aaron: „Als wir uns für den Zweiten Weltkrieg als Setting entschieden haben, war uns wichtig, dass wir asymmetrische Angriffs- und Verteidigungsmissionen und Gefechte der Achsenmächte gegen die Alliierten einbauen. Die Geschichte soll eine große Rolle spielen und lebensecht rüberkommen.

Wir haben uns mit echten, historischen Missionen auseinandergesetzt – das Zerstören von Brücken, das Abschneiden der Versorgungszufuhr, das Ausschalten der Luftabwehr. Es wird also ganz anders, als einfach einen Punkt zu erobern. Wir wollten diese Missionen zu etwas Realem, Greifbarem machen, das euch in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückversetzt.

Auf der E3 zeigen wir eine Mission, in der die Spieler ein Gutshaus entweder angreifen oder verteidigen müssen und anschließend eine Brücke bauen, um schweres Gerät zu befördern. Es ist wirklich spannend zu sehen, wie sich diese vielschichtige Karte verändert – während der Kampf im vollen Gange ist, bauen Leute die Brücke.

Danach wir ein Panzer eskortiert, der auch als Deckung dient, so wie es damals die Infanteristen gemacht haben, und dieses metallene Ungeheuer dient zum Schutz vor Kugelhagel.

Call of Duty hat immer eine Einzelkämpfermentalität hervorgerufen, für die das Kill/Death-Verhältnis entscheidend ist, und das ist immer noch wichtig, aber im Kriegsmodus stehen gemeinsames Vorgehen und Planen mehr im Vordergrund.“

4. Eine Geschichte der Kameradschaft verlangt viel Teamwork

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Bret: „Unsere Hauptfigur ist Red Daniels, ein 19-jähriger Rekrut, der zum ersten Mal in den Kampf zieht, und wir erleben seine Geschichte und die seiner Division, der sogenannten Fighting First Infantry (Fighting First Infantrie), als sie durch Europa marschieren, um die Befreiung Frankreichs kämpfen, nach Belgien und nach Deutschland vorstoßen.

Im Laufe der Kampagne lernt ihr, euren Kameraden zu vertrauen und erfahrt mehr über sie – und über ihre Stärken im Kampf. In der Kampagne kommt ein Truppenfähigkeitssystem zum Einsatz, etwas, das man eher aus dem Multiplayer kennt. Somit erhöht ein guter Einsatz die Moral des Trupps und dadurch können wichtige Truppenmitglieder Spezialfähigkeiten einsetzen, wie zum Beispiel Verbandskästen oder Munitionspakete oder auch Feuerschutz geben.“

5. Die Singleplayer-Kampagne ist in der Geschichte verwurzelt

Bret: „Wir haben eine Menge recherchiert und eng mit einem leidenschaftlichen Militärhistoriker zusammengearbeitet, der sich mit diesen Themen bis ins kleinste Detail auskennt, damit unsere Geschichte korrekt und voller Achtung ist. Aber es gibt so viele Geschichten zu erzählen, dass wir die Elemente herauspicken mussten, denen wir letztendlich gerecht werden konnten.

Unsere Geschichte ist verflochten mit wahren historischen Begebenheiten wie der Landung in der Normandie, der Ardennenoffensive und der Befreiung von Paris. Historisch gesehen war die Fighting First an vielen dieser Kämpfe beteiligt. Und zwischen diesen bedeutenden historischen Momenten sind unsere eigenen Missionen und Ziele, die auf von uns gelesenen Büchern und gesehenen Filmen beruhen.

Es ist ein großes filmreifes Abenteuer, aber wir wollten auch die ernsten Aspekte nicht vernachlässigen. Und eines der Themen, das sich durch das Spiel zieht, ist, dass so etwas niemals wieder geschehen darf.“

Also, seid ihr bereit für den Kampf, Soldaten? Ihr könnt diese Infos als Erste auf PS4 in die Tat umsetzen, indem ihr der Privaten Beta beitretet, wenn ihr das Spiel vorbestellt – vor der Veröffentlichung am 3. November.

Kommentare sind geschlossen.

1 Kommentar

  • borstenvieh_2303

    Die für mich wesentlichste Info ist jene, dass mal wieder Zensuren bei div. grafischen Darstellungen sind, deswegen werde ich wohl wieder einmal in UK ordern.

    Wird Zeit, dass sich die Publisher/Hersteller endlich einmal zusammentun und gegen diese Witz-Zensur ( die es z. B. in Comics, bei Filmen, sogar in Zeichentrickserien, siehe Family Guy, NICHT gibt ) gerichtlich vorgehen.