Erlebt den schaurigen PS VR-Exklusivtitel The Inpatient

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Erlebt den schaurigen PS VR-Exklusivtitel The Inpatient

Wir statten dem Blackwood-Sanatorium einen Besuch ab – für eine Ladung Gänsehaut von Supermassive Games


Rhys Sutheran, SIEE:

Der PS VR-Exklusivtitel The Inpatient von Supermassive Games, der auf der E3 2017 vorgestellt wurde, führte uns an einen schaurig-vertrauten Schauplatz zurück. 60 Jahre vor den Ereignissen von Until Dawn (2015) öffneten wir die Tore des Blackwood Sanatoriums, um diesen furchteinflößenden Ort in seiner Blütezeit zu erleben.

Gespannt (aber etwas ängstlich) setzte ich ein PS VR-Headset auf und wappnete mich für eine mysteriöse Reise in diese düstere Einrichtung – außerdem sprach ich mit Game Director Nik Bowen. Ich wollte herausfinden, wie Supermassive Games es schafft, ein schleichendes Angstgefühl zu erzeugen und wie PS VR voll ausgenutzt wird, um die Spieler vollständig in ihren neuesten Albtraum eintauchen zu lassen.

Privatsphäre ist wichtig

Die Demo beginnt mit einem freundlich wirkenden, aber irgendwie irritierenden Arzt, der mir Fragen zu meiner schlechten mentalen Verfassung stellt – der Grund für meinen Aufenthalt in Blackwood. Ich habe keine Ahnung, was passiert ist, und klammere mich an bruchstückhaften Träumen und Erinnerungen fest, um das Rätsel zu lösen – ich werde panisch und halte mich versteckt … bis mich ein Krankenpfleger findet und mich mit einer grellen Taschenlampe blendet. Ich bin zunehmend verwirrt.

Aber richtig verstörend wird es erst, als der Arzt mir weitere Fragen stellt. Er beugt sich näher an mein Gesicht heran und legt seine Hände auf meine virtuellen Knie – das Gefühl des Eindringens in die Privatsphäre wird extrem real und bedrängend.

Als die Erinnerungen intensiver werden, entscheidet der vielleicht doch nicht so nette Arzt, dass es Zeit für Medikamente sei, und stößt mir eine Spritze in den Oberschenkel. Wieder sorgt die Immersion, die Supermassive hier erzeugt haben, dafür, dass man das Eindringen in den persönlichen Raum regelrecht spürt. Ich versuche, vor der Kanüle zurückzuweichen … ohne Erfolg.

Inpatient

Erinnerungen suchen euch heim

Das Medikament wirkt offensichtlich, denn als Nächstes wache ich noch desorientierter auf einer Station auf und versuche zusammenzufügen, was ich über meine Situation weiß. Dies ist ein wichtiges Erzählmittel, wie Nik mir erklärt:

„Wir nutzen Spannung, Angst und Einsamkeit motivisch aus, um unsere Geschichte zu erzählen und den Spieler in unsere Welt hineinzuziehen. Wie diese Demo zeigt, kommen Fragmente von Träumen nach und nach als Erinnerung zurück, und lassen euch besser verstehen, was los ist. Im Verlauf der Geschichte werden sie immer intensiver und schockierender.”

Inpatient

Eure Entscheidungen leiten euch

Wie in Until Dawn kann die verzweigte, entscheidungsbasierte Erzählung viele Wege einschlagen. Wenn ich von anderen Charakteren ausgefragt werde, erscheinen auf dem Bildschirm verschiedene Antwortmöglichkeiten, aus denen ich wählen kann. Alternativ kann ich den Text auch einfach sprechen.

„Man bekommt auf dem Bildschirm diverse Möglichkeiten präsentiert und musst nur einen der Sätze laut sagen, damit das Spiel die Entscheidung wahrnimmt”, erklärt Nik.

„Wir nutzen das aus Until Dawn bekannte Schmetterlingseffekt-System – die animierten Schmetterlinge im Spiel zeigen, dass die von euch getroffene Entscheidung dramatische Auswirkungen auf den späteren Spielverlauf haben wird.”

Diese Erfahrung mache ich am Ende der unheimlichen Untersuchung durch den Arzt. Weil ich langsam genug von seinen Fragen habe, gebe ich ihm eine unfreundliche Antwort – und sehe die Schmetterlinge.

Inpatient

Man weiß nie, wem man vertrauen kann

Später schlurfe ich hinter einem Krankenpfleger durch den Korridor des Sanatoriums. Zuvor hatten wir gemeinsam auf meiner Station gesessen und gemütlich miteinander geplaudert. Sein Verhalten war insgesamt professionell und freundlich. Ich dachte, wir würden uns gut verstehen – aber plötzlich schlägt seine Stimmung um.

Dunkelheit umhüllt meine Umgebung, und der plötzliche Schrecken, den er mir einjagt, ist der erste richtige Schockmoment des Spiels – eine Erinnerung, niemandem so leicht zu vertrauen.

Von diesem Moment an nimmt die Spannung in meiner Umgebung deutlich zu, während ich mir meinen Weg durch die Einrichtung bahne. Ich werfe Blicke in die Räume um mich herum und sehe aus dem Augenwinkel tänzelnde Schatten, die sich zu einer finsteren Kreatur zusammenfügen, welche durch die Dunkelheit schleicht.

Das ist natürlich nur ein Vorgeschmack auf den weiteren Verlauf der Geschichte, wie Nik erklärt:

„Bei der Erkundung des Sanatoriums begegnet ihr vielen Charakteren und werdet nicht in eine bestimmte Richtung gedrängt – ihr sollt Blackwood auf eigene Faust erkunden. Und obwohl die Entscheidungen und der Schmetterlingseffekt einen großen Teil des Spiels ausmachen, geht die Geschichte nicht allein durch sie weiter. Wir können jetzt nicht alles verraten, aber die Spieler werden noch andere Dinge tun müssen, um den VR-Raum zu erkunden und mit ihm zu interagieren.”

Wenn ihr schaurige Dramatik und atemlose Schreckmomente mögt, dann erwartet euch ein großartiges Erlebnis, wenn The Inpatient dieses Jahr für PS VR erscheint.

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