5 Dinge, die wir auf der E3 2016 über Gravity Rush 2 gelernt haben

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5 Dinge, die wir auf der E3 2016 über Gravity Rush 2 gelernt haben

Keiichiro Toyama lässt uns kopfüber in die versteckten Tiefen des bunten, dynamischen Action-Adventures von Studio Japan eintauchen


Corey Brotherson, SCEE:

Fühlt ihr dieses Beben? Das sind die Wogen der Vorfreude auf Gravity Rush 2, die durch den großartigen Trailer auf der E3 2016 ausgelöst wurden.

„Viele Leute haben mich nach der E3-Pressekonferenz von PlayStation nach dem Trailer gefragt“, sagt Creative Director Keiichiro Toyama. „Ich habe mich also ein wenig wie Kat in dem Spiel gefühlt – ich habe mich gefreut, dass die Leute mich und das Team unterstützen wollen, genau wie die Charaktere im Spiel sie unterstützen!“

Toyama-san hat also fröhlich der Schwerkraft getrotzt, und wir haben auf Wolke Sieben mit ihm geplaudert …

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1. Die Entwicklung von Kat

Im ersten Teil von Gravity Rush ging es um die Suche nach Identität, aber die Themen, mit denen Kat dieses Mal konfrontiert wird, sind ein wenig anders. „Man wird viel persönliches Wachstum und die emotionalen Auswirkungen ihrer Reise sehen“, erklärt Toyama-san. „Im ersten Spiel habt ihr schon eine Kostprobe davon bekommen, aber dieses Mal wird das Ganze vollständig ergründet.“

„In Gravity Rush 2 geht es um Entwicklung und Reife – Kat ist ein kleines Schlitzohr, aber sie ist auch ein toller Mensch, und darauf wollten wir stärker eingehen, um herauszufinden, wer sie wirklich ist.“

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2. Eine ganz neue Welt

Gravity Rush war einer der herausragenden Titel auf PlayStation Vita, aber für die Fortsetzung wollte das Entwicklerteam die höhere Leistung des PS4-Systems nutzen. Es wurde unglaublich viel Detailarbeit in die Entwicklung dieser neuen Umgebung, die Kat erkunden kann, gesteckt. „Wir wollten alles größer und besser machen – mehr Volumen und mehr Raum“, erklärt Toyama-san.

„Wir haben viele Recherchen zu Schauplätzen in Mexiko und ganz Asien angestellt, das Aussehen der Stadt ist also zu einem großen Teil von der echten Welt inspiriert. Die Karte ist zweieinhalb bis dreimal größer als die im ersten Spiel – wir haben uns dafür eingesetzt, den Maßstab in jeder Hinsicht zu vergrößern. Genauso wie für mehr Möglichkeiten im Kampf mit ihren Lunar- und Jupiter-Schwerkraftstilen, während die leichte Zugänglichkeit von Gravity Rush aber gleichzeitig beibehalten werden sollte.“

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3. Es sind die kleinen Dinge …

Der Fokus lag jedoch nicht nur auf den größeren Spielelementen. Toyama-san und sein Team wollten unbedingt sichergehen, dass es auch tonnenweise Details gibt, die einem ins Auge springen.

„Die Welt lebendig wirken zu lassen, war uns extrem wichtig. Vor allem, da die Serie auf PS4 erscheinen sollte. Wir wollten dicht besiedelte Städte und Umgebungen, die pulsieren.“

„Jeder Schauplatz im Spiel liegt auf einer unabhängigen, schwebenden Insel. Wir wollten also sichergehen, dass sie alle korrekt schweben und sich unabhängig bewegen – das war ziemlich schwer, aber wir haben uns sehr darauf konzentriert, das richtig zu machen.“

Verblüffenderweise erstreckt sich dieser Grad an Sorgfältigkeit und Aufmerksamkeit sogar auf die Wolken, die im Hintergrund vorbeiziehen. „Sie verändern sich kontinuierlich und sie fliegen in die Richtung, in die der Wind sich bewegt.“

Die vielen Beobachter in Kats Abenteuer werden auch nicht links liegen gelassen.

„Es gibt verschiedene Interaktionen – man kann an ihnen vorbeilaufen und sie reagieren auf unterschiedliche Weise. Sie können im Gravitationsfeld hängen bleiben und dann schockiert oder überrascht sein“, erzählt Toyama-San. „Es gibt auch viele Tiere, die man sich anschauen kann.“

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4. Sich super fühlen

Gravity Rush 2 behält die Einflüsse von klassischen Comicgeschichten wie Mœbius‘ und Alejandro Jodorowskys „Der Incal“ bei, aber es kommen auch einige von Toyama-sans Lieblingsmangas und -animes vor. „Ich mag Kamen Rider sehr gerne“, erzählt Toyama-san lachend und bezieht sich dabei auf den merkwürdig aussehenden aber beliebten japanischen Superhelden. „Im Spiel sind also noch viel mehr solcher Elemente zu sehen. Auch die Sailor Moon-Einflüsse werden sichtbar, vor allem, wenn die Charaktere im Spiel ihre finalen Moves und dynamischen Posen machen.

„Ich empfehle wirklich, Kat mit anderen Leuten und Requisiten im neuen Kameramodus posieren zu lassen. Da gibt es viele witzige Möglichkeiten!“

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5. Es unbeschwert angehen lassen

Wo wir schon bei witzig sind – während die Spielebranche derzeit von finsteren, düsteren Titeln dominiert wird, setzt Gravity Rush 2 das fort, was der Debüttitel begonnen hat: mit einem humorvollen, freundlichen Ton. Obwohl Kat sich oft in Gefahr befindet und Situationen manchmal eine ernsthafte Wendung nehmen, will Toyama-san, dass das Spiel unterhaltsam ist.

„Wir wollten ein positives und fröhliches Spiel, aber das hat sich schon ganz natürlich aus dem Konzept der Schwerkraftkontrolle heraus ergeben“, erklärt Toyama-san. „Es wäre vielleicht etwas seltsam gewesen, wenn die Geschichte zu düster gewesen wäre. Das Spiel bunt und dynamisch zu machen hat also einfach gut gepasst.“

„Es gibt über 50 Nebengeschichten, in denen es komische Momente gibt, die Gravity Rush 2 Persönlichkeit verleihen – in einer Mission muss Kat zum Beispiel zum Action-Star für einen Film werden, der im Spiel gedreht wird. Es ist alles, wie man es auch erwarten würde, sehr unbeschwert.“

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