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5 Wege, wie der PS VR-Shooter Farpoint das Ego-Shooter-Genre aufmischt

Die Entwickler von Impulse Gear erklären, wie ihr die Kontrolle in diesem VR-Shooter übernehmt

Corey Brotherson:

In wenigen Wochen wird eine Revolution im Ego-Shooter-Genre auf euch zukommen – und an der Spitze steht eine leistungsstarke Kombination aus Playstation VR, dem PS VR-Ziel-Controller und einem actiongeladenen Überlebensshooter namens Farpoint.

Wir haben kurz vor der Veröffentlichung am 17. Mai als kleine Augenweide für euch einen spannenden neuen Trailer gebastelt und uns mit Randy Nolta, dem Art Director und Mitbegründer von Impulse Gear unterhalten, weil wir herausfinden wollten, warum ihr Farpoint fest in eurer Zieloptik haben solltet …

1. Das Ziel fest im Auge

Ihr könnt zwar Farpoint mit dem Dualshock 4 Wireless-Controller spielen, aber der PS VR-Ziel-Controller bietet euch eine verbesserte Spielerfahrung. Zur Erforschen der lebensfeindlichen, fremdartigen Umgebung, solltet ihr die Möglichkeiten dieser neuen Waffe voll austesten.

„Die Interaktion mit dem PS VR-Ziel-Controller war uns wirklich wichtig”, meint Randy. „Wir haben eine witzige, gestenbasierte Bewegung eingebaut, mit der man die Waffe wechseln kann, indem man hinter seinen Rücken greift. Wir wollten, dass man beim Spielen das Gefühl hat, als würde man in einem Paintball-Match oder einem ähnlichen Spiel sein – in dem man auf seine Umwelt reagiert, vor Feinden in Deckung geht, um die Ecke schaut, ganz so wie im realen Leben. Ihr werdet in das Spiel hineingesogen und erlebt ein noch aufregenderes und immersiveres Spielerlebnis.

Farpoint

Wir sahen, dass es diesen Moment gibt, an dem der Spieler erkennt, dass die Reaktionsverhalten etwas völlig Neues ist – und das beginnt, sobald der Spieler den PS VR-Ziel-Controller verwendet und zum ersten Mal durch die Zieloptik blickt. Das ist der Moment, wo es ‘Klick’ macht und sich eure Spielweise völlig verändert.”

Farpoint

2. Die Story geht unter die Haut

Dem Team von Impulse Gear ging es aber nicht nur um eine völlig neue Raumerfahrung, sondern es wollte auch in Bezug auf die Handlung einen neuen Weg einschlagen.

„Ich finde, dass wir uns eine ziemlich außergewöhnliche Science-Fiction-Geschichte ausgedacht haben, insbesondere für einen Shooter”, erklärte uns Randy. „Die Charaktere sind gestrandet, müssen ihr Überleben sichern und sich gleichzeitig kennenlernen.

“All dies ist echt emotional, wir wollten, dass euch die Charaktere unter die Haut gehen und wirklich glaubwürdig sind. Ihr Schicksal sollte euch berühren.””

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In einigen Zwischensequenzen spielt ihr die Rolle eines Charakters, also wird jemand zu euch kommen und mit euch reden wollen, es scheint so, als ob die Person direkt vor euch steht und euch in die Augen schaut – und dadurch wird das Erlebnis so immersiv. Wenn die Charaktere dicht an euch herankommen, ist dies ein völlig anderes Erlebnis, wie in keinem anderen Spiel zuvor.

Wir haben mit anderen Entwicklern an unseren Gesichtsanimationen gearbeitet, damit die Charaktere so realistisch wie möglich erscheinen. Wir haben mit hoch entwickelten Skin-Shadern und Morphing-Techniken gearbeitet – damit sich jede Bewegung absolut real anfühlt – dies war notwendig, da die Charaktere so nah herankommen und viele verschiedene Gefühlsausdrücke zeigen.”

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3. Kooperatives Spiel steht im Mittelpunkt

Es macht Spaß, gegen eine blutrünstige Horde Aliens anzutreten, wenn euch eure Freunde den Rücken freihalten – und genau dieses Gefühl bringt euch Farpoint. Ja, natürlich gibt es auch einen klassischen Einzelspieler-Modus im Spiel, aber wenn ihr gerne schleimige Xenomorphen abknallt, während ein Teammitglied euch Feuerschutz gibt (oder über das Mikrofon verzweifelt um Hilfe ruft), bietet euch Farpoint vier verschiedene Karten, die eure Schießkünste wirklich auf die Probe stellen.

„Für uns war es wichtig, dass der Spieler eine Herausforderung bekommt”, so Randy. „Um dies zu verwirklichen, haben wir mehr Gegner eingebaut, als dies in einem Einzelspieler-Modus üblich ist und die Leistung des Spieles verbessert, damit der Koop-Modus wirklich flüssig läuft.”

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4. Ein ausgeglichenes Spielfeld

Die Verwendung des neuen PS VR-Ziel-Controllers macht es den Spielern sehr leicht, das Spiel zu steuern, aber für die Veteranen von Ego-Shootern kann dies auch eine Herausforderung sein.

„Der Schwierigkeitsgrad ist dynamisch und verändert sich abhängig von euren Fertigkeiten”, erklärte uns Randy. „Wir wollten nicht, dass neue Spieler zu schnell frustriert werden, aber es war wichtig, dass das Spiel auch für Experten eine Herausforderung darstellt.

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Es gibt auch einen Herausforderungsmodus mit acht Leveln, in dem wir alle Zwischensequenzen entfernt haben, um die Geschwindigkeit, mit der ihr die Level angeht, zu erhöhen. Ebenso haben wir dort häufigere und unterschiedlichere Gegnerkontakte eingebaut, damit ihr als Spieler gegen das Zeitlimit anspielen müsst.

Um dies auszubalancieren, lassen wir euch eure Waffen und die Ausrüstung selbst wählen und ihr dürft sogar Sachen benutzen, die ihr im Story-Modus an diesem Punkt noch nicht bekommen hättet. Um den Wiederspielwert zu steigern, haben wir ein Multiplikatorsystem erdacht, welches den Multiplikator senkt, wenn ihr Schaden nehmt und erhöht, wenn ihr Gegner eliminiert, deshalb kann sich eure Punktzahl in jedem Moment ändern – und die Punktzahl, die ihr am Ende erzielt, wird in der Bestenliste eingetragen, wo ihr euch mit anderen Spielern weltweit vergleichen könnt.”

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5. Die volle Power der Virtuellen Realität

Unterschätzt niemals den VR-Effekt – insbesondere nicht bei Ego-Shootern.

„Virtuelle Realität ermöglicht euch durch die körperliche Erfahrung wirklich unglaubliche Momente in Farpoint. Einmal war da dieser Erstspieler, der schon fast erledigt war und sein Gewehr hatte sich überhitzt. Eine Springspinne schoss auf sein Gesicht zu und in dem Moment griff er hinter sich, um seine Waffe mit einer Schrotflinte auszutauschen und dann erledigte er sie im letzten Augenblick und beendete das Level.

Farpoint

Für einen kurzen Augenblick war alles still und dann fing er an zu jubeln und hielt den PS VR-Ziel-Controller triumphierend in die Luft! Es ist umwerfend, wenn ein Spielerlebnis so etwas vermag und unsere Entwickler erleben immer wieder solche Momente, selbst nachdem sie über zweieinhalb Jahre lang an dem Spiel gearbeitet haben.”

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Erfahrt mehr über Farpoint und den PS VR-Ziel-Controller auf PlayStation.com.

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Kommentare

2 Kommentare 2 Author replies
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Garak911 18. April 2017 @ 18:32   1

Mal ehrlich – würdet ihr dieses Spiel jemandem mit Arachnophobie empfehlen? :[

    Martin Schubert 19. April 2017 @ 12:59    

    Hmmm, wäre vielleicht nicht die erste Wahl, aber bei genauerer Überlegung ist das vielleicht eine super Sache zur Desensibilisierung!

    Ich meine stell dir mal vor, wenn du riesige ekelhaft tödliche Space-Spinnen durchstehst, wie schlimm kann dann noch die gemeine Hausspinne sein? 😀

 
Shamino75 19. April 2017 @ 09:30   2

Also ich mag echt keine Spinnen. Freu mich aber total auf FarPoint. Vorbestellt ist es inkl. Ziel Controller.

Ich bin guter Dinge das Farpoint einer der ersten AAA FPS VR Shooter ist für PSVR. Ich hoffe das viele Firmen sich daran ein Beispiel nehmen und Ihre eigenen FPS VR Shooter machen so wie Farpoint.

Man freu ich mich !

Ich sehe Farpoint so wie das Originale Doom von früher. Das erste Spiel was eine welle nach und nach auslöst.

Weil es hier gepasst hat so wie das Spiel entwickelt wurde. Und das ein Coop Modus bei Farpoint dabei ist ist klasse. Hoffe die Entwickler haben vielleicht noch irgendwann DLC in planung ect. Extra Multiplayer Karten oder zum Beispiel einen Deathmatch Modus. Oder Capture the Flag in VR wäre bestimmt auch eine Herausforderung. Für Entwickler und für Spieler.

    Martin Schubert 19. April 2017 @ 13:03    

    Mal sehen was die Zukunft bringt, sind auch sehr gespannt auf den Titel. Besonders der Controller trägt massiv zur Immersion bei, da die Haltung der im Spiel entspricht. Auch die kleinen Details haben mich bei einem ersten Kurzen Ausflug begeistert…z.B. die Drehung im Handgelenk, wenn man die Waffe hin und herschwenkt. Das hat mich so fasziniert, dass ich drei Minuten nur meine virtuelle Hand verbogen habe. xD