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Wie Guerrilla Games eine neue Welt erschafft mit Horizon Zero Dawn

Schaut euch in diesem Video an, wie sich das niederländische Studio entwickelte, um eine riesige Sandbox-Welt zu erschaffen.

Rhys Sutheran, SIEE:

Das vielleicht außergewöhnlichste Merkmal von Horizon Zero Dawn, welches seit seiner Vorstellung auf der E3 2015 große Aufmerksamkeit genoss, ist die dynamische, lebensechte Welt, von der uns Guerrilla Games bereits einen Vorgeschmack gegeben hat.

Darin kämpfen zwei Gesellschaften um die Kontrolle über eine Landschaft, die uns auf den ersten Blick vertraut vorkommt. Schneebedeckte Berge, üppige grüne Täler, Wälder und endlose Wüstenlandschaften versprechen eine Spielumgebung, die sich an den faszinierendsten Naturlandschaften unserer Welt orientiert. Schaut man aber etwas genauer hin, wird schnell klar, dass dies nicht länger „unsere” Welt ist. Überall sind uralte Ruinen zu finden, die ein stummes, gespenstisches Zeugnis ablegen von einer längst vergangenen fernen Zukunft, in deren Überresten der Spieler überleben muss, im Wettstreit mit einer neuen Macht: mechanisierte Kreaturen, die sich zu einer neuen dominierenden Spezies entwickelt haben.

Bei einem kürzlichen Besuch der Studios von Guerrilla Games nahe der Kanäle von Amsterdam gab uns das Team eine Tour durch sein bald erscheinendes Action-RPG. Wir haben einen Einblick bekommen, wie sie diese riesige, Sandbox-Umgebung erschaffen haben und wie sich diese von den stark eingegrenzten Egoshooter-Welten von Helghan aus ihrer legendären Killzone-Reihe unterscheidet.

In unserer Playthrough-Session leitete Game Director Mathjis De Jonge unseren Weg von der Annahme einer Quest hin zu einem Gespräch mit Rost – einem Mitglied des Nora-Stammes. Rost verhält sich Aloy gegenüber stets wohlwollend, obwohl sie ausgestoßen wurde. Dann ging es auf die Jagd auf eine Herde Maschinenkreaturen, deren Teile erbeutet werden mussten. Mit diesen Teilen konnte Aloy dann neue, verbesserte Pfeile herstellen.

Horizon Zero Dawn

Diese Aufgabe führte uns durch eine felsige Waldlandschaft und Aloy konnte das Gelände als natürliche Deckung nutzen, um ihre Ziele zu erreichen. Felskuppen und Lichtungen eignen sich gut dafür, nach Beute Ausschau zu halten, wohingegen hohes Gras Deckung bietet, wenn sie sich an die Maschinenkreaturen heranschleicht. Man kann in einer engen Felsschlucht Fallen aufstellen, in welche die Maschinenkreaturen dann hineingelockt werden können. Diese Strategie kann wieder und wieder in jedem Teil der Karte angewendet werden und sorgt, wenn später mehr Fallen, Werkzeuge und Gebiete enthüllt werden, für noch mehr Spieltiefe.

Neben der Interaktion des Spielers mit der Welt von Horizon Zero Dawn, war es die absolut natürliche Art, wie das Ökosystem der Maschinenkreaturen funktioniert, welche uns wirklich beeindruckte. Herden von Plünderern streiften durch die Wildnis, grasten und folgten ihren Instinkten; und sobald sie eine Gefahr spürten, liefen sie davon oder ergriffen panisch die Flucht – genauso wie man es aus jeder Tierdoku kennt. Das Endergebnis ist eine lebende, atmende Welt, die eine natürliche Harmonie mit den Maschinenkreaturen aufgebaut hat – und in der Menschen nur noch ein Relikt vergangener Zeiten sind.

Horizon Zero Dawn

Ihr könnt diese atemberaubende Welt selbst erkunden, wenn Horizon Zero Dawn ab März 2017 im Handel verfügbar ist – und schaut nochmal vorbei, wenn wir unser nächstes Video veröffentlichen, bei der sich alles um Aloy und ihren Platz in unserer Zukunftsphantasie dreht.

Und damit ihr euch auf eure ersten Schritte in dieser neuen Welt vorbereiten könnt, könnt ihr ab sofort die digitale Version von Horizon Zero Dawn sowie die Digital Deluxe Edition, die ein digitales Artbook, ein dynamisches PS4-Design und zusätzliche Spielinhalte enthält, vorbestellen. Ihr findet beide Editionen ab sofort im PlayStation Store.

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