Im Spionagespiel I Expect You To Die für PlayStation VR erwartet euch ab Dezember der Tod im Überfluss

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Im Spionagespiel I Expect You To Die für PlayStation VR erwartet euch ab Dezember der Tod im Überfluss

Spioniert. Sterbt. Und versucht es immer wieder in dem fallenreichen Puzzler, bei dem jeder Fehler fatale Konsequenzen hat


Shawn Patton, Schell Games:

Fröhliches Halloween! Hier ist eine süße Überraschung für euch: I Expect You To Die (IEYTD), das von der Kritik gefeierte VR-Spionagespiel im „Escape-the-Room“-Stil wird ab Dezember für PlayStation VR verfügbar sein. Es ist nicht mehr lange hin und ihr könnt endlich am eigenen, virtuellen Leib erfahren, wie viele Möglichkeiten es gibt, in der VR zu sterben. Wäre es denn nicht langweilig, ein Spiel namens I Expect You to Die zu entwickeln, in dem der Spieler nur EINE Möglichkeit hätte, das Zeitliche zu segnen?

Deaths abound in PlayStation VR spy title I Expect You To Die, out December

Als wir anfingen, IEYTD zu entwickeln, war uns bewusst, dass es Folgen haben muss, wenn ein Agent es nicht schaffen sollte, „den Ausgang zu finden“, aber wir wussten auch, dass wir bei der Erstellung dieser Konsequenzen vorsichtig sein mussten. Wenn die Level zu schwierig oder die Puzzles zu undurchsichtig wären, würde das die Spieler nur frustrieren und sie würden aufgeben. Machen wir das Spiel zu einfach, dann ist die Herausforderung dahin. Und natürlich durfte die Aufmachung auch nicht unfair sein. Wir wollten einfach nicht, dass die Spieler durch irgendeine schlecht ausgedachte Falle sterben, bevor sie diese überhaupt entdecken konnten. Andererseits kann ein ungewolltes Ableben auf haarsträubende Weise in der VR ziemlich spaßig sein und genau diese Erfahrung wollten wir zum Kernelement unseres Spieles machen. Mit diesen Vorstellungen im Kopf stellten wir zwei wichtige Regeln für jeden virtuellen Tod auf:

  • Es wird immer einen Hinweis geben, der euch vor den tödlichen Fallen warnt.
  • Es muss für den Spieler absolut klar sein, warum er gestorben ist, damit er es beim nächsten Mal anders macht.

Mit diesen Regeln im Hinterkopf gingen wir nun recht zuversichtlich an die Arbeit. Und es machte Spaß, uns verschiedene, coole Arten auszudenken, wie die Spieler aus dem Leben scheiden würden. Wir haben in jedem Level drei oder mehr Arten eingebaut mit denen das Spiel eurem virtuellen Leben ein Ende setzen kann. Und es gibt immer drei oder mehr Wege, wie ihr euch ausversehen selbst vernichten könnt. Auf der Suche nach neuen Ideen für Rätsel haben wir immer daran gedacht, euer unvermeidbares Ableben thematisch passend in Szene zu setzen.

Deaths abound in PlayStation VR spy title I Expect You To Die, out December

Es gibt im Spiel über 30 verschiedene Arten, wie euch der Tod ereilen kann. Diese lassen sich in sechs Kategorien unterteilen: Explosionen, Feuer, Laser, Gewehrschüsse, Ertrinken und Ersticken. Basierend auf diesen Informationen erschuf unser UI-Designer die Leichenbeschauerberichte, die ihr in der „Todesszene“ seht. Diese Berichte sind nicht nur witzig, sie sich auch kleine Kunstwerke geworden. Ihr Zweck ist es, dem Spieler klarzumachen und ihn daran zu erinnern, was ihn umbrachte, damit er es beim nächsten Mal umgehen kann.

Deaths abound in PlayStation VR spy title I Expect You To Die, out December

Und wo wir schon beim nächsten Mal sind: Wir haben lange und intensiv darüber nachgedacht, was passiert, wenn ihr in diesem Spiel sterbt.

Wir wollten, dass der Spieler kurz durchatmet, über das Geschehene reflektiert und es dann ein weiteres Mal versuchen kann. Zuerst hatten wir daran gedacht, mit Speicherpunkten zu arbeiten. Aber das könnte dazu führen, dass sich die Spieler in ausweglosen Situationen wiederfinden würden. Oder sie könnten einen Hinweis verpassen, der ihnen bei der Lösung des Rätsels geholfen hätte, wenn dieser Hinweis vorher gegeben wurde. Wir haben uns dafür entschieden, dass es das Beste ist, wenn die Spieler wieder vom Anfangspunkt aus starten müssen. Allerdings besitzen sie dabei das Wissen aus dem letzten Spieldurchgang. Auf diese Weise könnt ihr dann am schnellsten wieder dahin kommen, wo ihr aufgehört habt.

Deshalb haben wir uns gegen langatmige Rätsel entschieden, wie zum Beispiel das Überwinden von rotierenden Sicherheitskameras. Zwar sind derartige Puzzles beim ersten Spieldurchgang immer spannend, aber sie können auch nervig werden, wenn man sie dauernd durchspielen müsste. Liegt der Fokus aber darauf, den Spieler so schnell wie möglich durch ein Rätsel zu leiten, dann kommt er schneller wieder dahin, wo er aufgehört hatte. Und wir hatten dadurch die Möglichkeit, Speed-Run-Herausforderungen einzubauen.

Es macht Spaß mit VR zu experimentieren! Der Tod zwischendurch soll keine Strafe sein, sondern eher zur Belustigung beitragen. Wenn ihr eure Edition von I Expect You to Die endlich in den Händen haltet, dann schneidet ruhig den Zünddraht der Bombe durch, zieht den Sicherungspin der Handgranate oder verärgert den Bären. Wir erwarten schließlich, dass ihr sterbt!

Für den Countdown zum Game, werft einen Blick auf unsere Website.

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